11 Kölner Lieblingskneipen an Karneval

Normalerweise sieht es an Karneval so aus: Morgens gut frühstücken, verkleiden, mit Freunden treffen, durch die Straßen ziehen und sich dann fragen, wohin es überhaupt gehen soll. Alles kann, nichts muss. Klar, kann man so machen. Einfacher wird's allerdings, wenn ihr schon vorher wisst, welchen Laden ihr ansteuern wollt. Das erspart nervige Diskussionen und plattgetretene Füße. Wir haben 11 Kneipen rausgesucht, in denen ihr hervorragend Karneval und Kölsch genießen könnt.

1

© Schnörres Südstadt-Karneval im Schnörres

Karneval feiert man am besten in der Südstadt – und eine der beliebtesten Adressen ist ohne Frage das Schnörres. 2017 musste die Bar zwischenzeitig ihre Türen schließen und verabschiedete sich mit einer Karnevalsparty unendlichen Ausmaßes. Inzwischen gibt es den Kult-Laden in der Südstadt zum Glück wieder – und zwar nur fünf Minuten Fußweg von der alten Location entfernt. Da, wo früher die Bar 7 zuhause war, ist jetzt unser Lieblingsschnurrbart zu finden. Logisch, dass dort am Fastelovend auch weiterhin ordentlich Party gemacht wird.

2

© Kölschbar Die guten Vorsätze in der Kölschbar zerstören

Silvester liegt noch nicht lange zurück und schon lädt die Kölschbar an Karneval mal wieder dazu ein, die guten Vorsätze wieder ad acta zu legen. Scheiß auf Detox – in der Kölschbar wird fünf Tage lang reichlich Bier und Schnaps ausgeschüttet, getanzt, gefeiert und gebützt. Und selbst während des Fastelovend bleibt diese Kneipe ihrer Fußball-Liebe treu und zeigt das ein oder andere Spiel für all diejenigen, die Fuppes mindestens genauso sehr lieben wie den Karneval.

3

© Lisa Mannhardt | FlickrCC BY-ND-2.0 Mittendrin im Stiefel

Der Stiefel liegt mitten im Kwartier Latäng und ist an Karneval jedes Jahr auf's Neue rappelvoll. Ab Altweiber bleibt den Gästen keine Wahl: Es muss mitgeschunkelt werden – denn für alles andere ist sowieso kein Platz. Etwas ruhiger geht es außerhalb der tollen Tage zu. Dann könnt ihr im Stiefel entspannt einen Drink nehmen oder euch die Zeit am Billardtisch, Kicker und Flipperautomat vertreiben. Außerdem steht während der WM natürlich Rudelgucken auf dem Programm.

4

@ Lotta Fastelovend in der Lotta

In der Südstadt ruft die Lotta den Schunkelalarm aus. Die Betreiber der alternativen Kneipe bezeichnen sich selbst als Riesenkarnevalsfans. Dementsprechend wird hier ausschließlich kölsches Liedgut gespielt – keine Disco, keine Helene, keinen Ballermann. Das Beste: Hier könnt ihr bei freiem Eintritt schunkeln und feiern. Wer also in der Südstadt unterwegs ist, sollte in der Kneipe mit dem roten Stern vorbeischauen.

5

© Filmdose In der Filmdose feiern

Mitten im Kwartier Latäng liegt die Filmdose. Schon seit Jahrzehnten sehen Studenten hier eine fast immer voll besetzte Außenterasse, wenn sie von der Uni Richtung Innenstadt fahren. Kein Wunder, denn die Filmdose ist einer der beliebtesten Spots zum Kaffee trinken, Frühstücken oder Kölsch trinken. Dazu gibt's an Wochenenden Theatervorstellungen. Und um das Angebot komplett zu machen, wird hier natürlich jedes Jahr Karneval gefeiert. Und wie! Wer in der Zülpicher unterwegs ist, sollte hier unbedingt mal rein. Karneval im Kwartier Latäng ohne Ballermann-Feeling.

6

© Haus Unkelbach/NINA SIMONE PLUM Karneval im Unkelbach

Etwas abseits vom lebendigen Treiben im Kwartier Latäng und der Südstadt liegt das Haus Unkelbach in Sülz. Trotzdem ist das Brauhaus jeden Tag pickepackevoll. Hier wird Karneval gelebt. Deswegen auch der enorme Andrang. Wer reinkommen will, sollte früh da sein. Es lohnt sich! Am Aschermittwoch steht dann das traditionelle Fischessen auf dem Programm – wer dabei sein will, sollte rechtzeitig reservieren.

7

© Goldener Schuss Feiern in der Punker-Höhle im Goldenen Schuss

Der Schuss verwandelt sich in dieser Karnevalsession die uselichste Punker-Höhle der Stadt. An jeder Ecke sitzt 'ne Ratte, 'ne Zecke schießt 'ne Dose Bier, Atze leert die nächste Bierbong und Knuddel tanzt Konfetti-Pogo. Euch erwartet sechs Tage volles Programm – immer bei freiem Eintritt.

8

© Jannik Nitz | FlickrCC BY-ND-2.0 Kölsche Klassiker im P-Hof

Wenn man von der Luxemburger Straße in die Seitenstraße Siebengebirgsallee einbiegt, kann es sein, dass man schon von weitem eine Schlange buntgekleideter Jecken sieht. Denn der Petersberger Hof lädt jedes Jahr zum Feiern ein und diesem Aufruf folgen so einige. Drinnen werden dann ordentlich Kaltgetränke aufgetischt, es wird miteinander geschunkelt und gesungen. So, wie es sich für Karneval nunmal gehört.

9

@ Zum scheuen Reh Alaaf That Feeling im Reh

Das scheue Reh am Westbahnhof wird für viele Jecken wieder eine sichere Bank sein. Fünf Tage lang Karnevalswahnsinn. Der Außenbereich wird bunt geschmückt und drinnen im Reh legen an jedem Tag unterschiedliche DJs auf. Mal Karneval, mal Electro, aber immer viel Konfetti und feuchtfröhliche Feierlaune.

10

Fastelovend mit Retrogefühl im Weißen Holunder

Am Rande des Belgischen Viertels blüht der Weiße Holunder. Mit einem 50er-Jahre-Interieur sorgt die Kneipe für ein wohliges Gefühl in der Magengegend. Könnte aber auch am dort fließenden Kölsch liegen. Ein sympathischer Laden, der nicht zu den Kultkneipen gehört, die wirklich jeder kennt – und das ist an Karneval ohne Frage ein Vorteil.

11

© Ben Hammer Jeck op d'r Eck im Grünfeld

Gegenüber vom Sixpack befindet sich das Grünfeld. Unter dem Motto "Jeck op d'r Eck" wird in der gemütlichen Bar/Kneipe fünf Tage lang Karneval gefeiert. Normalerweise wird hier oft Schach gespielt, aber die Tische werden weggestellt, um Platz für die ganzen Jecken zu machen. Lecker Kölsch und gute Musik. Wat wellste mih?

Sags deinen Freunden: