11 günstige Bars und Kneipen in Köln

Das Leben in Köln wird immer teurer und jedem von uns sind am Monatsende sicher schon mal Motten aus dem Geldbeutel entgegen geflogen. Oft haben wir das Gefühl, alles, was Spaß macht, kostet Geld. Das betrifft auch das alkoholische Vergnügen. Aber aus Geldgründen aufs Feierabend-Kölsch oder den zweiten, leckeren Cocktail verzichten? Niemals! Damit ihr euch nicht in den Ruin trinkt, haben wir 11 günstige Bars und Kneipen für euch rausgesucht:

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© Monkeys Günstige Drinks im Monkeys

Wer von euch das Monkeys an der Venloer Straße/Brüsseler Straße noch nicht kennt, sollte dringend mal auf einen Cocktail vorbeischauen. Und das Beste: Hier wird die Happy Hour groß geschrieben. Bedeutet: Von 20 bis 23 Uhr bekommt ihr täglich Cocktails für 6 Euro. Und das sind nicht irgendwelche Cocktails, sondern sie schmecken auch noch richtig gut. Zudem gibt es einen großen Außenbereich, von dem aus man perfekt das Geschehen im Belgischen beobachten kann. Wer danach selbst noch in Feierlaune ist, kann den gegenüberliegenden Stadtgarten oder eben das Belgische Viertel auf den Kopf stellen.

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© Schmelztiegel Drinks zum Einkaufpreis im Schmelztiegel

Günstig, aber nicht billig – das ist das Motto, unter dem die Getränke im Schmelztiegel laufen. Die Kneipe auf der Luxemburger Straße verspricht Drinks zum Einkaufpreis: Euer Kölsch und eure Softdrinks trinkt ihr dort für 50 Cent, Flaschenbiere und Softdrinks fangen bei einem Euro an. Mit vielen Leuten kommen, lohnt sich ebenfalls: Für ein Pittermännchen inklusive einem Liter Softdrinks zahlt ihr schlappe 25 Euro. Jeden Donnerstag ist im Schmelztiegel übrigens Beer Pong Night, der erste Platz erhält einen Kölsch-Gutschein über 50 Euro – wenn ihr gut seid, könnt ihr da also auch noch mal sparen.

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© Borsalino Durchgängige Happy Hour im Borsalino

Ob Pasta, Salat oder Auflauf – im Borsalino an der Zülpicher Straße haben alle Gerichte eines gemeinsam: Die Portionen sind riesig und die Preise klein. Die umfangreiche Karte umfasst vor allem deutsche und italienische Küche. Da hier gerne und oft mit Sahne gearbeitet wird, ist der Laden sicherlich nichts für ausgesprochene Feinschmecker. Wer aber einfach nur gut und günstig essen will, der ist hier genau an der richtigen Adresse. Empfehlen können wir beispielsweise den Deko-Salat mit Putenbruststreifen und Röstzwiebeln – lecker und macht satt. Zudem gibt es eine große Cocktail-Auswahl – und auch hier gelten die kleine Preise. Die Happy Hour gibt's quasi permanent, denn hier kosten alle Cocktails und Longdrinks immer nur 4 Euro.

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© Hopla Tatort-Gucken und studentenfreundliche Preise im Hopla

Sonntags in der Kneipe Tatort gucken – das geht auch in Kalk. Um genau zu sein im Hopla. Während die Ermittler dem Täter auf der Spur sind, könnt ihr die Spannung hier mit frisch gezapftem Kölsch, Cocktails, Wein oder Gin-Tonic begießen, die Preise im Hopla sind auf jeden Fall studentenfreundlich. Ein Besuch in der gemütlichen Bar an der Steprathstraße lohnt sich freilich auch ohne ARD-Krimiserie. Schließlich gibt es hier nicht nur leckere Drinks, sondern auch Kicker-Tische und immer wieder mal Live-Musik.

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© Tavallai | FlickrCC BY-ND 2.0 Kölsch trinken im Chlodwig Eck

Zwischen Chlodwigplatz und Ubierring liegt ein echtes Urgestein der Kölner Kneipenszene: Das Chlodwig Eck. In der traditionell kölschen Eckkneipe ist es eigentlich immer brechend voll, es gibt Livemusik, Bundesliga-Übertragung und auch Partys. Die Leute, die dort ein und aus gehen, sind meistens Wiederholungstäter, das Chlodwig Eck lebt von einer treuen Kundschaft. Das Kölsch wird dort frisch gezapft und schont mit 1,60 Euro euren Geldbeutel.

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© Kelly Sikkema | Unsplash Super günstige Cocktails im Mango

Das Mango liegt direkt am Anfang der Zülpicher Straße und ist aufgrund der rot-grünen Frucht im leuchtenden Schild kaum zu übersehen. In der Cocktailbar sitzt ihr zwar ziemlich beengt und es geht meistens eher laut zu, dafür könnt ihr dort prima günstige Cocktails schlürfen. Im Mango herrscht nämlich dauerhaft Happy Hour, die Cocktails fangen dort bei 4,50 Euro an und überschreiten zum Großteil nicht die 5,50 Euro. Die Bar überträgt außerdem Sportereignisse und Live-Fußball.

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© Pixabay Punkrock und günstiges Astra im Limes

St.-Pauli-Kultkneipen gibt es nicht nur in Hamburg – auch im Kölner Stadtteil Mülheim könnt ihr in einer echten Punkrock-Kaschemme Astra vom Fass trinken. Die Rede ist vom Limes. In dem Laden an der Mülheimer Freiheit treten mehrmals pro Woche Bands auf und versorgen euch mit Live-Musik aus den Bereichen Punk, Rock und Hardcore. Alle zwei Monate steht außerdem Poetry Slam auf dem Programm. Wer auf Kneipensport steht, der kann entweder das Köpfchen beim Kneipenquiz "Klugscheißen für Schnaps" trainieren oder eine Runde Kickern. Das Limes schont außerdem euren Geldbeutel: Astra bekommt ihr dort für 1,60 Euro, Kölsch für 1,30 Euro.

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© Nicola Dreklser Jazz und günstige Drinks im Metronom

Für alle, die das Wochenende am liebsten bei einem Drink ausklingen lassen, könnte ein abendlicher Besuch im Metronom genau das Richtige sein. Kölns legendäre Jazz-Pinte ist klein, gutbesucht und dementsprechend eigentlich immer kuschelig warm. Schon seit über 40 Jahren gibt es die urige Kneipe, was auch die Tapeten vermuten lassen, denn die sind nikotinbraun – das Metronom schreibt eben Geschichte. Geraucht wird hier heute selbstverständlich nicht mehr. Neben dem obligatorischem Kölsch für 1,60 Euro hat das Metronom auch Wein und Whiskey ab 3 Euro im Angebot. Dazu könnt ihr hier den leckeren Nussmix für zwei Euro zum Knabbern bestellen und Jazz-Musik aus der umfangreichen Vinyl-Sammlung lauschen, die vom Barpersonal nebenbei ganz locker und flockig über den Plattenteller gejagt wird.

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© Christin Otto Auch unter der Woche bis in die Nacht im E.D.P. einen heben

Wohin nur mit dem Bierdurst, wenn unter der Woche alle anderen Läden in Ehrenfeld längst dicht gemacht haben? Ins E.D.P. (Em Drügge Pitter) natürlich! Das Lokal an der Venloer Straße 416 hat nämlich selbst wochentags bis 4.30 Uhr geöffnet. Dabei ist das E.D.P. wohl genau das, was man sich unter einer typischen Eckkneipe vorstellt – ein bisschen abgerockt, dabei aber ziemlich symphatisch. An der Theke gibt es nicht nur frisch gezapftes Bier, sondern auch Guinnes vom Fass. Wem nicht nach Tanzen oder Theken-Talk ist, der kann seine Zeit am Flipper-Automaten, Pool-Tisch oder vor der Dartscheibe totschlagen.

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© Ben Hammer Drinks und Schach im Grünfeld

Wie beliebt das Grünfeld im Belgischen Viertel ist, zeigt sich spätestens, wenn die herrliche Terrasse im Sommer mal wieder prall gefüllt ist und unzählige Kölner den Abend hier bei einem Kölsch ausklingen lassen. Wer selbst nach ein paar Drinks noch logisch denken kann, der kann in der "angesagtesten Nicht-Szene-Bar des Belgischen Viertels" nicht nur Kickern, sondern auch Schach spielen. Das machen hier sogar die Profis, denn das Lokal ist unter anderem die Spielstätte des Schachverein Grünfeld. Wer Sport gucken dem Sport machen vorzieht, ist im Grünfeld ebenfalls gut aufgehoben, denn hier werden alle Spiele des 1. FC Köln live übertragen.

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© Christin Otto Kotelett mit Schmorzwiebeln im Lommerzheim

Einen Schönheitspreis gewinnt das "Lommi" mit seinem rustikalen Aussehen zwar nicht, trotzdem ist es die Mutter aller Kölscher Kaschämm. Über das Lommerzheim gibt es Lieder, einen Wikipedia-Eintrag und die Straße gegenüber des Lokals heißt "Hans-Lommerzheim-Straße". Mehr Kult geht nicht. Zu verdanken ist all das sicherlich dem ehemaligen Besitzer Hans Lommerzheim, der die Gaststätte zusammen mit seiner Ehefrau Annemie Lommerzheim über 40 Jahre lang führte. Mit seiner urigen Art begeisterte er Stammkunden und Touristen ein halbes Jahrzehnt, bis er im Jahre 2005 verstarb. Kult ist das "Lommi" aber noch immer. Wer hier essen und trinken möchte, muss früh da sein – denn meistens bildet sich schon nachmittags eine Schlange. Was man hier isst? Na das berühmte Kotelett mit Schmorzwiebeln natürlich! Dazu gibt es süffiges Päffgen – bei schönem Wetter auch im Biergarten.

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