11 Orte, an denen du Köln von oben bestaunen kannst

Wenn ihr mal einen Perspektivwechsel braucht, müsst ihr nicht unbedingt in andere Städte oder Länder fahren, ihr könnt auch einfach mal anstatt immer nur nach oben, mal nach unten gucken. Auch wenn es Köln an Bergen mangelt, stellen wir euch hier einige Aussichtspunkte vor, von denen ihr eine wunderbare Aussicht auf die Stadt habt:

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© Christin Otto Eine Fahrt mit dem Riesenrad

Wer ein bisschen Nervenkitzel sucht, dem empfehlen wir eine Fahrt mit dem Kölner Riesenrad auf der großen Wiese vorm Kölner Zoo. Das Riesenrad ist nämlich ganz schön hoch: Mit 55 Metern Höhe ist es das größte transportable Riesenrad der Welt mit offenen und drehbaren Gondeln. Menschen mit akuter Höhenangst bleiben wohl besser unten, denn selbst richtigen Riesenrad-Fans kann in so einer Höhe schon mal mulmig werden. Womit ihr belohnt werdet? Mit dem besten Blick über die ganze Stadt.

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© Christin Otto Traumaussicht auf Köln im NENI

Im achten Stock des 25hours Hotel The Circle kommen nicht nur Touris, sondern auch Kölner auf ihre Kosten. Zu finden ist dort nämlich das NENI Restaurant, in dem ihr bei leckeren israelisch inspirierten Mezze wie gegrillter Aubergine und Hummus die atemberaubende Aussicht über die Stadt genießen könnt. Wer auch nach dem Essen nicht genug bekommen kann von diesem tollen Ort, der wechselt einfach in die Monkey Bar direkt nebenan. Neben klassischen Longdrinks und Cocktails bekommt ihr dort auch Neuinterpretationen traditioneller Highballs und Drinks. Für Lokalkolorit sorgen kölsche Kreationen wie der Kölle-Kolada – eine leichtere, mit Ayran gemixte Version des Pina Colada.

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© Pixabay Das Dach von Köln besteigen

Sightseeing in der eigenen Stadt? Ganz gleich ob Kölner oder Nicht-Kölner den Dom sollte jeder einmal bestiegen haben. Klar – sind die 533 Stufen kein Kinderspiel und die 90 Höhenmeter sollten auch nur erklommen werden, wenn man schwindelfrei ist – oben angekommen wird man aber auf der Plattform des Südturms mit einem unglaublichen Rundumblick über Köln belohnt. Im Zuge dessen kann man den Dom auch direkt nochmal von innen besichtigen – meist ist das letzte Mal ja doch schon viel zu lange her.

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© Thomas M. Weber OSMAN 30: Panaroma-Restaurant im Mediapark

Das Panorama-Restaurant OSMAN 30 liegt auf der 30. Etage des Kölnturms im Mediapark. 30. Etage – das verspricht natürlich einen gigantischen Blick. Und tatsächlich wird man beim Abendessen immer wieder in den Bann der Aussicht gezogen. Die Philosophie des Restaurants lautet "Genuss trifft Gesundheit": In der mediterran orientierten Küche erwartet euch ein fein ausgewähltes Angebot internationaler Spezialitäten. Aber auch im Weinsalon – ein Teilbereich des Restaurants – werden die edlen Tröpfchen vom faszinierenden Blick über die Kölner Innenstadt samt Dom, Hauptbahnhof, Lanxess-Arena bis weit ins Bergische Land und in Richtung Leverkusen begleitet.

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© Christin Otto Die Aussicht auf dem Kölntriangle genießen

Wer die wohl beste Aussicht über Köln und auf den Dom genießen will, der muss nur die Hohenzollernbrücke in Richtung Deutz überqueren. Dort steht es nämlich – das 2005 fertiggestellte Bürohochhaus "KölnTriangle", das seither die Deutzer Skyline prägt. Mit über 100 Metern Höhe liegt das Gebäude quasi auf Augenhöhe mit dem Kölner Dom, den man vom obersten Stockwerk aus auch bestens bewundern kann. Drei Euro kostet die Fahrt zur Aussichtsplattform – mit dem Fahrstuhl und somit ohne endloses Treppensteigen. Fans von DSDS kennen die Plattform vielleicht aus dem Fernsehen, denn da wurde in mehreren Staffeln das Casting durchgeführt. Dabei gibt es hier eigentlich nur einen Superstar: diese Aussicht! Wer zum Sonnenuntergang am liebsten auch noch ein leckeres Essen serviert bekommt, der sollte im KölnSky-Restaurant einen Platz reservieren.

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© Andreas Dobslaff Kölns coolste Eventlocation: Sturmfreie Bude

Wer hätte gedacht, dass sich im Unicenter ein solches Schmuckstück wie die "Strumfreie Bude" verbirgt? Das Loft ist eure Adresse, wenn ihr auf der Suche nach einer Location für Workshops, Seminare, Konferenzen, PR-Events oder Fotoshootings seid. Aber auch für private Anlässe von zwei bis zu 70 Personen kann diese traumhafte Bude von euch gemietet werden. Auf über 300 Quadratmetern erwarten euch stylishes Interior, eine individuelle Bestuhlung, flexibles Mobilar, modernste Technik und natürlich eine riesige Dachterrasse mit Blick über Köln.

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© Christin Otto Beeindruckende Aussicht vom Herkulesberg

Ja, das eigentlich so flache Köln hat tatsächlich grüne Hügel zu bieten. Den Herkulesberg an der Inneren Kanalstraße zum Beispiel. Entstanden ist das 25 Meter hohe Berglein nicht etwa natürlich, sondern es handelt sich um einen der sogenannten Trümmerberge des Zweiten Weltkriegs. Die Überreste des Krieges wurden damals aufgeschüttet und in künstlich angelegte Hügel verwandelt, was dem Herkulesberg im Übrigen den Spitznamen "Mont Klamotte" eingebracht hat – weil darunter eben alle möglichen Klamotten begraben sind. Oben angekommen, trefft ihr unter anderem auf eine Fußgängerbrücke aus blauem Stahl, von der aus ihr einen erstklassigen Blick auf die darunter liegende kölsche Skyline habt. Das Beste: Selbst den Dom kann man hier aus der Ferne erblicken.

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© pixel2013 | pixabay Im Kölner Süden auf der Severinsbrücke

In Sachen Aussicht darf die Severinsbrücke nicht fehlen. Zum einen ist es hier nicht ganz so voll wie an der Hohenzollernbrücke. Und zum anderen hat man hier – im Kölner Süden – eine traumhafte Aussicht auf den Rhein, die Kranhäuser und die Poller Wiesen. Es lohnt sich im Übrigen auch, der Severinsbrücke mal früh morgens zum Sonnenaufgang einen Besuch abzustatten. Von den Haltestellen Severin- oder Suevenstraße erreicht ihr die Severinsbrücke im Nu.

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© Christin Otto Beste Aussichten auf dem Parkdeck

Ein waschechter Geheimtipp für eine faszinierende Aussicht über Köln ist das Parkdeck des Parkhauses an der Maastrichter Straße im Belgischen Viertel. Zum Verweilen darf man hier zwar nicht bleiben, aber wenn ihr mal mit dem Auto da seid, solltet ihr unbedingt in der obersten Etage vorbeischauen. Die Aussicht da oben ist nämlich so toll, dass man sein Glück kaum fassen kann. Dort sieht man nämlich nicht nur, wie schön Köln ist, sondern auch, wie viele Menschen eigentlich im Besitz einer Dachterrasse sind. Ein Perspektivwechsel, der in jedem Fall lohnt.

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© Celina Albertz | Unsplash Köln (und Saunabesucher) bestaunen

Die schönste und vielseitigste Aussicht  – inklusive Claudius Therme-Nackedeis – auf Köln hat man vermutlich von der Kölner Seilbahn aus. Nicht nur bei Besuchern ist die Seilbahn eine beliebte Touristen-Attraktion, auch Alteingesessene fahren immer mal wieder mit Kölns schwebenden Godeln. Einzige Voraussetzung: Sie muss fahren. Nachdem es im Sommer 2017 zu einem  Sicherheitsstopp gekommen ist, ist die Seilbahn außer Betrieb. Wir hoffen aber, dass der Betrieb spätestens im Frühjahr 2019 wieder aufgenommen wird. Und bis dahin ist die Aussicht vom Riesenrad der Deutzer Kirmes vielleicht eine gute Alternative

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©️ Amélie Kai Von der Belvederebrücke in den Landschaftspark

Wer mal was anderes sehen will als die Kölner Skyline, der sollte den Blick ins Grüne wagen. Denn Köln kann nicht nur Dom, Rhein und Colonius, sondern auch Weitsicht, Natur und Ruhe. Der perfekte Ort für jene Aussicht ins Grüne ist der Landschaftspark Belvedere, der zwischen Müngersdorf und Bocklemünd liegt. Besucher*innen haben die Möglichkeit, auf dem drei Kilometer langen Rundweg zwischen Wäldern und Feldern die Aussicht von vier Punkten aus zu genießen. Wir empfehlen euch, euren Spaziergang bereits an der Belvederebrücke zu starten. Die filigrane Fuß- und Radwegbrücke in Knallorange verbindet die Stadtteile Vogelsang und Müngersdorf und ist definitiv einen Abstecher wert.

Titelbild: © Gerd Rohs | Pixabay

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