11 Cafés mit WLAN in Köln, in denen du arbeiten kannst

Liebe Digital Nomads, liebe Selbständige und Studierende. Ihr lebt in einer lauten WG? Zuhause arbeiten nervt und ihr könnt euch kein Büro leisten? Sucht euch Orte mit gutem Kaffee, netten Menschen, nicht zu viel Publikumsverkehr und schnellem WLAN. Rechnet mal aus, wie viel Cappuccino und Bowls ihr für eine Büromiete konsumieren könnt. Und dann lasst euch an einem dieser 11 Spots nieder und haut in die Tasten.

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© Café Rheinspaziert | Carolin Franz Café Rheinspaziert – ein Veedelstreff für Mülheim

Das Café Rheinspaziert in Mülheim ist ein echter Allrounder: Ihr könnt schon morgens zum Frühstücken kommen, euch zum Mittagessen verabreden oder ganz gemütlich einen Kaffee trinken. Auf der Karte findet ihr von Reibekuchen und Sandwiches über Salate und Suppen bis hin zu hausgemachten Crêpes und Kuchen das passende Gericht für jeden Hunger. Besitzerin Tatjana legt dabei nicht nur Wert auf eine offene, familiäre Atmosphäre, sondern auch auf Produkte aus der Region. Das kommt an: Ob alt oder jung, mit Kind oder ohne, mit Hund oder Laptop zum Arbeiten – das Publikum ist seit Tag eins bunt gemischt. 

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© Carolin Franz Entspannt durch den Tag treiben im Kaffeehaus Treibgut

Das neue Kaffeehaus Treibgut direkt am Südbahnhof ist eine echte Wohlfühloase. Im Sommer wird man draußen von bunten Wimpelketten und einer kleinen Terrasse empfangen, drinnen sorgen jede Menge Pflanzen, Vintage-Möbel, Sessel und Sofas für Gemütlichkeit. Kulinarisch dreht sich alles ums Brot. Die Brotzeit „im Ahrtal“ beglückt euch mit Räucher-Forelle, Dill-Senf-Sauce und Ei, eine mexikanisch angehauchte Brotzeit gibt’s mit dem „Rio Grande“ – Maistortillas, Spiegel-Ei oder Tofu-Rührei mit schwarzen Bohnen. Ein englisches Frühstück an der Themse, ein gutbürgerliches am Rhein oder ein französisches Frühstück an der Loire – hier findet jede*r das Richtige. Außerdem gibt's neben verschiedenen Kuchen auch wechselnde Tagesgerichte, vor allem Suppen und Currys, ab und zu auch Quiche. Alles in allem: Ein perfekter Ort, um sich treiben zu lassen.

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© Heimisch Kaffeepause auf der Schäl Sick im Café Heimisch

Leckeren Kaffee bekommt ihr nicht nur linksrheinisch, sondern auch auf der Schäl Sick. Wer in Deutz auf der Suche nach einem guten Cappuccino, leckerem Frühstück oder kleinen Naschereien ist, dem empfehlen wir das Heimisch. Inhaberin Gianna legt Wert auf hochwertige Produkte aus der Region. Ihre Fairtrade-Bohnen bezieht sie von Van Dyck, die Milch kommt vom Hielscher Hof aus Witzhelden und die Eier stammen vom Hof Alpermühle. Wer gerne lange schläft, aber dennoch nicht auf Frühstück verzichten will, für den ist das Heimisch übrigens ein Sechser im Lotto. Die verschiedenen Frühstücksbrettchen gibt es nämlich zu jeder Zeit – und von herzhaft bis süß, von vegan bis käselastig ist hier für jede*n etwas dabei. Arbeiten kann man im Heimisch übrigens auch super – denn es gibt nicht nur WLAN, im Hochsommer wird auch die Klimaanlage angeschmissen.

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© Carolin Franz Kaffee und vegane Leckereien im Rubi

Nur zehn Minuten von der Uni-Bib entfernt liegt das Bistro Rubi an der Berrenrather Straße. Dort bekommt ihr eine Auswahl an veganen Leckereien – vom Burger bis zum New York Cheesecake. Im Sommer 2021 hat das Rubi die Speisekarte komplett erneuert und setzt jetzt auf frische, pflanzliche Kost. Natürlich gibt's auch guten Kaffee für müde Gehirnzellen und genug Platz, um auch mal einen Laptop auszupacken.

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© Nolan Issac | Unsplash Kaffee und Smoothies im KAWA

Vor allem für die Studierenden an der Humanwissenschaftlichen Fakultät führt am KAWA kein Weg vorbei – schließlich liegt das Café direkt an der Ecke der Universitätsstraße und Dürener Straße. In direkter Uninähe erwartet euch das Café mit jeder Menge Sitzgelegenheiten zum Plaudern, Kaffeetrinken oder Arbeiten. Zur Stärkung gibt's neben verschiedenen frischen Smoothies auch eine kleine Auswahl an Kuchen und Flammkuchen.

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© Christin Otto Kaffeevielfalt bei Heilandt

Fast 20 verschiedene Kaffee- und Espressosorten hat die Heilandt Kaffeemanufaktur inzwischen im Angebot. Wer die probieren will, muss dafür nicht extra bis in die bio-zertifizierte Rösterei nach Müngersdorf fahren. Auch im Belgischen Viertel (eine zweite Filiale gibt es in Sülz) kommt ihr in den Genuss der schonend trommelgerösteten Bohnen. Qualität wird bei Heilandt schon beim Rohkaffee groß geschrieben. Die Kölner Rösterei bezieht ihre Bohnen nämlich direkt von Kaffeebauern, die sich verpflichtet haben, nach ökologisch nachhaltigen Grundsätzen anzubauen. Das Ergebnis: richtig leckerer Kaffee und Espresso. In den Heilandt-Cafés schmeckt übrigens nicht nur der Kaffee – auch die das Bananenbrot und die Kuchen von Carrot- und Cheesecake bis hin zu Red Velvet sind eine Versuchung wert. Zudem gibt es Croissants und Ciabatta für den Morgenhunger.

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© Madame Tartine Französische Leckereien und mehr bei Madame Tartine

Französisches Flair mitten in Ehrenfeld findet ihr bei Madame Martine. Passend zum Namen gibt es hier Tartines – also belegte Brote –, und andere französische Spezialitäten. Croissants, Pain au chocolat oder französische Käseplatte zum Beispiel. Veganer*innen dürfen sich über eine gemischte Platte mit gegrilltem Gemüse, Avocado und Bananenbrot freuen. Die gute Nachricht für Langschläfer*innen: Das leckere Frühstück gibt es den ganzen Tag über. Mittags könnt ihr es euch aber auch bei einer Buddha Bowl, Suppe oder anderen Leckereien gut gehen lassen. Naschkatzen empfiehlt sich ein Blick in die Kuchentheke, denn neben richtig gutem Cappuccino macht Besitzerin Alisa auch noch wirklich leckere Kuchen wie die vegane Berry-Tarte oder den großartigen Lemon-Cheesecake.

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© Christin Otto Den perfekten Cappuccino trinken bei The Coffee Gang

Den wahrscheinlich besten Kaffee im Agnesviertel gibt es bei The Coffee Gang. Den Kaffeegangstern von Köln kommt nämlich nur das Beste in die Tasse – gebrüht aus hochwertigen Bohnen, die fair und möglichst direkt gehandelt werden. Meist kommen die von deutschen Röstern. So gibt es zum Beispiel den unter Kaffeefans beliebten JB Kaffee. Das schmeckt am Ende nicht nur toll, sondern es sieht auch so aus. Latte Art beherrschen die Gangster nämlich aus dem Effeff. Dazu empfehlen wir ein Stück vom hausgemachten Cheesecake – der gehört zu den besten der Stadt. Wer seinen Kaffee morgens in der Coffee Gang schlürft, kann sich dazu ein (Schoko-) Croissant oder Sandwich bestellen.

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© Café Südlicht Zimtschnecken-Duft im Südlicht

Das Südlicht liegt ein klein wenig ab vom Schuss, ist die paar Minuten Fußweg vom Bahnhof Süd aus aber wert. Schließlich schlemmt man hier im Duft von Zimtschnecken, die Besitzerin Sarah in ihrem Café frisch backt. Für einen guten Start in den Tag gibt es neben dem Frühstücksei eine gemischte, eine vegane, eine vegetarische und eine französische Frühstücksplatte. Außerdem kann man sich nachmittags wunderbar von diversen Kuchen und Torten verführen lassen – davon sind auch immer einige vegan. Im Sommer sucht im Südlicht so manch eine*r mit seinem Laptop Zuflucht, denn in dem Café gibt es nicht nur WLAN, Iced Latte und erfrischenden Cold Brew, sondern auch die Räume sind angenehm temperiert, sodass der Kopf noch arbeiten kann.

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© Christin Otto Charme alter Zeiten im Hallmackenreuther

Könnte uns das Hallmackenreuther ein Ständchen singen, dann wäre es wahrscheinlich "Wieder hier" von Westernhagen – denn es ist wieder hier, war nie wirklich weg, das Kultlokal am Brüsseler Platz. Viele Kölner*innen haben die Wiedereröffnung sehnsüchtig herbei gesehnt, im Januar 2019 war es dann soweit: Ab sofort könnt ihr im Hallmackenreuther wieder auf Frühstück, Kaffee und Kuchen, Drinks, Apfelpfannkuchen und andere "kleine Speisen" vorbeischauen. Auch arbeiten könnt ihr hier, denn es gibt nicht nur WLAN, sondern im Sommer dank der Ventilatoren auch angenehmes Raumklima. Das Hallmackenreuther präsentiert sich in seinem gewohnt-kultigem 60er-Jahre-Charme, nur dass es jetzt irgendwie noch schöner ist. Willkommen zurück, Hallmackenreuther!

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© Christin Otto Pasteis noch warm vernaschen im Café Wohnraum

Bekannt ist das Café Wohnraum in Nippes natürlich vor allem für seine üppigen und leckeren Frühstücksplatten. Weil Sofyen und Jenny – die beiden Besitzer*innen des Cafés – aber nicht nur wissen, wie sie ihre Gäste morgens glücklich machen, haben sie ihr ohnehin schon großes Kuchenangebot um Pasteis de Nata ergänzt, die sie auf Wunsch auch warm machen. Die kann man entweder in dem gemütlichen Café oder aber auf der Terrasse auf der Neusser Straße vernaschen. Ein Angebot, das ihr keinesfalls ausschlagen solltet!

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