11 gute Tipps für den Winter in Köln

Sibirische Kälte bricht in Köln zwar nur selten aus, so richtig ungemütlich kann es in den Wintermonaten aber auch bei uns werden. Schneematsch, kalter Wind und grauer Himmel drücken euch auf die Stimmung? Längst kein Grund, sich tagelang unter der Bettdecke zu verkriechen. Denn Köln kann auch anders: Bei kuscheligen Momenten, leckerem Essen und vielen anderen Dingen könnt ihr das kalte Wetter einfach aussperren. Wir stellen euch unsere Hotspots für den Winter 2018 vor.

1

© Christin Otto Frühstück am Kamin im Café Sehnsucht

Frühstück am Kamin – was kann es an kalten Tagen Gemütlicheres geben? Im Café Sehnsucht in Ehrenfeld ergattert ihr mit ein bisschen Glück tatsächlich den Platz am Kachelofen. Dank der Frühstückskarte zum Ankreuzen könnt ihr hier vom Aufschnitt bis hin zum Brötchen alles selbst auswählen. Wem das zu kompliziert ist, der entscheidet sich einfach für eine der vorgebenen Variationen: Monis Frühstück zum Beispiel – Schwarzbrot mit Kräuterquark und Spiegelei. Auch lecker: der French Toast mit frischem Obst, Bacon und Ahornsirup.

2

© Stadt Köln / Astrid Piethan Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn am Ebertplatz

Weil die Stadt den Ebertplatz zu einem schöneren Ort machen will, dürfen sich die Kölner in diesem Jahr über ein ganz besonderes Wintervergnügen freuen: eine riesige Eisbahn mitten auf dem Ebertplatz. Mindestens bis zum 23. Dezember können Jung und Alt dort ihre Runden drehen oder Eisstockschießen. Wer selbst keine Schlittschuhe hat, kann vor Ort welche leihen. Familien dürfen sich über ein Extra freuen – sie haben an den Dienstagen vom  4., 11. und 18. Dezember nämlich freien Eintritt. Wen der Hunger überkommt, für den gibt es an zwei Buden auf dem Platz Bratwurst, Pommes und Getränke.

  • Ebertplatzpassage
  • Ebertplatz, 50668 Köln
  • Montag – Donnerstag: 14–20 Uhr, Freitag: 14–21 Uhr, Samstag: 11–21 Uhr, Sonntag: 11–20 Uhr
  • Tageskarte: 4 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder
  • Mehr Info
3

© Pixabay Baden bei über 30 Grad in der Claudius Therme

Wärme, Wellness, Wohlfühlen: Die Claudius Therme im Kölner Rheinpark ist der perfekte Ort, um es sich und den durchgefrorenen Gliedmaßen mal rundum gut gehen zu lassen. Während es draußen frostig-kalt ist, könnt ihr hier in verschiedenen Thermalbecken baden – und die haben Wassertemperaturen von 33 bis 37 Grad. Sauna, Wellness und Beauty-Bereich gibt es natürlich auch.

4

© Christin Otto Wie in Omas Wohnzimmer im Café Fridolin

Gemütlicher Ohrensessel, Blümchenporzellan, Retro-Möbel und stoffbespannte Lampenschirme: Auch das Café Fridolin in Ehrenfeld zählt zu jenen Cafés, in denen sich Gäste ein bisschen wie in Omas Wohnzimmer fühlen. Hier bekommt ihr Frühstück, hausgemachten Kuchen und Kaffee von Van Dyck. Ebenso sympathisch wie das Café selbst ist übrigens die Geschichte zum Namen des Ladens. Fridolin hieß nämlich ein kleines Postfahrzeug, das von 1964 bis 1973 von der Deutschen Bundespost genutzt und später von der Familie der Café-Betreiber eigenhändig zu einem kuscheligen Reisemobil umgebaut wurde.

5

© Christin Otto Auf Entdeckungstour im Museum Ludwig

Ein Klassiker für Tage, an denen die Sonne einfach nicht rauskommen will: ins Museum gehen. In Köln empfiehlt sich da natürlich das Museum Ludwig, denn hier jagt ein Superlativ den nächsten. Die umfangreichste Pop Art Sammlung Europas, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der besten Sammlungen zum deutschen Expressionismus und eine der international bedeutendsten Sammlungen zur Fotografie sind hier zu finden.

6

© Pixabay Kunst, Design und mehr in der Buchhandlung Walther König

Jeder, der zum Shoppen in die Ehrenstraße einbiegt, wird diesen Buchladen kennen. Ihr wisst schon, der, der so vollgepackt aussieht, als würden gleich alle Bücher aus ihm herausquellen. Buchhändler Walther König gründete seinen Buchladen 1969 in Köln. Weil er in der Kölner Kunstszene so gut vernetzt war, wurde sein Laden zum Treffpunkt der Kunstszene und das schlägt sich noch heute nieder. Die Buchhandlung verkauft alles rund um Kunst, Architektur, Design, Mode und Fotografie. Mittlerweile ist der Laden nicht nur in Köln, Bonn, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Münster, Stuttgart und München, sondern auch in Wien, London und Amsterdam zu finden.

7

© Unsplash Hoch hinaus in der Kletterfabrik

Für alle, die hoch hinaus und dabei auch noch was für die Mukis tun wollen, ist Klettern der ideale Indoor-Sport. In der Kletterfabrik in Ehrenfeld könnt ihr euch auf über 2000 Quadratmetern Kletterfläche und bei vielen verschiedenen Schwierigkeitsgraden austoben. Wer noch unsicher ist, ob Klettern wirklich das Richtige ist, der sollte sich zunächst beim Schnupperkurs anmelden. Wer regelmäßig die Wände hochgehen will, der lernt im Einführungskurs das nötige Know-How der Sicherungstechnik.

8

© Christin Otto Independent-Filme im Off Broadway

Keine Lust auf Tatort? Dann wäre vielleicht ein Film im Off Broadway die passende Alternative. Das Kino liegt mitten im Quartier Latäng. Der erste Film flimmerte hier schon 1949 über die Leinwand. Damit ist das Kino älter als die meisten Besucher hier. Zwei kleine Säle gibt es, gezeigt werden Independent-Filme. Beliebt ist das Kino bei Cineasten aber nicht nur wegen der außergewöhnlichen Filmauswahl, sondern auch aufgrund des hübschen Biergartens und der Tatsache, dass das Habibi direkt um die Ecke ist – schließlich sind Falafel der perfekte After-Movie-Snack.

9

© Christin Otto Vietnamesisch schlemmen im Chum Chay

Das vielleicht beste Veggie-Restaurant Kölns findet ihr versteckt in einem Hinterhof am Friesenwall, in dem ihr bei schönem Wetter wunderbar draußen unter Sonnenschirmen essen könnt. Koch Toni ist kein Unbekannter. Im Lu in der Südstadt hat er zuvor bereits bewiesen, dass ihm in Sachen vietnamesischer Küche niemand so schnell etwas vormacht. Im Chum Chay setzt er nun voll und ganz auf vegetarische Küche. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Absolutes Soul Food zu günstigen Preisen. Die Hauptgerichte kosten unter zehn Euro. Wer's cremig mag, sollte die Reisnudeln mit gelbem Curry probieren, Suppen-Liebhaber ordern hier am besten eine Pho und wer Tofu liebt, sollte unbedingt den Fried Tofu auf Reisnudeln mit Limettensauce probieren.

10

© Café Storch Auf einen Glühwein ins Café Storch

Das Café Storch an der Aachener Straße bringt genau die Gemütlichkeit mit, nach der wir uns an kalten Winterabenden sehnen: Kerzenschein, heimelige Bar-Atmosphäre gepaart mit guten Drinks. Ja, sogar Glühwein bekommt ihr hier während der Weihnachtszeit – ganz ohne kalte Füße und Schlangestehen auf dem Weihnachtsmarkt. Das Beste: Falls euch nach dem ein oder anderen Drink dann doch noch die Feierlaune packt, dann habt ihr hier die perfekte Ausgangsposition – schließlich liegt das Storch mitten im Belgischen Viertel. Schlemmermäulchen sollten sich den Sonntag merken, denn dann gibt es hier Crêpes.

11

© Christin Otto Metronom: Auf ein Guinnes in Kölns legendärer Jazz-Pinte

Wenn's draußen kalt ist, ist das Metronom der richtige Ort, um sich bei Kölsch, Guinnes oder Whisky aufzuwärmen. Kölns legendäre Jazz-Pinte ist klein, gutbesucht und dementsprechend eigentlich immer kuschelig warm. Jazzliebhabern wird es hier – zwischen all dem Vinyl und Bildern alter Jazz-Legenden – aber auch so ganz warm ums Herz.

Sags deinen Freunden: