11 Kölner Lieblingskneipen an Karneval

Normalerweise sieht es an Karneval so aus: Morgens gut frühstücken, verkleiden, mit Freunden treffen, durch die Straßen ziehen und sich dann fragen, wohin es überhaupt gehen soll. Alles kann, nichts muss. Klar, kann man so machen. Einfacher wird's allerdings, wenn ihr schon vorher wisst, welchen Laden ihr ansteuern wollt. Das erspart nervige Diskussionen und plattgetretene Füße. Wir haben 11 Kneipen rausgesucht, in denen ihr hervorragend Karneval und Kölsch genießen könnt.

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© Schnörres Südstadt-Karneval im Schnörres

Karneval feiert man am besten in der Südstadt – und eine der beliebtesten Adressen ist ohne Frage das Schnörres. 2017 musste die Bar zwischenzeitig schließen und verabschiedete sich mit einer Karnevalsparty unendlichen Ausmaßes. Inzwischen gibt es den Kult-Laden in der Südstadt zum Glück wieder – und zwar nur fünf Minuten Fußweg von der alten Location entfernt. Da, wo früher die Bar 7 zuhause war, ist jetzt unser Lieblingsschnurrbart zu finden. Logisch, dass dort am Fastelovend auch weiterhin ordentlich Party gemacht wird. Los geht's an Weiberfastnacht um 11.11 Uhr.

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© Kölschbar Die guten Vorsätze in der Kölschbar brechen

Silvester liegt noch nicht allzu lange zurück und schon lädt die Kölschbar an Karneval mal wieder dazu ein, die guten Vorsätze ad acta zu legen. Scheiß auf Detox – in der Kölschbar wird fünf Tage lang reichlich Bier und Schnaps ausgeschüttet, getanzt, gefeiert und gebützt. Und selbst während des Fastelovend bleibt diese Kneipe ihrer Fußball-Liebe treu und zeigt das ein oder andere Spiel für all diejenigen, die Fuppes mindestens genauso sehr lieben wie den Karneval.

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© Christin Otto Schunkelalarm im Stiefel

Der Stiefel liegt mitten im Kwartier Latäng und ist an Karneval jedes Jahr auf's Neue rappelvoll. Ab Altweiber bleibt den Gästen keine Wahl: Es muss mitgeschunkelt werden – denn für alles andere ist sowieso kein Platz. Etwas ruhiger geht es außerhalb der tollen Tage zu. Dann könnt ihr im Stiefel entspannt einen Drink nehmen oder euch die Zeit am Billardtisch, Kicker und Flipperautomat vertreiben. Außerdem steht während der WM natürlich Rudelgucken auf dem Programm.

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@ Lotta Fastelovend in der Lotta

Jedes Jahr pünktlich um 11.11 Uhr läutet in der Südstadt auch die Lotta das Fastelovend und somit den Ausnahmezustand ein. Die Betreiber der alternativen Kneipe bezeichnen sich selbst als Riesenkarnevalsfans. Dementsprechend wird hier ausschließlich kölsches Liedgut gespielt – keine Disco, keine Helene, kein Ballermann. Das Beste: Hier könnt ihr bei freiem Eintritt schunkeln und feiern. Wer also in der Südstadt unterwegs ist, sollte in der Kneipe mit dem roten Stern vorbeischauen.

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© Unsplash | Leodgario Pescador Jeck durch die tollen Tage im Hemmer

Klar, in Ehrenfeld gibt es viele hippe Orte, um Karneval zu feiern. Doch wer es urig und so richtig jeck liebt, der sollte im Hemmer vorbeischauen. In dem Ecklokal an der Subbelrather Straße heißt es jede Session aufs Neue: Et Hätz schleiht im Hemmer! Passend dazu gibt es Karnevalshits am laufenden Band, Kölsch in rauen Mengen, bunte Kostüme und gute Laune. Kleiner Tipp: Früh da sein lohnt sich, denn die Schlange wird lang!

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© Haus Unkelbach/NINA SIMONE PLUM Karneval im Unkelbach

Etwas abseits vom lebendigen Treiben im Kwartier Latäng und der Südstadt liegt das Haus Unkelbach in Sülz. Trotzdem ist das Brauhaus jeden Tag pickepackevoll. Hier wird Karneval gelebt. Deswegen auch der enorme Andrang. Wer reinkommen will, sollte früh da sein. Es lohnt sich! Am Aschermittwoch steht dann das traditionelle Fischessen auf dem Programm – wer dabei sein will, sollte rechtzeitig reservieren.

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© Goldener Schuss Feiern im kölschen Miljö im Goldenen Schuss

Der Goldene Schuss lässt in diesem Jahr an Karneval das kölsche Miljö aufleben – ganz im Stil der alten 1960er- und 1970er-Jahre mit ihren Bordellen, Striplokalen, Bars und Spielhöllen. Egal ob Lude, Zocker, leichte Mädchen, Boxer oder Türsteher – hier ist jeder willkommen, und das bei freiem Eintritt. Startschuss am Wieverfastelovend ist um 11.11 Uhr – danach gibt's sechs Tage Eskalation. Das jecke Team verteilt dabei auch das ein oder andere Freikölsch. Zwischendurch Bock auf Fuppes? Der Schuss zeigt unter anderem das FC-Spiel am Samstag.

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© Chris Barbalis | Unsplash Kölsche Klassiker im P-Hof

Wenn man von der Luxemburger Straße in die Seitenstraße Siebengebirgsallee einbiegt, kann es sein, dass man schon von Weitem eine Schlange bunt gekleideter Jecken sieht. Denn der Petersberger Hof lädt jedes Jahr zum Feiern ein und diesem Ruf folgen so einige. Drinnen werden dann süffige Kaltgetränke aufgetischt, es wird geschunkelt und gesungen. So, wie es sich für Karneval nunmal gehört. Und: Nach dem Nubbel jiddet Fisch. Also reserviert euch noch schnell einen Tisch für Aschermittwoch, zum traditionellen Fischessen im P-Hof!

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@ Zum scheuen Reh Alaaf That Feeling im Reh

Das scheue Reh am Westbahnhof wird für viele Jecken wieder eine sichere Bank sein. Fünf Tage lang Karnevalswahnsinn. Der Außenbereich wird bunt geschmückt und drinnen im Reh legen an jedem Tag unterschiedliche DJs auf. Mal Karneval, mal Electro, aber immer viel Konfetti und feuchtfröhliche Feierlaune.

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Fastelovend mit Retrogefühl im Weißen Holunder

Am Rande des Belgischen Viertels blüht der Weiße Holunder. Mit ihrem 50er-Jahre-Interieur sorgt die Kneipe für ein wohliges Gefühl in der Magengegend. Könnte aber auch am Kölsch liegen. Fest steht: Der Weiße Holunder gehört zu diesen sympathischen Läden, die noch nicht jeder kennt – und das ist an Karneval ohne Frage von Vorteil. Nach dem jecken Wahnsinn, der hier mit kölschen Liedern zelebriert wird, steht am Dienstag die feierliche Nubbelverbrennung auf dem Programm. Und am Mittwoch gibt's dann sauren Hering und Soleier.

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© Ben Hammer Jeck op d'r Eck im Grünfeld

Gegenüber vom Sixpack befindet sich das Grünfeld. Unter dem Motto "Jeck op d'r Eck" wird in der gemütlichen Bar/Kneipe fünf Tage lang Karneval gefeiert. Normalerweise wird hier oft Schach gespielt, aber die Tische werden weggestellt, um Platz für die ganzen Jecken zu machen. Lecker Kölsch und gute Musik. Wat wellste mih?

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