11 Festivals in Köln, die du 2019 nicht verpassen solltest

Ein Sommer ohne Festival ist wie Pina ohne Colada. Denn was gibt es Schöneres, als mit nackten Füßen in der Sonne zur Lieblingsband zu tanzen, danach auf der Wiese zu entspannen oder sich im Wasser abzukühlen? Wir haben für euch 11 unserer Lieblingsfestivals in Köln zusammengestellt. Also packt euer schönstes Festivaloutfit und die Sonnenbrille ein – und los geht's!

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© Tyrone Tyson Electro beim PollerWiesen im Jugendpark

Was in den 90ern als illegale Partyreihe begann, ist heute eine der beliebtesten Outdoor-Partys der Stadt: das PollerWiesen. Das eigentliche Festival findet zwar erst am 9. Juni 2019 im Revierpark Wischlingen in Dortmund statt, doch auch beim Opening in Köln bekommen Electro-Fans schon ordentlich was geboten. Angekündigt haben sich unter anderem Bambounou, Fjaak, Kobosil, Marcel Dettmann und einige mehr. Nach dem Festival in Dortmund und der bereits ausverkauften PollerWiesen-Boot auf dem Rhein kehrt das Open Air beim PollerWiesen-Day&Night am 3. August 2019 zum Closing in den Jugendpark zurück.

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© c/o pop c/o pop – fünf Tage Musik und Party

Bei der c/o pop zieht 2019 um und fährt ein neues Konzept: Aus dem Belgischen wird Ehrenfeld, aus dem August der Mai und aus dem Supersamstag wird gleich ein super Wochenende. Ab diesem Jahr ist das gratis Showcase-Programm also von den regulären Shows getrennt – und wird dem neuen Gastgeber-Veedel zuliebe "c/o Ehrenfeld" genannt. Alle Konzerte und Veranstaltungen, die am Samstag und Sonntag stattfinden, sind dementsprechend for free, während man für die Shows von Mittwoch bis Freitag Tickets braucht. Wer also Scooter mal im ungewohnt kleinen Rahmen, die folkigen Mighty Oaks in den sonst eher karnevalesken Sartory-Sälen oder den mittlerweile sogar in Hollywood gefragten Hauschka im traditionsreichen Gürzenich sehen will, braucht eine Karte. Wer sich einfach nur treiben lassen und neue Bands entdecken möchte, kommt auf der c/o Ehrenfeld überall ohne Ticket klar.

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© Cardinal Sessions Festival Indie und Folk beim Cardinal Sessions Festival im Carlswerk

Das Cardinal Sessions Festival geht in diesem Jahr in die neunte Runde und nachdem die letzten Ausgaben in Köln restlos ausverkauft waren, dürft ihr euch in diesem Jahr erneut auf einen Abend voller Indie und Folk-Musik freuen. Da die traditionelle Spielstätte – das Gebäude 9 – wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist, zieht das Cardinal Sessions Festival in diesem Jahr ins Carlswerk um. In der wunderschönen Location in Köln-Mülheim gibt es diesmal Konzerte auf gleich drei Bühnen. Heißt also: Mehr Bands, mehr Geheimnisse, mehr Kulinarisches, mehr Lichter, mehr Menschen. Im Line Up haben sich einige tolle Musiker angekündigt – darunter Dillon, The Slow Show, Moritz Krämer & Band und viele mehr.

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© Konzertsucht Newcomer beim Zusammen leuchten auf der Galopprennbahn

Das Festival „Zusammen Leuchten“ geht in diesem Jahr in die vierte Runde – und das mit einer ganz besonderen Location: der Galopprennbahn Weidenpesch. Wer das Festival bereits kennt, der weiß natürlich, was das bedeutet: Hier gibt es nicht einfach nur Live-Musik auf einer Bühne – die gesamte Arena Weidenpesch wird sich in ein kunterbuntes Festivalgelände samt Kerzen, Lichterketten, Lampions und zauberhaftem Flair verwandeln. Insgesamt sieben ausgefallene Indoor- und Outdoor-Areas soll es in diesem Jahr geben und die wollen natürlich auch bespielt werden. Sage und schreibe 150 Künstler haben sich für das "Zusammen leuchten" am 15. Juni angekündigt. In Sachen Musik liegt der Fokus auch in diesem Jahr auf Newcomer-Bands. Mit dabei sind beispielsweise Hey Judeschka!, Prada Meinhoff, Jules Ahoi und viele mehr. Dazu gibt's eine bunte Mischung aus Kunst, Tanz, Poetry, Kino, Performance, Workshops und DJ-Sets. Für Getränke und leckeres Essen ist natürlich auch gesorgt.

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© Patrick Beerhorst Amphi Festival – Gothic-Szene trifft sich am Tanzbrunnen

Wenn sich in Köln mal wieder auffällig viele komplett in Schwarz und zum Teil in auffälligen Kostümen gekleidete Menschen rumtreiben, dann ist das meist ein Zeichen dafür, dass das Amphi Festival begonnen hat. Das zweitägige Event gehört zu den größten Gothic-Festivals Europas und ist fast immer ausverkauft. Um die 16.000 Besucher pilgern jedes Jahr zum Tanzbrunnen, um sich die Größen der Szene auf drei Bühnen anzuschauen. Das musikalische Spektrum reicht von Gothic, Heavy Metal und Dark Wave bis hin zu Electro, Synthpop und Industrial. Diesmal mit dabei sind unter anderem Unzucht, White Lies, In Extremo und viele mehr.

6

© Summerjam Summerjam – Jamaika-Sounds am Fühlinger See

Reggae-Beats und Jamaika-Feeling gibt einmal im Jahr beim Summerjam. Bereits seit 1986 existiert das bekannte Reggae-Festival, und seit 1996 liegt der Veranstaltungsort in Köln am Fühlinger See. Zwar treten dort mittlerweile Künstler aus aller Welt auf, trotzdem bleibt das karibische Flair erhalten. Nicht zuletzt, da das Summerjam im Hochsommer stattfindet. Ok, die sengende Sonne können wir nicht garantieren, gute Musik aber schon. 2019 gehören Größen wie Buju Banton, Cypress Hill, Jimmy Cliff und viele mehr.

7

© At the B-Sites At The B-Sites Festival – Kopfhörer-Sounds im Jugendpark

Das weltweit einzige Kopfhörer-Festival geht in die nächste Runde: Im Jugendpark erwarten euch neben einer Handvoll Bands, denen ihr über Kopfhörer lauscht, auch in diesem Jahr wieder Foodtrucks und eine tolle Atmosphäre dank der Lage direkt am Rheinufer. Das Line-Up steht für 2019 wird international: Ihr bekommt mindestens sechs Acts aus mindestens fünf Ländern zu hören. Dabei ist viel Tanzbares, Elektronisches, Politisches, eine Portion Humor und auch für ein wenig Herzschmerz. Bereits angekündigt haben sich Acts wie Fil Bo Riva, Noga Erez, Cari Cari und Beans On Toast.

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© Annie Spratt / Unsplash Open Air an der Drehbrücke in Deutz

Ein Festival vor wunderschöner Kulisse ist das Open Air an der Deutzer Drehbrücke. Hier genießt ihr nicht nur den wunderbaren Blick auf Rhein, Rheinauhafen, Poller Wiesen und Kölner Dom – ihr bekommt auch noch ordentlich was auf die Ohren. Wegen der anstehenden Renovierung der Drehbrücke stand das Festival für 2019 lange auf der Kippe, doch zum Glück stand bald fest: Auch in diesem Jahr kann das Event stattfinden. Das musikalische Spektrum dürfte am 1. Juni wieder groß sein, dazu ein leckeres Kölsch – was will man mehr?!

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© gamescom Feiern bei freiem Eintritt auf dem Gamescom City Festival

Die gamescom-Woche endete traditionell mit einem Highlight für alle Kölner: dem Gamescom City Festival in der Innenstadt. Um hier Spaß zu haben, muss man kein Gamer sein – denn hier geht es vor allem um coole Bands und natürlich deren Musik. Drei Tage lang stehen Ring, Rudolfplatz und Neumarkt ganz im Zeichen von Musik-, Streetfood-, Games-, Info- und Entertainment-Angeboten. Zahlreiche nationale und internationale Musik-Acts, ein Street-Food-Markt und verschiedene Aktionen für Groß und Klein stehen auf dem Programm – und das alles bei freiem Eintritt.

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© HumFestival Newcomer-Bands beim HumFestival auf der Uniwiese

Am 3. Juli 2019 ist es wieder soweit: Das HumFestival – ein Fest, das von den Studenten der Humanwissenschaftlichen Fakultät organisiert wird – steigt. Auf der Wiese vor der HumFak der Uni Köln könnt ihr mitten in der Woche feiern und von 12 bis 22 Uhr verschiedene Newcomer-Bands auf der Bühne erleben. Das Beste: Das Ganze ist kostenlos und draußen. Food und Drinks bekommt ihr an verschiedenen Food-Ständen natürlich auch.

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© MARTIN LAMBERTY AnnenMayKantereit & Freunde Festival am Fühlinger See

Eine Festival-Premiere erlebt in diesem Jahr der Fühlinger See, denn dort findet erstmals das ganz eigene Open Air von AnnenMayKantereit statt. Beim Festival am 14. September werden die Kölner Jungs mit befreundeten Künstlern und Bands auftreten. Mit wem genau sie dann auf der Bühne stehen, ist zwar noch nicht bekannt – doch für viele ist es die Gelegenheit, AMK endlich mal wieder live zu sehen. Das ist in letzter Zeit nämlich ziemlich schwierig geworden, denn seitdem die Senkrechtstarter deutschlandweit erfolgreich sind, sind sämtliche Konzerttickets binnen kürzester Zeit vergriffen. Am Fühlinger See gibt es viel Platz – und dementsprechend auch endlich mal ein paar Tickets mehr.

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