11 Dinge, die ihr im Sommer umsonst und draußen machen könnt

Köln ist im Sommer einfach magisch: Alle Menschen sind draußen, grillen, fahren Fahrrad, hängen im Park ab, tanzen und genießen den Abend im Biergarten oder Open Air Kino. Für diejenigen, die den Sommer zwar auch magisch finden, aber dabei dringend auf ihren Geldbeutel achten müssen, gibt es hier 11 Tipps, wie ihr den Kölner Sommer umsonst und draußen genießen könnt.

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© Unsplash Natur erleben in Finkens Garten

Natur pur mitten in der Großstadt gibt es in Finkens Garten. Der öffentliche Garten hat es sich zum Ziel gesetzt, vor allem Kindern die Natur näher zu bringen. Dementsprechend gibt es fast täglich kostenlose Führungen für Kindergruppen. Willkommen sind aber natürlich auch Besucher*innen, die das Vorschulalter längst hinter sich haben. Zu entdecken gibt es jedenfalls eine ganze Menge: Ob Streuobstwiese, Bienenhaus, Froschquaken, Libellenakrobatik oder Vogelzwitschern – auf dem fünf Hektar umfassenden Gelände bleibt der Großstadtstress draußen.

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© Christin Otto Putzige Vierbeiner streicheln im Lindenthaler Tierpark

Wer Lust hat auf ein paar tierisch gute Erlebnisse mitten in der Großstadt, der sollte einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der Weg dorthin führt euch durch den Stadtwald und schon hier habt ihr das Gefühl, dem Trubel endlich mal komplett entfliehen zu können – alles ist grün, Enten und Schwäne machen Siesta am Wasser. Noch mehr tierische Großstadtbewohner trefft ihr im Tierpark selbst. Ob Hirsche, Esel, Ziegen, Hühner oder Schafe: Hier könnt ihr putzige Vierbeiner streicheln und sogar mit ein paar Leckerlis aus den Futterautomaten im Park locken. Wer jetzt meint, das sei nur was für Kinder, der sollte es ausprobieren – wir versprechen: Das ist auch für die Großen ein großer Spaß.

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© Nicola Dreksler Tropisch schön in der Flora und dem Botanischen Garten

Jährlich kommen mehr als eine Millionen Menschen in die Flora und den anliegenden Botanischen Garten. Kein Wunder: Auf über elf Hektar könnt ihr hier 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt bestaunen. Hinzu kommen englische Gärten, Springbrunnen und Gewächshäuser, die subtropische Pflanzen beheimaten. Vor allem der Wintergartenpalast hat etwas Majestätisches. Im Frühling könnt ihr hier den Krokussen beim Wachsen zuschauen. Es gibt viel zu sehen – und zu riechen. Die zahlreichen Duftpflanzen sind besonders für Blinde interessant. Falls euch bei all den Eindrücken der Hunger überkommt, empfehlen wir einen Besuch im Dank Augusta.

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© Christin Otto Die Wahner Heide erkunden

Ein Spaziergang durch die Wahner Heide lohnt sich eigentlich das ganze Jahr – im Spätsommer ist das Farbenspiel des Heidekrauts zwar besonders beeindruckend, aber auch im Herbst, wenn die violette Farbe langsam verblasst, kann man toll durch die Heide spazieren. Dann färbt sich das Laub in herbstliches Gelb und Orange, jede Menge Pilze wachsen auf dem Boden, überall raschelt und knackt es beim Erkundungsspaziergang. Im Frühling hingegen blüht in der Wahner Heide der Ginster und taucht die Landschaft in ein knalliges Gelb. Am besten erreicht ihr die im Südosten Kölns gelegene Heide mit dem Auto oder mit dem Fahrrad, verschiedene Parkplätze gibt es direkt in der Nähe. Wer Esel und Ziegen treffen will, steuert am besten die Panzerwaschanlage am Camp Major Legrand an – ganz in der Nähe sind die putzigen Vierbeiner unterwegs.

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© Nicola Dreksler Auf Street-Art-Tour mit seiLeise

Nicht nur in Ehrenfeld gibt es jede Menge Street Art zu entdecken – auch auf der Schäl Sick könnt ihr bei einem Spaziergang auf Entdeckungstour gehen. Hilfe bekommt ihr dabei vom Künstler "seiLeise" – der hat euch auf Instagram eine Karte mit einer Route von der Deutzer Werft bis zum Stammheimer Skulpturenpark zusammengestellt, auf der euch kleine Kunstwerke begegnen, wenn ihr nur die Augen offen haltet. Rund um den Mülheimer Hafen und am Rheinufer entlang könnt ihr euch auf euren Kunst-Spaziergang begeben. Die Outside-Gallery verändert sich ständig – alte Bilder verschwinden, neue kommen hinzu. Also lohnt es sich, immer mal wieder nach Mülheim zu spazieren.

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© Christin Otto Beachvolleyball am Rheinauhafen

Wer ein bisschen Strandfeeling in Köln sucht und sich gleichzeitig noch sportlich verausgaben will, begibt sich am besten zum Rheinauhafen: Neben der Skateplaza befinden sich nämlich direkt am Rhein zwei Volleyballfelder, die umsonst genutzt werden können. Netze muss man hier selbst mitbringen – oder sich, wenn man es etwas ruhiger angehen lässt, einfach ohne Netz beim Volleyball vergnügen. Nach dem Sport kann man sich dann gemütlich ans Rheinufer setzen und die Volleyballsession mit einem – alkoholfreien – Kölsch ausklingen lassen.

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© Christin Otto Kunst und Natur im Schlosspark Stammheim

Wer im Rechtsrheinischen unterwegs ist und dem Trubel entkommen will, der findet im Schlosspark Stammheim Ruhe. Die kleine Grünanlage direkt am Stammheimer Rheinufer ist nicht nur Heimat für viele Alexandersittiche – hier treffen auch alte Baumbestände auf moderne Kunst. Rosarote Kirschblüten im Frühjahr und buntes Laub im Herbst bilden die Kulisse für verschiedene Skulpturen, die jährlich wechseln. Kunst auf grünem Rasen also und das auch noch ganz ohne Eintritt. Hier könnt ihr auf Entdeckungstour gehen oder auch einfach nur auf einer Bank sitzen und vor euch her träumen.

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© Christin Otto Urlaubsfeeling am Von-Diergardt-See genießen

Wenn ihr zu denjenigen gehört, die im Hochsommer am liebsten sämtliche Klamotten ablegen, dann seid ihr am Von-Diergardt-See richtig. Dort könnt ihr euch nämlich völlig frei nackt bewegen, denn anders als bei vielen anderen Seen gibt es hier nicht nur einen abgegrenzten FKK-Bereich – FKK ist rund um den See möglich. Der ehemalige Baggersee befindet sich an der Stadtgrenze zwischen Köln-Dünnwald und Leverkusen-Manfort in einem ausgewiesenen Wasserschutzgebiet. Der See ist von Bäumen umgeben und verfügt über einen schönen Sandstrand und sauberes Wasser. In der ein oder anderen kleinen Bucht kann man auch etwas geschützter die Hüllen fallen lassen. Klingt fast schon paradiesisch! Übrigens: Baden ist offiziell zwar nicht gestattet, da das aber nicht kontrolliert wird, hüpfen viele Kölner*innen trotzdem ins Wasser.

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© Pixabay An der Hohenzollernbrücke klettern

Klettern in Köln ist nicht nur in den diversen Kletterhallen möglich, sondern von März bis Oktober auch draußen und kostenlos – und zwar an der Hohenzollernbrücke unterhalb des Reiterdenkmals. Nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt könnt ihr in dem gekennzeichneten Bereich verschiedene Routen klettern und Naturfels Feeling mitten in der Stadt erleben. Die Anlage wird vom Alpenverein Köln betrieben – wer kein Mitglied ist und trotzdem mitmachen will, muss sich vorab online anmelden.

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© Hello Lightbulb | Unsplash Boule und Tischtennis spielen am Rathenauplatz

Am Rathenauplatz abzuhängen, macht so oder so Spaß. Aber wenn man dann noch bei Wein oder Bier eine Runde Boule spielt, ist das französische Flair perfekt. Oder erstmal zugucken und lernen, denn am Rathenauplatz versammeln sich bei gutem Wetter oft Dutzende Leute, die die Kugel schmeißen. Kein Wunder, hier treffen sich regelmäßig die Pétanque-Freunde Rathenauplatz. Also: Anschauen und Tricks von den Profis abgucken. Wem Boule so gar nicht liegt, der kann hier übrigens auch Tischtennis spielen. Die Platte am Rathenauplatz ist zwar schon ein bisschen abgerockt, aber ihre Lage und der Charme des Platzes machen das wieder wett.

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© Odonien Kostenlose Freitags-Konzerte im Odonien

Das Odonien ist Freiluftatelier, Werkstatt, Veranstaltungsort und Kulturzentrum in einem – und vor allem ein ganz besonderer Ort. Hier, in Neuehrenfeld, hat der Bildhauer Odo Rumpf sein Reich geschaffen.  Neben den vielen interessanten künstlerischen Projekten werden hier regelmäßig Partys und Events veranstaltet. Das Beste: Im Sommer gibt's (fast) jeden Freitag kostenlose Konzerte. Denen könnt ihr dann im schönen Biergarten lauschen und dazu natürlich auch den ein oder anderen Drink schlürfen.