11 Dinge in Köln, die ihr an einem Sonntag im Januar machen könnt

Sonntags sind viele von uns aufgrund vorangegangener Party-Eskapaden ohnehin schon recht couchaffin. Im Januar kommt die klirrende Kälte dann auch noch erschwerend hinzu. Klar, da kann man natürlich auch einfach zuhause bleiben und eine Netflix-Serie nach der anderen schauen. Oder: Man rafft sich auf und macht doch noch was aus dem Wochenende, kommt mal raus, erlebt was, entdeckt andere Veedel. Wer Lust auf letzteres hat, für den haben wir 11 Tipps rausgesucht, mit denen ihr euch auch an einem Sonntag im Januar wunderbar die Zeit vertreiben könnt:

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© Christin Otto Frühstück am Kamin im Café Sehnsucht

Frühstück am Kamin – was kann es an kalten Tagen Gemütlicheres geben? Im Café Sehnsucht in Ehrenfeld ergattert ihr mit ein bisschen Glück tatsächlich den Platz am Kachelofen. Dank der Frühstückskarte zum Ankreuzen könnt ihr hier vom Aufschnitt bis hin zum Brötchen alles selbst auswählen. Wem das zu kompliziert ist, der entscheidet sich einfach für eine der vorgebenen Variationen: Monis Frühstück zum Beispiel – Schwarzbrot mit Kräuterquark und Spiegelei. Auch lecker: der French Toast mit frischem Obst, Bacon und Ahornsirup.

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© Ricarda Nieswandt Pflanzen kaufen und Waffeln im PalmenCafé bei Dinger’s

Lust auf ein bisschen Tropen-Feeling? Dann ab zu Dinger’s! Kölns größtes Gartencenter ist eine riesige, überdachte grüne Oase und eine echte Institution – hier kauft man nämlich nicht nur Blumen und Pflanzen, sondern geht mit Oma sonntags auch im PalmenCafé Waffeln essen. Unter den riesigen Palmen könnt ihr euch – ganz unabhängig von Wetter und Jahreszeit – fühlen wie im Sommerurlaub. Außerdem gibt es hier eine richtig große Auswahl an Kakteen und Sukkulenten für alle, die auch ihr eigenes Zuhause gerne in eine grüne Oase verwandeln wollen.

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© Christin Otto Die Aussicht auf dem Kölntriangle genießen

Wer die wohl beste Aussicht über Köln und auf den Dom genießen will, der muss nur die Hohenzollernbrücke in Richtung Deutz überqueren. Dort steht es nämlich – das 2005 fertiggestellte Bürohochhaus "KölnTriangle", das seither die Deutzer Skyline prägt. Mit über 100 Metern Höhe liegt das Gebäude quasi auf Augenhöhe mit dem Kölner Dom, den man vom obersten Stockwerk aus auch bestens bewundern kann. Drei Euro kostet die Fahrt zur Aussichtsplattform – mit dem Fahrstuhl und somit ohne endloses Treppensteigen. Fans von DSDS kennen die Plattform vielleicht aus dem Fernsehen, denn da wurde in mehreren Staffeln das Casting durchgeführt. Dabei gibt es hier eigentlich nur einen Superstar: diese Aussicht!

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© Christin Otto

© Christin Otto Klettern und Springen wie ein Ninja im Stuntwerk

Auf dem Carlswerk-Gelände, direkt gegenüber vom Schauspiel Köln, liegt mit dem Stuntwerk eine ganz besondere Sport- und Freizeitwelt. Dort, wo regelmäßig die Castings für die RTL-Sendung Ninja Warrior Germany stattfinden, könnt auch ihr euch austoben – beim Bouldern, Parkour, functional Fitness und Ninja Warrior Training. In der insgesamt 2000 Quadratmeter großen Halle gibt es dank verschiedener Schwierigkeitsgrade das Richtige für jeden: für Anfänger und Ambitionierte, für Groß und Klein, für Jung und Alt. Das Stuntwerk eignet sich übrigens auch prima für Teambuilding-Events oder Pärchen, die das gegenseitige Vertrauen auf die Probe stellen wollen.

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© Christin Otto Wildschweine füttern im Wildgehege Brück

Der Wildpark Brück liegt inmitten des Naherholungsgebiets "Brücker Hardt" am Rande des Königsforsts. Im Herbst ist es hier besonders schön, denn dann könnt ihr Blätter sammeln, Pilze suchen oder einfach nur durch die hohen Laubhaufen rennen – und natürlich das Rotwild und die Wildschweine bestaunen. Aber keine Sorge, ein Besuch im Wildgehege lohnt sich ganzjährig. Weil man bei einem Spaziergang durch den Wald herrlich entspannen und mal den Kopf freikriegen kann. Und weil die Wildschweine auch im Winter im Schweinsgalopp angerannt kommen – ihr müsst nur laut genug mit den Futterschachteln klappern, die man rund um das Wildgehege an verschiedenen Automaten kaufen kann. Die putzigen Tierchen zu füttern, ist ein Spaß für Jung und Alt.

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© Pixabay Baden bei über 30 Grad in der Claudius Therme

Wärme, Wellness, Wohlfühlen: Die Claudius Therme im Kölner Rheinpark ist der perfekte Ort, um sich mal rundum verwöhnen zu lassen. Hier könnt ihr in verschiedenen Thermalbecken baden, die Wassertemperaturen von 33 bis 37 Grad haben. Eine Sauna, einen Wellness- und Beauty-Bereich gibt es selbstverständlich auch. Der ideale Ort also, wenn das Wetter mal wieder so gar nicht zum Draußensein einlädt. Und wenn es sich Petrus dann doch noch anders überlegt, könnt ihr nach dem Besuch in der Claudius Therme direkt noch einen Spaziergang durch den Rheinpark machen und den Blick auf den Dom genießen. Kleiner Tipp für Hungrige: Das zur Claudius Therme gehörende Restaurant "Eau de Cologne" hat richtig leckeres Essen – inklusive Blick auf den Rheinpark.

  • Claudius Therme
  • Sachsenbergstraße 1, 50679 Köln
  • täglich 9–0 Uhr
  • Montag – Freitag: Zwei Stunden: 13,50 Euro, vier Stunden: 19,50 Euro, Tageskarte: 24,50 Euro, Samstag – Sonntag: Zwei Stunden: 15,50 Euro, vier Stunden: 21,50 Euro, Tageskarte: 29,50 Euro
  • Mehr Info
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© Wachsfabrik Künstlern über die Schulter schauen in der Wachsfabrik

Wer sehen will, was Kölner Künstler in ihren Ateliers so treiben, der sollte in der Kölner Wachsfabrik an der Industriestraße 170 vorbeischauen. Auf dem ehemaligen Industriegelände sind nämlich Galerien und Künstler-Werkstätten beheimatet, die an jedem ersten Sonntag im Monat ihre Türen für umme für Besucher öffnen. Wer nicht so lange warten will oder sowieso am liebsten selbst kreativ ist, der kann in der Wachsfabrik auch Workshops und Kurse belegen. Und wenn ihr schon mal da seid, dann könnt ihr im kleinen Wachsfabrik-Café auch eine Kaffeepause einlegen.

  • Wachsfabrik
  • Industriestr. 170, 50999 Köln
  • Jeden ersten Sonntag im Monat haben Kunst- Ateliers von 14 bis 18 Uhr geöffnet, Café: Montag – Samstag: 14–19 Uhr
  • Jeden ersten Sonntag im Monat: Eintritt frei
  • Mehr Info
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© Kölner Zoo China-Light-Festival: Die bunte Lichterwelt im Zoo

Das China Light Festival lässt den Kölner Zoo in einem ganz besonderen Licht erstrahlen. Hunderte leuchtende Tier- und Fantasiefiguren illuminieren das Gelände. Bei der Neuauflage dürft ihr euch auf Lichtfiguren freuen, die an die 160-jährige Geschichte des Zoos erinnern.

  • Kölner Zoo
  • Riehler Str. 173, 50735 Köln
  • 7. Dezember 2019 bis 19. Januar 2020; täglich 17.30 – 21 Uhr (außer an Heiligabend und Sylvester)
  • 17,50 Euro (Erwachsene), 9 Euro (Kinder bis zwölf Jahre), Kinder bis drei Jahre zahlen nichts
  • Mehr Info
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© Christin Otto Blockbuster und Originalfassungen im Cinenova

Wer die Venloer Straße in Ehrenfeld entlang schlendert, wird kaum bemerken, dass unweit der Hauptschlagader des Veedels tatsächlich ein Kino versteckt liegt: das Cinenova. Es ist Kölns größtes Programmkino und wurde 1996 von der Familie Borck eröffnet, die manch einer bereits als Betreiber der Filmpalette am Hansaring kennen wird. Die Filmauswahl ist zwar erlesen, umfasst aber eine bunte Auswahl vom Hollywoodstreifen bis hin zur Originalversion mit Untertiteln. Auch Previews und Liveübertragungen sind in dem Kino mit insgesamt drei Sälen zu sehen. Im Sommer wird der Biergarten zum Open-Air-Kino umfunktioniert.

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© Christin Otto Vietnamesische Küche trifft auf Sushi im Viet Corner

Kaum hatte das Viet Corner eröffnet, schon mehrten sich die Gerüchte, dass es bei dem neuen Asiaten im Agnesviertel die beste Pho Kölns gibt. Und tatsächlich: Die beliebte vietnamesische Suppe schmeckt im Viet Corner authentisch und köstlich – und dank stundenlanger Kochzeit der Brühe und zahlreicher Gewürze ist sie auch noch wunderbar aromatisch. So wie eine perfekte Pho eben sein soll. Doch auch die übrigen Speisen sind frisch, lecker und besonders. So werden die Frühlingsrollen beispielsweise paniert, genauso wie die Süßkartoffelpommes, die hier – anders als in den meisten Restaurants – keine TK-Ware sind. Und wer in Sachen asiatischer Küche gerne verschiedene Länderküchen kombiniert, der bekommt im Viet Corner sogar noch Sushi.

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© Hopla Sonntägliches Tatort-Gucken im Hopla

Sonntags in der Kneipe Tatort gucken – das geht auch in Kalk. Um genau zu sein im Hopla. Während die Ermittler dem Täter auf der Spur sind, könnt ihr die Spannung hier mit frisch gezapftem Kölsch, Cocktails, Wein oder Gin-Tonic begießen. Ein Besuch in der gemütlichen Bar an der Steprathstraße lohnt sich freilich auch ohne ARD-Krimiserie. Schließlich gibt es hier nicht nur leckere Drinks, sondern auch Kicker-Tische und immer wieder mal Live-Musik.

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