11 Dinge, die ihr an einem Sonntag im August machen könnt

Geschlossene Geschäfte, kein nächtliches Partyprogramm – ja, Sonntage sind schon langweilig. Könnte man meinen. Aber man muss nur was draus machen. Und im Sommer, bei herrlich sonnigem Wetter, gibt es wirklich unzählige Möglichkeiten, um vor dem ungeliebten Montag nochmal richtig Kraft und Entspannung zu tanken. An den See fahren, mit der Fähre nach Zündorf übersetzen, lecker essen oder den Tag im Biergarten ausklingen lassen zum Beispiel. Hier kommen 11 Dinge, die ihr an einem Sonntag im Juli machen könnt:

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© Mongos | Philipp Hympendahl Asiatisch brunchen im Mongo's

Wer es schon vormittags gerne deftig und asiatisch mag, sollte definitiv mal den Asia Brunch im Mongos in Deutz ausprobieren. Gute Nachrichten für alle Langschläfer: Der Brunch beginnt sonntags erst um 11:30 und geht tatsächlich auch bis 16 Uhr. Das Angebot ist definitiv vielfältig und verspricht so einiges: Neben einer vielfältigen Suppenauswahl wie Mongo´s Tom Kha Gai oder Garnelen-Miso-Suppe, reicht das Buffet über Tintenfisch- und Garnelensalate bis hin zu panierten Garnelen. Aber auch die süße Seite des Brunchs kann sich sehen lassen: Waffeln mit Kokos, Sesam oder pürierten Limettenblättern, Mango-Mascarpone und weitere Desserts werden im Wechsel angeboten.

  • Mongo's
  • Ottopl. 1, 50679 Köln
  • Montag – Donnerstag: 12–0 Uhr, Freitag – Samstag: 12–1 Uhr, Sonntag: 11–0 Uhr
  • Brunch: 22,90 Euro pro Person
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© gemeinfrei Nicht nur für Reggae-Fans - Der Fühlinger See

Der Fühlinger See liegt ein bisschen außerhalb, ist aber easy mit der Linie 15 oder der S-Bahn zu erreichen. Festivalfreunde kennen den Weg ja sowieso schon, da der See mit dem Summerjam Festival eines der bekanntesten Musikevents in Deutschland hostet. Der Fühlinger ist auf sieben Teilseen verstreut. An den unterschiedlichen Abschnitten gibt es Entspannung, aber auch viele Sportmöglichkeiten. Bekannt ist zum Beispiel die Regattastrecke. Wer auf's Windsurfen steht, kommt hier auch auf seine Kosten. Baden ist jedoch nur im Strandbad des Blackfoot Beach erlaubt. Den findet ihr am See Nummer 5. Weißer Sandstrand, Palmen und private Pavillons sind weltklasse. Ein Muss, wenn man es sich mal was gönnen möchte.

3

© Nicola Dreksler Der Indianersiedlung in Zollstock einen Besuch abstatten

Definitiv einen Abstecher wert ist die "Indianersiedlung" am Kalscheurer Weg. Dafür muss man lediglich mit der Linie 12 bis zur Endstation (Zollstock Südfriedhof) fahren. Zwei Ecken weiter verbirgt sich das "Minnesota von Köln". Bunte Bauwägen, (frei herumlaufende) Pferde und verwilderte Gärten zeigen, wie schön und paradiesisch das unkonventionelle Leben sein kann. Aber auch neu errichtete Häuser und Schrebergärten finden hier, in Reih und Glied geordnet, ihren Platz – frei nach dem Motto "levve un levve losse". Gelegentlich lassen sich auf der Festkoppel der Siedlung auch Zirkusse oder Wandertheater nieder. Es lohnt sich also, hin und wieder mal vorbeizuschauen. Auch der Kalscheurer Weiher ist nur einen Katzensprung entfernt.

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© Wachsfabrik Künstlern über die Schulter schauen in der Wachsfabrik

Wer sehen will, was Kölner Künstler in ihren Ateliers so treiben, der sollte in der Kölner Wachsfabrik an der Industriestraße 170 vorbeischauen. Auf dem ehemaligen Industriegelände sind nämlich Galerien und Künstler-Werkstätten beheimatet, die an jedem ersten Sonntag im Monat ihre Türen für Besucher öffnen. Wer so lange nicht warten will oder sowieso am liebsten selbst kreativ ist, der kann in der Wachsfabrik auch Workshops und Kurse belegen – im Tanz-Studio von Barnes Crossing oder bei art-projekt. Barnes Crossing veranstaltet zudem regelmäßig Events. Und wenn ihr schon mal da seid, dann könnt ihr im kleinen Wachsfabrik-Café auch eine Kaffeepause einlegen.

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© dronepicr | CC BY 2.0 Den Dom vom Rheinboulevard aus beobachten

Das gute an der Schäl Sick? Man kann hervorragend auf den Dom gucken. Und das am besten vom Rheinboulevard aus. Die Treppenstufen am Rhein sorgen öfters mal für Schlagzeilen. Fest steht aber: Hier kann man echt gut chillen. Die Sonne scheint bis zum Abend und wenn die Abendsonne den Dom plötzlich in Rosarot taucht, dann ist das fast zu schön, um schäl zu sein. Ob in einer Gruppe oder alleine mit einem guten Buch: Am Rheinboulevard lässt es sich aushalten.

6

© Christin Otto Kaffeepause am Eigelstein in der Dreiviertel - Caffèbar am Tor

Leckeren Kuchen, richtig guten Kaffee, Frühstück, Sandwiches und noch einiges mehr bekommt ihr seit April 2018 in der Dreiviertel - Caffèbar am Tor. Das Café gehört zum Einspänner in der Südstadt – und wer das kennt, der weiß, dass das eine ganz hervorragende Referenz in Sachen Kaffee ist. Das "Tor" trägt die Dreiviertel Caffèbar übrigens nicht ohne Grund im Namen. Gemeint ist die berühmte Eigelsteintorburg – und auf die hat man von der Terrasse aus freien Blick.

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© Unsplash Natur erleben in Finkens Garten

Natur pur mitten in der Großstadt gibt es in Finkens Garten. Der öffentliche Garten hat es sich zum Ziel gesetzt, vor allem Kindern die Natur näher zu bringen. Dementsprechend gibt es fast täglich kostenlose Führungen für Kindergruppen. Willkommen sind aber natürlich auch Besucher, die das Vorschulalter längst hinter sich haben. Zu entdecken gibt es jedenfalls eine ganze Menge: Ob Streuobstwiese, Bienenhaus, Froschquaken, Libellenakrobatik oder Vogelzwitschern – auf dem fünf Hektar umfassenden Gelände bleibt der Großstadtstress draußen. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat könnt ihr hier außerdem Honig aus verschiedenen Kölner Stadtteilen verkosten und kaufen.

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© Pexels | pixabay Authentische belgische Fritten bei BonFrit

Authentische und leckere Pommes bekommt ihr bei Bonfrit in Sülz. Das Konzept ist einfach, aber genial: Die Fritten werden nach belgischer Tradition zubereitet und sorgen damit für flämisches Lebensgefühl mitten in Sülz. Die Basis bilden Pommes aus Kartoffeln oder Süßkartoffeln. So richtig hammermäßig lecker wird das Ganze dann durch die Saucen – und davon gibt es jede Menge. Tschüss Mayo und Ketchup – hallo Jopie-, Andalouse-, Samurai-, Saté und Spezial-Soße – um nur ein paar zu nennen. Bei der Entscheidung, was ihr dazu essen wollt, habt ihr dann erneut die Qual der Wahl: Burger, Frikandel, Currywurst, Fleischkrokette oder doch lieber das belgische Rindergulasch?

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© Christin Otto Minigolf und ländliches Idyll auf der Freizeitinsel Groov

Die Reise nach Zündorf lohnt sich gleich aus mehreren Gründen. Zum einen, weil allein die Überfahrt mit der Krokodil-Fähre von Weiss nach Zündorf ein kleines Hightlight ist. Zum anderen, weil sich hier viele jahrhundertealte Bäume, wunderschöne Rheinstrände und alte Fachwerkhäuser befinden. Auch für Entertainment ist gesorgt: In der Minigolfanlage Groov spielt ihr auf kreativ gestalteten Bahnen, was jede Menge Action verspricht. Außerdem kann man am Marktplatz super Kaffee trinken. Wenn sich der Tag dann dem Ende neigt, könnt ihr euch ein lauschiges Plätzchen suchen und die Abendsonne an der Groov oder direkt am Rhein genießen.

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© Christin Otto Edle Tröpfchen und mediterrane Küche im Traubenzeit

Wer Lust hat auf ein Abendessen unter freiem Himmel, für den ist der grüne und idyllische Hinterhof vom Traubenzeit in Ehrenfeld eine hervorragende Adresse. Kulinarisch hat sich das Lokal mit dem hübschen, aber schnörkellosen Bistro-Look der mediterranen Küche verschrieben – einer, bei der trotz kleiner Karte keine Langeweile aufkommt. Zwei bis drei Vorspeisen, um die fünf Hauptgerichte und zwei Desserts stellt die regelmäßig wechselnde Abendkarte zur Wahl – und beschreitet dabei auch mal ausgefallenere Wege, indem neben Klassikern wie Risotto auch mal ausgefallenere Kombis wie Wolfsbarschfilet mit gebratener Wassermelone andient.

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© Christin Otto Den Tag im Biergarten ausklingen lassen in der Alteburg

Eigentlich ist die Alteburg vor allem Eventlocation, doch mit dem Beginn des Frühlings und den ersten Sonnenstrahlen beginnt hier die Biergartenzeit mit allem was dazu gehört. Currywurst, Kölsch und Geselligkeit zum Beispiel. Insgesamt 170 Sitzplätze gibt es im Innenhof – und der ist so gemütlich, dass sich Jung und Alt an dem etwas versteckten Ort neben dem Bahngleis in Bayenthal trifft.

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