11 Läden in Köln, in denen ihr richtig gute Pho essen könnt

Was den Japanern ihre Ramen ist, ist den Vietnamesen ihre Pho. Man nehme eine Brühe, die meistens auf Rindfleisch-Basis zubereitet wird, füge Reisnudeln, Rind- oder Hühnerfleisch, Gewürze wie Kardamom, Sternanis, Zimt und Ingwer hinzu. Dazu gibt’s einen Berg aus Thaibasilikum, Koriander, Minze und anderen frischen Kräutern und fertig ist die vietnamesische Wohltat. Nomnomnom.

Wie Ramen ist auch Pho traditionell nicht vegetarisch, wird aber in einigen unserer 11 Läden auch auf veggie gedreht und mit Gemüsebrühe angeboten. Da es bei der Suppe wenig Unterschiede gibt, sind es hier die Qualität der Zutaten und die Atmosphäre, die einen besonderen Pho-Ort ausmachen. Richtig original wäre es, die Pho zum Frühstück zu essen – aber wir wollen es ja nicht übertreiben.

© Christin Otto

1
Heiße Pho zum Verlieben im 1980

Wer sich an kalten Tagen Hände, Magen und Seele gerne an einer heißen Pho-Suppe wärmt, der ist im 1980 im Griechenmarktviertel genau richtig. Das kleine, schnuckelige Restaurant sorgt nicht nur wegen der bezaubernden Gastgeber für Herzenswärme – auch die Pho ist echtes Soulfood. Serviert wird die vietnamesischen Nationalsuppe mit frischen Kräutern in dampfender Brühe. Im 1980 gibt es sie mit Fleisch, aber auch in einer Veggie-Variante – also mit Tranchen vom Kalbsbäckchen und der Rinderhüfte oder als Pho Chay mit Tofu und Gemüse. Beide Varianten sind köstlich.

© Christin Otto

2
Vietnamesische Küche trifft auf Sushi im Viet Corner

Kaum hatte das Viet Corner eröffnet, schon mehrten sich die Gerüchte, dass es bei dem neuen Asiaten im Agnesviertel die beste Pho Kölns gibt. Und tatsächlich: Die beliebte vietnamesische Suppe schmeckt im Viet Corner authentisch und köstlich – und dank stundenlanger Kochzeit der Brühe und zahlreicher Gewürze ist sie auch noch wunderbar aromatisch. So wie eine perfekte Pho eben sein soll. Doch auch die übrigen Speisen sind frisch, lecker und besonders. So werden die Frühlingsrollen beispielsweise paniert, genauso wie die Süßkartoffelpommes, die hier – anders als in den meisten Restaurants – keine TK-Ware sind. Und wer in Sachen asiatischer Küche gerne verschiedene Länderküchen kombiniert, der bekommt im Viet Corner sogar noch Sushi.

© Christin Otto

3
Pho-Suppe XXL im Bun Pho

All diejenigen, die schon mal in Vietnam waren, hört man oft schwärmen, dass es im Bun Pho am Neumarkt die authentischste Pho der Stadt gibt. Doch egal, ob ihr diese Erfahrung nun teilt oder nicht – die Pho-Suppe hier ist nicht nur lecker, sondern auch noch riesig. Dazu gibt's frische Kräuter, die ihr ganz nach Belieben selbst beigeben könnt.

© Yee-Kee Chung

4
Phở, Summerrolls und mehr bei Ngon Ngon

Das Agnesviertel hat seit Herbst 2019 einen Neuzugang in Sachen vietnamesischer Küche: Das Ngon Ngon an der Maybachstraße serviert traditionelle und authentische Gerichte. Ob nun Phở, Summerrolls oder Curry – hier wird alles frisch und mit Liebe zum Detail zubereitet. Jeder Teller ist ein kleiner Hingucker. Doch nicht nur die Gerichte sind was für's Auge, sondern auch das Restaurant selbst. Das viele Holz sorgt für Gemütlichkeit und wer sich Privatsphäre und romantische Stimmung wünscht, der findet die in einem Séparée, in dem man allerdings die Schuhe ausziehen muss.

  • Ngon Ngon Maybachstraße 152
  • Montag – Freitag: 11–22.30 Uhr, Samstag – Sonntag: 12.30–22.30 Uhr,
© Christin Otto

5
Vietnamesisches Streetfood im Hanoi September

Das Hanoi September an der Aachener Straße serviert vietnamesisches Streetfood und Klassiker aus der landestypischen Garküche in modernem, schönem Ambiente. Mittags gibt es vergünstigte Lunch-Angebote, abends bietet sich ein gutes Gläschen Wein zum Essen an. Wir können euch zum Beispiel die Pho, aber auch das Pho Tron Bo Xao – gebratenes Rindfleisch mit Zwiebeln und asiatischem Gemüse auf gebratenen Nudeln – empfehlen.

  • Hanoi September , Aachener Str. 19, 50674 Köln
  • Montag – Donnerstag: 12–15:30 Uhr & 17–22:30 Uhr, Freitag – Sonntag: 12–22:30 Uhr
© Christin Otto

6
Vietnamesisch schlemmen im Chum Chay

Das vielleicht beste Veggie-Restaurant Kölns findet ihr versteckt in einem Hinterhof am Friesenwall. Koch Toni ist kein Unbekannter. Im Lu am Zülpicher Platz hat er zuvor bereits bewiesen, dass ihm in Sachen vietnamesischer Küche niemand so schnell etwas vormacht. Im Chum Chay setzt er nun voll und ganz auf vegetarische Küche. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Absolutes Comfort Food zu günstigen Preisen. Die Hauptgerichte kosten unter zehn Euro. Wer's cremig mag, sollte die Reisnudeln mit gelbem Curry (Bun Ca Ri) probieren, Suppen-Liebhaber*innen ordern am besten eine Pho und wer Tofu liebt, sollte unbedingt unser Lieblingsgericht probieren: den panierten Bio-Tofu mit Zitronengras-Kokos-Sauce (Bun Dau Sot Dua). Bei schönem Wetter könnt ihr hier übrigens auch wunderbar draußen unter Sonnenschirmen essen.

© Christin Otto

7
Wechselnde Tagesgerichte im Lu

Das Lu gehört zu den beliebtesten Vietnamesen der Stadt. Kein Wunder – das kleine Restaurant im Zülpicher Viertel wurde von Toni aufgebaut, der inzwischen im Chum Chay seine Gäste mit rein vegetarischer und veganer Küche begeistert. An der Speisekarte des Lu hat sich zum Glück auch nach Tonis Weggang wenig verändert. Sommerrollen, Glasnudelsalat mit Frühlingsrollen, vietnamesische Suppen – all das gibt es hier immer noch. Veggie-Optionen gibt es zur Genüge, sodass Fleischesser ihre Veggie-Freunde guten Gewissens mitnehmen können. Wir empfehlen einen Blick auf die Tageskarte. Dort sind in der Regel vier bis fünf wechselnde Gerichte gelistet.

© Pixabay

8
Pho, Curry und Banh Mi bei Com Pho

Vor allem an kalten Tagen ist so eine heiße Pho-Suppe genau das Richtige. Studierende, die sich eine wärmende Mittagspause gönnen wollen, finden unweit der Mensa das Com Pho – einen kleinen vietnamesischen Imbiss, der dampfende Pho-Suppen, aber auch würzige Currys und Banh Mi serviert. An heißen Tagen empfiehlt sich hingegen eines der leichten Reisnudel-Gerichte auf der Karte. Sicherlich keine Haute Cuisine, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – und genau deswegen ist das Com Pho so beliebt.

© Christin Otto

9
Gemütliches Ambiente im Viet Village

Erst Viet Green, jetzt Viet Village: Seit Anfang 2018 wird am Hohenstaufenring in neuem Gewand und unter neuem Namen vietnamesische Küche serviert. Lecker war das Essen schon zuvor – und daran hat sich glücklicherweise auch nichts geändert. Die Auswahl ist riesig und reicht von Curry, Reisnudeln, Pho, Salat und Sommerrollen bis hin zum Banh Bao Burger. Von der Renovierung hat vor allem das Ambiente profitiert. Das Restaurant wurde so umgestaltet, dass sich Gäste nun wie in ein vietnamesisches Dorf versetzt fühlen. Viet Village eben.

© Christin Otto

10
Küche des Mekongdeltas im Út Hân

Typisch südvietnamesische Gerichte – oder auch die "Küche des Mekongdeltas", wie es die Betreiber selbst nennen – bekommt ihr im Út Hân. Neben Leckereien wie frittierten Sommerrollen und Mangosalat gibt es regelmäßig wechselnde Specials und eine Mittagskarte. Auch Suppenliebhaber kommen auf ihre Kosten. Neben der klassischen Pho serviert das Út Hân nämlich auch dampfende Hühnerfleischbrühe mit Wantan und pikante Kokosmilchsuppe.

© Christin Otto

11
Auf ein leckeres Mittagessen im Cyclo

Wer mittags Lust auf vietnamesische Küche hat, dem empfehlen wir das Cyclo am Heumarkt. In der Mittagszeit (täglich bis 15.30 Uhr) könnt ihr hier nämlich nicht nur günstig, sondern vor allem richtig lecker schlemmen – und bekommt auch noch kostenlosen Tee dazu. Fleischfresser sollten unbedingt den eingelegten und gegrillten Schweinebauch (M4) probieren, Suppen-Fans die Mekong-Nudelsuppe (M2). Die Abendkarte ist noch um einiges vielfältiger – dann bekommt ihr im Cyclo auch Pho, Grill-Gerichte, Reisrollen zum Selberwickeln und vieles mehr. Vegetarier werden natürlich auch fündig.

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