11 Dinge, die du in Rodenkirchen immer machen kannst

Im Kölner Süden, so scheint es, ticken die Uhren ein wenig langsamer als im Rest der Stadt. In Rodenkirchen trifft beinahe dörfliche Gemütlichkeit auf alte Fachwerkhäuser und natürlich die kölsche Riviera – schließlich liegt das Veedel direkt am Rhein. Egal, ob ihr nun auf Entspannung in der Natur, Action beim Wassersport oder Essen mit Aussicht steht – hier sind 11 Dinge, die ihr in Rodenkirchen immer machen könnt:

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© Rheinisches Bildarchiv Köln/Britta Schlier Wochenmarkt Rodenkirchen – Obst und Gemüse aus der Region

Nur einen Katzensprung vom Bahnhof Rodenkirchen entfernt, findet immer mittwochs und samstags der Rodenkirchner Wochenmarkt auf dem Maternusplatz statt. Die Auswahl ist klassisch, dafür aber auch von besonderer Qualität: Frisches Obst und Gemüse aus der Region, Eier vom Bauern um die Ecke und eine ausgezeichnete Wurst- und Fleischwarenauswahl laden definitiv zum nächsten Wochenmarkteinkauf ein. Auf den Bänken am Maternusplatz kann man übrigens super eine Verschnaufpause einlegen – falls das Einkaufen doch mal zu viel wird.

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© Il Nido Fantastische Pasta im Il Nido in Rodenkirchen

La dolce vita mitten in Rodenkirchen könnt ihr im Il Nido erleben. Die Osteria ist in Köln für ihre hervorragend Pasta bekannt. Ein Klassiker sind die Tagliarini mit Trüffel aus dem Parmesan-Laib – denn die werden hier am Tisch zubereitet. Dank der wechselnden Tageskarte wird es kulinarisch garantiert nie langweilig. Mittags gibt es zudem ein Lunchmenü mit Vor- und Hauptspeise für 16,50 Euro. Dazu noch ein Gläschen Wein aus dem warmen Italien und schon ist das Urlaubsfeeling perfekt.

  • Il Nido
  • Weißer Str. 71, 50996 Köln
  • Dienstag: 18–22.30 Uhr, Mittwoch – Freitag: 12–14.30 Uhr und 18–22.30 Uhr, Samstag: 18– 22.30 Uhr, Sonntag: 12– 14.30 Uhr und 18–22.30 Uhr
  • Mehr Info
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© Minigolf Rodenkirchen Minigolf im Naturschutzgebiet Weißer Bogen

Nur wenige Meter vom Rhein entfernt liegt der Minigolfplatz in Rodenkirchen. Im Naturschutzgebiet Weißer Bogen könnt ihr entspannt ein paar Bälle schlagen. Die Lage zwischen Rodenkirchener Sandstrand und der Rheinfähre nach Zündorf macht diese Minigolfanlage zum beliebten Ausflugs- und Etappenziel für Sportler, Radfahrer, Wanderer und Spaziergänger. Aber auch mit Bus und Bahn oder mit dem Auto kann man hier problemlos hinkommen. Wer erfolgreich Bällchen eingelocht hat, der kann sich am Kiosk mit einem Getränk, Snacks oder Eis belohnen.

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© Christin Otto Am Rheinstrand Köllefornia genießen

Die Kölner*innen nennen den Rheinstrand liebevoll die Rodenkirchener Riviera. Zu Recht, denn die kleinen Buchten mit ihrem weißen, feinen Sand erinnern eher an mediterrane Küsten statt an das Rheinland. Bei gutem Wetter kann man hier locker mit dem Rad hinfahren oder man nimmt einfach die Linie 16. Der Rhein ist aufgrund seiner unberechenbaren Strömung zwar nicht zum Baden und erst recht nicht zum Schwimmen geeignet, aber Sonnenbaden, Geburtstag feiern oder grillen kann man hier ganz wunderbar.

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© Pixabay Forstbotanischer Garten und Friedenswald

Im Süden Kölns liegen der Forstbotanische Garten und der anliegende Friedenswald. Mit insgesamt 45 Hektar ein riesiges Gebiet, um der Natur näher zu kommen. In der Gartenanlage kannst du die Rhododendron-Schlucht, einen Heidegarten, Pfingstrosen sowie eine japanische Ecke mit Kirschblüten und Azeelen besuchen. Mammutbäume kann man sich auch angucken. Außerdem ist hier auch ein Pfau unterwegs, der mit etwas Glück sein prachtvolles Gefieder für euch aufspannt. Im Friedenswald gibt es eine große Wiesenfläche, auf der es sich super entspannen lässt. Dazu überall Bäume und Sträucher aus fast allen Ländern dieser Welt, die damals diplomatisch gepflanzt wurden.

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© Wachsfabrik Künstlern über die Schulter schauen in der Wachsfabrik

Wer sehen will, was Kölner Künstler in ihren Ateliers so treiben, der sollte in der Kölner Wachsfabrik an der Industriestraße 170 vorbeischauen. Auf dem ehemaligen Industriegelände sind nämlich Galerien und Künstler-Werkstätten beheimatet, die an jedem ersten Sonntag im Monat ihre Türen für umme für Besucher öffnen. Wer nicht so lange warten will oder sowieso am liebsten selbst kreativ ist, der kann in der Wachsfabrik auch Workshops und Kurse belegen. Und wenn ihr schon mal da seid, dann könnt ihr im kleinen Wachsfabrik-Café auch eine Kaffeepause einlegen.

  • Wachsfabrik
  • Industriestr. 170, 50999 Köln
  • Jeden ersten Sonntag im Monat haben Kunst- Ateliers von 14 bis 18 Uhr geöffnet, Café: Montag – Samstag: 14–19 Uhr
  • Jeden ersten Sonntag im Monat: Eintritt frei
  • Mehr Info
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© Christin Otto Den historischen Dorfkern bestaunen

Ein Spaziergang durch Rodenkirchens alten Dorfkern ist wie ein Ausflug in vergangene Zeiten. Rund um die Kirche Alt Sankt Maternus, die von den Kölnern liebevoll „Kapellchen“ genannt wird, reiht sich ein historisches Ensemble aus dem Alten Fährhaus und dem Gasthaus Zum Treppchen. Die pittoresken Fachwerkhäuser erinnern an vergangene Zeiten und zeigen Köln von einer dörflichen Seite, die man in einer Millionenstadt wohl kaum erwarten würde. Wer da direkt Lust bekommt einzukehren, dem sei das Treppchen wärmstens empfohlen – denn hier gibt es nicht nur leckere, gutbürgerliche Küche, sondern auch das nostalgische Ambiente, das man sich in dieser urigen Gegend wünscht.

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© Pixabay Wassersport in Rodenkirchen

Rodenkirchen liegt direkt am Rhein – kein Wunder also, dass Wassersport hier hoch im Kurs steht. Möglichkeiten gibt es da viele. Die Rhein-Rafting-Tour von Wupperkanu zum Beispiel. Die startet am Rodenkirchener Sandstrand, von wo aus ihr euch in Richtung Altstadt bis hin zur Zoobrücke paddelt und ein hammermäßiges Panorama genießt. Wer das Paddeln erstmal lernen will, der ist beim Kanu Club Grün-Gelb an der richtigen Adresse. Für die Kanuschule gibt es dort in den Sommerferien Schnupperangebote: Vom 23. Juli bis 27. August könnt ihr jeweils montags von 18 bis 19.30 Uhr kanutauglich werden.

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© Christin Otto Edel speisen im Restaurant Luis Dias in Rodenkirchen

Als Spitzenkoch Luis Dias sein "Aura" am Rodenkirchener Rheinufer geschlossen hat, war das für Kölner Gourmets ein herber Verlust. Nun ist der gebürtige Portugiese zurück – und das gleich im doppelten Sinne. Sein neues "Restaurant Luis Dias" hat er nämlich im März 2020 an der Rodenkirchener Wilhelmstraße eröffnet – also genau dort, wo er im 2013 schon sein erstes „Aura by Luis Dias“ eröffnet hatte, bevor er es dann in die Location am Rhein verlegte. Gourmets dürfen sich auch in der neuen Adresse auf das freuen, was man von Dias gewohnt ist: feine Küche auf hohem Niveau. Dazu gibt es natürlich eine große Auswahl an edlen Tröpfen, darunter auch tolle portugiesische Weine.

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© Unsplash Natur erleben in Finkens Garten

Natur pur mitten in der Großstadt gibt es in Finkens Garten. Der öffentliche Garten hat es sich zum Ziel gesetzt, vor allem Kindern die Natur näher zu bringen. Dementsprechend gibt es fast täglich kostenlose Führungen für Kindergruppen. Willkommen sind aber natürlich auch Besucher, die das Vorschulalter längst hinter sich haben. Zu entdecken gibt es jedenfalls eine ganze Menge: Ob Streuobstwiese, Bienenhaus, Froschquaken, Libellenakrobatik oder Vogelzwitschern – auf dem fünf Hektar umfassenden Gelände bleibt der Großstadtstress draußen. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat könnt ihr hier außerdem Honig aus verschiedenen Kölner Stadtteilen verkosten und kaufen.

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© Pixabay Essen mit Aussicht auf dem Bootshaus Alte Liebe

Es heißt "Alte Liebe rostet nicht". Kölns "Alte Liebe" – ein Bootshaus an der kölschen Riviera in Rodenkirchen – hat allerdings schon einiges mitgemacht. Zwei Brände und eine Kollision hat das schwimmende Restaurant schon hinter sich und wurde immer wieder neu aufgebaut. Zum Glück. Denn so können wir auf der rot-weiß-gestreiften Perle noch immer die Seele baumeln lassen, bei Bier und einem Essen den Blick über den Rhein genießen und uns fühlen wie im Urlaub.

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