11 Dinge, die ihr in Köln im Sommer umsonst und draußen machen könnt

Köln ist im Sommer einfach magisch: Alle Menschen sind draußen, grillen, fahren Fahrrad, hängen im Park ab, tanzen und genießen den Abend im Biergarten oder Open Air Kino. Für diejenigen, die den Sommer zwar auch magisch finden, aber dabei dringend auf ihren Geldbeutel achten müssen, gibt es hier 11 Tipps, wie ihr den Kölner Sommer umsonst und draußen genießen könnt.

1

© Dominic Lowyears / Unsplash Volle Power beim Afterworkout am Aachener Weiher

Du kannst dich alleine nie so recht zum Sport aufraffen und das Fitness-Studio ist dir sowieso zu teuer? Dann gibt es jetzt keine Ausrede mehr: Denn jeden Mittwochabend kannst du am Aachener Weiher Sport machen – draußen, kostenlos und mit anderen zusammen. Das Sportcheck-Afterworkout startet jeweils um 18.30 Uhr. Damit ihr pünktlich starten könnt, solltest du aber am besten schon 18.15 Uhr beim Biergarten am Aachener Weiher sein. Also schlüpfe in ein bequemes Sportoutfit und los geht's. Hier bekommst du ein schweißtreibendes Training, ohne Geräte, aber mit einem professionellen Coach.

2

© Christin Otto Putzige Vierbeiner streicheln im Lindenthaler Tierpark

Wer Lust hat auf ein paar tierisch gute Erlebnisse mitten in der Großstadt, der sollte einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der Weg dorthin führt euch durch den Stadtwald und schon hier habt ihr das Gefühl, dem Trubel endlich mal komplett entfliehen zu können – alles ist grün, Enten und Schwäne machen Siesta am Wasser. Noch mehr tierische Großstadtbewohner trefft ihr im Tierpark selbst. Ob Hirsche, Esel, Ziegen, Hühner oder Schafe: Hier könnt ihr putzige Vierbeiner streicheln und sogar mit ein paar Leckerlis aus den Futterautomaten im Park locken. Wer jetzt meint, das sei nur was für Kinder, der sollte es ausprobieren – wir versprechen: Das ist auch für die Großen ein großer Spaß.

3

© gamescom Kostenlose Festivals, die uns die Sommer versüßen

Sommerzeit ist Festivalzeit – und das gilt auch für diejenigen, die knapp bei Kasse sind und sich teure Tickets darum nicht leisten können. In Köln gibt es nämlich zum Glück einige Festival, die uns Jahr für Jahr völlig kostenlos mit tollen Konzerten versorgen – und das komplett für umme. Dazu gehören zum Beispiel das Open Air an der Drehbrücke in Deutz, das Gamescom City Festival in der Innenstadt, das BallroomBlitz! Festival vorm Sonic Ballroom in Ehrenfeld oder auch das HumFestival auf der Uniwiese.

4

© Uwe Aranas | CC BY-SA 4.0 Tropisch schön in der Flora und dem botanischen Garten

Jährlich kommen mehr als eine Millionen Menschen in die Flora und den anliegenden Botanischen Garten. Kein Wunder: Auf über elf Hektar könnt ihr hier 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt bestaunen. Hinzu kommen englische Gärten, Springbrunnen und Gewächshäuser, die subtropische Pflanzen enthalten. Vor allem der Wintergartenpalast hat etwas Majestätisches. Und im Frühling könnt ihr hier den Krokussen beim Wachsen zuschauen. Es gibt viel zu sehen – und zu riechen. Ein an Duftpflanzen reicher Garten ist besonders für Blinde interessant.

5

© Christin Otto Kostenlose Streetart-Tour durch Ehrenfeld

Schon seit 2016 gibt es sie – die Free Walking Tours von Köln erKennen - AlternativeCologneTours. Das bedeutet: Die Führung ist kostenlos – allerdings wird um ein Trinkgeld für den Guide gebeten, wobei jeder selbst entscheiden darf, was ihm die Tour wert ist. Wer sich für Streetart interessiert, für den dürfte die Straßenkunst-Führung durch Ehrenfeld genau das Richtige sein. Bei der Tour erhaltet ihr Einblick in die legale und illegale Kunst der Kölner Straßen – und entdeckt gemeinsam die Arbeit verschiedener Künstler.

6

© At The B-Sites Draußen-Konzerte und Freibier beim At The B-Sites

Das "at the b-sites" veranstaltet regelmäßig Konzerte von coolen Künstlern – und das in der Regel an coolen Orten unter freiem Himmel. Die Location wechselt dabei immer und ist geheim. Der Treffpunkt wird erst am Tag vor dem Gig bekanntgegeben. Dort angekommen, gibt es eine Karte, die euch den Weg zum eigentlich Ort des Geschehens weist. Durch Sponsoring von Mühlen Kölsch ist das Ganze umsonst und etwas Freibier gibt es auch. Und als ob das nicht alles schon besonders genug wäre, wird das Ganze durch einen Punkt noch einzigartiger: Es ist ein Silent Concert. Die Musik hört ihr also über Kopfhörer. 200 Stück davon werden am Treffpunkt ausgeteilt. Wer mithören will, muss also früh da sein. Aber glaubt uns: Es lohnt sich. Der nächste Termin ist der 26. Juni 2019 – mit Sonars.

7

© Flickr / Shepard4711 / CC BY-SA 2.0 Kunst und Natur im Schlosspark Stammheim

Wer im Rechtsrheinischen unterwegs ist und dem Trubel entkommen will, der findet im Schlosspark Stammheim Ruhe. Die kleine Grünanlage direkt am Stammheimer Rheinufer ist nicht nur Heimat für viele Alexandersittiche – hier treffen auch alte Baumbestände auf moderne Kunst. Rosarote Kirschblüten im Frühjahr und buntes Laub im Herbst bilden die Kulisse für verschiedene Skulpturen, die jährlich wechseln. Kunst auf grünem Rasen also und das auch noch ganz ohne Eintritt. Hier könnt ihr auf Entdeckungstour gehen oder auch einfach nur auf einer Bank sitzen und vor euch her träumen.

8

© gemeinfrei Nicht nur für Reggae-Fans - Der Fühlinger See

Der Fühlinger See liegt ein bisschen außerhalb, ist aber easy mit der Linie 15 oder der S-Bahn zu erreichen. Festivalfreunde kennen den Weg ja sowieso schon, da der See mit dem Summerjam Festival eines der bekanntesten Musikevents in Deutschland hostet. Der Fühlinger ist auf sieben Teilseen verstreut. An den unterschiedlichen Abschnitten gibt es Entspannung, aber auch viele Sportmöglichkeiten. Bekannt ist zum Beispiel die Regattastrecke. Wer auf's Windsurfen steht, kommt hier auch auf seine Kosten. Baden ist jedoch nur im Strandbad des Blackfoot Beach erlaubt. Den findet ihr am See Nummer 5. Weißer Sandstrand, Palmen und private Pavillons sind weltklasse. Ein Muss, wenn man es sich mal was gönnen möchte.

9

© Kody Dahl / Unsplash An der Hohenzollernbrücke klettern

Klettern in Köln ist nicht nur in den diversen Kletterhallen möglich, sondern von März bis Oktober auch draußen und kostenlos – und zwar an der Hohenzollernbrücke unterhalb des Reiterdenkmals. Nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt könnt ihr in dem gekennzeichneten Bereich verschiedene Routen klettern und Naturfels Feeling mitten in der Stadt erleben. Die Anlage wird vom Alpenverein Köln betrieben – wer kein Mitglied ist und trotzdem mitmachen will, muss sich vorab online anmelden.

10

© Phil Long | CC BY 2.0 Boule und Tischtennis spielen am Rathenauplatz

Am Rathenauplatz abzuhängen, macht so oder so Spaß. Aber wenn man dann noch bei Wein oder Bier eine Runde Boule spielt, ist das französische Flair perfekt. Oder erstmal zugucken und lernen, denn am Rathenauplatz versammeln sich bei gutem Wetter oft Dutzende Leute, die die Kugel schmeißen. Kein Wunder, hier treffen sich regelmäßig die Pétanque-Freunde Rathenauplatz. Also: Anschauen und Tricks von den Profis abgucken. Wem Boule so gar nicht liegt, der kann hier übrigens auch Tischtennis spielen. Die Platte am Rathenauplatz ist zwar schon ein bisschen abgerockt, aber ihre Lage und der Charme des Platzes machen das wieder wett.

11

© wwwuppertal | CC BY-NC 2.0 Kunst in freier Natur im Skulpturenpark

Mehr als zwei Jahrzehnte ist es nun schon her, dass Michael und Eleonore Stoffel 1997 den privaten Skulpturenpark in Köln gründeten. Zwischen Rhein und Zoobrücke gelegen, könnt ihr euch Kunst in der freien Natur ansehen. Es wechseln sich Kuratoren ab, die den Park ständig verändern und mit ihren eigenen Konzeptionen das Erscheinungsbild des Skulpturenparks prägen. International, modern und klassisch zugleich. Der Eintritt ist übrigens frei.

Sags deinen Freunden: