11 Ausflüge in und um Köln, die du alleine machen kannst

Alleinsein kann so schön sein – schließlich kann man das machen, worauf man Lust hat, man muss sich nicht ewig absprechen und kann den Tag eben genau dann beginnen, wann man es für richtig hält. Für alle, die einfach mal alleine unterwegs sein wollen und was erleben möchten, haben wir 11 Ausflugsziele rausgesucht, die man prima solo unternehmen kann.

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© Christin Otto Auf eine Wanderung oder Radtour in den Königsforst

Das Naturschutzgebiet Königsforst zwischen Köln und Bergisch Gladbach ist der ideale Ort für eine Fahrradtour oder eine umfangreiche Wanderung. Wer die Anreise mit der KVB bestreiten will, fährt mit der Linie 9 direkt bis zur Haltestelle Königsforst. Bei Wanderungen sollte man definitiv Google Maps oder eine Karte in petto haben, denn der Königsforst umfasst unglaubliche 2500 Hektar Waldgebiet. Klassiker für Wanderer*innen: Einmal hoch auf den Monte Troodelöh – Kölns höchsten Berg. Übrigens liegt am Rande des Königsforstes die Forsbacher Mühle – hier könnt ihr optimal eine Verschnaufpause einlegen. Von Bruschetta über Pizza und Pasta bis hin zu verschiedenen Fleischspezialitäten ist hier wirklich was für jede*n dabei.

2

© Saunapark Siebengebirg Saunaparadies im Siebengebirge

Wer auf schwitzen und Saunaaufgüsse steht, ist im Saunapark Siebengebirge genau richtig. Am Rande des Siebengebirges – am Waldrand des Lützbaches – könnt ihr euch in den idyllischen Grünanlagen mit altem Baumbestand in verschiedenen Saunen und in dem Frei- und Hallenbad vollkommen entspannen. Ob in der Kräutersauna, Primaverasauna, Waldsauna, Aromasauna, Trockensauna, Gartensauna oder in dem irisch-römischen-Dampfbad – hier erwarten euch unterschiedliche Aufgüsse, die angenehm, erfrischend und wohltuend sind. An eurem Geburtstag könnt ihr euch hier sogar gratis entspannen – besser geht‘s nicht.

  • Saunapark Siebengebirge
  • Dollendorfer Str. 106-110, 53639 Königswinter
  • Montag – Donnerstag: 11–23 Uhr, Freitag: 11–0 Uhr, Samstag: 10–0 Uhr, Sonntag: 10–22 Uhr
  • ab 17,50 Euro, am Geburtstag: Eintritt frei
  • Mehr Info
3

© Christin Otto Regional einkaufen und Tiere streicheln im Gertrudenhof

Der Getrudenhof in Hürth nennt sich nicht umsonst Erlebnisbauernhof. Im hofeigenen Streichelzoo könnt ihr putzige Tierchen beobachten und füttern. Die optimale Stärkung bieten die zahlreichen Schlemmerstationen mit Leckereien direkt vom Hof. Auf über 130 Hektar wird auf den Feldern des Gertrudenhofes im kontrollierten, integrierten Anbau eine bunte Vielfalt an Kartoffeln, Gemüse, Obst und Blumen angebaut und auf dem hofeigenen Bauernmarkt angeboten. Im Frühling und Sommer gibt es das Erdbeer- und Spargelfest, im Herbst verwandelt sich der Hof in ein riesiges Kürbisparadies und im Winter kehrt auf dem große Familien-Weihnachtsmarkt weihnachtliche Stimmung ein. Bevor ihr euch auf den Weg macht, müsst ihr euch aber online ein Ticket sichern.

  • Erlebnisbauernhof Gertrudenhof
  • Lortzingstraße 160, 50354 Hürth
  • Montag – Samstag: 8–19 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11–16 Uhr
  • Kinder ab 3 Jahre und Erwachsene: 3,50 Euro, Kinder unter 3 Jahre und Geburtstagskinder: Eintritt frei
  • Mehr Info
4

© Christin Otto Natur, See & Tiere – ein Abstecher in die Dellbrücker Heide

Im Nordosten von Köln erwartet euch mit der Dellbrücker Heide eine kleine Oase zum Spazieren und Wandern. Mit der S-Bahn könnt ihr direkt nach Dellbrück fahren und sofort mit eurer Wanderung loslegen. Auf der rund zehn Kilometer langen Tour kommt ihr am Höhenfelder See vorbei und könnt schön am Wasser entlang spazieren. Kleine Bötchen und jede Menge Natur machen diesen Ort perfekt, um die Decke auszubreiten und einfach mal zu genießen. Wenn es euch noch weiter in den Norden verschlägt, begegnen euch im Dünnwalder Wildpark jede Menge Rehe, Mufflons und andere Tiere. Natürlich könnt ihr die Wanderroute auch ein wenig verlängern oder verkürzen – Wege gibt es in der Gegend genug.

5

© Nicola Dreksler Tropisch schön in der Flora und dem Botanischen Garten

Jährlich kommen mehr als eine Millionen Menschen in die Flora und den anliegenden Botanischen Garten. Kein Wunder: Auf über elf Hektar könnt ihr hier 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt bestaunen. Hinzu kommen englische Gärten, Springbrunnen und Gewächshäuser, die subtropische Pflanzen beheimaten. Vor allem der Wintergartenpalast hat etwas Majestätisches. Im Frühling könnt ihr hier den Krokussen beim Wachsen zuschauen. Es gibt viel zu sehen – und zu riechen. Die zahlreichen Duftpflanzen sind besonders für Blinde interessant. Falls euch bei all den Eindrücken der Hunger überkommt, empfehlen wir einen Besuch im Dank Augusta.

6

© Giacomo Zucca | Bundesstadt Bonn Die Museumsmeile in Bonn entlang schlendern

Die Museumsmeile in Bonn erstreckt sich über drei Kilometer entlang der Bundesstraße und beinhaltet fünf Museen. Die Meile beginnt mit dem zoologischen Museum Koenig, 500 Meter weiter steht das Haus der Geschichte und nochmal 200 Meter weiter befindet sich das Kunstmuseum Bonn und die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. Das Deutschen Museum Bonn bildet den Abschluss. Egal bei welchem Wetter – die Museumsmeile ist immer einen Besuch wert. Zwischendurch könnt ihr auf dem Museumsplatz eine Pause einlegen und einen Kaffee trinken.

7

© Nicola Dreksler Pflanzen kaufen und Kaffeepause in der Klostergärtnerei

Die Klostergärtnerei auf dem Gelände des Alexianer-​Krankenhauses ist eine ganz besondere Gärtnerei, denn sie gibt nicht nur psychisch erkrankten Menschen einen Arbeitsplatz, sie ist auch einfach ein toller Ort. Im Eingangsbereich bekommt ihr Marmeladen und Honig, im hinteren Bereich liegt ein hübsches Café – und auf dem Weg dorthin gibt es natürlich vor allem eines: jede Menge Pflanzen. Egal, ob ihr euch im Frühjahr mit Grün für euren Garten eindecken wollt oder ob ihr einfach ein paar Topfpflanzen für die eigenen vier Wände sucht – hier werdet ihr super beraten. Wer nach dem Einkauf eine kleine Pause vom Alltag braucht, kann sich im Café mitten im neuen Gewächshaus beim Mittagstisch oder bei Kaffee und Kuchen stärken. Aber aufgepasst: Da die Klostergärtnerei so wahnsinnig beliebt ist, wird es hier samstags meist richtig voll. Wer es schafft, sollte also am besten unter der Woche vorbeischauen

8

© Kran-Café Mit der Fähre zum Kran-Café

Hitdorf – das klingt erstmal weit weg, so weit ist es aber gar nicht. Für nur 1,20 Euro könnt ihr mit der Fähre von Köln-Langel nach Hitdorf über den Rhein schippern. Vor Ort werdet ihr dann mit einer wunderschönen Aussicht auf den Hitdorfer Hafen belohnt. Zu später Stunde wird es romantisch, denn dann kann man so manch spektakulären Sonnenuntergang genießen. Der alte Kran steht dort übrigens schon über 100 Jahre. 1987 sollte er eigentlich abgerissen werden – das konnte dank einer privaten Initiative aber verhindert werden. Mittlerweile wurde denkmalgeschützte Kran zum Café umgebaut – eine ganz besondere Location und nur einen Katzensprung von Köln entfernt.

9

© Christin Otto Linz am Rhein erkunden und im Zum Böllchen einkehren

Linz nennt sich selbst die bunte Stadt am Rhein – und dank der verträumten Altstadt mit ihren vielen pittoresken Fachwerkhäusern ist sie das tatsächlich. Hier könnt ihr durch Gässchen und Straßen schlendern oder in einem der Lokale auf dem Marktplatz einkehren. Auch der Rheinsteig ist nicht weit, sodass ihr in der Gegend einige Wanderwege findet, auf denen ihr euch auspowern könnt. Für den abendlichen Wein empfehlen wir euch dann aber einen anderen Ort: Bad Honnef – das liegt mit dem Auto nämlich nur einen Katzensprung entfernt und ist Heimat der Weinwirtschaft zum Böllchen. Das Lokal mit seiner wunderschönen Terrasse ist einfach rundum zauberhaft und bietet neben fair bepreisten Weinen auch kleine Leckereien wie ein Suppe, Käseplatten oder eine zünftige Brotzeit an.

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© Christin Otto Wildschweine füttern im Wildgehege Brück

Der Wildpark Brück liegt inmitten des Naherholungsgebiets "Brücker Hardt" am Rande des Königsforsts. Im Herbst ist es hier besonders schön, denn dann könnt ihr Blätter sammeln, Pilze suchen oder einfach nur durch die hohen Laubhaufen rennen – und natürlich das Rotwild und die Wildschweine bestaunen. Aber keine Sorge, ein Besuch im Wildgehege lohnt sich ganzjährig. Weil man bei einem Spaziergang durch den Wald herrlich entspannen und mal den Kopf freikriegen kann. Und weil die Wildschweine auch im Winter im Schweinsgalopp angerannt kommen – ihr müsst nur laut genug mit den Futterschachteln klappern, die man rund um das Wildgehege an verschiedenen Automaten kaufen kann. Die putzigen Tierchen zu füttern, ist ein Spaß für Jung und Alt.

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@ Madeleine Dengler Kunst im Museum Insel Hombroich entdecken

Südwestlich von Neuss, direkt an der Erft, liegt ein riesiges Landschaftsschutzareal, das das Tageslichtmuseum Insel Hombroich beherbergt. Das Konzept: Natur und Kunst sollen hier zusammenwirken, ohne künstliches Licht, ohne Beschilderungen oder Erklärungen. Auf dem Gelände stehen begehbare Skulpturen, die selbst zum Ausstellungsraum werden. Ein weiteres Highlight: Die ehemalige Nato-Raketenstation, die Künstler*innen seit 1994 als Arbeitsraum dient. Auf der Raketenstation befindet sich auch das Gästehaus "Kloster" – wer will, kann sich hier ein Zimmer reservieren und direkt für eine Nacht an diesem ganz besonderen Ort bleiben. Übrigens erreicht ihr das Ganze auch easy mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit der S-Bahn fahrt ihr bis nach Neuss Süd – von dort aus sind es dann nur noch zehn Minuten mit dem Bus zum Museum Insel Hombroich.

Titelbild: © Sebastian Voortman | Pexels

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