11 Konzerte in Köln, die du im April nicht verpassen solltest

© Yvette de | Unsplash

Der April, der macht bekanntlich was er will. Tagsüber ist es teilweise schon richtig schön warm, aber abends ist es meist zu kalt, um gemütlich draußen zu sitzen. Perfekt, um den Tag an der frischen Luft und den Abend in den Clubs, Konzerthallen und vor sämtlichen anderen Bühnen dieser Stadt zu verbringen – im April warten nämlich richtig gute Konzerte auf euch.

1. Freitag, 5. April: Robyn

Nachdem ihr letztes Album „Body Talk“ von Robotern und Mechanik geprägt war, schlägt Robyn mit ihrem neuen Album Honey" nun wärmere Töne an, als die gewohnten Klänge. Vielleicht liegt das auch an dem Inhalt des Albums – es geht um Trauer und Verlust, aber auch um Freude. Ihrem verstorbenen Freund und Bandkollegen Christian Falk widmete sie dem Song "Missing U" – hört mal rein!

Palladium | Schanzenstraße 40, 51063 Köln | 5. April | 20 Uhr | 43 Euro | Mehr Info

2. Freitag, 5. April bis Samstag, 6. April: Forum neuer Musik

Wer sich für experimentelle Musik und spannende Fragen zum Thema Migration begeistern lässt, kommt am Wochenende im Deutschlandfunk voll und ganz auf seine Kosten. Bei dem zweitägigen Festival – zum Thema "Postmigrantische Visionen" – stehen Konzerte von internationalen Musikern und Kollektiven auf dem Programm. Mit dabei sind unter anderem LUX:NM aus Berlin und Aventure aus Freiburg. Vorträge und Gespräche zum Thema Migration runden das Ganze ab. Kleiner Bonus: Der Eintritt für die Vorträge und Gespräche ist sogar frei.

Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln | Kunststation Sankt Peter: Leonhard-Tietz-Straße 6, 50676 Köln | 5. April: ab 17 Uhr im Dlf, 6. April: ab 13 Uhr in der Kunststation Sankt Peter und ab 17 Uhr im Dlf | 15 Euro, erm.: 12 Euro | Mehr Info

3. Sonntag, 7. April: Kent Coda

Die Kölner Band Kent Coda hat sich in Köln und weit darüber hinaus längst einen Namen gemacht – kein Wunder: Sänger Ögünc Kardelen, Bassist Christoph Guschlbauer und Perkussionist Sercan Özökten machen türkischen Indie-Folk, den man einfach gut finden muss. Mit den Kölner Lokalmatadoren Kasalla hat das Trio das erste kölsch-türkische Karnevalslied "Et letzte Züppche" aufgenommen. Beim Mitsingkonzert im "Weißen Holunder" könnt ihr sie live hören – und natürlich mitsingen.

Weißer Holunder | Gladbacher Straße 48, 50672 Köln | 7. April | 18 Uhr | Eintritt frei | Mehr Info

4. Mittwoch, 10. April: Nubya Garcia

Nubya Garcia ist ein echtes Multi-Talent und gilt als wichtiger Bestandteil der britischen Jazz-Szene. Die Saxophonistin und Komponistin kommt gemeinsam mit ihrer Band am 10. April nach Köln und wird den Club Bahnhof Ehrenfeld mit ihren Klängen beleben, in denen sich unter anderem ihre karibischen Wurzeln widerspiegeln, ebenso wie Afro-Groove und HipHop-Beats.

Club Bahnhof Ehrenfeld | Bartholomäus-Schink-Straße 65-67, 50825 Köln | 10. April | 19 Uhr | 23 Euro | Mehr Info

5. Donnerstag, 11. April: HVOB

Anna Müller und Paul Wallner sind euch vermutlich besser unter dem Namen HVOB bekannt. Seit 2012 machen sie gemeinsam Musik – mittlerweile füllt das elektronische Duo komplette Konzerthallen, wie zum Beispiel die Live Music Hall am 11. April. Erst Mitte März erschien ihr viertes Studioalbum ​“Rocco”, das vom Loslassen handelt und das sie euch live in Köln präsentieren werden.

HVOB Concert Tour | Live Music Hall | Lichtstraße 30, 50825 Köln | 11. April: 20 Uhr | Tickets: 25 Euro | Mehr Infos

6. Donnerstag, 11. April: Soap&Skin

Die Stimme der Wiener Künstlerin Anja Plaschg gehört zu den eindringlichsten, die man im Pop so finden kann. Unter ihrem Künstlernamen Soap&Skin hat sie bereits drei Alben rausgebracht. 2018 erschien „From Gas to Solid / You are my Friend“, das nach sechs Jahren ihr letztes Album war. Im April wird sie es euch im Gloria Theater näher bringen.

Gloria Theater | Apostelnstr. 11, 50667 Köln | 11. April | 20 Uhr | 33 Euro | Mehr Info

7. Freitag, 12. April: Kakkmaddafakka

Kaum eine Band arbeitet so rastlos wie Kakkmaddafakka. Kaum hatten sie ihre letzte Platte „Hus“ fertig, ging es an die Arbeit für das nächste Werk. Auf der neuen Platte "Diplomacy" erwartet uns mehr purer Pop und weniger Indie. Kakkmaddafakka sagt über ihr neues Werk, dass es ihr innigstes und ehrlichstes Album ist. Aber überzeugt euch Mitte April selbst davon.

Die Kantine | Neusser Landstraße 2, 50735 Köln, | 12. April | 19.30 Uhr | 29 Euro | Mehr Infos

8. Samstag, 13. April: Frittenbude

Aus den Jungs, die ihr erstes – von inzwischen fünf – Alben im eigenen Jugendzimmer produzierten, sich durch die Jugendzentren und Clubs des Landes spielten, ist eine Band geworden, die trotz des jahrelangen Hypes zu ihren Überzeugungen steht: DIY, Haltung beweisen und kein Applaus für Scheiße. Die Rede ist von Frittenbude – seit nunmehr als 13 Jahren gibt es die Band jetzt schon. Im März und April sind sie mit ihrem neuen Album „Rote Sonne“ auf Tour.

Die Kantine | Neusser Landstraße 2, 50735 Köln, | 13. April | 19.30 Uhr | 22 Euro | Mehr Infos

9. Mittwoch, 17. April: Seed to Tree

Seed To Tree kommt zwar aus dem überschaubaren Luxemburg, über die Jahre hinweg haben sie sich aber mit ihrer schlichten Roots-Folk-Musik zu einer energiegeladenen Indie-Pop-Band entwickelt. Ihre Musik erinnert an Bands wie Bombay Bicycle Club und Ben Howard. Dieses Jahr erschien ihr neues Album "Proportions", das sie euch im am 17. April Stereo Wonderland live präsentieren werden – wir sind gespannt.

Stereo Wonderland | Trierer Straße 65, 50674 Köln | 17. April | 20 Uhr | VVK: 8 Euro | Mehr Info

10. Donnerstag, 18. April: The Family Crest

Unkonventionell, wagemutig und mitreißend – die Beschreibung passt optimal auf das Musiker-Kollektiv The Family Crest aus San Francisco. Mit ihrer Musik und ihren energiegeladenen Live-Shows begeistern sie Fans und Medien gleichermaßen. Dabei erinnern ihre oft hymnenartigen zeitgenössischen Songs mal an Arcade Fire, mal an an Edward Sharpe and the Magnetic Zeros. Im April könnt ihr bei ihrer Live-Show in Köln dabei.

Kulturcafe Lichtung | Ubierring 13, 50678 Köln | 18. April | 21 Uhr | 9 Euro | Mehr Info

11. Freitag, 26. April: Acht Eimer Hühnerherzen

Acht Eimer Hühnerherzen – das sind Apocalypse Vega, Herr Bottrop und Bene Diktator aus Berlin. Über sich selbst sagen sie, dass sie Musik für die drei großen "A's" in der S-Bahn machen: Alleinerziehende, Alkoholiker und Allergiker. Aber hört am besten selbst mal rein – oder noch besser: überzeugt euch live auf ihrem Konzert am 26. April im Artheater.

Artheater | Ehrenfeldgürtel 127, 50823 Köln | 26. April | 19 Uhr | VVK: 15 Euro, AK: 18 Euro | Mehr Info

Titelbild: © Yvette de | Unsplash

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