11 Dinge, die ihr in der Südstadt immer machen könnt

Die Kölner Südstadt ist eines der beliebtesten Veedel Kölns. Kein Wunder – schließlich ist hier der kölsche Charme noch zu spüren. Wunderschöne Altbauten, hübsche Cafés, tolle Restaurants, jede Menge Bars und Kneipen, erholsames Grün im Volksgarten, viele bunte Geschäfte an der Severinstraße und die Nähe zum Rhein ergeben diese einzigartige Mischung, die viele Kölner so lieben. Hier könnt ihr feiern und trinken, aber auch wunderbar Zeit mit der Familie verbringen. Kein Wunder also, dass so viele Leute von einer Wohnung in diesem Veedel träumen. Was sonst noch in der Südstadt geht, erfahrt ihr hier.

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© Christin Otto Johann Schäfer – Brauhaus 2.0

Wem Brauhäuser eigentlich zu angestaubt und rustikal sind, dem beweist das Johann Schäfer, dass es auch anders geht. Modernes Industrie-Design statt Gelsenkirchener Barock, Gemütlichkeit ohne überflüssigen Kitsch – und kreative Küche, die kölsche Klassiker neu interpretiert. Die Rippchen und der Bauchspeck sind zum Niederknien, die handgeschnitzten Fritten werden mit hauseigener Tomatensauce serviert und selbst Veggies werden bei einer gute Auswahl an Jemös glücklich. Gekocht wird mit besten Zutaten: Gemüse und Fleisch stammen vom Bauern aus der Region – aus artgerechter Tierhaltung versteht sich. Saisonale Specials gehören da natürlich dazu, wie zum Beispiel die Spargel-Karte im Frühjahr. Als Durstlöscher zum Essen solltet ihr im Johann Schäfer übrigens kein Kölsch, sondern unbedingt das hauseigene Südstadt-Pils trinken, am Wochenende auch gerne schon vor Vier, denn dann gibt es im Schäfer köstliches Brauhaus-Frühstück mit Pancakes, grünem Shakshuka und vielem mehr.

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© Christin Otto Der Alleskönner: Volksgarten

Der Volksgarten ist unter den Kölner Parks der Entertainer schlechthin. Wer Angst hat, dass im Park Langeweile aufkommt, ist hier richtig: Gleich mehrere Tischtennisplatten, Slacklinepfosten, ein Biergarten, Spielplatz und Tretbootverleih sorgen für Unterhaltung pur. Im Frühjahr und Sommer lassen sich im Volksgarten große Geburtstagsrunden – samt Wimpelketten, Decken, Tische und Ballons – nieder, um hier zu grillen, trinken und zu feiern. Wer ein größeres Event plant, kann natürlich auch die Orangerie im Volksgarten mieten.

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© Stephan Heinrich Am Eierplätzchen abhängen

Jedes Veedel hat seinen Spot zum Treffen, Abhängen, Bierchen trinken und einfach beisammen sein. Das Eierplätzchen in der Südstadt ist so einer. Ein ganz besonderer, um genau zu sein. Für viele ist der Kreisverkehr in der Nähe vom Römerpark Dreh- und Angelpunkt der Südstadt. Im Frühling und Sommer wird hier die Sonne genossen und im Winter kommt es nicht selten vor, dass die Nachbarschaft das Plätzchen weihnachtlich schmückt. Es hat sich sogar eine Band nach dem Eierplätzchen benannt.

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© Christin Otto Hell geröstete Bohnen bei Ernst Kaffeeröster

Die Ernst Kaffeeröster nennen ihr Café selbst "Slow Bar" – und das nicht etwa, weil die Mitarbeiter hier besonders faul und langsam sind, sondern weil guter Kaffee nun mal Zeit braucht. Wassertemperatur, Mahlgrad und Menge werden optimal aufeinander abgestimmt. Und das schmeckt man auch. Bei Cappuccino & Co. gilt: Hier gibt es keine Milchberge, sondern sahnig aufgeschäumte Milch vom Bauern aus der Region. Dass der Ernst-Kaffee so gut ist, liegt natürlich auch und vor allem an den hauseigenen Bohnen, die zum Großteil hell geröstet werden. So können sich feinere Aromen entfalten.

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© Weinladen Südstadt Wein ohne Dresscode im Weinladen Südstadt

Der Weinladen Südstadt ist in Köln zwar noch kein uralter Hase, in der Kölner Weinlandschaft spielt er aber trotzdem schon ganz oben mit. Das Motto "Wein ohne Dresscode" ist Programm, denn die Macher unterstützen Start-ups, nachhaltige Konzepte und junge Weingüter – und bringen damit frischen Wind in die Szene. Zu einem guten Glas Wein könnt ihr eine leckere Brotzeit mit Wurst, Käse und Antipasti bestellen. Im Weinladen Südstadt kommen Jung und Alt, Weinkenner und unbedarfte Weintrinker zusammen und genießen ihren Wein in gemütlichem Schummerlicht und stylishem Interieur – und die kleine, bunt bestuhlte Terrasse ist bereits zum beliebten Veedelstreff avanciert.

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© metrobox architekten Der Rhein, die Skateboarder und die Wurstbraterei am Kap

Egal, ob man spazieren geht, sich schnell 'ne Kugel Eis holen will oder einen Kaffee mit Rheinblick genießt. Am Rheinauhafen ist immer was los. Besonderer Anziehungspunkt ist der Skatepark Kap686. In urbaner Atmosphäre kann man hier seine Skateboard-Skills zeigen. Wenn dann noch die Sonne im Zenit steht und den Park unter der Südbrücke einen goldenen Anstrich verpasst, könnte man meinen, man sein in Kalifornien und nicht in Köln. Wie war das nochmal mit Köllefornia? Zurück auf den Boden der Tatsachen wird man dann von der Wurstbraterei geholt. Die gibt es nur in Köln und ist natürlich deutschlandweit bekannt vom Kölner Tatort. Im Real Life steht die nämlich nicht in Deutz, sondern genau gegenüber vom Kap.

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© Alisa Welzel Rosticceria Massimo – klein, quirlig und lecker

Zuallererst: Wer im Massimo essen möchte, der sollte unbedingt vorher reservieren. Der kleine Italiener in der Südstadt hat nämlich gerade mal Platz für etwa 20 Leute und ist ziemlich beliebt. Das liegt vor allem am guten Essen, denn im Massimo gibt es Pasta, Pizza und Co. wie in Italien – und das in gemütlicher Wonzimmeratmosphäre. Da kann es schon mal passieren, dass es etwas lauter wird und man sich mit wildfremden Menschen an einer langen Tafel wiederfindet. Doch der kommunikative Kölner hat damit ja zum Glück kein Problem und genießt gerne einen quirligen und vor allem leckeren Abend. Das Massimo ist dafür jedenfalls der ideale Ort. Bei gutem Wetter stehen auch draußen ein paar Tische, an denen man sich bei Vitello Tonnato und Aperol Spritz dann wirklich fühlt wie in Bella Italia.

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© Christin Otto Odeon – Programmkino mit Charme

Die bewegte Geschichte des Odeon beginnt Mitte der 50er Jahre. Boom, Krise, Schließung – all das hat das Südstadt-Kino schon miterlebt. Sogar Theater-Betrieb war es mal. Manch einer wird sich noch an die Zeit erinnern, als die kölsche Legende Trude Herr hier ihr "Theater im Vringsveedel" hatte. 1987 wurde das Theater schließlich von Kinobetreibern übernommen, renoviert und als Odeon-Kino wiedereröffnet. Kinosäle gibt es seit 2008 zwei – einer mit 223 und einer mit 90 Plätzen. Im Café könnt ihr euch mit Getränken versorgen. Das Odeon ist ein klassisches Programmkino – ohne Popcorn, dafür aber mit viel Charme. Donnerstags ist Kinotag (5 Euro).

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© Die Fette Kuh Burger essen in der Fetten Kuh

Kölns wohl bekanntester und auch beliebtester Burger-Laden ist "Die Fette Kuh" an der Bonner Straße. Erfolgsrezept des Ladens: In die leckeren Burger kommen nur hochwertige Zutaten – zudem ist fast alles handgemacht. Das Fleisch stammt von niederrheinischen Weidetieren, wird nie gefroren und täglich frisch gewolft und die Brötchen werden jeden Tag frisch vom Meisterbäcker hergestellt. Für Veggies gibt es alternativ Parasolpilz oder ein veganes Patty aus Kichererbsen und Jungweizen. Für zusätzliche Abwechslung sorgen saisonale Specials. Und: Fritten-Fans sollten unbedingt die Chilli Cheese Fritten probieren. Seit 2012 gibt es den Kult-Imbiss in der Südstadt nun schon – und der ist so beliebt, dass es mittlerweile sogar ein Buch über ihn gibt. "Das fette Buch" erzählt nicht nur die Story des Ladens, sondern beinhaltet auch noch Rezepte, mit denen ihr die leckeren Burger nachbauen könnt. Wer noch mehr Merch will, für den hat "Die Fette Kuh" auch noch ein eigenes Messer, eigenes Bier, Shirts und Schürzen im Repertoire.

  • Fette Kuh
  • Bonner Str. 43, 50677 Köln
  • Take Away & Lieferung: 16–22 Uhr, Liefergebiet: Altstadt-Süd, Neustadt-Süd, Raderthal, Raderberg, Klettenberg, Sülz, Marienburg, Bayenthal, Zollstock
  • Mehr Info
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© Nicola Dreksler Ab ins Bürgerhaus Stollwerck

Das Bürgerhaus Stollwerck ist eines der größten Bürgerhäuser NRWs und war wurde nach seiner Erbauung 1906 als preußisches Proviantamt genutzt. So sieht das Stollwerck auch aus. Ein beeindruckender roter Backsteinbau, der im Sonnenlicht funkelt. Hier finden Konzerte, Lesungen, Partys, Kabarett oder auch Flohmärkte statt. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Sozial- und Freizeitangebote: Für Kinder, für Senioren, für alle, die mitmachen wollen. Wer nicht nach Programm, sondern einfach nur nach Kaffee und Kuchen sucht, der wird hier ebenfalls fündig – und zwar im Café Franz im Bürgerhaus Stollwerck. Neben süßen Sünden gibt's natürlich auch Herzhaftes, das man im Sommer am besten auf der Terrasse mit Blick auf den Trude-Herr-Park verputzt.

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© Comedia Umfassendes Programm in der Comedia

Das Comedia Theater befindet sich in der ehemaligen Feuerwache an der Vondelstraße in der Südstadt und glänzt nicht nur mit einem wunderschönen Gebäude, sondern auch mit einem ausgezeichneten Programm, das nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche sehr umfangreich und vielseitig ist. Dazu gehören aufwendige Eigenproduktionen in den Bereichen Kindertheater und Junges Theater, hochkarätige Gastspiele aus Kabarett und Comedy sowie Theater, Tanz und Konzerte, Lesungen und mehr für junges wie erwachsenes Publikum.

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