11 ziemlich gute Tipps für den Frühling 2018

Sobald die ersten Sonnenstrahlen unser winterlich-weißes Gesicht kitzeln, wir auf dem Fahrradweg nicht mehr die einzigen sind und Köln statt grau plötzlich wieder grün wird, ist es soweit: der Frühling, die vielleicht schönste Jahreszeit überhaupt, hat begonnen. Also schält euch aus den Daunenjacken und genießt die Zeit!

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© Christin Otto Bar Schmitz – Eisparadies auf der Aachener

Für viele Kölner ist es die unangefochtene Nummer 1 in Sachen Eisgenuss: die Bar Schmitz an der Aachener Straße. Kaum lässt sich die Sonne blicken, bildet sich hier eine riesige Schlange. Kein Wunder: Die Eissorten sind einfach zum Dahinschmelzen. Von Lemon-Cheesecake, Mohn und Pistazie bis hin zu Noisette und Fleur de Sel – man möchte sie einfach alle haben. Beliebt ist die Bar Schmitz übrigens auch, weil es viele richtig leckere Sorbets gibt, sodass auch Veganer auf ihre Kosten kommen.

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© VITALIY ANOKHIN/Unsplash Rehe streicheln im Lindenthaler Tierpark

Wer Lust hat auf ein paar tierisch gute Erlebnisse mitten in der Großstadt, der sollte einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der Weg dorthin führt euch durch den Stadtwald und schon hier habt ihr das Gefühl, dem Trubel endlich mal komplett entfliehen zu können – alles ist grün, Enten und Schwäne machen Siesta am Wasser. Noch mehr tierische Großstadtbewohner trefft ihr im Tierpark selbst. Ob Hirsche und Rehe, Esel, Ziegen, Hühner oder Schafe: Hier könnt ihr putzige Vierbeiner streicheln und sogar mit ein paar Leckerlis aus den Futterautomaten im Park locken. Wer jetzt meint, das sei nur was für Kinder, der sollte es ausprobieren – wir versprechen: Das ist auch für die Großen ein großer Spaß.

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© Pixabay Flohmarkt auf dem Wilhelmplatz in Nippes

Auf dem Wilhelmplatz im Herzen von Nippes findet an mehreren Sonntagen im Jahr ein Trödel- und Sammlermarkt statt, auf dem sich rund 150 Händler versammeln. Angeboten werden Antiquitäten und Trödel, Neuwaren hingegen sind verboten. Wer genug von der Schnäppchenjagd hat, kann sich am KaffeeKiosk eine Pause mit leckerem Cappuccino und Snacks gönnen.

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© Christin Otto Mit dem Schiff über den Rhein schippern

Mit dem Schiff über den Rhein schippern – das mag sich vielleicht anhören wie Tourikram. Tatsächlich bringt das aber selbst dann Spaß, wenn man schon seit Ewigkeiten in Köln wohnt. Egal, ob nun die einstündige Panoramafahrt entlang der Altstadt-Rheinpromenade oder doch die längere Tour bis ins Siebengebirge – vom Wasser aus lässt sich Köln hervorragend aus anderer Perspektive entdecken.

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© Uwe Aranas | CC BY-SA 4.0 Tropisch schön in der Flora und dem botanischen Garten

Jährlich kommen mehr als eine Millionen Menschen in die Flora und den anliegenden Botanischen Garten. Kein Wunder: Auf über elf Hektar könnt ihr hier 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt bestaunen. Hinzu kommen englische Gärten, Springbrunnen und Gewächshäuser, die subtropische Pflanzen enthalten. Vor allem der Wintergartenpalast hat etwas Majestätisches. Und im Frühling könnt ihr hier den Krokussen beim Wachsen zuschauen. Es gibt viel zu sehen – und zu riechen. Ein an Duftpflanzen reicher Garten ist besonders für Blinde interessant.

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© Christin Otto Tischtennis und Kiosk-Bierchen am Brüsseler Platz

Es ist ein bisschen wie mit den Schneeglöckchen: Kaum fängt der Frühling an, schon sprießen sie aus dem Boden – die Kölner, die ihr Feierabendbierchen am liebsten am Brüsseler Platz trinken. Egal, was die Anwohner sagen: Sich hier mit Freunden zu treffen, etwas zu trinken und eine Runde Tischtennis zu spielen, gehört irgendwie genauso zu Köln wie der Dom.

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© fihu | CC BY-SA 2.0 Bierchen auf dem Mäuerchen an der Zülpi

Das Mäuerchen an der Zülpicher Straße gehört vor allem im Sommer zu den Hot Spots der Kölner Studenten. Kein Wunder – hier kann man hervorragend Bier oder Limo trinken und dabei die vorbeilaufenden Leute beobachten. An sonnigen Tagen sitzen hier gerne mal Hunderte Menschen wie die Hühner auf der Stange. Gegenüber sind zwei Büdchen, in denen ihr euch mit Snacks und Getränken eindecken könnt. Wer am Mäuerchen vorbeigeht, kommt sich da schnell vor wie auf dem Laufsteg von Germany's Next Topmodel. Keinen Bock auf Schaulaufen? Da bleibt nur: Einen freien Platz suchen und sich dazugesellen.

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© Phil Long | CC BY 2.0 Boule spielen am Rathenauplatz

Am Rathenauplatz abzuhängen, macht so oder so Spaß. Aber wenn man dann noch bei Wein oder Bier eine Runde Boule spielt, ist das französische Flair perfekt. Oder erstmal zugucken und lernen, denn am Rathenauplatz versammeln sich bei gutem Wetter oft Dutzende Leute, die die Kugel schmeißen. Kein Wunder, hier treffen sich regelmäßig die Pétanque-Freunde Rathenauplatz. Also: Anschauen und Tricks von den Profis abgucken.

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© Filmdose Draußen Kaffee trinken in der Filmdose

Vor der Filmdose sitzen und "Leute gucken" ist das perfekte Sonnenschein-Programm für das Kwartier Latäng. Hunderte Studenten kommen und gehen, um in die Mensa oder die Uni zu gehen, die Linie 9 donnert alle zehn Minuten vorbei – also, hier gibt's genug zu beobachten. Dazu dann noch leckeren Milchkaffee trinken und einen der vielen Kuchen ausprobieren. Herrlich!

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© Christin Otto Asiatisch essen auf der Terrasse vom Kittichai

Nach einer ausgiebigen Shopping-Tour auf der Ehrenstraße erstmal was Leckeres bei Kittichai essen? Im Winter garantiert nicht unsere bevorzugte Wahl. Schließlich ist die Musik im Laden viel zu laut, überall flimmern Bildschirme. Im Frühling hingegen – wenn das Wetter endlich wieder zum Draußensitzen einlädt – kann man sein Essen hier wunderbar an den Terrassentischen verputzen. Ein gelbes Curry oder gebratene Glasnudeln, dazu noch eine hausgemachte Limonade und schon ist der Energiespeicher wieder voll.

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© dronepicr | CC BY 2.0 Den Dom vom Rheinboulevard aus beobachten

Das gute an der Schäl Sick? Man kann hervorragend auf den Dom gucken. Und das am besten vom Rheinboulevard aus. Die Treppenstufen am Rhein sorgen öfters mal für Schlagzeilen. Fest steht aber: Hier kann man echt gut chillen. Die Sonne scheint bis zum Abend und wenn die Abendsonne den Dom plötzlich in Rosarot taucht, dann ist das fast zu schön, um schäl zu sein. Ob in einer Gruppe oder alleine mit einem guten Buch: Am Rheinboulevard lässt es sich aushalten.

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