11 Dinge, die ihr in der Südstadt immer machen könnt

Die Kölner Südstadt ist eines der beliebtesten Veedel Kölns. Hier ist der kölsche Charme noch zu spüren, hier gibt es neben viel Tradition auch viel modernes. Schon alleine die Nähe zum Rhein, lädt zum Spazieren ein. Die Südstadt ist kinderfreundlich, hat eine gute Infrastruktur und bietet eine große Auswahl an Cafés, Kneipen und Restaurants. Kein Wunder, dass viele Leute von einer Wohnung in der Südstadt träumen. Was sonst noch in der Südstadt geht, erfahrt ihr hier.

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© Stephan Heinrich Am Eierplätzchen abhängen

Jedes Veedel hat seinen Spot zum Treffen, Abhängen, Bierchen trinken und einfach beisammen sein. Das Eierplätzchen in der Südstadt ist so einer. Ein ganz besonderer, um genau zu sein. Für viele ist der Kreisverkehr in der Nähe vom Römerpark Dreh- und Angelpunkt der Südstadt. Im Frühling und Sommer wird hier die Sonne genossen und im Winter kommt es nicht selten vor, dass die Nachbarschaft das Plätzchen weihnachtlich schmückt. Es hat sich sogar eine Band nach dem Eierplätzchen benannt.

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© Willy Horsch | CC BY 2.5 Im Volksgarten liegen

Wem der Aachener Weiher zu voll ist, sollte mal in den Volksgarten gehen. Hier kann es an hochsommerlichen Wochenenden zwar auch voll werden, aber der Volksgarten strahlt eine gewisse Gelassenheit aus. Beim Umrunden des Teichs mit seinen Tretbooten kann man herrlich entspannen und quatschen. Wer einen Platz im Biergarten erwischt, kann leckeres Kölsch und die wahrscheinlich größte Portion Pommes essen, die es in Köln gibt. Sonst, wie auf fast jeder Grünfläche Kölns, gilt: Grillen und auf der Wiese liegen.

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© Stefan Rahmann Urban Gardening im Neuland

In einer Großstadt hat man selten einen eigenen Garten und die Möglichkeit Kräuter, Tomaten oder sonst was anzupflanzen. Schrebergärten sind so begehrt, dass die meisten nicht einmal eine Chance auf ein Plätzchen im Grünen haben. Doch es gibt das Neuland am Rand der Südstadt. Dort kann man mit vielen anderen Hobby-Gärtnern seinen grünen Daumen ausleben. Jeder kann kostenlos mitmachen und man wird als Laie von Experten unterstützt. Ziel ist es, die Gemeinschaft zu stärken und für die Vorzüge von selbst angebauten Gemüse zu sensibilisieren. Gemeinschaftstermine und weitere Infos findet ihr auf der Homepage von Neuland Köln.

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© Julia Reinhardt Ab ins Bürgerhaus Stollwerck

Das Bürgerhaus Stollwerck ist eines der größten Bürgerhäuser NRWs und war wurde nach seiner Erbauung 1906 als preußisches Proviantamt genutzt. So sieht das Stollwerck auch aus. Ein beeindruckender roter Backsteinbau, der im Sonnenlicht funkelt. Hier finden Konzerte, Lesungen, Partys, Kabarett oder auch Flohmärkte statt. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Sozial- und Freizeitangebote: Für Kinder, für Senioren, für alle, die mitmachen wollen. Das hauseigene Café mit Außenbereich sucht zur Zeit noch einen Pächter. Wenn es wieder geöffnet hat, hat man noch einen Grund mehr das Stollwerck zu besuchen.

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© Tavallai | FlickrCC BY-ND 2.0 Gemütlicher als der große Bruder: Das FRÜH Em Veedel

Das Früh Brauhaus in der Nähe vom Dom kennt wohl jeder Kölner und vor allem jeder Tourist. Wer lieber originaler und gemütlicher sein Früh Kölsch trinken mag, kann das hervorragend im Früh em Veedel tun. Direkt am Chlodwigplatz und neben der berühmten Severinstorburg gelegen, trifft sich hier Jung und Alt, um gemeinsam lecker zu essen und frischgezapftes Kölsch zu trinken. Früher war in dem Brauhaus eine Schnapsbrennerei zuhause. Damals trafen sich frühmorgens immer die Rentner, um den Tag mit einem Schnaps zu beginnen. Deswegen wird die Gaststätte immer noch liebevoll "Invalidendom" genannt. Wer eintauchen möchte im kölschen Miljö, ist hier an der richtigen Adresse.

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© metrobox architekten Der Rhein, die Skateboarder und die Wurstbraterei am Kap

Egal, ob man spazieren geht, sich schnell 'ne Kugel Eis holen will oder einen Kaffee mit Rheinblick genießt. Am Rheinauhafen ist immer was los. Besonderer Anziehungspunkt ist der Skatepark Kap686. In urbaner Atmosphäre kann man hier seine Skateboard-Skills zeigen. Wenn dann noch die Sonne im Zenit steht und den Park unter der Südbrücke einen goldenen Anstrich verpasst, könnte man meinen, man sein in Kalifornien und nicht in Köln. Wie war das nochmal mit Köllefornia? Zurück auf den Boden der Tatsachen wird man dann von der Wurstbraterei geholt. Die gibt es nur in Köln und ist natürlich deutschlandweit bekannt vom Kölner Tatort. Im Real Life steht die nämlich nicht in Deutz, sondern genau gegenüber vom Kap.

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© Christin Otto Rosticceria Massimo – klein, quirlig und lecker

Zuallererst: Wer im Massimo essen möchte, der sollte unbedingt vorher reservieren. Der kleine Italiener in der Südstadt hat nämlich gerade mal Platz für etwa 20 Leute und ist ziemlich beliebt. Das liegt vor allem am guten Essen, denn im Massimo gibt es Pasta, Pizza und Co. wie in Italien – und das in gemütlicher Wonzimmeratmosphäre. Da kann es schon mal passieren, dass es etwas lauter wird und man sich mit wildfremden Menschen an einer langen Tafel wiederfindet. Doch der recht kommunikative Kölner hat damit ja zum Glück kein Problem und verlebt gerne einen quirligen und vor allem leckeren Abend. Das Massimo ist dafür jedenfalls der ideale Ort. Bei gutem Wetter stehen auch draußen noch ein paar Tische, an denen man sich bei Vitello Tonnato und Aperol Spritz dann wirklich fühlt wie in Bella Italia.

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© Die fette Kuh Burger essen in der Fetten Kuh

Kölns wohl bekanntester und auch beliebtester Burger-Laden ist "Die Fette Kuh" an der Bonner Straße. Erfolgsrezept des Ladens: In die leckeren Burger kommen nur hochwertige Zutaten – zudem ist fast alles handgemacht. Das Fleisch stammt von niederrheinischen Weidetieren, wird nie gefroren und täglich frisch gewolft und die Brötchen werden jeden Tag frisch vom Meisterbäcker hergestellt. Für Abwechslung sorgen saisonale Specials. Seit 2012 gibt es den Kult-Imbiss in der Südstadt nun schon – und der ist so beliebt, dass es mittlerweile sogar ein Buch über ihn gibt. "Das fette Buch" erzählt nicht nur die Story des Ladens, sondern beinhaltet auch noch Rezepte, mit denen ihr die leckeren Burger nachbauen könnt. Wer noch mehr Merch will, für den hat "Die Fette Kuh" auch noch ein eigenes Messer, eigenes Bier, Shirts und Schürzen im Repertoire.

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© Hans Peter Schaefer | CC BY 3.0 (via Wikimedia Commons) Jazz und Kunst im alten Pfandhaus

Das Gebäude der ehemaligen Pfandkreditanstalt der Stadt Köln wurde zu einem Kulturzentrum mit einem Konzertsaal und einem Ausstellungsraum umgebaut. Hier finden Konzerte im Bereich Jazz, Klassik oder Kammermusik statt. Auch Lesungen und Vorträge werden hier regelmäßig gehalten. In der Ausstellungshalle wird Kunst, Architektur und Design gezeigt. Wer sich bei einem Getränk entspannen möchte, kann das in der modernen Lounge tun.

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© Kochhaus Shoppen im Kochhaus

Das Kochhaus nennt sich selbst ein begehbares Rezeptbuch und liegt direkt am Chlodwigplatz und ist schon von außen ein richtiger Hingucker. Die großen Fensterfronten laden für das Erlebnis-Shoppen ein. Das Prinzip: Ständig wechselnde 18 Rezepte, die man sich vor Ort aussuchen kann, um sich dann die Zutaten anzugucken und zuhause nachkochen zu können. Es gibt auch Kochkurse, für die man sich vorher anmelden kann. Nennt es Erlebniskochen oder wie auch immer. Ob Anfänger oder Profi – wer Lust auf neue Rezepte hat, sollte mal einfach in dieses Rezeptbuch reingehen.

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© cMeyer Originals Freies Werkstatt Theater: Für alle was dabei

Das Freie Werkstatt Theater Köln wurde 1977 gegründet und blickt oft mit kritischem Blick auf die Gesellschaft. Viele Inszenierungen haben einen dokumentarischen Hintergrund. Aber auch aktuelle deutsche Dramatik und Roman-Umsetzungen werden gezeigt. Dabei kommen Kinder und Erwachsene auf ihre Kosten. Und eine Besonderheit am Freien Werkstatt Theater sind die Aufführungen des Altentheaterensembles. Schaut mal rein.

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