11 feuchtfröhliche Day-Drinking-Orte in Köln

Sich tagsüber das ein oder andere alkoholische Getränk zu genehmigen, hat vielerlei Vorteile: Man ist ausgeschlafen, wenn man Glück hat scheint einem beim Trinken die Sonne ins Gesicht und – das wohl Beste – man geht nicht so spät ins Bett und ist am nächsten Tag meist wieder putzmunter. We love Day Drinking! Genau deshalb haben wir euch elf Orte rausgesucht, an denen ihr euch schon tagsüber einen Aperol Spritz, ein lecker Kölsch oder einen kühlen Drink bestellen könnt.

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© Nicola Dreksler Wein ohne Dresscode im Weinladen Südstadt

Der Weinladen Südstadt ist in Köln zwar noch längst kein alter Hase, in der Kölner Weinlandschaft spielt er aber trotzdem schon ganz oben mit. Das Motto "Wein ohne Dresscode" ist hier Programm, denn die Betreiber unterstützen Start-ups, nachhaltige Konzepte und junge Weingüter – und bringen damit frischen Wind in die Szene. Zu einem guten Glas Wein kann man hier eine leckere Brotzeit mit Wurst, Käse und Antipasti bestellen. Die kleine, bunt bestuhlte Terrasse ist bereits zum beliebten Veedelstreff avanciert: Hier kommen Jung und Alt, Weinkenner und unbedarfte Weintrinker zusammen und genießen ihren Wein in gemütlichem Schummerlicht und stylishem Interieur. Im Sommer hingegen zieht es die Gäste vor allem auf die kleine Terrasse vor dem Weinladen.

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© Darren Foreman | FlickrCC BY 2.0 Kölsch trinken im urigen Päffgen Brauhaus

Das Päffgen ist eines der bekanntesten Brauhäuser in Köln. In mehreren Räumen, die so wunderbare Namen wie "Das Kabäuschen" oder "Der Beichtstuhl" tragen, lädt das Brauhaus zu einem prototypischen Köln-Erlebnis ein. Auch kulinarisch wird hier die ganze Bandbreite kölscher Klassiker aufgefahren: Bierhaxe, Grünkohl mit Mettwürsten, die 3/4 Meter Bratwurst oder einfach nur ein richtig leckeres Schnitzel. Wie hat die New York Times so schön über das Päffgen und Köln geschrieben? "But drinking a Kölsch is more than just drinking a beer: it's like drinking an entire culture."

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© rawpixel | Unsplash Perlende Kaltgetränke, Wein und Tapas im Meister Gerhard

Das Meister Gerhard gibt es gleich zweimal in Köln – einmal direkt am Chlodwigplatz und einmal am Rathenauplatz. In beiden Läden könnt ihr euch im Sommer gemütlich raus in die Sonne setzen. Dazu ein perlendes Kaltgetränk – wie zum Beispiel einen Pfälzer oder Aprol Spritz – oder ein Vino Verde und frisches Brot mit Oliven – herrlich! Kulinarisch verwöhnt werdet ihr hier mit einer guten Auswahl an klassischen, aber auch speziellen Tapas. Dabei solltet ihr unbedingt auch einen Blick auf die Wochenkarte werfen. Aber auch frühstücken kann man im Meister Gerhard in der Südstadt hervorragend – vom Croissant über Müsli oder Ei bis hin zur Graubrotstulle findet man auf der Karte so einige Leckereien.

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© Christin Otto Kölnkiosk - ein quietschpinkes Kult-Büdchen

Der Kölnkiosk im Belgischen Viertel gehört zweifelsohne zu den Kölner Kult-Büdchen – und das nicht nur, weil hier alles quietschpink ist. Das Besondere: Das Büdchen ist gleichzeitig eine Art Mini-Restaurant, in dem es neben richtig gutem Kaffee auch täglich wechselnde Gerichte für den kleinen und mittelgroßen Hunger gibt. Spätestens am Abend versammeln sich hier junge Kölner, um vor dem vielleicht angesagtestem Büdchen im Belgischen ihr Feierabend-Bierchen zu trinken – aber so ein lecker Kiosk-Kölsch geht doch eigentlich immer.

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© Johann Schäfer Johann Schäfer – Brauhaus 2.0

Wem Brauhäuser eigentlich zu angestaubt und rustikal sind, dem beweist das Johann Schäfer, dass es auch anders geht. Modernes Industrie-Design statt Gelsenkirchener Barock, Gemütlichkeit ohne überflüssigen Kitsch – und kreative Küche, die kölsche Klassiker neu interpretiert. Die Rippchen und der Bauchspeck sind zum Niederknien, die handgeschnitzten Fritten werden mit hauseigener Tomatensauce serviert und selbst Veggies werden bei Salat und Jemös glücklich. All das wird mit besten Zutaten zubereitet: Ebenso wie das Gemüse stammt das Fleisch vom Bauern aus der Region – aus artgerechter Tierhaltung versteht sich. Im Frühling dürft ihr euch auf eine saisonale Spargel-Karte freuen. Als Durstlöscher empfiehlt sich das hauseigene Pils und Weizen.

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© Unsplash Wein in Wohnzimmer-Atmosphäre im Secco

Klein, aber fein  – das ist das Secco an der Simrockstraße. In dem hübschen Weinlokal mit den rustikalen Holztischen und der heimeligen Wohnzimmeratmosphäre gehen viele Ehrenfelder abends gerne einen Wein trinken. Auf der Karte finden sich diverse offene Weine aus Deutschland, Frankreich und Italien. Aber keine Sorge, wer lieber ein Kölsch mag, der bekommt das natürlich auch. Dazu gibt es bodenständige, oft mediterrane Küche. Wochentags gibt es zwischen 12 und 15 Uhr sogar einen leckeren Mittagstisch für weniger als zehn Euro. Das Beste: Bei schönem Wetter könnt ihr Wein und Kölsch auch im hübschen Hinterhof in der Sonne genießen.

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© Die Wohngemeinschaft Drinks, Tischtennis und mehr in der Wohngemeinschaft

Die Wohngemeinschaft im Belgischen Viertel ist ein echter Allrounder. Denn: Das Ganze ist Hostel, Café und Bar in einem. Während ihr euch in den oberen Etagen in richtig coolen Themenzimmern einmieten könnt, spielt sich in der Bar im Erdgeschoss das Leben ab. Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen, abends könnt ihr etwas trinken, Konzerte und Lesungen besuchen – oder ihr spielt eine Runde Tischtennis. Die Wohngemeinschaft hat nämlich eine Indoor-Platte, sodass selbst an Schlechtwettertagen PingPong gespielt werden kann.

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© Nada Assaad Kölsche Tradition im Alt Neppes

Das “Alt Neppes” liegt, wie der Name schon verrät, in Nippes. Wer diese Eckkneipe betritt, merkt schnell, dass man hier Wert auf Tradition legt. Die Einrichtung ist bis auf die Fenster der Original-Bestand aus der Gründungszeit der Kneipe. Im Alt Neppes gibt es alles, was das kölsche Herz begehrt, inklusive einer kleinen Außengastronomie. Wer durch Nippes flaniert, sollte unbedingt mal hier reinschauen.

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© Christin Otto Kühle Drinks in der Monkey Bar

Im obersten Stockwerk des spektakulären 25Hours Hotels befindet sich gegenüber des NENI Restaurants die Monkey Bar, in der ihr euch exzellente Drinks kredenzen lassen könnt. Neben klassischen Longdrinks und Cocktails bekommt ihr in der Monkey Bar auch Neuinterpretation traditioneller Highballs und Drinks. Für Lokalkolorit sorgen kölsche Kreationen wie der Kölle-Kolada – eine leichtere, mit Ayran gemixte Version des Pina Colada. Ob ihr die leckeren Drinks lieber innen oder bei Sonnenuntergang auf der unfassbar schönen Dachterrasse einnehmen wollt – ist natürlich euch überlassen. So oder so: Modernes Design und eine atemberaubende Aussicht – mit Blick über ganz Köln – verleihen der Monkey Bar echtes Großstadtflair.

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© Thomas Martinsen | Unsplash Wein, Sekt und Olivenöl aus Portugal im Rosário & Prange

Wer auf der Suche nach portugiesischen Weinen ist, der sollte im Rosário & Prange vorbeischauen – einem kleinen, aber feinen Laden direkt am Hermeskeiler Platz. Schon seit 2007 gibt es den hübschen Weinhandel von Teresa Rosário und Peter Prange in Sülz. Im Fokus stehen Weine aus Portugal – ein Großteil davon sind echte Geheimtipps, die man sonst nur selten bekommt. Außerdem gibt es Sekt und Olivenöl aus der Heimat von Teresa Rosário, aber auch ein paar edle Tröpfchen aus Spanien, Frankreich und Deutschland lagern in den Regalen. Hin und wieder bietet der kleine Laden auch Weinverkostungen an - vorbeischauen lohnt sich also.

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© Knobelbecher Ein "Krönchen" im Knobelbecher geht immer

Der Name ist beim Knobelbecher Programm. Na ja, fast. Denn eigentlich ist der Knobelbecher vor allem für seine gute Seele Uschi und seine Kegelbahn bekannt. Das typische Eckkneipen-Aussehen mag den Eindruck erwecken, dass hier nur die Generation unserer Großeltern hingehen würde. Allerdings führt die schnittige Lage des Knobelbechers mitten im belgischen Viertel dazu, dass vom Startup-Gründer bis zum Beamten im Ruhestand eigentlich fast alles anzutreffen ist. Motto: Ein “Krönchen” (Mariacron) im Knobelbecher geht immer.

Titelbild: © Markus Spiske | Pexels

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