11 Orte, wo man sich alleine betrinken kann

Na? Kein Bock auf Zweisamkeit? Am Valentinstag alleine? Die Schnauze voll? Du hast Bock, aber keiner will mit um die Häuser ziehen? Oder einfach mal die Gedanken frei bekommen wollen? Es gibt mehrere Gründe, warum man alleine rausgeht. Sich an die Theke setzen und mit dem Glas in der Hand das Treiben der Anderen beobachten. Einfach an die Wand starren geht auch. Egal. Wer Lust hat sich selbst der Nächste zu sein, kann mal folgende Bars und Kneipen ausprobieren.

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© Christin Otto Guinnes und Jazz im Metronom

Wenn's draußen kalt ist, ist das Metronom der richtige Ort, um sich bei Kölsch, Guinnes oder Whisky aufzuwärmen. Kölns legendäre Jazzpinte ist klein, gutbesucht und dementsprechend eigentlich immer kuschelig warm. Jazzliebhabern wird es hier – zwischen all dem Vinyl und Bildern alter Jazz-Legenden – aber auch so ganz warm ums Herz.

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© Christin Otto Abhängen in den Hängenden Gärten von Ehrenfeld

Wenn schon draußen die Blumen nicht blühen – in den Hängenden Gärten von Ehrenfeld sind sie immer rosenrot. Zugegeben, so ganz echt ist das Blumenmeer, das hier von der Decke wächst, zwar nicht. Dafür gibt es hinter der Bar echt coole Typen, die euch mit Bier, Beats und Baileys versorgen. Wer gerne mal einen Kurzen trinkt, dem empfehlen wir ein Eichhörnchen – so nennt sich der Haselnuss-Schnaps in den Gärten.

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© Frieda Punkrock und Schnaps in der Frieda Bar

Die Kneipen- und Bar-Dichte im Belgischen Viertel ist hoch. Schräg gegenüber vom Goldenen Schuss und Gottes Grüne Wiese liegt die Frieda. Daneben winkt noch die Eisdiele von Poldi, aber das ist hier egal. Wichtiger ist, dass die Frieda vorrangig Gitarren-Sound laufen lässt. Mal Punkrock, mal Hard Rock oder auch mal Glam Rock. Die Frieda hat den Flair eines kleinen Pubs in England. Alleine an der Theke lässt sich es auch gut leben. Inmitten cooler Läden ist die Frieda wie ein Zufluchtsort zur Normalität und Freundlichkeit.

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© Ben Blash | FlickrCC BY-NC-2.0 Immer was los im Gaffel am Dom

Aufgrund der Lage ist hier natürlich immer Betrieb. Sieben Tage die Woche wird hier Kölsch gezapft, was das Zeug hält. An einer der zahlreichen Tischen findet man eigentlich immer einen Platz. Wer am Wochenende abends kommt, sollte bisschen Glück mitbringen. Ansonsten gibt es hier lecker Gaffel und natürlich zahlreiche deftige Speisen. Aber auch Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten. Jeden Freitag lädt Björn Heuser ins Brauhaus ein, um mit ihm und allen Gästen kölsche Lieder zu singen. Der Eintritt ist frei.

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© Bierchen Auf ein Bierchen im Bierchen

Warum ist noch keiner vorher auf diesen Namen gekommen. Bock auf Bierchen? Und schon hast du in der Frage deine Antwort. Bierchen gibt's im Bierchen. In der Kneipe am Rande des Belgischen Viertels gibt es eine große Auswahl an Bieren und Schnäpsen. Bierliebhaber werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen. Nicht Craft Beer, sondern traditionelle Biere aus ganz Deutschland stehen hier im Mittelpunkt. Immer wieder gibt es Bier-Specials.

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© Gottes Grüne Wiese Fußball und noch viel mehr in Gottes Grüne Wiese

Gottes Grüne Wiese. Damit ist der Acker gemeint, auf den jedes Wochenende die Mannschaften der beliebtesten Sportart der Deutschen spielen. Fußball wird hier groß geschrieben. Pokal, Bundesliga, Champions League und natürlich auch die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft werden gezeigt. Dazu gibt's eine gute Auswahl an Drinks und Bieren. Wenn kein Fußball gezeigt wird, sorgt die Wiese mit einem guten Musikgeschmack für das Wohl seiner Gäste.

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© Tavallai | FlickrCC BY-ND 2.0 Nippes erleben Em Golde Kappes

"Wer uns nicht kennt, hat Köln verpennt", schreiben sich die Betreiber des Em Golde Kappes selbstbewusst auf ihre Fahnen. Seit 1913 gibt es die Kneipe schon und wurde 2009 von Früh übernommen, restauriert und wiedereröffnet. Der Charme einer traditionellen Kölschkneipe ging dabei zum Glück nicht verloren. Rustikal, gediegen und Platz für Jung und Alt, um nebeneinander frischgezapftes Kölsch zu trinken. Braucht man mehr, um Abends ein Stück Köln zu erleben?

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© jackmac34/Pixabay Irische Lebensfreude bei The Harp

Dunkelgrüner Hausanstrich, schummriges Licht, viel Holz – The Harp an der Venloer Straße sieht aus, wie der klassische Irish Pub. Reinkommen, direkt wohlfühlen. Neben den typischen irischen Bieren, wie Gunniess oder Kilkenny, gibt es natürlich auch Kölsch oder Longdrinks. Eher außergewöhnlich in Köln: Hier gibt es nicht nur Nüsse oder Chips zu essen, sondern bis 23 Uhr kann man auch richtig leckere Snacks bestellen. Für die Unterhaltung gibt es Dart, Sportübertragungen und natürlich viel Live Musik.

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© Howi | WikiCC BY 3.0 Kölscher geht's nicht: Das Lommerzheim in Deutz

Zugegeben, einen Schönheitspreis wird das Lommerzheim in Deutz nicht gewinnen, aber vielleicht ist es gerade das, was das Lommi, wie das Brauhaus meistens nur gennant wird, ausmacht. 1959 wurde es vom Köbes Hans Lommerzheim eröffnet. Mittlerweile ist das Lommi Kult und wer hier essen und trinken möchte, muss früh da sein, denn meistens bildet sich schon nachmittags eine Schlange. Wer reinkommt, kann deftige Brauhausspezialitäten und leckeres Päffgen zu sich nehmen.

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© Sérgio Alves Santos/Unsplash Cocktails in der Barracuda Bar

Zwischen Stadtgarten und dem Brüsseler Platz steht die Barracuda Bar. Im Sommer stehen die Leute dicht gedrängt draußen vor dem Fenster und machen es sich auf den Bänken gemütlich. Im Winter, wenn die Außengarnitur weggeräumt ist, macht man es sich an der Bar bequem. Die kleine Tanzfläche darf gerne bis früh Morgens benutzt werden und die DJs spielen dazu den passenden Electro-Sound. Unter der Woche gerne ein Anlaufpunkt zum Chillen bevor es weiter nach Hause oder eine andere Bar geht. Am Wochenende wird dann selbst bis in die Puppen gefeiert. Die Barracuda Bar – schon lange Kult, gehört einfach zum Belgischen dazu.

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© Pixabay.com Wodka im Roten Platz

Wie der Name es schon andeutet, gibt es im Roten Platz in der Nähe von der Zülpicher Straße eine große Auswahl an russischen Getränken und Speisen. Natürlich komplett in rot gehalten und dekoriert mit reichlich Sowjetunion-Schick, strahlt der Laden urige, kommunistische Gemütlichkeit aus. Wer also Bock auf frisch gezapftes Baltika hat oder gerne mal mehrere Wodka trinken möchte, ist im Roten Platz richtig.

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