11 Dinge, die ihr an einem Sonntag im Juli machen könnt

Geschlossene Geschäfte, kein nächtliches Partyprogramm – ja, Sonntage sind schon langweilig. Könnte man meinen. Aber man muss nur was draus machen. Und im Sommer, bei herrlich sonnigem Wetter, gibt es wirklich unzählige Möglichkeiten, um vor dem ungeliebten Montag nochmal richtig Kraft und Entspannung zu tanken. An den See fahren, eine Radtour im Schatten des Königsforsts oder Minigolfen zum Beispiel. Hier kommen 11 Dinge, die ihr an einem Sonntag im Juli machen könnt:

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© Christin Otto Gesund in den Tag starten im Edelgrün

Wer gesund in den Tag starten will, der ist im Edelgrün goldrichtig. Das Ehrenfelder Café hat sich nämlich dem Clean Eating Trend verschrieben. Auf der Frühstückskarte findet ihr neben der Acai-Bowl auch Avocado-Toast mit pochierten Eiern, Kokosjoghurt mit hausgemachten Granola, Porridge, Chia Pudding und Smoothies.

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© Pixabay Flohmarkt am Südstadion

Mit Beginn des Frühlings heißt es für viele Kölner sonntags regelmäßig: Auf zum Südstadion zwischen Zollstock und der Südstadt – aber nicht etwa, wegen eines Fortuna-Spiels, sondern weil dort ab März in der Regel einmal pro Monat ein großer Flohmarkt auf dem Parkplatz der Sportanlage Süd stattfindet. Das Areal bietet Platz für mehr als 300 Händler – die Auswahl ist also groß. Antiquitäten, Raritäten, Second-Hand, alte Platten, Vasen und Gläser aus den 50er und 60er Jahren könnt ihr hier finden.

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© Zeitan | CC BY-SA 3.0 Auf eine Wanderung oder Radtour in den Königsforst

Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Das Naturschutzgebiet Königsforst zwischen Köln und Bergisch Gladbach ist der ideale Ort für eine schattige Fahrradtour oder eine umfangreiche Wanderung. Wer die Anreise mit der KVB bestreiten will, fährt mit der Linie 9 direkt bis zur Haltestelle Königsforst. Bei Wanderungen sollte man definitiv GoogleMaps oder eine Karte in petto haben, denn der Königsforst umfasst unglaubliche 2500 Hektar Waldgebiet. Die umliegenden Restaurants eignen sich optimal für eine Verschnaufpause.

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© Couleur | Pixabay Eis verzehren im Familienbetrieb Van der Put

Ein kölsches Original ist definitiv das Eiscafé Van der Put – der Familienbetrieb wird hier bereits in zweiter Generation geführt. Auf künstliche Zusatzstoffe wird in dem Eiscafé komplett verzichtet – natürlicher Geschmack ist das oberste Gebot. Und das Besondere ist, dass die eishungrigen Kunden den Mitarbeiten bei der Eisherstellung zusehen können, denn das wird direkt hinter der Theke kreiert.

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© Christin Otto Chillen und Tischtennis unterm Colonius im Inneren Grüngürtel

Im Inneren Grüngürtel lässt es sich im Sommer wunderbar entspannen und sonnen. Unterm Colonius könnt ihr aber nicht nur eure Picknickdecke ausbreiten, sondern auch eine Partie Tischtennis spielen. Die Platte findet ihr zwischen der Venloer Straße und der Subbelrather Straße. Die Betonplatte hat zwar schon ein paar Macken, aber sie eignet sich trotzdem für eine Runde Pingpong, während der Grill auf der Wiese schonmal vorheizt.

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© Christin Otto Feine Küche und frische Waffeln im Restaurant Vincenz

Mediterrane Crossoverküche aus hochwertigen und frische Zutaten bekommt ihr im Vincenz. Neben Klassikern der italienischen Küche wie Pasta und Antipasti bietet das Restaurant zudem Gutbürgerliches wie Wiener Schnitzel und Entrecote an. Auch saisonale Gerichte stehen auf der Karte. So gibt es im Frühjahr beispielsweise frischen Spargel und Rhabarbertarte. Naschkatzen können hier auch andere süße Leckereien bestellen - frische Waffeln zum Beispiel.

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© Kody Dahl / Unsplash An der Hohenzollernbrücke klettern

Klettern in Köln ist nicht nur in den diversen Kletterhallen möglich, sondern von März bis Oktober auch draußen und kostenlos – und zwar an der Hohenzollernbrücke unterhalb des Reiterdenkmals. Nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt könnt ihr in dem gekennzeichneten Bereich verschiedene Routen klettern und Naturfels Feeling mitten in der Stadt erleben. Die Anlage wird vom Alpenverein Köln betrieben – wer kein Mitglied ist und trotzdem mitmachen will, muss sich vorab online anmelden.

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© dronepicr | CC BY 2.0 Am Beach vom Escher See entspannen

Der Sundownbeach am Escher hat eine Größe von über 30.000qm und 5.000t Sandstrand warten nur darauf, von euch betreten zu werden. Palmen spenden Schatten und die Strandbar ruft euch viel zu oft. Dieses Ambiente hat natürlich seinen Preis und man darf Getränke und Speisen nicht selbst mitbringen (außer Familien mit Kindern, die dürfen). Dafür gibt's ein Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, immer coole Sommerbeats für die Ohren und atemberaubende Sonnenuntergänge. Das im Norden. Im südlichen Teil des Sees befindet sich ein Naturschutzgebiet, das für Spaziergänge super ist.

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© Nicola Dreksler Der Indianersiedlung in Zollstock einen Besuch abstatten

Definitiv einen Abstecher wert ist die "Indianersiedlung" am Kalscheurer Weg. Dafür muss man lediglich mit der Linie 12 bis zur Endstation (Zollstock Südfriedhof) fahren. Zwei Ecken weiter verbirgt sich das "Minnesota von Köln". Bunte Bauwägen, (frei herumlaufende) Pferde und verwilderte Gärten zeigen, wie schön und paradiesisch das unkonventionelle Leben sein kann. Aber auch neu errichtete Häuser und Schrebergärten finden hier, in Reih und Glied geordnet, ihren Platz – frei nach dem Motto "levve un levve losse". Gelegentlich lassen sich auf der Festkoppel der Siedlung auch Zirkusse oder Wandertheater nieder. Es lohnt sich also, hin und wieder mal vorbeizuschauen. Auch der Kalscheurer Weiher ist nur einen Katzensprung entfernt.

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@ Minigolf Rodenkirchen Minigolf im Naturschutzgebiet Weißer Bogen

Nur wenige Meter vom Rhein entfernt liegt der Minigolfplatz in Rodenkirchen. Im Naturschutzgebiet Weißer Bogen könnt ihr entspannt 'ne Runde spielen. Am Kiosk könnt ihr Getränke, Snacks und Eis kaufen. Ideal, um mit dem Rad am Rhein entlang zu fahren und dann abschließend Minigolf zu spielen.

 

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© Christin Otto Den Abend auf der Terrasse vom Maifeld ausklingen lassen

Burger, Flammkuchen, Steak, Schnitzel, Fisch, Salat, gebackene Süßkartoffeln, Pasta oder Buddha Bowl – im Maifeld in Neuehrenfeld ist die Auswahl so groß, dass wirklich jeder etwas finden dürfte. Auch wenn das etwas beliebig und konzeptlos klingen mag, so werden Vorurteile in diesem Fall spätestens zerschlagen, wenn man merkt, wie lecker die Küche hier ist. Am schönsten sind die Abende im Maifeld im Sommer – weil man dann auf der Terrasse sitzen und den Tag mit leckerem Essen, Aperol Spritz, Wein oder einem Kölsch ausklingen lassen kann.

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