11 Dinge, die ihr an einem Sonntag im September machen könnt

Sonntag herrscht sowieso tote Hose? Von wegen! Auch am – zugegebenermaßen wohl ruhigstem – Tag des Wochenendes gibt es jede Menge zu erleben. Wenn man nur will. Also raus aus dem Bett und runter von der Couch – hier kommen 11 gute Tipps, was ihr an einem Sonntag im September machen könnt:

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© Epicerie Boucherie Edles aus der Bistro-Küche in der Epicerie Boucherie

Wer sich ein bisschen fühlen will, als sei er in Frankreich, der sollte unbedingt einmal in der Epicerie Boucherie gefrühstückt haben. Das kleine Bistro in der Südstadt verwöhnt seine Gäste unter anderem mit edlem Käse aus Frankreich und Brot in Bio-Qualität. Nicht das günstigste Frühstück der Stadt, aber Qualität schmeckt man eben nicht nur, sie hat auch ihren Preis.

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© Unsplash Natur erleben in Finkens Garten

Natur pur mitten in der Großstadt gibt es in Finkens Garten. Der öffentliche Garten hat es sich zum Ziel gesetzt, vor allem Kindern die Natur näher zu bringen. Dementsprechend gibt es fast täglich kostenlose Führungen für Kindergruppen. Willkommen sind aber natürlich auch Besucher, die das Vorschulalter längst hinter sich haben. Zu entdecken gibt es jedenfalls eine ganze Menge: Ob Streuobstwiese, Bienenhaus, Froschquaken, Libellenakrobatik oder Vogelzwitschern – auf dem fünf Hektar umfassenden Gelände bleibt der Großstadtstress draußen. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat könnt ihr hier außerdem Honig aus verschiedenen Kölner Stadtteilen verkosten und kaufen.

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© Christin Otto

© Christin Otto Klettern und Springen wie ein Ninja im Stuntwerk

Auf dem Carlswerk-Gelände, direkt gegenüber vom Schauspiel Köln, liegt mit dem Stuntwerk eine ganz besondere Sport- und Freizeitwelt. Dort, wo regelmäßig die Castings für die RTL-Sendung Ninja Warrior Germany stattfinden, könnt auch ihr euch austoben – beim Bouldern, Parkour, functional Fitness und Ninja Warrior Training. In der insgesamt 2000 Quadratmeter großen Halle gibt es dank verschiedener Schwierigkeitsgrade das Richtige für jeden: für Anfänger und Ambitionierte, für Groß und Klein, für Jung und Alt.

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© Christin Otto Auf ein leckeres Mittagessen im Cyclo

Wer mittags Lust auf vietnamesische Küche hat, dem empfehlen wir das Cyclo am Heumarkt. In der Mittagszeit (täglich bis 15.30 Uhr) könnt ihr hier nämlich nicht nur günstig, sondern vor allem richtig lecker schlemmen. Fleischfresser sollten unbedingt den eingelegten und gegrillten Schweinebauch (M4) probieren. Keine Sorge – auch Vegetarier werden hier fündig. Zum Lunch gibt es kostenlosen Tee, freundlichen Service und ein Ambiente, das zwar nicht chic, aber dennoch irgendwie charmant ist.

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© Kölner Zoo Den neusten Tiernachwuchs im Zoo bestaunen

Ein Besuch im Zoo ist vor allem für Familien mit Kindern ein echtes Erlebnis. Aber natürlich nicht nur. Denn wenn wir mal ehrlich sind: Irgendeinen Tiernachwuchs gibt es im Kölner Zoo immer und beim Anblick der putzigen, kleinen Vierbeiner geht einem einfach das Herz auf – ganz egal, wie alt man selbst ist. Zu sehen gibt es in jedem Fall eine ganze Menge. Um genau zu sein, sind in Kölns Tierpark mehr als 10.000 Tiere aus über 800 Arten zuhause – sei es nun in Tierhäusern oder Freigehegen.

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© Elke Wetzig (elya) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link Auf Entdeckungstour im Rheinpark

Zwischen der Deutzer Messe und dem Mülheimer Hafen liegt der Rheinpark. Wie der Name es schon vermuten lässt, liegt er entlang des Rheinufers mit einem prächtigen Blick auf die Kölner Altstadt. Besonders auffällig sind die Schienen, die hier überall liegen. Denn tatsächlich fährt hier eine Kleinbahn regelmäßig ihre Runden, die 1957 zur Bundesgartenschau errichtet wurde. Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die von der Gartenschau übrig geblieben sind. Skulpturen, ältere Gebäude oder Wasseranlagen zieren die Wege des riesigen Stadtpark. Für Kinder gibt es einen großen Abenteuerspielplatz und der Skatepark lockt ebenfalls viele Besucher an. Desweiteren grenzt die Claudius Therme am Rheinpark und lädt zum entspannen ein.

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© Nicola Dreksler Café Franz – der neue Hotspot im Bürgerhaus Stollwerck

Lange wurde nach dem passenden Gastro-Partner für das Bürgerhaus Stollwerck gesucht. Das Rennen gemacht haben die drei Freunde Philipp, Inga und Jan, die in dem wunderschönen Gebäude direkt am Trude-Herr-Park nun das Café Franz eröffnet haben. Gesund, regional und saisonal geht es in der Küche zu. Der Kaffee kommt von Heilandt, die Wurst von der Natur-Metgerei Hennes, die Eier vom Hof Alpermühle und die Milch vom Hielscher Hof. Im Café Franz werden aus all den guten Zutaten zum Beispiel Röstbrote, Salate, Quiches und Suppen gezaubert. Wer es süß liebt, der sollte sich den Kuchen nicht entgehen lassen. Klassiker des Hauses ist der „Franz“ – ein saftiger Schokokuchen mit einem Hauch Minze.

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© Howi | CC BY 3.0 Unweit vom Rosengarten Tischtennis spielen

In der Nähe der inneren Kanalstraße und der Neusser Straße liegt die Festungsanlage Fort X. Die wurde im Gegensatz zu den anderen der Stadt Köln nicht abgerissen oder gesprengt, sondern "grüner" gemacht. Ein symmetrischer Rosengarten wurde gepflanzt, der auch noch heute wunderschön blüht. Hier kann man sehr gut spazieren gehen oder an einen der beiden Platten Tischtennis spielen.

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© Toscanini Toscanini – die vielleicht beste Pizza der Stadt

Zuallererst sei gesagt: Wer im Toscanini essen gehen möchtet, sollte vorab unbedingt einen Tisch reservieren. In diesem Italiener ist es nämlich selbst unter der Woche oft voll. Aber das spricht natürlich nur für sich. Denn dieses Restaurant ist nicht umsonst so beliebt. Die Toscanini-Pizza ist in ganz Köln bekannt und so manch einer schwört, es sei die beste der Stadt. Die Portionen sind riesig und das Essen ist immer frisch zubereitet. Neben der tollen Pizza gibt es außerdem knackige Salate, frischen Fisch und eine ausgewählte Weinkarte.

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© Christin Otto Luxus mit Retro-Charme im Residenz

Einen Kinobesuch der Extraklasse könnt ihr im Residenz erleben. Denn: Das Lichtspielhaus mit drei Sälen versprüht nicht nur den Glanz der großen Kino-Ära der 50er und 60er Jahre. Hier sitzt ihr auch in Ledersesseln, habt besonders viel Beinfreiheit, werdet am Platz bedient und könnt euch den Abend mit Champagner und Snacks versüßen. Da überrascht es kaum, dass die Karten hier zu den teuersten Kinotickets der Stadt gehören. Zwischen 12 und 17 Euro kostet der Besuch hier. Das Programm reicht von Mainstream-Filmen bis hin zu alten Klassikern und Originalversion mit deutschen Untertiteln.

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© Nicola Dreksler Tatort-Rudelgucken in der Hammond Bar

Die Hammond Bar an der Metzer Straße in der Südstadt ist mehr als nur eine Kneipe: Urig, original kölsch und wahnsinnig gemütlich. Hier wird nicht nur wie wild Karneval gefeiert und jedes Spiel des 1. FC Kölns gezeigt, sondern auch jeden Sonntag gemeinsam Tatort geschaut. Wieso sollte man auch immer nur vor dem heimischen Fernseher das Wochenende abschließen, wenn es eben auch anders geht: Auf einer riesigen Leinwand in unmittelbarer Nähe einer Theke lässt es sich doch – in bester Gesellschaft – viel schöner auf den möglichen Täter tippen.

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