11 gute Tipps für den Winter in Köln

Sibirische Kälte bricht in Köln zwar nur selten aus, so richtig ungemütlich kann es in den Wintermonaten aber auch bei uns werden. Schneematsch, kalter Wind und grauer Himmel drücken euch auf die Stimmung? Längst kein Grund, sich tagelang unter der Bettdecke zu verkriechen. Denn Köln kann auch anders: Bei kuscheligen Momenten, leckerem Essen und vielen anderen Dingen könnt ihr das kalte Wetter einfach aussperren. Wir stellen euch unsere Hotspots für den Winter 2018 vor.

1

© Christin Otto Frühstück am Kamin im Café Sehnsucht

Frühstück am Kamin – was kann es an kalten Tagen Gemütlicheres geben? Im Café Sehnsucht in Ehrenfeld ergattert ihr mit ein bisschen Glück tatsächlich den Platz am Kachelofen. Dank der Frühstückskarte zum Ankreuzen könnt ihr hier vom Aufschnitt bis hin zum Brötchen alles selbst auswählen. Wem das zu kompliziert ist, der entscheidet sich einfach für eine der vorgebenen Variationen: Monis Frühstück zum Beispiel – Schwarzbrot mit Kräuterquark und Spiegelei. Auch lecker: der French Toast mit frischem Obst, Bacon und Ahornsirup.

2

© Christin Otto Guinnes und Jazz im Metronom

Wenn's draußen kalt ist, ist das Metronom der richtige Ort, um sich bei Kölsch, Guinnes oder Whisky aufzuwärmen. Kölns legendäre Jazzpinte ist klein, gutbesucht und dementsprechend eigentlich immer kuschelig warm. Jazzliebhabern wird es hier – zwischen all dem Vinyl und Bildern alter Jazz-Legenden – aber auch so ganz warm ums Herz.

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© Pixabay Baden bei über 30 Grad in der Claudius Therme

Wärme, Wellness, Wohlfühlen: Die Claudius Therme im Kölner Rheinpark ist der perfekte Ort, um es sich und den durchgefrorenen Gliedmaßen mal rundum gut gehen zu lassen. Während es draußen frostig-kalt ist, könnt ihr hier in verschiedenen Thermalbecken baden – und die haben Wassertemperaturen von 33 bis 37 Grad. Sauna, Wellness und Beauty-Bereich gibt es natürlich auch.

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© Christin Otto Abhängen in den Hängenden Gärten von Ehrenfeld

Wenn schon draußen die Blumen nicht blühen – in den Hängenden Gärten von Ehrenfeld sind sie immer rosenrot. Zugegeben, so ganz echt ist das Blumenmeer, das hier von der Decke wächst, zwar nicht. Dafür gibt es hinter der Bar echt coole Typen, die euch mit Bier, Beats und Baileys versorgen. Wer gerne mal einen Kurzen trinkt, dem empfehlen wir ein Eichhörnchen – so nennt sich der Haselnuss-Schnaps in den Gärten.

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© Christin Otto Auf Entdeckungstour im Museum Ludwig

Ein Klassiker für Tage, an denen die Sonne noch nicht zum Verweilen im Park einlädt: ins Museum gehen. In Köln empfiehlt sich da natürlich das Museum Ludwig, denn hier jagt ein Superlativ den nächsten. Die umfangreichste Pop Art Sammlung Europas, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der besten Sammlungen zum deutschen Expressionismus und eine der international bedeutendsten Sammlungen zur Fotografie sind hier zu finden.

6

© Christin Otto Gemütlich Abendessen im Bangkok Thai Restaurant

Gemütliches Ambiente, zuvorkommender Service und leckeres Essen: Das Bangkok Thai Restaurant ist genau das richtige Restaurant für ein gemütliches Dinner in netter Runde oder auch einen romantischen Abend zu zweit. Zwischen Bambus- und Golddekor bekommt ihr Krabbenchips als Appetizer gereicht. Zur authentischen Thai-Küche könnt ihr fruchtig-frische Cocktails bestellen. Gut aufgehoben sind hier übrigens sowohl Fleischliebhaber als auch Vegetarier, denn neben Hähnchen, Rind & Co. findet ihr auch Tofu-Gerichte auf der Karte.

7

© Pixabay Schwarzlicht-Golfen in den Glowing Rooms

Eine Indoor-Minigolfanlage der besonderen Art findet ihr an der Venloer Straße in Ehrenfeld. Versteckt hinter einem recht unscheinbaren Eingang liegen die Glowing Rooms. Hier werdet ihr mit speziellen Brillen ausgestattet und golft euch durch die bunte Schwarzlichtwelt. Eingelocht wird in vier verschiedenen 3D-Spielwelten: Aquarium, Neue Welt, Spaceship und Kosmos. Ideal für Tage, an denen das Wetter nicht zum Draußensein einlädt.

8

© Christin Otto Luxus mit Retro-Charme im Residenz

Einen Kinobesuch der Extraklasse könnt ihr im Residenz erleben. Denn: Das Lichtspielhaus mit drei Sälen versprüht nicht nur den Glanz der großen Kino-Ära der 50er und 60er Jahre. Hier sitzt ihr auch in Ledersesseln, habt besonders viel Beinfreiheit, werdet am Platz bedient und könnt euch den Abend mit Champagner und Snacks versüßen. Da überrascht es kaum, dass die Karten hier zu den teuersten Kinotickets der Stadt gehören. Zwischen 12 und 17 Euro kostet der Besuch hier. Das Programm reicht von Mainstream-Filmen bis hin zu alten Klassikern und Originalversion mit deutschen Untertiteln.

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© Pixabay Keramik selbst bemalen im Pottery Art Café

Heißgetränke sind bei kaltem Wetter immer eine gute Idee. Wer die nicht aus irgendeiner Tasse trinken will, der kann sich im Pottery Art Café kreativ austoben. In der Keramikwerkstatt könnt ihr nämlich Becher, aber auch Teller, Vasen und einiges mehr selbst gestalten. Jeden letzten Donnerstag im Monat findet zudem die Pottery Art Night statt. Wer sich anmeldet, kann bei Buffett und Sekt bis in die Nacht hinein malen.

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© Linus Volkmann Warmtanzen im Stereo Wonderland

Möglichst viele Menschen auf möglichst engem Raum – das sind die Zutaten, die es braucht, um die Zimmertemperatur anzukurbeln. Das Stereo Wonderland in der Südstadt bringt jedenfalls beste Voraussetzungen mit, dass ihr eure Jacke schnell ablegen werdet. Denn: Freitag- und Samstagnacht wird getanzt. Wer ein Herz für kleine, schmuddelige Indie-Clubs hat, ist hier richtig.

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© Eva Jünger In der Stadtbibliothek abhängen

Die Zeit, die man im Sommer dafür braucht, um im Park zu liegen oder die lauen Abende mit kühlem Kölsch zu begießen, könnt ihr im Winter auch mal für euch selbst nutzen. Die einzige Gesellschaft: ein gutes Buch. Und bevor dem armen DHL-Mann zwecks exorbitanter Amazon-Buch-Bestellungen die Bandscheiben um die Ohren fliegen, könnt ihr eigentlich auch mal der großen Stadtbibliothek in der Nähe des Neumarktes einen Besuch abstatten und dort stöbern bis ihr hungrig seid. Dagegen hilft dann zum Beispiel eine große, heiße Pho bei Bun Pho gleich ums Eck.

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