11 Restaurants im Agnesviertel, in denen du lecker essen kannst

Das Agnesviertel gehört nicht nur zu den beliebtesten, sondern auch zu den schönsten Vierteln Kölns. Prunkvolle Gründerzeitbauten, hübsche Cafés und schnuckelige Geschäfte treffen hier aufeinander. Auch in Sachen Gastronomie hat das Veedel so einiges zu bieten – von der guten Pasta für kleines Geld über das innovative Pop-Up-Konzept bis hin zum renommierten Sterne-Restaurant.

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© Nicola Dreksler Fleischeslust und leichte Kost bei Metzger & Marie

Mitten im Agnesviertel hat das Metzger & Marie in den ehemaligen Pforten des Flogaus-Restaurants sein Zuhause gefunden. Während "der Metzger" die Fleischgerichte auf der Karte beisteuert, ist Marie für die leichtere Kost zuständig. Ergo: Von Wiener Schnitzel und Tafelspitz bis hin zu Risotto und Miesmuscheln gibt es hier eine bunte Mischung traditioneller Küche auf hohem Niveau. Regionale Produkte, Fleisch aus Deutschland, Fisch aus nachhaltigen Fischereien und edle Weine aus Deutschland und Österreich – und die werden hier nicht pro Glas oder Flasche abgerechnet, sondern abgewogen.

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© Christin Otto Jeden Monat neue Köche im Laden Ein

Öfter mal was Neues lautet die Devise im Laden Ein. In Deutschlands erstem Pop-Up-Restaurant im Agnesviertel stehen alle zwei Wochen andere Köche hinter dem Herd und zaubern ausgefallene Gerichte. Mal vietnamesische Küche, mal Wraps, mal fleischlastige Kost – hier lohnt sich der Besuch immer wieder. Mittags gibt es zwischen 12 und 15 Uhr sogar ein Lunch-Menü, bei dem ihr im Vergleich zur regulären Abendkarte ein paar Euro sparen könnt. Oft kochen im Laden Ein Gastronomen, die man sonst nur in Food-Trucks und auf Street Food Festivals antrifft – für manche von ihnen wird das Gastspiel im Pop-Up-Restaurant die Generalprobe für den eigenen Laden, so wie im Fall von Mashery, Poké Bay und Don Kölle zum Beispiel.

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© Nicola Dreksler Auf eine Galette und einen Crémant im Délibon

Was mit einem kleinen Crêpes- und Galettes-Foodtruck begonnen hat, hat sich inzwischen zu einem französischen Bistro inmitten des Agnesviertels gemausert. Die Rede ist vom Délibon, das längst nicht mehr nur Galettes und Crêpes serviert. Ob Käseteller, Salate, Austern, Steak et Frites oder Croques – gearbeitet wird mit besten Zutaten. Und das schmeckt man auch. Dazu gibt es eine feine Getränkeauswahl, die die hauseigene Sommilière eigens für das Délibon zusammengestellt hat. Für ausreichend Abwechslung sorgen zudem die wechselnde Wochenkarte und das leckere Mittagsangebot. Und als ob all das nicht schon überzeugend genug wäre, gibt es noch zwei Boulespiele. Wer mag, kann also zwischen Wein und Auster auf dem Mittelstreifen ein paar ruhige Kugeln werfen. Klein Frankreich mitten im Agnesviertel eben.

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© Wein & Dine Edle Tröpfchen im Wein & Dine

Wer nicht nur kulinarisch, sondern auch beim Wein voll und Ganz auf seine Kosten kommen will, der ist im Wein & Dine an der richtigen Adresse. Hier stehen edle Tröpfchen von den gefragtesten Winzern des Landes auf der Karte. Dazu gibt es feine, kreative Küche von Alessandro Todaro und Beat Zander – einem jungen Küchenchef-Duo, das die Eleganz europäischer Hochküche mit junger Leichtigkeit kombiniert und sich dabei immer auch von den Weinen inspirieren lässt. Die Karte ist saisonal und damit ständig im Wechsel. Euer Menü könnt ihr selbst zusammenstellen. Drei Gänge gibt's schon für 39 Euro.

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© Christin Otto Hausgemachte Burger bei Freddy Schilling

Das Freddy Schilling hat sich selbst den Beinamen "Die Hamburger Manufaktur" verpasst – und das nicht ohne Grund. Denn tatsächlich wird hier – wie es sich für eine Manufaktur gehört – fast alles selbstgemacht. Die Fritten werden täglich frisch gestanzt, samt Schale – damit der Geschmack stimmt. Auch die Soßen stammen aus der eigenen Küche. Die Burger-Patties werden aus täglich frisch gewolftem Neuland-Rindfleisch aus artgerechter, nachhaltiger und umweltschonender Tierhaltung hergestellt. Unsere Empfehlung: der Ziegenpeter-Burger mit Ziegenkäse, Äpfeln und Zwiebeln. Beliebt ist das Freddy Schilling übrigens nicht nur bei Fleischfressern – denn der Veggie-Burger mit veganem Bratling überzeugt ebenfalls.

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© Roland B/Tripadvisor Ein bisschen wie in Bella Italia im Lo Sfizio

Das Lo Sfizio ist ein kleines, aber feines Restaurant im Mercato-Style: An der Frischetheke gibt es leckere Antipasti, in den Regalen lagert italienische Feinkost und mittendrin wird geschlemmt wie in Bella Italia. Ob morgens, mittags oder abends – das Lo Sfizio versorgt euch zu jeder Tageszeit mit etwas Gutem gegen den Hunger. Zum Frühstück könnt ihr euch hier ein Panino oder Facaccia bestellen und es nach dem Build-Your-Own-Sandwich-Prinzip belegen lassen: Die Basis bilden Olivenöl, Tomaten und Salat, dann könnt ihr nach Herzenslust zwischen Trüffelsalami, Pecorino, Steinpilzcreme und vielen weiteren Zutaten wählen. Auf der wechselnden Tageskarte findet ihr leckere Pizza und Pasta, gemacht mit frischen Zutaten. Der Laden in der Nähe des Ebertplatzes ist ein echter Geheimtipp für alle, die dem letzten Italien-Urlaub immer noch nachtrauern.

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© Gruber's Restaurant Österreichische Spezialitäten in Gruber's Restaurant

Ob nun ein richtig leckeres Wiener Schnitzel, Backhendl mit Bergkräutern, Tafelspitz oder Kaiserschmarrn – in Gruber's Restaurant bekommt ihr verschiedenste Spezialitäten aus Österreich, und das auf höchstem Niveau. Dabei zeigt sich die österreichische Küche hier längst nicht nur von ihrer deftigen und traditionellen, sondern auch von ihrer leichteren und modernen Seite. So gibt es im Gruber's zum Beispiel auch Grafschafter Weinbergschnecken, gebeizten Island Saibling oder auch 48h Duke Schweinebauch. Die verschiedenen Gerichte könnt ihr einzeln ordern oder sie als drei- bis fünfgängige Menüs genießen. All das kombiniert mit feinen Weinen aus der Alpenrepublik und tollem Ambiente – herrlich!

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© Carissa Gan | Unsplash Sant' Angelo: Essen wie bei Mama

Im Sant' Angelo im Agnesviertel fühlt man sich direkt willkommen. Die beiden sizilianischen Brüder Giuseppe und Angelo Di Salvo versprechen Freude am Essen – so steht es nicht nur auf der Visitenkarte des Sant' Angelo, so ist es auch. Denn: Hier könnt ihr essen wie bei einer italienischen Mama. Optisch wirkt hier alles ein wenig nostalgisch, aber gerade das macht es so gemütlich. Bei gutem Wetter werden auch draußen Tische aufgestellt – also ab in die Sonne! Allen Kaffeeliebhabern sei gesagt: Wenn ihr im Sant' Angelo seid, müsst ihr unbedingt einen Espresso trinken, denn der ist im ganzen Veedel bekannt.

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© Christin Otto Flammkuchen, Kaffee und Schaukeln im Feuer & Flamme

Leckere Flammkuchen – frisch belegt mit Zutaten, die den Elsässer Klassiker mit Speck und Zwiebeln alt aussehen lassen – bekommt ihr bei Feuer & Flamme im Agnesviertel. Zwar gibt es die Mutter aller Flammkuchen in leicht abgewandelter Form auch hier. Spannender sind allerdings die übrigen Kombinationen: Cheddar-Pastinake-Salbei, Spinat-Wildlachs-Meerrettich oder Sardine-Olive-Parmesan zum Beispiel. Die könnt ihr entweder mit klassischem Weizen-Boden oder auch mit Bio-Dinkel-Vollkornteig bestellen. Damit es garantiert nie langweilig wird, gibt es außerdem aller zwei Wochen ein neues Special.

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© Pixabay Le Moissonnier – Sterneküche mit französischem Bistro-Charme

Innerhalb der vergangenen 30 Jahre hat sich das Le Moissonnier zur Institution unter Kölner Feinschmeckern entwickelt. Kein Wunder, schließlich ist das Restaurant nicht nur mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet, es war auch schon Zentrum der arte-Doku "Essen macht glücklich". Tatsächlich könnte man die Wirkung der kulinarischen Raffinessen im Le Moissonnier kaum treffender betiteln: Essen, das glücklich macht. Und auch ein Stück ärmer – zumindest, was das Portemonnaie angeht. Ein Vier-Gänge-Menü startet preislich, inklusive Wein, bei 120 Euro. Wer das unmöglich bezahlen kann, der hat in diesem Sterne-Restaurant während der Mittagszeit die Gelegenheit, vergleichsweise günstig zu lunchen. Das Ambiente im Le Moissonnier ist dabei immer ein ganz spezielles: Eng, laut, lebhaft – so, wie es in einem echten französischen Bistro eben sein muss. Wen das nicht stört, der wird hier mit hervorragender und kreativer Küche sowie erlesenen Weinen belohnt. Unprätentiös, lebendig, zauberhaft.

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© Nudelmafia Hausgemachte Pasta bei Nudelmafia

Richtig gute Pasta braucht vor allem zwei Dinge: gute, frische Zutaten und eine ordentliche Portion Amore. Die Nudelmafia hat von beidem reichlich. Hier sind nämlich nicht nur die Nudeln, sondern auch die Saucen hausgemacht. Pasta-Liebhaber bekommen ihr Lieblingsessen in verschiedensten Varianten – mal als Klassiker, mal als saisonales Special. Wer es lieber schwäbisch statt italienisch mag, für den gibt es sogar Käsespätzle. Dass die Nudelmafiosi frisch kochen, davon könnt ihr euch dank der offenen Küche persönlich überzeugen. Was hier aus den Töpfen und Pfannen kommt, schmeckt und ist dazu noch günstig. Kein Gericht kostet mehr als zehn Euro. Empfehlen können wir nicht nur das Paprika-Chashew-Pesto, auch die Pasta mit gebratenem Lachsfilet, Zitronen-Rahm und frischem Blattspinat ist richtig lecker.

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