11 Dinge in Köln, die ihr an einem Sonntag im Januar machen könnt

Sonntags sind viele von uns aufgrund vorangegangener Party-Eskapaden ohnehin schon recht couchaffin. Im Januar kommt die klirrende Kälte dann auch noch erschwerend hinzu. Klar, da kann man natürlich auch einfach zuhause bleiben und eine Netflix-Serie nach der anderen schauen. Oder: Man rafft sich auf und macht doch noch was aus dem Wochenende, kommt mal raus, erlebt was, entdeckt andere Veedel. Wer Lust auf letzteres hat, für den haben wir 11 Tipps rausgesucht, mit denen ihr euch auch an einem Sonntag im Januar wunderbar die Zeit vertreiben könnt:

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© Artem Bali | Unsplash Zum Brunch an jedem ersten Sonntag im Lieblings

Egal, ob ihr nun lecker frühstücken, lunchen, zu Abend essen oder zwischendurch mal auf Kaffee und Kuchen einkehren wollt – im Lieblings in Sülz findet ihr zu jeder Tageszeit etwas Passendes. Hier gibt es nämlich nicht nur eine große Frühstückskarte, sondern auch täglich wechselnde Mittagsgerichte, saisonale Speisen, hausgemachte Quiches und Kuchen. Außerdem stehen jeden Donnerstag frische Reibekuchen mit verschiedenen Beilagen auf der Karte, jeden ersten Sonntag im Monat könnt ihr euch zudem am großen Frühstücks-Büfett mit leckeren herzhaften und süßen Speisen sattessen.

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© Pixabay Baden bei über 30 Grad in der Claudius Therme

Wärme, Wellness, Wohlfühlen: Die Claudius Therme im Kölner Rheinpark ist der perfekte Ort, um es sich und den durchgefrorenen Gliedmaßen mal rundum gut gehen zu lassen. Während es draußen frostig-kalt ist, könnt ihr hier in verschiedenen Thermalbecken baden – und die haben Wassertemperaturen von 33 bis 37 Grad. Sauna, Wellness und Beauty-Bereich gibt es natürlich auch. Der ideale Ort also, wenn das Wetter mal wieder so gar nicht zum Draußensein einlädt. Und wenn es sich Petrus dann doch noch anders überlegt, könnt ihr nach dem Besuch in der Claudius Therme direkt noch einen Spaziergang durch den Rheinpark machen und den Blick auf den Dom genießen.

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© Christin Otto Die Aussicht auf dem Kölntriangle genießen

Wer die wohl beste Aussicht über Köln und auf den Dom genießen will, der muss nur die Hohenzollernbrücke in Richtung Deutz überqueren. Dort steht es nämlich – das 2005 fertiggestellte Bürohochhaus "KölnTriangle", das seither die Deutzer Skyline prägt. Mit über 100 Metern Höhe liegt das Gebäude quasi auf Augenhöhe mit dem Kölner Dom, den man vom obersten Stockwerk aus auch bestens bewundern kann. Drei Euro kostet die Fahrt zur Aussichtsplattform – mit dem Fahrstuhl und somit ohne endloses Treppensteigen. Fans von DSDS kennen die Plattform vielleicht aus dem Fernsehen, denn da wurde in mehreren Staffeln das Casting durchgeführt. Dabei gibt es hier eigentlich nur einen Superstar: diese Aussicht!

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© Christin Otto

© Christin Otto Klettern und Springen wie ein Ninja im Stuntwerk

Auf dem Carlswerk-Gelände, direkt gegenüber vom Schauspiel Köln, liegt mit dem Stuntwerk eine ganz besondere Sport- und Freizeitwelt. Dort, wo regelmäßig die Castings für die RTL-Sendung Ninja Warrior Germany stattfinden, könnt auch ihr euch austoben – beim Bouldern, Parkour, functional Fitness und Ninja Warrior Training. In der insgesamt 2000 Quadratmeter großen Halle gibt es dank verschiedener Schwierigkeitsgrade das Richtige für jeden: für Anfänger und Ambitionierte, für Groß und Klein, für Jung und Alt.

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© Christin Otto Kaffeepause am Eigelstein in der Dreiviertel - Caffèbar am Tor

Leckeren Kuchen, richtig guten Kaffee, Frühstück, Sandwiches und noch einiges mehr bekommt ihr seit April 2018 in der Dreiviertel - Caffèbar am Tor. Das Café gehört zum Einspänner in der Südstadt – und wer das kennt, der weiß, dass das eine ganz hervorragende Referenz in Sachen Kaffee ist. Das "Tor" trägt die Dreiviertel Caffèbar übrigens nicht ohne Grund im Namen. Gemeint ist die berühmte Eigelsteintorburg – und auf die hat man von der Terrasse aus freien Blick.

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© Susanne Fern Sich im Tanzmuseum bewegen

"Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren", sprach einst die weltberühmte Pina Bausch, die mit ihrer neuen Art zu Tanzen die ganze Welt bewegte. Auch sie spielt im Kölner Tanzmuseum des deutschen Tanzarchivs eine Rolle. Ein Tanzmuseum klingt erstmal ungewöhnlich, aber der Ort soll die Geschichte des Tanzes verdeutlichen. Und das nicht auf langweilige Art. Photographien von Tänzern und Ballettaufführungen aus aller Welt, historische und aktuelle Tanzfilme sowie eine umfangreiche Kunstsammlung mit Gemälden, Graphiken und Skulpturen sind hier zu sehen. Bis zum 27. Januar 2019 werden hier übrigens spannende Fotografien von Gert Weigelt gezeigt – sehenswert!

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© Wachsfabrik Künstlern über die Schulter schauen in der Wachsfabrik

Wer sehen will, was Kölner Künstler in ihren Ateliers so treiben, der sollte in der Kölner Wachsfabrik an der Industriestraße 170 vorbeischauen. Auf dem ehemaligen Industriegelände sind nämlich Galerien und Künstler-Werkstätten beheimatet, die an jedem ersten Sonntag im Monat ihre Türen für umme für Besucher öffnen. Der nächste Termin ist am 7. April. Wer nicht so lange warten will oder sowieso am liebsten selbst kreativ ist, der kann in der Wachsfabrik auch Workshops und Kurse belegen – im Tanz-Studio von Barnes Crossing oder bei art-projekt. Barnes Crossing veranstaltet zudem regelmäßig Events. Und wenn ihr schon mal da seid, dann könnt ihr im kleinen Wachsfabrik-Café auch eine Kaffeepause einlegen.

  • Wachsfabrik
  • Industriestr. 170, 50999 Köln
  • Jeden ersten Sonntag im Monat haben Kunst- Ateliers von 14 bis 18 Uhr geöffnet, Café: Montag – Samstag: 14–19 Uhr
  • Jeden ersten Sonntag im Monat: Eintritt frei
  • Mehr Info
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© Kölner Zoo China-Light-Festival: Die bunte Lichterwelt im Zoo

Nachdem das China Light Festival bereits im vergangenen Jahr die Besucher verzaubert hat, geht es nun in die zweite Runde: 58 imposante Lichtskulpturen verwandeln den Kölner Zoo vom 8. Dezember 2018 bis 20. Januar 2019 erneut in eine bunte Märchenwelt voller bunter Figuren aus der Tier- und Phantasiewelt. Leuchtende Drachen, bunte Tiger und schillernde Blüten werden euch hier begegnen. Wer das Festival schon mal besucht hat, muss keine Sorge haben: Es gibt wieder einiges Neues zu entdecken. Das Ganze findet täglich von 17.30 bis 21 Uhr statt.

  • Kölner Zoo
  • Riehler Str. 173, 50735 Köln
  • 8.12.2018–20.1.2019; täglich 17.30 – 21 Uhr (außer an Heiligabend und Sylvester)
  • 16 Euro (Erwachsene), 8 Euro (Kinder bis zwölf Jahre), Kinder bis drei Jahre zahlen nichts
  • Mehr Info
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© Christin Otto Filmpalette – Filmkunstkino mit Sternenhimmel

Auch die Filmpalette im Eigelstein-Viertel gehört zu jenen Kinos mit ganz besonderem Charme. Obwohl das in den 50er Jahren eröffnete Lichtspielhaus längst modernisiert und saniert wurde, erinnert hier vieles noch immer an vergangene Tage – die Wandbespannung im alten Saal ist da nur ein Beispiel. Hervor sticht die Filmpalette vor allem durch ihren Sternenhimmel. Der sorgt bei vielen Zuschauern nämlich schon vor Filmbeginn für Begeisterung. Das Kino verfügt über zwei Säle. Das Programm wechselt wöchentlich und reicht von internationalen Streifen bis hin zu Dokumentarfilmen,  jungem deutschen Kino und seltenen Filmkunstschätzen. Donnerstags ist Kinotag (6 Euro).

  • Filmpalette
  • Lübecker Straße 15, 50668 Köln
  • 30 Minuten vor der ersten Vorstellung
  • Mehr Info
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© La Bodega Tapas Bar Spanien am Rhein bei La Bodega

Das verwinkelte Lokal La Bodega an der Friesenstraße hat schon lange den Ruf, eine der besten Tapas-Bars in Köln zu sein. Deswegen solltet ihr vorab auch unbedingt reservieren, wenn ihr hier essen wollt. Konntet ihr einen Tisch ergattern, dann erwartet euch eine riesige Auswahl an authentischen, spanischen Tapas – mal klassisch, mal extravagant, mal warm, mal kalt. Auch Paella könnt ihr hier bestellen. Wenn man dann noch Glück hat und im Sommer auf der Terrasse Platz nehmen darf, dann ist das Spanien-Feeling mitten in Köln perfekt.

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© Hopla Sonntägliches Tatort-Gucken im Hopla

Sonntags in der Kneipe Tatort gucken – das geht auch in Kalk. Um genau zu sein im Hopla. Während die Ermittler dem Täter auf der Spur sind, könnt ihr die Spannung hier mit frisch gezapftem Kölsch, Cocktails, Wein oder Gin-Tonic begießen. Ein Besuch in der gemütlichen Bar an der Steprathstraße lohnt sich freilich auch ohne ARD-Krimiserie. Schließlich gibt es hier nicht nur leckere Drinks, sondern auch Kicker-Tische und immer wieder mal Live-Musik.

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