11 Dinge in Köln, die ihr an einem Samstag im März machen könnt

Und plötzlich ist schon wieder März – der Monat, in dem offizieller Frühlingsanfang ist. Blöd nur, wenn das Wetter in Köln mal wieder alles andere als frühlingshaft ist und sich stattdessen von seiner regnerisch-grauen Seite zeigt. Aber da Not bekanntlich erfinderisch macht, haben wir auch dafür eine Lösung: Während wir bei schönem Wetter über den Flohmarkt am Unicenter flanieren und den Frühblühern in der Flora beim Wachsen zuschauen, suchen wir bei Usselwetter einfach an Orten Unterschlupf, die auch ohne Sonne unsere Glückshormon-Produktion ankurbeln. Hier sind unsere elf Ideen für euren Samstag im März:

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© Christin Otto Kaufen und Verkaufen auf dem Stadtflohmarkt am Unicenter

Immer wieder samstags wird der Universitätsparkplatz neben dem Unicenter zum Treffpunkt für Trödelhändler und Schnäppchenjäger. Klamotten, Antikes, Fährräder und viele andere Sachen werden hier angeboten. Wer sich gerade neu einrichtet, der kann hier auch das ein oder andere schöne Teil für die neue Wohnung kaufen – das ist oft nicht nur günstiger, sondern vor allem nachhaltiger als die Shoppingtour im Möbelhaus. Natürlich könnt ihr auf dem Stadtflohmarkt nicht nur auf die Suche nach alten Schätzchen gehen, sondern auch selbst eure ausrangierten Waren an den Mann oder die Frau bringen. Trödeln statt Wegwerfen eben. Ein vier Meter langer Standplatz kostet 39 Euro – zuzüglich einer Müllkaution.

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© Christin Otto Brauhaus-Frühstück im Johann Schäfer

Kein Bier vor Vier. Schon klar. Morgens ins Brauhaus gehen – das geht aber schon. Zumindest am Wochenende und zumindest im Johann Schäfer. In Kölns modernstem Brauhau gibt es nämlich immer samstags und sonntags feinstes Schäfer-Frühstück. Zwischen 10 und 15 Uhr könnt ihr in der Südstadt mit dick belegten Sandwiches, köstlichen Pancakes, grünem Shakshuka, Metthappen und diversen Eierspeisen in den Tag starten. Und danach gönnt man sich es vielleicht doch – das erste Bier des Tages.

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© mill Vintage-Möbel, Design und Pflanzen bei mill

Zwei Schwestern, eine Idee: Mari und Lena lieben es, Neues und Altes zu kombinieren. Genau deswegen bieten sie in ihrem Interior-Laden mill nicht nur Vintage-Möbel, sondern auch Design an. Den Fokus legen sie dabei auf kleine Manufakturen und beliebte skandinavische Labels. Vasen, Körbe, Rahmen und wunderschöne Blumen- und Hängetöpfe könnt ihr hier zwischen all den schönen Möbeln entdecken. Und weil es Sinn macht, die Übertöpfe auch direkt zu befüllen, haben Mari und Lena auch noch wunderschöne Pflanzen vom Mini-Kaktus bis hin zur großblätterigen Monstera im Angebot, die sie regelmäßig in Holland kaufen.

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© Christin Otto

© Christin Otto Klettern und Springen wie ein Ninja im Stuntwerk

Auf dem Carlswerk-Gelände, direkt gegenüber vom Schauspiel Köln, liegt mit dem Stuntwerk eine ganz besondere Sport- und Freizeitwelt. Dort, wo regelmäßig die Castings für die RTL-Sendung Ninja Warrior Germany stattfinden, könnt auch ihr euch austoben – beim Bouldern, Parkour, functional Fitness und Ninja Warrior Training. In der insgesamt 2000 Quadratmeter großen Halle gibt es dank verschiedener Schwierigkeitsgrade das Richtige für jeden: für Anfänger und Ambitionierte, für Groß und Klein, für Jung und Alt. Das Stuntwerk eignet sich übrigens auch prima für Teambuilding-Events oder Pärchen, die das gegenseitige Vertrauen auf die Probe stellen wollen.

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© Madame Tartine Vegane Tarte und Bananenbrot bei Madame Tartine

Wer auf der Suche nach leckerem Kuchen ist, der wird im Madame Tartine in Ehrenfeld eigentlich immer fündig. Ob nun Cheesecake oder Fondant au Chocolat – die Torten und Kuchen, die Besitzerin Alisa zaubert, sind einfach himmlisch. Das Beste: Auch für Veganer findet sich was in der Kuchenvitrine. Für die bäckt Alisa nämlich zum Beispiel vegane Tarte, mal in einer fruchtigen Berry-Variante, mal mit Pistazien-Kokos-Geschmack. Außerdem gibt es natürlich auch noch Bananenbrot – und das ist so gut, dass viele Gäste allein deswegen ins Madame Tartine kommen.

6

© Leo Foureaux | Unsplash Tropisch schön in der Flora und dem botanischen Garten

Jährlich kommen mehr als eine Millionen Menschen in die Flora und den anliegenden Botanischen Garten. Kein Wunder: Auf über elf Hektar könnt ihr hier 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt bestaunen. Hinzu kommen englische Gärten, Springbrunnen und Gewächshäuser, die subtropische Pflanzen enthalten. Vor allem der Wintergartenpalast hat etwas Majestätisches. Und im Frühling könnt ihr hier den Krokussen beim Wachsen zuschauen. Es gibt viel zu sehen – und zu riechen. Ein an Duftpflanzen reicher Garten ist besonders für Blinde interessant. Falls euch bei all den Eindrücken der Hunger überkommt, empfehlen wir euch einen Besuch im Dank Augusta.

7

© 30works Pop-Art und Streetart bei 30works

30works bringt Streetart direkt nach Köln – als eine der ersten Galerien in Deutschland könnt ihr euch bei 30works "Pop-Art des 21. Jahrhunderts" bestaunen. Die Galerie von Gérard Margaritis bietet eine hochkarätige Sammlung von Meisterwerken aus Popart, Streetart und zeitgenössischer Kunst. Pop-Art-Künstler wie Van Ray und Jörg Döring, aber auch Bananensprayer Thomas Baumgärtel, haben hier schon ihre Werke präsentiert. Der Eintritt in die wechselnden Ausstellungen ist übrigens frei.

8
Bärenstark

© Christin Otto Veganes Fastfood bei Bärenstark

Veganes Fastfood vom Feinsten bekommt ihr neuerdings bei Bärenstark in Ehrenfeld. Vöner, verschiedenste Burger, Mac 'n Veese, Pita und noch einige andere bärenstarke Gerichte stehen auf der Karte. Das Beste: Abgesehen vom Brot – das von der Kölner Bäckerei Ecke stammt – ist alles selbstgemacht. Das gilt sogar für den Seitan, die Süßkartoffelfritten und die vielen Saucen von Parmesanmayo bis hin zu Aioli. Apropos Fritten: Sowohl die Süßkartoffelpommes als auch die Kartoffelchips sind mit einer hauseigenen würzigen Panade umhüllt – geschmacklich wirklich etwas besonderes. Wer die Preise recht üppig findet, der sollte auf die Portionen warten – denn die sind mindestens ebenso üppig und rechtfertigen den Preis.

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© Christin Otto Independent-Filme im Off Broadway

Im Kwartier Latäng, mitten auf Kölns Studentenmeile, liegt das Off Broadway. Der erste Film flimmerte hier schon 1949 über die Leinwand. Damit ist das Kino älter als die meisten Besucher hier. Zwei kleine Säle gibt es, gezeigt werden Independent-Filme. Beliebt ist das Kino bei Cineasten aber nicht nur wegen der außergewöhnlichen Filmauswahl, sondern auch aufgrund des hübschen Biergartens und der Tatsache, dass das Habibi direkt um die Ecke ist – schließlich sind Falafel der perfekte After-Movie-Snack. Donnerstags ist Kinotag (6 Euro).

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© Christin Otto Rosebud – die stylishe Bar im Kwartier Latäng

Nur einen Katzensprung vom wilden, studentischen Getümmel der Zülpicher Straße entfernt geht es im Rosebud stilvoll zu: Die kleine Cocktailbar vereint stylishes Ambiente mit exzellentem Service und erstklassigen Drinks. Dabei versucht das Rosebud, Schnittstelle zu sein – als einer Bar, die sehr hochwertige Drinks serviert, aber gleichzeitig auch als solche, die das Budget nicht sprengt. Hier könnt ihr einen richtig guten Ginger Basil Smash trinken, aber auch einfach nur ein Kölsch oder einen simplen Gin Tonic bestellen. Und auch das Ambiente eignet sich vom geselligen Abend mit Freunden bis hin zum romantischen Date für alle möglichen Anlässe.

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© Club Bahnhof Ehrenfeld Das Tor zur Welt: Club Bahnhof Ehrenfeld

Ob für Konzerte oder Partys – der Club Bahnhof Ehrenfeld, der unter dem Ehrenfelder S-Bahnhof liegt und sich in mittlerweile drei der Bahnhofsbögen niedergelassen hat, ist immer eine gute Adresse für das nächtliche Vergnügen. Das musikalische Programm setzt sich aus unterschiedlichen Musikgenres wie Jazz, Soul, Funk, Hip Hop, House, Salsa, Latin-Jazz, Reggae und Blues zusammen. Aber auch Poetry Slams, Cultural-Entertainment-Shows, Flohmärkte und zahlreiche andere kulturelle Veranstaltungen ergänzen das breit gefächerte Programm. Das Sahnehäubchen ist der gemütliche Biergarten des Club Bahnhof Ehrenfelds.

Titelbild: boo_ist_online auf Pixabay 

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