11 Ausflugsziele für den Spätsommer

So sehr wir die heißen Tage lieben – die beste Zeit für Ausflüge ist dann doch der Spätsommer. Weil es nicht mehr allzu heiß ist und gleichzeitig  noch nicht so verregnet und stürmisch wie im tiefsten Herbst. Also raus mit euch! Hier kommen 11 tolle Ideen für euch, wohin es gehen könnte:

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© werner22brigitte | pixabay Blumen zum Selberschneiden auf dem Josefshof

Auf dem Josefshof in Dormagen kann man sich von März bis Oktober nicht nur seinen ganz eigenen Blumenstrauß zusammenstellen, sondern die einzelnen Blumen auch eigenhändig auf dem großen Blumenfeld schneiden. Ein letztes Mal habt ihr also die Möglichkeit, Sonnen- und andere Blumen zu schneiden und den Spätsommer mit nach Hause zu nehmen. Zudem beginnt jedes Jahr gegen Ende August die Kürbiszeit auf dem Josefshofs: Neben Zier-, Speise- und Schnitzkürbissen werden am Wochenende in dem hofeigenen Kürbiscafé frische Kürbiswaffeln zum Kaffee angeboten. Yummy!

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© Christin Otto Ländliches Idyll auf Groov

Die Reise nach Zündorf lohnt sich gleich aus mehreren Gründen. Zum einen, weil allein die Überfahrt mit der Krokodil-Fähre von Weiss nach Zündorf ein kleines Hightlight ist. Zum anderen, weil sich hier viele jahrhundertealte Bäume, wunderschöne Rheinstrände und alte Fachwerkhäuser befinden. Auch für Entertainment ist gesorgt: In der Minigolfanlage Groov spielt ihr auf kreativ gestalteten Bahnen, was jede Menge Action verspricht. Außerdem kann man am Marktplatz super Kaffee trinken. Wenn sich der Tag dann dem Ende neigt, könnt ihr euch ein lauschiges Plätzchen suchen und die Abendsonne an der Groov oder direkt am Rhein genießen.

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© schuetz-mediendesign | pixabay Nüsse sammeln im Haus Nussgarten

Alles rund um die Nuss erfahrt ihr im Haus Nussgarten in Leverkusen. Da beginnt die Nussernte nämlich bereits im Spätsommer. Zu bestimmten Terminen findet ein geführter Rundgang statt, bei dem man ausführliche Informationen über die jeweiligen Sorten, Herkünfte, Pflege und Vermehrung erfährt und die Nüsse selbstverständlich auch probieren kann. Zudem kann man an den offenen Gartentagen im Walnusswald spazieren gehen und zu günstigen Preisen Nüsse selber ernten. Bei jedem Besuch ist eine Voranmeldung erforderlich.

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© Phantasialand Achterbahn fahren im Phantasialand

Das Phantasialand ist – selbstverständlich neben dem Max Ernst Museum – die Freizeitattraktion in Brühl. Im Sommer ist es oftmals viel zu heiß und – dank der Sommerferien – auch viel zu voll, um dem Freizeitpark einen Besuch abzustatten. Da zieht es uns schon eher an den See. Der Spätsommer hingegen ist die optimale Jahreszeit, um die Black Mamba und das Mystery Castle unsicher zu machen. Die Chancen, dass es nicht regnen wird, stehen mehr recht als schlecht und es ist noch nicht zu kalt, um auf die Wildwasserbahn, namens Chiapas, verzichten zu müssen. Wer also gerne nochmal Kind ist, der sollte spätestens jetzt die Gelegenheit nutzen, um die Glückshormone Achterbahn fahren zu lassen.

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© Sweetaholic | Pixabay In der Eifel eine Runde rodeln

Auf den Schlitten, fertig, los! Die Sommerrodelbahn Altenahr ist ein gutes Stündchen von Köln entfernt und liegt mitten in der Eifel. Allein oder zu zweit fährt man in einer Wanne aus Edelstahl durch sieben schnelle Kurven über 500m ins Tal. Und wenn man schon mal in der Eifel unterwegs ist, lässt sich der Tag ausgezeichnet in einer der umliegenden Weinwirtschaften ausklingen.

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@ Minigolf Rodenkirchen Fahrradtour und Minigolf in Rodenkirchen

Perfekt für die spätsommerlichen Temperaturen ist eine gemütliche oder vielleicht sogar sportliche Fahrradtour nach Rodenkirchen. Vom Dom aus kommend fährt man immer den Rhein entlang  bis man irgendwann an der Minigolfanlage in Rodenkirchen angekommen ist. Zur Belohnung gibt's dann erstmal ein Eis bevor es mit Schläger bewaffnet an die 18 Minigolfbahnen geht. Auf dem Rückweg lässt es sich wunderbar an einem der am Rhein gelegenen Restaurants, zum Beispiel an der Alten Liebe, speisen – inklusive Rheinblick versteht sich.

7

© Swister Turm Spaziergang am Swister Turm

Der Swister Turm bei Weilerswist ist der Überrest einer alten Pfarr- und Wallfahrtskirche auf dem Sweister Berg. Er ist das Wahrzeichen von Weilerswist und ein wunderbarer Ort, um nach einer Wanderung oder einem Spaziergang eine kleine Pause einzulegen. Inzwischen ist der Swister Turm übrigens auch Teil des Pilgerwegs von Köln über Trier in Richtung Frankreich. Das hat dazu geführt, dass zwei Vereine sich inzwischen um den Turm kümmern und für Unterhaltungsprogramm sorgen. Gelegentlich finden hier also Veranstaltungen wie Konzerte oder Yogastunden statt. Der im Grünen gelegene Turm ist also nicht nur Anlaufstelle für Wanderer und Jakobspilger, sondern auch für andere neugierige Besucher.

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© Christin Otto Mit dem Schiff über den Rhein schippern

Mit dem Schiff über den Rhein schippern – das mag sich vielleicht anhören wie Tourikram. Tatsächlich bringt das aber selbst dann Spaß, wenn man schon seit Ewigkeiten in Köln wohnt. Egal, ob nun die einstündige Panoramafahrt entlang der Altstadt-Rheinpromenade oder doch die längere Tour bis ins Siebengebirge – vom Wasser aus lässt sich Köln hervorragend aus anderer Perspektive entdecken.

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© Dmitry Tonkonog | Wikimedia Commons Die Aussicht vom Drachenfels genießen

Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein zwischen Königswinter und Bad Honnef und ein sagenhafter Ort. Der Legende nach hat Siegfried im Siebengebirge den Kampf mit dem Drachen, der die Königstochter bewachte, gewonnen. Kein Wunder also, dass die Burgruine Drachenfels ein beliebtestes Ausflugsziel ist. Allerdings solltet ihr gut gestärkt losziehen, denn der Aufstieg ist nicht ohne. Oben angekommen werdet ihr dann aber mit einer phänomenalen Aussicht über das Siebengebirge und den Rhein für eure Anstrengungen entschädigt. Bei guter Sicht kann man sogar den Kölner Dom erspähen.

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© gps-for-five | CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons) Einen Ausflug zum Krewelshof

Gerade für Stadtmenschen ist es oft eine willkommene Abwechslung, hin und wieder mal Landluft zu schnuppern. Möglich macht das zum Beispiel der Krewelshof in Lohmar. Nur eine halbe Stunde Autofahrt von Köln entfernt gibt es dort einiges zu erleben – vor allem für Familien. Hier kann der Nachwuchs Kaninchen anschauen, mit Eseln knuddeln und  Ziegen beobachten. Mama und Papa können sich indessen im kleinen Hofladen umschauen und leckere regionale Produkte für zuhause kaufen – Fleisch, Käse, Marmeladen und vieles mehr gibt es hier. Unsere Empfehlung: Probiert das Frühstück auf dem Bauernhof – das ist echt große Klasse!

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© Aqualand (Aqualand Freizeitbad am Fühlinger See GmbH & Co KG) Schwimmen und planschen im Aqualand

Abschalten vom Alltag: Sollte euch mal nicht nach Wandern oder Frischluft sein, dann bietet die Badelandschaft im Aqualand mit der lichtdurchfluteten Kuppel, den verschiedenen Liegeflächen und den Badebecken mit angenehm warmem Wasser ein rundum gutes Angebot für Entspannung pur. Wem das noch nicht reicht, der kann in der Saunalandschaft mit elf Saunen und zwei Dampfbädern schwitzend entspannen oder sich in der Wellness-Oase eine Massage gönnen. Aber auch Adrenalin ist im Aqualand garantiert: Für Action sorgen sieben verschiedene Rutschen – von Wildwasserrutsche, über die Boomerang-Reifenrutsche, spannende Rennen im Aquaracer bis hin zum Raketenstart in der Looping Rutsche.

  • Aqualand Freizeitbad
  • Merianstraße 1, 50765 Köln
  • Montag – Donnerstag: 9.30–23 Uhr, Freitag: 9.30–24 Uhr, Samstag: 9–24 Uhr, Sonn- und Feiertage: 9–23 Uhr
  • Badelandschaft: ab 13,90 Euro, Saunawelt: ab 19,90 Euro
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