11 Dinge, die ihr an einem Sonntag im April in Köln machen könnt

Endlich ist es soweit: Wir lassen die Minusgrade hinter uns. Zwar wird der April – der bekanntlich nie so ganz weiß, was er will – noch die ein oder andere Regenwolke über Köln schieben, aber unsere Daunenjacken lassen wir jetzt trotzdem im Karton verschwinden. Wir sind in Frühlingsstimmung – und haben ein paar prima Tipps für euch, wie ihr es euch an einem Sonntag im April schön machen könnt.

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© Pixabay Jeden Sonntag ein anderer Flohmarkt

Die Flohmarktsaison läuft auf Hochtouren und somit könnt ihr euch an jedem Sonntag im April auf einer anderen Trödelmeile herumtreiben. Am 7.4. findet der Flohmarkt am RheinEnergie-Stadion statt, wohingegen ihr am 14.4. beim Bücher- und Sammlermarkt am Riehler Gürtel auf Schnäppchenjagd gehen könnt. Eine Woche darauf, am 21.4., lockt die Flohmarktmeile am Rheinufer in der Altstadt mit besonders schöner Kulisse und am 28.4. steht dann wieder der Flohmarkt am Südstadion auf dem Programm.

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© Christin Otto Für jedes Wetter gewappnet beim Frühstück im Café Sehnsucht

April, April – der weiß nicht, was er will. Sagt man zumindest. Wer in Sachen Frühstück für jedes Wetter gewappnet sein will, der kann sonntags zum Beispiel im Café Sehnsucht in den Tag starten. Während die Außenterrasse bei Sonnenschein ins Freie lockt, steht drinnen ein Kamin, der bei plötzlichem Kälteeinbruch Wärme verspricht. Dank der Frühstückskarte zum Ankreuzen könnt ihr hier vom Aufschnitt bis hin zum Brötchen alles selbst auswählen. Wem das zu kompliziert ist, der entscheidet sich einfach für eine der vorgebenen Variationen: Monis Frühstück zum Beispiel – Schwarzbrot mit Kräuterquark und Spiegelei. Auch lecker: der French Toast mit frischem Obst, Bacon und Ahornsirup.

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© Christin Otto Den Dom vom Rheinboulevard aus beobachten

Das gute an der Schäl Sick? Man kann hervorragend auf den Dom gucken. Und das am besten vom Rheinboulevard aus. Die Treppenstufen am Rhein sorgen öfters mal für Schlagzeilen. Fest steht aber: Hier kann man echt gut chillen. Die Sonne scheint bis zum Abend und wenn die Abendsonne den Dom plötzlich in Rosarot taucht, dann ist das fast zu schön, um schäl zu sein. Ob in einer Gruppe oder alleine mit einem guten Buch: Am Rheinboulevard lässt es sich aushalten.

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© metrobox architekten Der Rhein, die Skateboarder und die Wurstbraterei am Kap

Egal, ob man spazieren geht, sich schnell 'ne Kugel Eis holen will oder einen Kaffee mit Rheinblick genießt. Am Rheinauhafen ist immer was los. Besonderer Anziehungspunkt ist der Skatepark Kap686. In urbaner Atmosphäre kann man hier seine Skateboard-Skills zeigen. Wenn dann noch die Sonne im Zenit steht und den Park unter der Südbrücke einen goldenen Anstrich verpasst, könnte man meinen, man sein in Kalifornien und nicht in Köln. Wie war das nochmal mit Köllefornia? Zurück auf den Boden der Tatsachen wird man dann von der Wurstbraterei geholt. Die gibt es nur in Köln und ist natürlich deutschlandweit bekannt vom Kölner Tatort. Im Real Life steht die nämlich nicht in Deutz, sondern genau gegenüber vom Kap.

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© Uwe Aranas | CC BY-SA 4.0 Tropisch schön in der Flora und dem botanischen Garten

Jährlich kommen mehr als eine Millionen Menschen in die Flora und den anliegenden Botanischen Garten. Kein Wunder: Auf über elf Hektar könnt ihr hier 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt bestaunen. Hinzu kommen englische Gärten, Springbrunnen und Gewächshäuser, die subtropische Pflanzen enthalten. Vor allem der Wintergartenpalast hat etwas Majestätisches. Und im Frühling könnt ihr hier den Krokussen beim Wachsen zuschauen. Es gibt viel zu sehen – und zu riechen. Ein an Duftpflanzen reicher Garten ist besonders für Blinde interessant.

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© Christin Otto Auf Street-Art-Entdeckungstour in Ehrenfeld

Zeigt sich das Wetter von seiner sonnigen Seite, dann wollen wir an die frische Luft. Nur weil Museen dann bei der Freizeitplanung außen vor bleiben, müsst ihr aber noch längst nicht auf Kunst verzichten. Die passende Alternative: eine kleine Street-Art-Tour durch Ehrenfeld. Das Veedel ist schließlich so etwas wie die Kölner Streetart-Hochburg. In kaum einem anderen Viertel gibt es so viele Murals auf so kleinem Raum. Wer aufmerksam durch die Straßen läuft, wird hier Arbeiten von international bekannten Grafitti-Künstlern entdecken. Keine Lust zu suchen? In unserem Guide zeigen wir euch, wo ihr tolle Murals in Ehrenfeld findet.

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© Street Food Festival Auf dem Street Food Festival schlemmen

Am ersten April-Wochenende ist es endlich soweit: Das Street Food Festival kehrt aus der Winterpause zurück und verwandelt das Areal an den Ehrenfelder Bahnbögen in eine bunte Schlemmermeile. Von Shakshuka, israelischen Blätterteigtaschen, brasilianischen Käsebällchen, himmlischen Cheesecakes bis hin zu handcrafted Sandwiches und leckeren Naan-Wraps ist hier für jeden etwas dabei. Das Beste: Der Eintritt ist frei und an der frischen Luft schmeckt jedes Essen doch gleich doppelt lecker.

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© Christin Otto Schokoladige Versuchung in der Metzgerei Schmitz

Man kann vom Schmitz-Imperium an der Aachener halten, was man will. Fest steht jedoch: Der Cheesecake mit Schoko-Boden und Schokoraspeln oben drauf gehört zu den leckersten der Stadt. Zumindest, wenn man seinen Käsekuchen schokoladig mag. Wer seinen Schoko-Schock eisgekühlt bevorzugt, der muss übrigens nur nach nebenan in die Bar Schmitz. Das Schokoladen-Sorbet dort ist in Sachen Schoko-Genuss nämlich kaum zu toppen – und das auch noch ganz ohne Milch.

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© Nicola Dreksler Schmelzpunkt – die neue Eisdiele in der Südstadt

Pünktlich zum Frühlingsbeginn 2019 war sie da – die neue Eisdiele in der Südstadt. Die Rede ist von Schmelzpunkt, dem kleinen blauen Eislädchen an der Merwowinger Straße. Dass das Eis hier so verdammt lecker ist, könnte daran liegen, dass die geschulten Chocolatiers und Pâtissiers von TörtchenTörtchen hinter dem neuen Eistraum stecken. Die wissen schließlich, was sie tun. Mithilfe bester Zutaten zaubern sie wirklich verführerische Sorten. Neben Schokolade, Haselnuss und Cassis könnt ihr bei Schmelzpunkt auch Kurkuma, Sauerkirsche mit feinsten Schokosplittern, Limette-Basilikum, Pistazie-Bronte oder Karamell-Fleur-de-Sel wählen. Und das ist längst nicht alles – bisher wurden 46 verschiedene Eissorten kreiert, die immer mal wieder gewechselt werden. Also hin da! Das gilt auch für Veganer, denn Sorbet gibt es hier ebenfalls.

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© [email protected] | Wikimedia Commons Mit der Seilbahn über den Rhein gondeln

Nach 20 Monaten Stillstand war es im März 2019 endlich soweit: Die Kölner Seilbahn fährt wieder. Nachdem die Gondeln im Juli 2017 plötzlich stehen geblieben waren und 75 Fahrgäste von Höhenrettern befreiet werden mussten, war erstmal Schluss mit der lustigen Gondelei über den Rhein. Nun ist aber alles wieder sicher, künftig soll die Seilbahn bei Wind schneller als bisher gestoppt werden und das Bergungskonzept für Notfälle wurde überarbeitet. Also können wir (hoffentlich) wieder ganz beruhigt einsteigen und bei der Fahrt von Riehl nach Deutz den Blick über die Stadt genießen.

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© coa | Jost Hiller Kreative Bowls und Wok-Gerichte im coa

Das coa ist der neue Food-Hot-Spot am Friesenplatz, der zwei Komponenten brillant miteinander vereint: leckeres Essen und super stylisches Interieur. Modernes Design, Beton- und Steinwände, bunte Möbel, viele Lampen und eine große Bar machen den Laden zum echten Hingucker. Das absolute Highlight sind natürlich die 644 Winkekatzen, die gleich zwei Wände des Restaurants zieren. Den japanischen Maneki-neko sagt man nach, dass sie Glück bringen. Doch im coa gibt's nicht nur Glücksbringer en masse, sondern auch leckere Bowls, Salate und Wok-Gerichte – mit kreative kombinierten Zutaten, frisch zubereitet und einfach lecker. Und weil Dessert bekanntlich immer geht, hat man im coa die Qual der Wahl zwischen Grüntee-Cheesecake oder ausgefallenen Eissorten wie schwarzer Sesam oder Himbeer-Rote-Bete-Sorbet. Yummy!

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