11 gute Tipps für den Winter in Köln

Sibirische Kälte bricht in Köln zwar nur selten aus, so richtig ungemütlich kann es in den Wintermonaten aber auch bei uns werden. Schneematsch, kalter Wind und grauer Himmel drücken euch auf die Stimmung? Längst kein Grund, sich tagelang unter der Bettdecke zu verkriechen. Denn Köln kann auch anders: Bei kuscheligen Momenten, leckerem Essen und vielen anderen Dingen könnt ihr das kalte Wetter einfach aussperren. Und wenn's dann doch mal schön draußen ist, können so ein Spaziergang an der frischen Luft oder eine Runde Schlittschuhfahren Wunder wirken gegen den Winter-Blues – ihr müsst euch einfach nur warm einpacken. Wir stellen euch unsere Hotspots für die kalten Tage vor.

1

© Christin Otto Auf ein mediterranes Frühstück ins Café Soleil

Im Café Soleil sorgt nicht nur die Einrichtung für sonnige Gemüter, sondern auch das Essen. Das fängt schon bei den Zutaten an – denn die sind meist regional, bio und fair gehandelt – und hört beim Anrichten nicht auf: Das mediterrane Rührei macht seinem Namen alle Ehre – nicht nur wegen der frischen Kräuter, sondern auch, weil es im schmucken Silberpfännchen an den Tisch kommt. Das vegane Frühstück sieht nicht minder verlockend aus und die Spezialität des Hauses – der Café Gourmand – ist sowieso der Knaller. Dahinter verbirgt sich ein Cortado mit drei Leckereien: Joghurt mit frischen Früchten, ein Stück köstliche Mandel-Schoko-Tarte und ein Stück saftiger Lavendel-Zitronenkuchen, jeweils in Probierportiönchen. Und das für nur 4,90 Euro! Sowieso ist im Café Soleil alles sehr günstig – so günstig, dass sich vom chronisch klammen Studenten bis hin zum Rentner wahrscheinlich jeder ein Frühstück leisten kann.

2

© Volker Adolf Schlittschuhlaufen und Glühwein trinken am Ebertplatz

Wer gerne Pirouetten auf dem Eis dreht, der wird sich über diese Nachricht garantiert freuen: Die Eisbahn auf dem Ebertplatz lädt auch in diesem Jahr wieder zum Schlittschuhlaufen ein – und das mit noch schönerem Ambiente. Die Bahn verläuft diesmal nämlich rund um den wunderschön beleuchteten Brunnen. Wer da ganz weiche Knie bekommt, der kann natürlich auch einfach nur auf einen Glühwein, Punsch oder Kakao vorbeikommen und das bunte Eisbahntreiben aus sicherer Entfernung beobachten.

  • Ebertplatz
  • 50668 Köln
  • Bis 6. Januar: Montag – Donnerstag: 15–21 Uhr, Freitag: 11–22 Uhr, Samstag: 11–22 Uhr, Sonntag: 11–20 Uhr
  • Mehr Info
3

© Pixabay Baden bei über 30 Grad in der Claudius Therme

Wärme, Wellness, Wohlfühlen: Die Claudius Therme im Kölner Rheinpark ist der perfekte Ort, um sich mal rundum verwöhnen zu lassen. Hier könnt ihr hier in verschiedenen Thermalbecken baden, die Wassertemperaturen von 33 bis 37 Grad haben. Eine Sauna, einen Wellness- und Beauty-Bereich gibt es selbstverständlich auch. Der ideale Ort also, wenn das Wetter mal wieder so gar nicht zum Draußensein einlädt. Und wenn es sich Petrus dann doch noch anders überlegt, könnt ihr nach dem Besuch in der Claudius Therme direkt noch einen Spaziergang durch den Rheinpark machen und den Blick auf den Dom genießen.

  • Claudius Therme
  • Sachsenbergstraße 1, 50679 Köln
  • täglich 9 – 0 Uhr
  • Montag – Freitag: Zwei Stunden: 13,50 Euro, vier Stunden: 19,50 Euro, Tageskarte: 24,50 Euro, Samstag – Sonntag: Zwei Stunden: 15,50 Euro, vier Stunden: 21,50 Euro, Tageskarte: 29,50 Euro
  • Mehr Info
4

© Christin Otto Wie in Omas Wohnzimmer im Café Fridolin

Gemütlicher Ohrensessel, Blümchenporzellan, Retro-Möbel und stoffbespannte Lampenschirme:Das Café Fridolin in Ehrenfeld zählt zu jenen Cafés, in denen sich Gäste ein bisschen wie in Omas Wohnzimmer fühlen. Hier bekommt ihr Frühstück, hausgemachten Kuchen und Kaffee von Van Dyck. Ebenso sympathisch wie das Café selbst ist übrigens die Geschichte zum Namen des Ladens. Fridolin hieß nämlich ein kleines Postfahrzeug, das von 1964 bis 1973 von der Deutschen Bundespost genutzt und später von der Familie der Café-Gründer eigenhändig zu einem kuscheligen Reisemobil umgebaut wurde.

5

© Christin Otto Auf Entdeckungstour im Museum Ludwig

Ein Klassiker für Tage, an denen die Sonne einfach nicht rauskommen will: ins Museum gehen. In Köln empfiehlt sich da natürlich das Museum Ludwig, denn hier jagt ein Superlativ den nächsten. Die umfangreichste Pop Art Sammlung Europas, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der besten Sammlungen zum deutschen Expressionismus und eine der international bedeutendsten Sammlungen zur Fotografie sind hier zu finden.

6

© Christin Otto Wildschweine füttern im Wildgehege Brück

Der Wildpark Brück liegt inmitten des Naherholungsgebiets "Brücker Hardt" am Rande des Königsforsts. Im Herbst ist es hier besonders schön, denn dann könnt ihr Blätter sammeln, Pilze suchen oder einfach nur durch die hohen Laubhaufen rennen – und natürlich das Rotwild und die Wildschweine bestaunen. Aber keine Sorge, ein Besuch im Wildgehege lohnt sich ganzjährig. Weil man bei einem Spaziergang durch den Wald herrlich entspannen und mal den Kopf freikriegen kann. Und weil die Wildschweine auch im Winter im Schweinsgalopp angerannt kommen – ihr müsst nur laut genug mit den Futterschachteln klappern, die man rund um das Wildgehege an verschiedenen Automaten kaufen kann. Die putzigen Tierchen zu füttern, ist ein Spaß für Jung und Alt.

7
© Christin Otto

© Christin Otto Klettern und Springen wie ein Ninja im Stuntwerk

Auf dem Carlswerk-Gelände, direkt gegenüber vom Schauspiel Köln, liegt mit dem Stuntwerk eine ganz besondere Sport- und Freizeitwelt. Dort, wo regelmäßig die Castings für die RTL-Sendung Ninja Warrior Germany stattfinden, könnt auch ihr euch austoben – beim Bouldern, Parkour, functional Fitness und Ninja Warrior Training. In der insgesamt 2000 Quadratmeter großen Halle gibt es dank verschiedener Schwierigkeitsgrade das Richtige für jeden: für Anfänger und Ambitionierte, für Groß und Klein, für Jung und Alt. Das Stuntwerk eignet sich übrigens auch optimal für Teambuilding-Events.

8

© Christin Otto Blockbuster und Originalfassungen im Cinenova

Wer die Venloer Straße in Ehrenfeld entlang schlendert, wird kaum bemerken, dass unweit der Hauptschlagader des Veedels tatsächlich ein Kino versteckt liegt: das Cinenova. Es ist Kölns größtes Programmkino und wurde 1996 von der Familie Borck eröffnet, die manch einer bereits als Betreiber der Filmpalette am Hansaring kennen wird. Die Filmauswahl ist zwar erlesen, umfasst aber eine bunte Auswahl vom Hollywoodstreifen bis hin zur Originalversion mit Untertiteln. Auch Previews und Liveübertragungen sind in dem Kino mit insgesamt drei Sälen zu sehen. Im Sommer wird der Biergarten zum Open-Air-Kino umfunktioniert.

9

© Sophie Franz Daikan bringt Ramen nach Nippes

Das Daikan kennen die meisten Kölner aus dem Belgischen Viertel. Inzwischen versorgt das japanische Restaurant aber auch Nippes mit seinen beliebten Ramen-Suppen – und zwar in einer kleinen, aber feinen Ramen-Bar an der Neusser Straße. Der Laden ist – wie man es vom Daikan kennt – stylish eingerichtet und steht seinem großen Bruder in Sachen Ramengeschmack in nichts nach. Auch hier gibt es die verschiedenen Ramen-Varianten von Veggie bis Fleisch und von scharf bis mild. Unsere Empfehlung für alle, die es gerne würzig mögen und Fleisch essen: Bestellt unbedingt die Spicy Miso Tantan!

10

© Café Storch Auf einen Glühwein ins Café Storch

Das Café Storch an der Aachener Straße bringt genau die Gemütlichkeit mit, nach der wir uns an kalten Winterabenden sehnen: Kerzenschein, heimelige Bar-Atmosphäre gepaart mit guten Drinks. Ja, sogar Glühwein bekommt ihr hier während der Weihnachtszeit – ganz ohne kalte Füße und Schlangestehen auf dem Weihnachtsmarkt. Das Beste: Falls euch nach dem ein oder anderen Drink dann doch noch die Feierlaune packt, dann habt ihr hier die perfekte Ausgangsposition – schließlich liegt das Storch mitten im Belgischen Viertel. Schlemmermäulchen sollten sich den Sonntag merken, denn dann gibt es hier Crêpes.

11

© Christin Otto Indie- und Alternative-Partys im Tsunami

Der Tsunami Club im Ferkulum ist eine echte Kölner Club-Legende und beliebte Anlaufstelle für durchtanzte Nächte – und das nicht nur in der Südstadt. Seit Ewigkeiten werden in dem Keller Partys und Konzerte aus dem Bereich Indie und Alternative veranstaltet, aber auch Musik, die alte Zeiten wieder aufleben lässt, erlebt hier ihr Revival. Die ausgelassene Stimmung spricht jedenfalls für sich. Nicht ganz unschuldig daran ist wahrscheinlich auch der Mexikaner – der feurige Schnaps ist im Tsunami Club nämlich besonders lecker. Geburtstagskinder haben an ihrem Ehrentag übrigens freien Eintritt.

Sags deinen Freunden: