11 Restaurants in der Innenstadt, in denen ihr lecker essen könnt

So ein Shopping-Marathon in der City kann schon hungrig machen. Doch wohin, wenn es weder die Currywurstbude, noch das Brauhaus in der Altstadt sein soll? Keine Sorge: Auch in der Innenstadt könnt ihr – jenseits von kölscher Urigkeit und ganz ohne Fritteusen-Geruch in der Luft – lecker essen. Hier sind 11 Läden für das Schlemmen in bester Innenstadtlage:

1

© Christin Otto Vietnamesisch schlemmen im Chum Chay

Das vielleicht beste Veggie-Restaurant Kölns findet ihr versteckt in einem Hinterhof am Friesenwall, in dem ihr bei schönem Wetter wunderbar draußen essen könnt. Koch Toni ist kein Unbekannter. Im Lu in der Südstadt hat er zuvor bereits bewiesen, dass ihm in Sachen vietnamesischer Küche niemand so schnell etwas vormacht. Im Chum Chay setzt er nun voll und ganz auf vegetarische Küche. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Absolutes Soul Food zu günstigen Preisen. Die Hauptgerichte kosten unter zehn Euro. Wer's cremig mag, sollte die Reisnudeln mit gelbem Curry probieren.

2

© Sophia Schillik Geile Teller und fette Weine in der HENNE.Weinbar

Die neu eröffnete Henne.Weinbar mitten in der Kölner City hat das Potenzial zur neuen Lieblings-Weinbar. Das liegt einerseits an der Karte für die Flüssignahrung – da ist für jeden, vom Einsteiger über den Naturweinfan bis hin zum selektiven Profi-Trinker, etwas dabei. Andererseits ist das Restaurant auch in kulinarischer Hinsicht eine absolute Bereicherung. Der marinierte Spargel mit Brathähnchencrème ist ein echter Knaller, ebenso der Ora King Lachs mit Bärlauchöl und Sauermolke. Im Sommer kann man all das im lauschigen Innenhof genießen.

3

© Christin Otto Asian Fusion Kitchen im Kuchi Mami

Eigentlich meiden Kölner die Komödienstraße. Reisebusse entladen hier täglich unzählige Touris, ramschige Souvenir-Geschäfte reihen sich an schäbige Imbisse. Ein Grund, die Komödienstraße dennoch aus der Liste der persönlichen No-Go-Areas zu streichen, ist das Kuchi Mamo. Schließlich wird in dem Asian-Fusion-Restaurant nicht nur kunstvoll angerichtetes Sushi serviert – auch die warmen Speisen überzeugen. Wer Erdnusssauce liebt, sollte das Hauptgericht mit der Kuchi-Mami-Peanutsauce probieren. Dank der Tofu-Option bietet sich der Laden auch für Veggies an. Ebenfalls sehr zu empfehlen: der Avocado-Lassi.

4

© Sophia Schillik Frühstück deluxe meets Fine Dining im Neobiota

Zwei Konzepte, ein Laden: Im NeoBiota trifft feinstes À la carte Frühstück auf edles Vier-Gänge-Dinner. Morgens gibt es hier Leckereien wie die Frühlings-Pancakes mit Rhabarberkompott und Holundersirup. Oder aber die WiesnSemmel mit Weißwürsten, Shakshuka oder Aal Benedict. Zuckerschnäuzchen sollten die frisch gebackene Zimtschnecke mit weißer Kaffeesahne probieren. Abends hingegen ist das NeoBiota als Menü-Restaurant mit all inklusive-Preisen konzipiert. Das 4-Gang-Menü mit Wein- oder alkoholfreier Begleitung kostet 100 Euro.

5

© Christin Otto Schmetterlinge im Bauch im Black Karate

Dass leckeres Sushi nicht sündhaft teuer sein muss, beweist das Black Karate am Friesenwall. Den Sushi-Schmetterling – zusammengesetzt aus acht großen Inside-Out-Rolls – gibt es für unter zehn Euro. Sieht toll aus und schmeckt auch so. Auch warme asiatische Gerichte findet ihr auf der Karte. Wen die Imbiss-Atmosphäre des Lokals stört, der kommt am besten im Sommer vorbei – dann könnt ihr euch ein Plätzchen im Außenbereich suchen.

6

© Christin Otto Chinesische Maultaschen und Suppen im Bai Lu Noodles

Wer authentische chinesische Küche liebt, sollte das Bai Lu Noodles dringend auf seine To-Do-Liste setzen. Besitzerin Xue Bai kocht hier nämlich genau so, wie sie es aus ihrer Heimat Chongqing kennt – einer Provinz, die in China als Geburtsstätte des Feuertopfes und Region mit dem besten Essen bekannt ist. Spezialisiert hat sie sich auf Suppe mit hausgemachten Nudeln. Dazu gibt es besondere Kleinigkeiten wie zum Beispiel die Maultaschen mit Chiliöl, die ihr unbedingt probieren solltet.

7

© Poké Makai Hawaiianische Bowls vom Sternekoch im Poké Makai

Das Poké Makai ist der neue Poké Laden von Mirko Gaul – dem Kölner Sternekoch und Küchenchef des Sterne-Restaurants im Luxushotel Excelsior Ernst. Genau das ist es am Ende auch, was den Unterschied zu anderen Poké-Läden ausmacht: Im Poké Makai wacht ein Spitzenküchenteam über die Auswahl der Zutaten – und es hat auch die Zusammenstellung der Poké-Bowls kreiert, die ihr  an der Marzellenstraße – und damit nur einen Steinwurf vom Dom entfernt – ordern könnt. Unsere Empfehlung: die Spicy Tuna Bowl mit Gelbflossen-Tuna.

8

© Christin Otto Schlemmen im Museum Ludwig

Während "Nachts im Museum" ein Filmklassiker ist, könnte "Morgens im Museum" der Titel für einen kölschen Frühstücksklassiker sein. Die wichtigste Mahlzeit des Tages könnt ihr nämlich auch im Museum Ludwig zu euch nehmen – oder besser gesagt: im Ludwig im Museum. Ab 10 Uhr gibt es hier Leckereien mit regionalen Zutaten, Bio-Eiern, hausgemachten Marmeladen, Würsten vom Metzger und vieles mehr. Ja, sogar Pancakes gibt es. Wer kein Frühstücksmensch ist, sollte den Business Lunch testen – der überzeugt durch seine günstigen Preise. Abends gibt es dann neben à la Carte-Gerichten auch das Menü des Monats – drei Gänge für rund 33 Euro. Die Speisekarte wechselt regelmäßig, sodass es nie langweilig wird.

9

© Christin Otto Authentische chinesische Küche im Great Wall

Wer chinesische Küche liebt, für den gibt es in Köln am Great Wall kein Vorbeikommen. Das Restaurant unweit des Kölner Doms ist optisch keine Augenweide, gilt aber als einer der besten Chinesen der Stadt. Chinareisende schwören darauf, dass das Essen hier besonders authentisch ist. Das bringt es mit sich, dass landestypische Spezialitäten serviert werden, die nicht jedermanns Sache sind – Schweineohren, Innereien, Quallensalat und Froschschenkel zum Beispiel. Wem das zu gewagt ist, der findet hier allerdings auch Gerichte, die dem europäischen Magen eher liegen. Peking-Ente, Szechuan-Rind mit Pak Cho oder Mapo-Tofu zum Beispiel.

10

© Alexandra Gorn / Unsplash Mehrkornteig-Pizza á la Napoli-Style im NeoNeo

Pizza geht für viele einfach immer. Wer den italienischen Klassiker mal etwas anders probieren will, der sollte im NeoNeo vorbeischauen. Dort gibt es das Ganze nämlich nicht nur mit Weizenteig-, sondern auch mit Mehrkornteigboden – und den findet man tatsächlich in den wenigsten Pizzerien. Serviert wird die Pizza im Napoli-Style, also mit dünnem Boden und fluffig-teigigem Rand mit dem typischen Leopardenmuster, das entsteht, wenn die Pizza kurz und in extremer Hitze gebacken wird. In Sachen Belag könnt ihr euch selbst etwas zusammenbasteln – oder ihr nehmt einfach einen der NeoNeo-Klassiker wie die Rustica mit Parmigiono und Rucola. Lecker!

11

© Christin Otto Affeingeile Sandwiches und Salate bei Bad Ape

Im Bad Ape bekommt ihr nicht irgendwelche Sandwiches und Salate – es gibt Apewiches und Salapes der Extraklasse. Affenstark, frisch, gesund und super lecker. Beispiele gefällig? Das Ox-Apewich wird mit geschmorter Ochsenbrust gefüllt, das Smoked Chicks Apewich mit geräuchertem Sous-vide-Hähnchen. Zu haben sind die Salapes und Apewiches in verschiedenen Größen – also heißhungertauglich, aber auch was für den kleinen Appetit. Das Bad Ape in der Innenstadt ist übrigens so klein, dass ihr euch das Ganze am besten mitnehmt. Mehr Platz zum Sitzen gibt es in der Filiale an der Severinsstraße.

Titelbild: © Sophia Schillik (aufgenommen im NeoBiota)

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