11 Lieblingskneipen an Karneval

Normalerweise sieht es an Karneval so aus: Morgens gut frühstücken, verkleiden, mit Freunden treffen, durch die Straßen ziehen und sich dann fragen, wohin es überhaupt gehen soll. Alles kann, nichts muss. Klar, kann man so machen. Einfacher wird's allerdings, wenn ihr schon vorher wisst, welchen Laden ihr ansteuern wollt. Das erspart nervige Diskussionen und plattgetretene Füße. Wir haben 11 Kneipen rausgesucht, in denen ihr hervorragend Karneval und Kölsch genießen könnt.

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© Schnörres Südstadt-Karneval im Schnörres

Letztes Jahr musste der Schnörres seine Türe leider schließen und verabschiedete sich mit einer Karnevalsparty unendlichen Ausmaßes. Jetzt gibt es den Schnörres wieder, und zwar nur 5 Minuten Fußweg entfernt. Da, wo früher die Bar 7 stand, ist jetzt unser Lieblingsschnurrbart zuhause. Logisch, dass dort am Fastelovend wieder ordentlich Party gemacht wird. Das Motto dieses Jahr heißt nicht umsonst "We'll take your brain to another dimension".

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© Kölschbar Die guten Vorsätze in der Kölschbar zerstören

Schöner, wie die Kölschbar kann man es vielleicht nicht beschreiben: Knapp einen Monat nach Silvester steht nun Karneval vor der Tür und all die Vorsätze, die man sich genommen hat, werden nun zerstört. Zerstört mithilfe der Kölschbar. Denn fünf Tage lang wird dort reichlich Bier und Schnaps ausgeschüttet. Wer zwischen dem Fastelovend noch Lust hat Borussia Dortmund auf dem Fernseher zu schauen, kann das in einer jecken Runde am Samstagnachmittag tun.

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© Lisa Mannhardt | FlickrCC BY-ND-2.0 Mittendrin im Stiefel

Der Stiefel liegt mitten im Kwartier Latäng und ist zu Karneval jedes Jahr auf's Neue rappelvoll. An Altweiber bleibt den Gästen ab 11:11 Uhr keine Wahl: Es muss mitgeschunkelt werden – denn für alles andere ist sowieso kein Platz. Etwas ruhiger geht es außerhalb der tollen Tage zu. Dann könnt ihr im Stiefel entspannt einen Drink nehmen oder euch die Zeit am Billardtisch, Kicker und Flipperautomat vertreiben. Außerdem steht während der WM natürlich Rudelgucken auf dem Programm.

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@ Lotta Fastelovend in der Lotta

In der Südstadt ruft die Lotta den Schunkelalarm aus. Die Betreiber der alternativen Kneipe bezeichnen sich selbst als Riesenkarnevalsfans und feiern sogar Bergfest zwischen Aschermittwoch und dem 11.11. Dieses Jahr erwartet die Lotta hohen Besuch aus früheren Tagen, denn das Motto ist Kindheitshelden. Egal, ob Biene Maja oder Winnetou. Die Lotta hat sie alle. Wer also in der Südstadt unterwegs ist, sollte mal in der Kneipe mit dem roten Stern vorbeischauen.

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© Filmdose In der Filmdose feiern

Mitten im Kwartier Latäng liegt die Filmdose. Schon seit Jahrzehnten sehen Studenten hier eine fast immer voll besetzte Außenterasse, wenn sie von der Uni Richtung Innenstadt fahren. Kein Wunder, denn die Filmdose ist einer der beliebtesten Spots zum Kaffee trinken, Frühstücken oder Kölsch trinken. Dazu gibt's an Wochenenden Theatervorstellungen. Und um das Angebot komplett zu machen, wird hier natürlich jedes Jahr Karneval gefeiert. Und wie! Wer in der Zülpicher unterwegs ist, sollte hier unbedingt mal rein. Karneval im Kwartier Latäng ohne Ballermann-Feeling.

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© Haus Unkelbach/NINA SIMONE PLUM Karneval im Unkelbach

Etwas abseits vom lebendigen Treiben im Kwartier Latäng und der Südstadt liegt das Haus Unkelbach in Sülz. Trotzdem ist das Brauhaus jeden Tag pickepackevoll und an Altweiber öffnet das Unkelbach schon um 9:30 seine Pforten. Hier wird Karneval feiern gelebt. Deswegen auch der enorme Andrang. Wer reinkommen will, sollte früh da sein. Es lohnt sich!

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© Goldener Schuss Menschen, Tiere, Sensationen im Schuss

Dieses Jahr will sich der goldene Schuss im belgischen Viertel ins schönste Zirkuszelt der Stadt verwandeln. Auch hier heißt es fünf Tage Feiern nonstop. Los geht's an Altweiber um 11 Uhr mit 50 Liter Freikölsch. Musikalisch hauen euch der Zirkusdirektor, Raubtierdompteur oder auch die Seiltänzer Karnevalslieder und Evergreens um die Ohren.

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© Jannik Nitz | FlickrCC BY-ND-2.0 Kölsche Klassiker im P-Hof

Wenn man von der Luxemburger Straße in die Seitenstraße Siebengebirgsallee einbiegt, kann es sein, dass man schon von weitem eine Schlange buntgekleideter Jecken sieht. Denn der Petersberger Hof lädt jedes Jahr zum Feiern ein und diesem Aufruf folgen so einige. Drinnen werden dann ordentlich Kaltgetränke aufgetischt, es wird miteinander geschunkelt und gesungen. So, wie es sich für Karneval nunmal gehört.

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@ Zum scheuen Reh Alaaf That Feeling im Reh

Das scheue Reh am Westbahnhof wird für viele Jecken wieder eine sichere Bank sein. Fünf Tage lang Karnevalswahnsinn mit unzähligen Freishots und Kölsch für lau. Der Außenbereich wird bunt geschmückt und drinnen im Reh legen an jedem Tag unterschiedliche DJs auf. Mal Karneval, mal Electro, aber immer viel Konfetti und feuchtfröhliche Feierlaune.

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Fastelovend mit Retrogefühl

Am Rande des belgischen Viertels blüht der weiße Holunder. Mit einem 50er-Jahre-Interieur sorgt die Kneipe für ein wohliges Gefühl in der Magengegend. Könnte aber auch am dort fließenden Kölsch liegen. Praktisch ist, dass man die Getränke mit einer Gutscheinkarte bezahlen kann. Diese gibt's auch schon vorher im Laden zu kaufen. Hier ist am Aschermittwoch übrigens noch nicht Schluss. Zum Abschluss wird im weißen Holunder traditionell zum Hering essen eingeladen.

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© Ben Hammer Feiern an der Aachener

Gegenüber vom Sixpack befindet sich das Grünfeld. Unter dem Motto "Mer krije och nix op d'r Reih" wird in der gemütlichen Bar/Kneipe fünf Tage lang Karneval gefeiert. Normalerweise wird hier oft Schach gespielt, aber die Tische werden weggestellt, um Platz für die ganzen Jecken zu machen. Lecker Kölsch und gute Musik. Wat wellste mih?

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