11 hübsche Cafés in der Südstadt

Für uns besteht kein Zweifel: Die Südstadt gehört zu den schönsten Veedeln Kölns. Parks, kleine Lädchen, unzählige Restaurants und wunderschöne Altbauten treffen hier aufeinander. Und auch Koffein-Junkies werden glücklich, denn die Café-Dichte im Veedel ist hoch. Wo es sich lohnt, eine Kaffeepause einzulegen? Wir haben euch 11 hübsche Cafés in der Südstadt rausgesucht.

1

© Christin Otto Urlaubsfeeling im sabor 'ermoso

Surfbretter, Reiselektüre, zauberhafter Innenhof: Ein Besuch im sabor 'ermoso verbreitet Urlaubsfeeling. Selbst das Menü – auf dem ihr Dinge wie den fliegenden Holländer, andalusisches Frühstück oder auch Türkisch Tam Tam findet – ist wie eine kleine Reise durch verschiedenste Länder. Richtig lecker ist zum Beispiel der Franzose – ein Brot mit Ziegenkäse, Honig und Thymian. Auch die selbst gebackenen Kuchen solltet ihr unbedingt probieren. Die sind nämlich richtig lecker und auch für Veganer ist meist was dabei – sei es nun ein Raw Cheesecake, Raw Chocolate Cake oder einfach nur saftiges Bananenbrot. Dazu noch ein Cappuccino mit Heilandt-Bohnen. Im sabor 'ermoso kann man übrigens sämtliche Möbel und Einrichtungsgegenstände kaufen – vom Stuhl, über‘s Waschbecken bis hin zum Regal. Wer den Stuhl, auf dem er sitzt, also besonders schön findet, kann ihn durchaus für Zuhause erwerben.

2

© Christin Otto Hell geröstete Bohnen bei Ernst Kaffeeröster

Die Ernst Kaffeeröster nennen ihr Café selbst "Slow Bar" – und das nicht etwa, weil die Mitarbeiter hier besonders faul und langsam sind, sondern weil guter Kaffee nun mal Zeit braucht. Wassertemperatur, Mahlgrad und Menge werden optimal aufeinander abgestimmt. Und das schmeckt man auch. Bei Cappuccino & Co. gilt: Hier gibt es keine Milchberge, sondern sahnig aufgeschäumte Milch vom Bauern aus der Region. Dass der Ernst-Kaffee so gut ist, liegt natürlich auch und vor allem an den hauseigenen Bohnen, die zum Großteil hell geröstet werden. So können sich feinere Aromen entfalten.

3

© Christin Otto Die volle Ladung Nüsse im Nale

"Iss dich gesund & glücklich" lautet das Motto im Nale in der Südstadt. Ob der Käsekuchen mit einer ordentlichen Portion Nüssen und Karamell wirklich gesund ist, sei mal dahin gestellt – glücklich macht er in jedem Fall. Auch für Veganer ist was dabei. Doch nicht nur der Kuchen im Nale ist eine Versuchung wert: Samstags, sonntags und an Feiertagen könnt ihr hier auch wunderbar frühstücken. Von 10 bis 15 Uhr gibt es dann verschiedene Frühstücksplatten (auch mit veganer Option), belegte Roggenfladen, Eierspeisen, Bowls, Porridge und Smoothies.

4

© Nicola Dreksler Frühstücken in der Leuchte Kaffeebar

Nach zwischenzeitigem Dornröschenschlaf der Leuchte Kaffeebar ist das beliebte Café in der Südstadt endlich zurück – und zwar mit neuen Besitzern und neuen Leckereien. Alte und neue Gäste der Leuchte dürfen sich über eine erweiterte Frühstückskarte freuen. Vom Sweet Breakfast über das Vollwert- bis hin zum veganen Frühstück gibt es alles, was es für einen leckeren und üppigen Start in den Tag braucht. Auch hausgemachtes, veganes Granola, Bagel und Stullen – zum Beispiel mit Datteln und Ziegenfrischkäse, getrockneten Tomaten und Schinken oder mit Avocado, Rucola, Tomaten und Walnüssen – gibt es. Das Beste: Um in den Genuss dieser Leckereien zu kommen, müsst ihr noch nicht mal früh aufstehen, denn Frühstück gibt es unter der Woche bis 18 Uhr und am Wochenende bis 17 Uhr.

5

© Christin Otto Zimtschnecken-Duft im Südlicht

Das Südlicht liegt ein klein wenig ab vom Schuss, ist die paar Minuten Fußweg vom Bahnhof Süd aus aber wert. Schließlich frühstückt man hier im Duft von Zimtschnecken, die Besitzerin Sarah in ihrem Café frisch bäckt. Für einen guten Start in den Tag gibt es hier neben dem Frühstücksei eine gemischte, eine vegane, eine vegetarische und eine französische Frühstücksplatte.

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© Christin Otto Sportlich genießen im Südgold

Wer glaubt, dass alte Boxhandschuhe, Paddel, Tennisschläger und Springbock nur zum Sporteln oder für den Sperrmüll gut sind, der kann sich im Südgold davon überzeugen, dass derlei Gerätschaften von anno dazumal auch als Café-Deko eine ganz fabelhafte Figur machen. Selbst der Boden stammt aus einer ehemaligen Turnhalle. Aber nicht nur optisch ist die Espressobar in der Südstadt ein echtes Schätzchen – auch der Kaffee hier ist medaillenwürdig. Kein Wunder: Besitzer Hamed bezieht seine Bohnen vom hommage.

7

© Christin Otto "Drink doch ene met" im Einspänner

Richtig leckeren Kaffee und Espresso gibt es im Einspänner in der Südstadt. Das Schöne daran: Das schwarze Gold könnt ihr in der kleinen Kaffeebar nicht nur selbst trinken, sondern auch jenen spendieren, die es gerade nicht so dicke haben. Das Einspänner gehört nämlich zu den Cafés, die sich der Aktion "Drink doch ene mit!" angeschlossen haben. Das Prinzip dahinter: Zahl' zwei Kaffee, trink einen und hinterleg den zweiten als Gutschein im Café, für jemanden der sich sonst keinen Café-Besuch leisten kann. Toll!

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© Frau Nora & Herr Max Kaffee und Design bei Frau Nora & Herr Max

Nachdem Frau Nora & Herr Max die Kölner mit ihrem Coffee Bike zunächst nur auf Märkten und Events mit leckerem Kaffee versorgt haben, hat die weiße La Marzocco des Pärchens inzwischen einen festen Standort gefunden – und zwar im eigenen Café in der Südstadt. Dort gibt es seit 2016 nicht nur richtig guten Cappuccino & Co. – gemacht mit Bohnen der Roestbar Kaffeeröster aus Münster –, sondern auch skandinavisches Design.

9

© Nicola Dreksler Das volle Programm im Café Walter

Das Café Walter gibt es in der Südstadt schon seit Jahren. Neu ist jedoch, dass es nun von Miriam geführt wird. Sie hat dem Café ihren neuen, eigenen Anstrich verpasst und serviert zum Van Dyck Kaffee selbst gebackenen Kuchen. Gebruncht wird jeden ersten Sonntag im Monat – zusätzlich könnt ihr aber täglich "Das volle Programm" bestellen, das ist sozusagen ein Brunch am Tisch. Das Gute: Was einem besonders gut schmeckt oder wovon man gerne noch etwas mehr hätte, kann man sich für umme nachbestellen – frei nach dem Motto „lieber nachbestellen als wegschmeißen“. Ansonsten gibt's im Walter Frühstücksbowls, mittags Suppen, Salate und Pasta – und abends könnt ihr euch hier auf ein Gläschen Wein niederlassen.

 

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© Christin Otto Kuchen essen wie bei Großmuttern im Oma Helga

Köstliche selbstgemachte Kuchen und Torten von einer gelernten Konditorin bekommt ihr seit dem Winter 2018 bei Oma Helga – oder besser gesagt: im Oma Helga. Direkt am Martin-Luther-Platz, wo einst das Café Sur beheimatet war, hat sich dieser schnuckelige Laden niedergelassen. Konditorin Cristina führt das Café zusammen mit ihrem Freund Pedro. Ihre Gäste verwöhnen die beiden nicht nur mit köstlichem hausgemachten Gebäck, die so gut schmecken wie bei Oma, sondern auch mit kleinen Lunch-Leckereien und am Wochenende sogar mit Frühstück. Abends könnt ihr hier den Tag mit Wein aus Portugal ausklingen lassen.

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© Christin Otto Auf einen Cappuccino ins Café Einbrand

Das Einbrand gibt es seit April 2018 nicht mehr nur als Kölner Rösterei, sondern jetzt auch als Café in der Südstadt. An der Bonner Straße, direkt neben Stecco Natura Eis, hat das kleine hübsche Café seine Zelte aufgeschlagen und vorsorgt euch mit leckerem Kaffee aus selbstgerösteten Bohnen. Neben einer ordentlichen Dosis Koffein gibt es natürlich auch etwas Bissfestes. Selbst gebackene Kuchen von New York Cheesecake über Karottenkuchen bis hin zu Schoko-Meersalz-Tarte werden hier geboten. Für den Nachwuchs gibt's Schüttellade und für Liebhaber von Herzhaftem Brote mit verschiedenen hausgemachten Aufstrichen.

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