11 Lieblingshörbücher aus der Redaktion, die du bei Audible hören kannst

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Egal ob zum Einschlafen, beim Sporteln oder auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit – Hörbücher gehen einfach immer. Man muss keine schweren Bücher mit sich rumschleppen und kann neben dem Hören supereasy andere Sachen machen. Außerdem sind Hörbücher perfekt für alle, die nicht unbedingt selbst lesen wollen – so bekommen auch die Lesefaulen unter euch die spannendsten Geschichten zu hören.

Bei Audible könnt ihr euch aus über 200.000 Hörbüchern, exklusiven Hörspielen und Podcasts eure Lieblingsstory aussuchen und im Abo für 9.95 Euro monatlich jeden Monat ein Hörbuch gratis und unbegrenzt Podcasts hören. Der erste Monat ist gratis und falls ihr noch nicht wisst, was ihr euch als erstes anhören sollt, haben wir euch hier unsere Lieblingshörbücher und -podcasts zusammengetragen. Viel Spaß beim Hören!

1. Heinz Strunk: "Das Teemännchen"

Heinz Strunk ist einer der großen Autoren unserer Zeit. Einsamkeit, Sexualnot, Körperverfall, Alkohol, Übergewicht – das sind die Strunk’schen Themenwelten. In seinem Erzählband "Das Teemännchen" bündelt  Heinz Strunk verschiedene Geschichten: mal lange, mal kurze, mal ganz kurze. Im Gegensatz zu Strunks vorherigen Büchern, sind die Geschichten anders geschrieben: immer pointiert, aber oft nicht komisch, manchmal absonderlich, traumlogisch, düster, grotesk.

2. Sebastian Fitzek: "Auris"

Wer auf Thriller steht, sollte sich unbedingt "Auris" von Sebastian Fitzek anhören. Zusammen mit Vincent Kliesch erzählt er die Geschichte von Matthias Hegel. Matthias ist ein forensischer Phonetiker und der beste Audio-Profiler Deutschlands. Anhand von Tönen, Geräuschen, Dialekten und Stimmfarben kann er ein psychologisches und optisches Profil von Menschen erstellen. Unzählige Straftäter, Attentäter und Geiselnehmer sind durch seine Fähigkeiten im Gefängnis gelandet. Hegel ist faszinierend, charismatisch und nur schwer durchschaubar. Und: Er sitzt in Einzelhaft. Vor einem Jahr soll er eine obdachlose Frau ermordet haben – Spannung pur!

3. Ferdinand von Schirach: "Kaffee und Zigaretten"

Ferdinand von Schirach ist der Meister des Weglassens. Kaum einer erzählt so spannend und zurückgenommen Kriminalgeschichten, wie er. In seinem neuesten Buch "Kaffee und Zigaretten" vermischt er autobiographische Erzählungen, Notizen und Beobachtungen zu einer Geschichte, in der sich Privates und Allgemeines berühren, in denen es um prägende und bewegende Erlebnisse des Erzählers geht, um Einsamkeit, Melancholie und Momente des Glücks. Aber natürlich auch, wie immer bei Schirach, um die Würde des Menschen, seltsame Rechtsfälle und ihre Aufklärung. Gelesen wird das Ganze von keinem Geringeren als Lars Eidinger, gibt es eine bessere Kombination? We don’t think so.

4. Thorsten Nagelschmidt: "Der Abfall der Herzen"

Thorsten Nagelschmidt, auch einfach als Nagel bekannt, war bis 2009 Sänger und Gitarrist der Band Muff Potter. 2007 veröffentlichte er sein erstes Buch "Wo die wilden Magen graben". Es folgten zwei weitere und letztes Jahr erschien sein viertes Buch "Der Abfall der Herzen". Es handelt vom Sommer 1999, als Nagel noch in einer WG wohnte, man noch im Regionalzug rauchen durfte und nur Angeber Handys besaßen. Plötzlich wurde seine Welt zu einem Trümmerhaufen und nun – knapp 20 Jahre später – begibt sich Thorsten Nagelschmidt auf Spurensuche. Unbedingt reinhören!

5. Podcast: "Frau Bauerfeind hat Fragen"

Von Katrin Bauerfeind sind wir spätestens seit Sendungen wie „Bauerfeind 28:30“ und „Bauerfeind assistiert“ begeistert, wir haben wir sie und ihren Interviewstil ins Herz geschlossen. Im Audible Original Podcast „Bauerfeind hat Fragen“ schickt sie ihren Interviewpartnern vorher 50 Fragen, die von „Was ist das Illegalste, das du bislang gemacht hast?" bis zu "Was ist dein Tipp gegen Liebeskummer?" reichen, mit der Bitte um ehrliche Antworten. Anschließend trifft sie sich live und vor Publikum mit ihren prominenten Gästen – zu denen auch schon Klaas Heufer-Umlauf, Leander Haußmann und Sarah Kuttner zählen – und unterhält sich mit ihnen darüber. 

6. Simon Beckett: "Die ewigen Toten"

Seit fast zehn Jahren begeistert und schockiert uns der britische Journalist und Autor Simon Beckett nun schon mit seinen Thrillern über den forensischen Anthropologen David Hunter. In seinem neuesten Thriller „Die ewigen Toten“ begibt sich David Hunter in das verlassene Krankenhaus St. Jude im Norden Londons, wo auf dem Dachboden eine Leiche entdeckt wird. Doch das ist nicht das einzige Ungewöhnliche an diesem Krankenhaus: Als der Boden des baufälligen Krankenhauses einstürzt entdeckt Hunter ein geheimes fensterloses Krankenzimmer, das auf keinem Plan verzeichnet, aber offensichtlich noch beleget ist. 

7. Podcast: "Uns fragt ja keiner"

Wer Ronja von Rönne und Tilman Rammstedt ein Mikrofon in die Hand drückt, ist selbst schuld. Die beiden beantworten nämlich jede Frage, die ihnen vor die Füße springt. In dem Audible Original Podcast "Uns fragt ja keiner" sagt das Schriftstellerpaar der Ratlosigkeit den Kampf an. Wenn ihr jede Woche einen Grund zum Lachen braucht, seid ihr bei diesem dynamischen und albernen Schlagabtausch zwischen von Rönne und Rammstedt goldrichtig.

8. Juli Zeh: "Neujahr"

Dass Juli Zeh mit der Eigenschaft gesegnet ist, Gesellschaften wahnsinnig gut zu analysieren und zu beschreiben, bewies sie bereits mit ihrem Roman "Unterleuten". In "Neujahr" geht es um den Familienvater und Ehemann Hennig, der sich in keiner seiner Rollen so wirklich wiederfindet. Regelmäßig leidet er unter Panikattacken und Angstzuständen. Am Neujahrsmorgen will er mit dem Fahrrad den Steilaufstieg zum Pass von Fermés bezwingen und denkt über sein Leben nach. Als er schließlich den Pass erreicht, erinnert er sich, dass er als Kind schon einmal hier war. Damals hat sich etwas Schreckliches zugetragen, das er bis heute verdrängt hat.

9. Tino Hanekamp: "So was von da"

Der wildeste und romantischste Kiezroman aller Zeiten ist vermutlich "So was von da" von Tino Hanekamp. Wer keine Lust aufs Lesen hat, kann sich das Hörbuch einfach bei Audible anhören. Die Handlung: Es ist der 31. Dezember auf St. Pauli. Oskar Wrobel ist wie immer verkatert und heute Abend soll die letzte Party seines Clubs steigen, bevor er abgerissen wird. Es geht um den Kiez, das Clubsterben, den Rausch der Nacht, die Suche nach sich selbst und um Oskars ganz große Liebe Mathilda, die er um jeden Preis zurückwill.

10. Sarah Kuttner: "Kurt"

Sarah Kuttner erzählt in ihrem Roman „Kurt“ von einer ganz normalen, schrägen Familie. Die Journalistin Lena zieht gemeinsam mit ihrem neuen Freund Kurt in den Speckgürtel aufs Land. Und mit ihnen zieht zeitweise der gleichnamige Sohn Kurts aus einer vorherigen Beziehung aufs Land. Alles scheint den klassischen und guten Weg der Patchwork-Familie zu gehen, ARD-Vorabendserie is calling, bis der kleine Kurt plötzlich bei einem Unfall stirbt. Übrig bleiben dann drei Erwachsene, allesamt Elternteile und restlos überfordert mit ihrer Trauer und der Fassungslosigkeit. Kuttner beweist mit diesem Buch eindrucksvoll, wie Menschen wachsen können.

11. Podcast: "German Liebe"

Die Vita der drei Podcast-Gastgeber liest sich wie der feuchte Traum eines jeden Millennials: Daniel Hirsch ist Moderator, Redakteur und Formatentwickler für Fritz und produziert Podcasts für Vice. Andrea Hanna Hünniger schreibt nicht nur für die Zeit und die FAZ, sondern auch bereits ihren zweiten Roman. Auch Teresa Sickert arbeitet als freie Journalistin und produziert zudem Podcasts. Die drei unterhalten sich in ihrem Podcast „German Liebe“ darüber, wie dieses Land liebt, treffen sich mit Protagonisten, die freie Liebe zelebrieren, sich nicht auf ihr Geschlecht reduzieren lassen wollen und Menschen, die sich fragen, ob Gott uns dabei hilft, den perfekten Partner zu finden. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.

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