11 gemütliche Cafés in Köln

Wenn es draußen kalt und nass ist, machen wir es uns am liebsten drinnen gemütlich, trinken eine heiße Schokolade und gönnen uns ein leckeres Stück Kuchen. Falls ihr dem Wetterblues auch am liebsten mit ganz viel Gemütlichkeit zu Leibe rückt, dann haben wir genau die richtigen Cafés für euch – solche mit Kamin, Ohrensessel, ganz vielen Bücherregalen, Backsteinwänden oder hübschen Vintagemöbeln.

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© Christin Otto Frühstück am Kamin im Café Sehnsucht

Frühstück am Kamin – was kann es an kalten Tagen Gemütlicheres geben? Im Café Sehnsucht in Ehrenfeld ergattert ihr mit ein bisschen Glück tatsächlich den Platz am Kachelofen. Dank der Frühstückskarte zum Ankreuzen könnt ihr hier vom Aufschnitt bis hin zum Brötchen alles selbst auswählen. Wem das zu kompliziert ist, der entscheidet sich einfach für eine der vorgebenen Variationen: Das vegane Frühstück zum Beispiel – mit Grillgemüsehummus, hausgemachtem Schokodip und Bio-Körnerbrötchen. Auch lecker: der French Toast mit frischem Obst, Bacon und Ahornsirup.

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© Christin Otto Vegane Zimtschnecken und Bagels im The Lemonade Stand

Dass es die besten Zimtschnecken Ehrenfelds im The Lemonade Stand gibt, wissen Kenner*innen spätestens seit dem ersten Lockdown. Damals hat Craig seine süßen Schnecken über einen kleinen Fensterverkauf unters Volk gebracht – das duftete oft schon beim Vorbeigehen. Dabei sollte man genau das nicht tun: nur vorbeigehen. Mittlerweile hat Craig sein Café nämlich auch drinnen für Gäste geöffnet und dort ist es so schön, dass man glatt überwintern möchte. Das liegt nicht nur an der zauberhaften Einrichtung und der erstklassigen Musikauswahl, sondern vor allem an den vielen veganen Leckereien. Neben seinen unverschämt guten Cinnamon Buns serviert der gebürtige Texaner auch herzwärmende Süppchen, selbst gebackene Bagel mit Veggie-Bacon und himmlische Chocolate Chip Cookies. Dazu solltet ihr unbedingt die frisch gemachte Zitronenlimonade probieren.

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© Nicola Dreksler Frühstücken in der Leuchte Kaffeebar

Vom Sweet Breakfast über das Vollwert- bis hin zum veganen Frühstück gibt es in der Leuchte Kaffeebar alles, was es für einen leckeren und üppigen Start in den Tag braucht. Auch hausgemachtes Granola, Bagel und Stullen gibt es. Das Beste: Um in den Genuss dieser Leckereien zu kommen, müsst ihr noch nicht mal früh aufstehen, denn Frühstück bekommt ihr unter der Woche bis 18 Uhr und am Wochenende bis 17 Uhr.

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© Christin Otto Im sabor ermoso vom Sommerurlaub träumen

Wenn ihr euch Surfbretter oder Reisezeitschriften anschauen möchtet und nicht wie in jedem anderen Café von Weihnachtsdeko erschlagen werden wollt, dann seid ihr im sabor ermoso genau richtig. Das Surfercafé in der Südstadt bietet euch in entspannter Atmosphäre das Essen und das Flair eines Urlaubs, den ihr mit einem ausgebauten Bulli in Südeuropa machen würdet. Ob ihr bei einem Kaffee mit Kondensmilch mit dem Personal über die Wellen in Portugal fachsimpelt oder bei einem Tomate y Aciete, einem spanischen Tomatenbrot, gesund in den Tag startet, die Sonnenstrahlen im Herzen werden durch einen Besuch im sabor ermoso beflügelt und möglicherweise wird – mit einem Südamerikanischen Tres Leches Kuchen – sogar die Vitamin-D-Produktion angeregt.

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© Christin Otto Himmlischer Espresso und süße Sünden im hommage

Der Blick an die Decke des kleinen Cafés im Friesenviertel lässt es bereits erahnen: Kaffeeliebhaber befinden sich im hommage im Himmel. Engel schweben hier über der Siebträgermaschine. Kein Wunder also, dass der Espresso aus hauseigener Bohnenröstung – wahlweise fruchtig oder kräftig – so manch einen auf Wolke 7 befördert. Im Sommer gibt es den leckeren Wachmacher natürlich auch in der Iced-Variante und dann könnt ihr dank des tollen Außenbereichs auch draußen Kaffee schlürfen. Bei schlechtem Wetter sorgt die zauberhafte Inneneinrichtung für Gemütlichkeit. Für zusätzliche Glückshormone stehen Kuchen, Nussecken, Crêpes und Galettes bereit. Der Galette-Teig ist übrigens aus Buchweizen und somit glutenfrei. Die Auswahl an selbst gebackenen Kuchen wechselt, konstant bleibt aber das Geschmacksurteil: richtig lecker. Auch für Veganer*innen ist immer was dabei. Portugal-Fans bekommen hier regelmäßig frisch gebackene Pastéis de Nata und zum Frühstück könnt ihr euch Pancakes und leckere Stullen gönnen.

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© Christin Otto Pasteis noch warm vernaschen im Café Wohnraum

Bekannt ist das Café Wohnraum in Nippes natürlich vor allem für seine üppigen und leckeren Frühstücksplatten. Weil Sofyen und Jenny – die beiden Besitzer*innen des Cafés – aber nicht nur wissen, wie sie ihre Gäste morgens glücklich machen, haben sie ihr ohnehin schon großes Kuchenangebot um Pasteis de Nata ergänzt, die sie auf Wunsch auch warm machen. Die kann man entweder in dem gemütlichen Café oder aber auf der Terrasse auf der Neusser Straße vernaschen. Ein Angebot, das ihr keinesfalls ausschlagen solltet!

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© Christin Otto Kaffeepause am Brüsseler Platz bei Miss Päpki

Der vielleicht schönste Ort für eine Kaffeepause im Belgischen Viertel ist das Miss Päpki – ein zauberhaftes Café, das wie eine kleine Puppenstube in Weiß aussieht. Im Winter kann man sich hier die Hände an Cappuccino und frischem Minztee wärmen – und im Sommer lässt es sich wunderbar mit einem Iced Latte im Schatten der Bäume am Brüsseler Platz entspannen. Oder auch arbeiten. Dank der schattigen Lage sind die Temperaturen im Café nämlich wirklich angenehm und WLAN gibt es auch. In der Kuchenvitrine findet ihr so manche süße Versuchung, wobei wir euch vor allem den Lemon Cheesecake wärmstens empfehlen können. Serviert wird das Ganze dann auf hübschem Blümchenporzellan, dazu noch einen leckeren Schamong-Kaffee – wunderbar!

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© Christin Otto Kaffee und Kuchen für Bücherwürmer im Goldmund

Im Café Goldmund in Ehrenfeld ist es nicht nur ziemlich gemütlich, sondern auch noch ziemlich lecker – und das zu jeder Tageszeit. Sowohl das Frühstücks-, Mittags- als auch das Abendangebot kann sich sehen lassen: Vom Bauernfrühstück und Pfannkuchen über Linsensalat und Thunfischwrap bis hin zu Pasta und Schnitzel ist hier wirklich für jeden etwas dabei. In den warmen Monaten kann man es sich auf der Terrasse gut gehen lassen. Aber auch in dem Café ist es wahnsinnig gemütlich. Hier könnt ihr quatschen, arbeiten oder aber auf eins der zahlreichen Bücher zurückgreifen, die im Goldmund überall verteilt sind.

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© Christin Otto Café Rotkehlchen – klein, gemütlich, lecker

Das vielleicht niedlichste Vögelchen Ehrenfelds ist das Rotkehlchen. Oder besser gesagt: das Café Rotkehlchen. Backsteinwände, Vintage-Möbel und ein wunderschöner Fliesenboden machen den Laden optisch zu einer echten Perle. Klein, aber gemütlich eben. Doch nicht nur optisch kann das Rotkehlchen was. Morgens könnt ihr hier mit verschiedenen Frühstücksplatten in den Tag starten, mittags gibt es dann wechselnde Leckereien wie Salat, Quiche, belegtes Ciabatta oder auch mal ein Curry. Für Naschkatzen gibt es außerdem leckere Kuchen, Cupcakes oder Nussecken. Wer auf tierische Produkte verzichtet, ist im Rotkehlchen bestens aufgehoben, denn viele Speisen sind vegan. Unsere Empfehlung: Das vegane Lachsbrötchen ist einfach köstlich!

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© Christin Otto Schön Kaffee in d'r Kopp in der Kaffeebud

Kölsche Büdchen-Kultur trifft auf Third-Wave-Coffee: Was dabei herauskommt, wenn sich ein ehemaliger Kiosk in ein Café verwandelt, könnt ihr euch in der Kaffeebud Ehrenfeld anschauen. Klein, aber gemütlich ist es hier. Und: Der Kaffee schmeckt hervorragend. Ob ihr den am liebsten handgefiltert, aus der AeroPress oder klassisch aus der Siebträgermaschine trinkt, könnt ihr selbst entscheiden. In Sachen Bohnen setzt die Kaffeebud auf die Kölner Rösterei Heilandt. "Schön Kaffee in d'r Kopp", steht an der Wand – eine Aufforderung, der man hier gerne nachkommt. Dazu bestellt ihr am besten etwas aus der Kuchenvitrine – selbst gebacken und lecker sind die süßen Sünden hier. Unbedingt probieren solltet ihr den Carrot Cake.

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© Christin Otto Kaffee und malaysische Teilchen im Ain Café

Ehrenfeld ist um ein Café reicher und um ein besonders gemütliches noch dazu. Das Ain Café an der Ecke zur Senefelder Straße punktet nicht nur mit einer besonders bunten Fassade, sondern auch mit chicem Interieur, bei dem warme Holztöne und gemütliche Sitzecken auf jede Menge Pflanzen treffen. Selbst auf den Fensterbänken darf man es sich gemütlich machen und beim Blick nach draußen seinen Kaffee schlürfen. Für den kleinen Hunger bietet das Ain eine bunte Teilchen-Auswahl an, bei der auch der malaysische Background von Inhaberin Ain zum Tragen kommt, die das Café zusammen mit ihrem Mann Tobias führt. Neben Klassikern wie Croissants und Bananenbrot bekommt ihr hier nämlich auch Kuih Bakar – eine Art grüne Pudding-Schnitte – und orientalisch gefüllte Teignester. Und falls es euch langweilig wird: Direkt neben dem Eingang steht ein Bücherschrank, in dem sich bestimmt etwas Lektüre findet.

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