11 gute Tipps für den Herbst in Köln

Das Jahr 2018 hat uns einen Sommer der Superlative beschert und irgendwie sind wir doch ein bisschen traurig, dass der nun tatsächlich vorbei ist. Ein Grund, Trübsal zu blasen, ist das aber nicht – denn auch der Herbst hat seine Vorzüge. Stürmt und regnet es, wärmen wir uns in tollen Cafés drinnen die Hände an einem leckeren Cappuccino. Oder wir schauen endlich mal wieder einen guten Film in einem der vielem hübschen Kinos der Stadt. Zeigt sich der Herbst von seiner goldenen Seite, springen wir bei einem Parkspaziergang durch das Laub oder schauen uns den Tiernachwuchs im Zoo an. Ihr wollt noch mehr Ideen? Hier kommen 11 gute Tipps für den Herbst 2018:

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© Christin Otto Adenauerbrot von der Bäckerei Balkhausen

Wer in Köln nach der besten Bäckerei der Stadt fragt, der bekommt von den meisten ein und dieselbe Antwort: Balkhausen an der Apostelnstraße. Wie beliebt der kleine Laden ist, zeigt sich an den Menschenschlangen, die sich dort regelmäßig bis auf die Straße hinaus bilden. Doch das Warten lohnt sich: Unzählige Brotsorten, süße Teilchen und leckere Kuchen gibt es hier. Das geschichtsträchtigste Brot ist das Adenauerbrot: Anfang des 20. Jahrhunderts, als Roggen- und Weizenmehl knapp waren, entwickelte Kölns stellvertretender Oberbürgermeister Konrad Adenauer das sogenannte "Kölner Brot" mit hohem Maisanteil. Bei Balkhausen gibt es das Adenauerbrot bis heute – natürlich etwas abgewandelt, weil es sonst wohl niemandem mehr so recht schmecken würde.

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© Unsplash Brunch sieben Tage die Woche im Ecco

Wer gerne bruncht, für den ist das Ecco in der Südstadt immer noch eine der ersten Adressen in Köln. Schließlich wird dort täglich gebruncht – und zwar immer von 10 bis 15 Uhr. Beliebt ist das Ganze vor allem bei Veganern, denn die können sich darauf verlassen, dass eine Buffet-Seite immer komplett vegan ist. Außerdem gibt es viele glutenfreie Speisen, warme Gerichte, Salate, hausgemachtes Brot, leckere Desserts, Dips und natürlich kölsche Rievkooche. Wochentags zahlt ihr 15 Euro, von Freitag bis Sonntag kostet der Brunch 19 Euro pro Person. Wer sparen will, kann am Wochenende den Speedbrunch wählen – der kostet nur 11 Euro, dafür dürft ihr aber auch nur eine Stunde futtern.

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© Elke Wetzig (elya)CC BY-SA 3.0, Link (via Wikimedia Commons) Auf Entdeckungstour im Rheinpark

Zwischen der Deutzer Messe und dem Mülheimer Hafen liegt der Rheinpark. Wie der Name es schon vermuten lässt, liegt er entlang des Rheinufers mit einem prächtigen Blick auf die Kölner Altstadt. Besonders auffällig sind die Schienen, die hier überall liegen. Denn tatsächlich fährt hier eine Kleinbahn regelmäßig ihre Runden, die 1957 zur Bundesgartenschau errichtet wurde. Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die von der Gartenschau übrig geblieben sind. Skulpturen, ältere Gebäude oder Wasseranlagen zieren die Wege des riesigen Stadtpark. Für Kinder gibt es einen großen Abenteuerspielplatz und der Skatepark lockt ebenfalls viele Besucher an. Desweiteren grenzt die Claudius Therme am Rheinpark und lädt zum entspannen ein.

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© Aqualand (Aqualand Freizeitbad am Fühlinger See GmbH & Co KG) Schwimmen und planschen im Aqualand

Abschalten vom Alltag: Sollte euch mal nicht nach Wandern oder Frischluft sein, dann bietet die Badelandschaft im Aqualand mit der lichtdurchfluteten Kuppel, den verschiedenen Liegeflächen und den Badebecken mit angenehm warmem Wasser ein rundum gutes Angebot für Entspannung pur. Wem das noch nicht reicht, der kann in der Saunalandschaft mit elf Saunen und zwei Dampfbädern schwitzend entspannen oder sich in der Wellness-Oase eine Massage gönnen. Aber auch Adrenalin ist im Aqualand garantiert: Für Action sorgen sieben verschiedene Rutschen – von Wildwasserrutsche, über die Boomerang-Reifenrutsche, spannende Rennen im Aquaracer bis hin zum Raketenstart in der Looping Rutsche.

  • Aqualand Freizeitbad
  • Merianstraße 1, 50765 Köln
  • Montag – Donnerstag: 9.30–23 Uhr, Freitag: 9.30–24 Uhr, Samstag: 9–24 Uhr, Sonn- und Feiertage: 9–23 Uhr
  • Badelandschaft: ab 13,90 Euro, Saunawelt: ab 19,90 Euro
  • Mehr Info
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© Christin Otto Heiße Hunde und andere Würstchen im Wurst Case Szenario

Das Wurst Case Szenario ist der neueste kulinarische Genie-Streich jener Gastronomen, die es mit der Fetten Kuh bereits unter die Crème Crème der Kölner Burger-Läden geschafft haben. Nun sind sie auch noch ins Wurstgeschäft eingestiegen und liefern mal wieder beste Qualität ab: Die Wiener im Hot Dog ist schön knackig, der Käsekrainer herrlich deftig und die Currywurst dank der fruchtig-scharfen Sauce sowieso ein Traum. Unter den Sides treffen Fette-Kuh-Fans mit den Chili Cheese Fries auf einen alten Bekannten, der sich am Brüsseler Platz schnell als deftiger Begleiter zum Büdchen-Bier etablieren dürfte.  Übrigens könnt ihr hier auch prima lunchen, denn zum Angebot gehört auch ein wöchentlich wechselndes Mittagsgericht.

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© Kölner Zoo Den neusten Tiernachwuchs im Zoo bestaunen

Ein Besuch im Zoo ist vor allem für Familien mit Kindern ein echtes Erlebnis. Aber natürlich nicht nur. Denn wenn wir mal ehrlich sind: Irgendeinen Tiernachwuchs gibt es im Kölner Zoo immer und beim Anblick der putzigen, kleinen Vierbeiner geht einem einfach das Herz auf – ganz egal, wie alt man selbst ist. Zu sehen gibt es in jedem Fall eine ganze Menge. Um genau zu sein, sind in Kölns Tierpark mehr als 10.000 Tiere aus über 800 Arten zuhause – sei es nun in Tierhäusern oder Freigehegen.

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© Christin Otto Kaffeesaurus – neuer Kaffee-Hotspot am Friesenplatz

Koffein-Junkies aufgepasst: Köln hat einen neuen Kaffee-Hotspot und der erinnert optisch an Cafés, die wir so sonst nur aus Städten wie Antwerpen oder Amsterdam kennen. Die Rede ist von Kaffeesaurus am Friesenplatz. Hinter dem neuen Laden steckt Kaffeesapiens – ein Café, das einige wahrscheinlich schon aus Deutz kennen. Der neue Laden in bester Innenstadtlage überzeugt aber nicht nur optisch, sondern meistert auch den Geschmackstest mit Bravur. Cappuccino, Flat White und Co. schmecken ganz hervorragend. Kein Wunder – hier wird mit Bohnen aus der eigenen Rösterei gearbeitet. Sogar eine Bäckerei ist in den Laden integriert und leckeres Frühstück gibt es auch. Also: In jedem Fall einen Besuch wert!

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© Christin Otto Filmpalette – Filmkunstkino mit Sternenhimmel

Auch die Filmpalette im Eigelstein-Viertel gehört zu jenen Kinos mit ganz besonderem Charme. Obwohl das in den 50er Jahren eröffnete Lichtspielhaus längst modernisiert und saniert wurde, erinnert hier vieles noch immer an vergangene Tage – die Wandbespannung im alten Saal ist da nur ein Beispiel. Hervor sticht die Filmpalette vor allem durch ihren Sternenhimmel. Der sorgt bei vielen Zuschauern nämlich schon vor Filmbeginn für Begeisterung. Das Kino verfügt über zwei Säle. Das Programm wechselt wöchentlich und reicht von internationalen Streifen bis hin zu Dokumentarfilmen,  jungem deutschen Kino und seltenen Filmkunstschätzen. Donnerstags ist Kinotag (6 Euro).

  • Filmpalette
  • Lübecker Straße 15, 50668 Köln
  • 30 Minuten vor der ersten Vorstellung
  • Mehr Info
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© Christin Otto Hohe Sushi-Kunst bei Yen Sushi

Seit das Thai Haus an der Händelstraße nach mehr als 25 Jahren dicht gemacht hat, begeistern die junge Vietnamesin Tran Thi Hong Ngan und ihr Mann Ngujen Duy Hung dort unter dem Namen „Yen Sushi“ mit neuem Konzept und frischen Ideen in Sachen japanischer Küche. Mittags bekommt ihr hier leckere Bento-Boxen zum vergünstigten Preis, abends bestellt ihr am besten eine der imposant garnierten Sushi-Platten. Sushi-Liebhaber haben die Qual der Wahl zwischen verschiedensten Nigiri, Maki, Sashimi, Inside-Out und Special Rolls. Wen das überfordert, der bestellt am besten eine „Überraschungsplatte“ – und übergibt die Entscheidung an den Küchenchef, der für 25 Euro pro Person ein bisschen was von allem kredenzt.

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© Toddy Tapper Exzellente Cocktails im Toddy Tapper

Dem Toddy Tapper eilt der gute Ruf voraus – und das nicht nur, weil das Falstaff Magazin die Kölner Bar zu einer der besten Deutschlands gekürt hat, sondern vor allem, weil diejenigen, die hier schon mal Gast waren, meist in den höchsten Tönen von der kleinen Bar im Agnesviertel schwärmen. Kein Wunder – die Drinks sind exzellent und die Barkeeper verstehen sich auf das gekonnte Spiel mit den Aromen. Im Sommer könnt ihr die edlen Cocktails auch auf der kleinen gemütlichen Terrasse mit Paletten-Möbeln genießen. Cheers!

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@King Georg Einmal um die Theke im King Georg

Mitten im Agnesviertel ist sie gelegen – diese eine ganz besondere Tanzbar: das King Georg! Um in die ehemalige Tabledancebar reinzukommen, muss man an der Tür klopfen. Der Eintritt kostet bei Partys meist nur 2€. An der "umgehbaren" Bar gibt's leckere Drinks und man kann prächtig die Leute auf der gegenüberliegenden Seite beobachten. Wenn es einen dann überkommt, ist die Tanzfläche nicht weit weg, um loszulegen. Und auch das Publikum ist wahnsinnig entspannt. Aber nicht nur tanzen kann man im King Georg – auch Lesungen und Konzerte werden hier regelmäßig angeboten.

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