11 Mal lecker essen im Agnesviertel

Das Agnesviertel gehört nicht nur zu den beliebtesten, sondern auch zu den schönsten Vierteln Kölns. Prunkvolle Gründerzeitbauten, hübsche Cafés und schnuckelige Geschäfte treffen hier aufeinander. Aber auch in Sachen Gastronomie hat das Veedel so einiges zu bieten – von der Pasta für kleines Geld über vietnamesische Köstlichkeiten bis hin zum Menü beim Sternekoch.

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© Christin Otto Leckere Kleinigkeiten und Taco-Wednesday im Ritter Wülfing

Das Ritter Wülfing setzt auf Urlaubsfeeling. Ähnlich wie in Spanien starten Gäste hier mit an die baskischen Pintxos angelehnten Happen ihre kulinarische Reise. Auch bei den Hauptgerichten darf bunt gemischt werden, denn ihr könnt verschiedene Fleisch- und Gemüse-Mezze nach Lust und Laune kombinieren. Von zart geschmorten Ochsenbäckchen über Brokkoli in Knoblauch-Sojasauce bis hin zu Schweinebauch mit japanischer Note werden hier Köstlichkeiten mit kulinarischen Einflüssen aus aller Welt serviert. Da die Speisekarte regelmäßig wechselt, kommt keine Langeweile auf – nur eines bleibt gleich: die hohe Qualität. Übrigens: Wer Tacos liebt, sollte mittwochs vorbeikommen, denn dann ist im Ritter Wülfing Taco-Wednesday. Dabei könnt ihr jede Woche drei neue Taco-Varianten probieren, darunter auch immer eine vegane.

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© Sophia Schillik Astrein – das Restaurant von Spitzenkoch Eric Werner

Das Astrein ist die vielleicht lässigste Neueröffnung des Jahres 2019, allein schon des undogmatischen Umgangs mit dem Sujet Spitzenküche wegen. Bei Eric Werner, der einst jüngster Zwei-Sternekoch Deutschlands war, gibt es zwar nach wie vor Topqualität und Rafinesse, allerdings keine Dogmen. Seine Gerichte sind für jedermann verständlich. Hinsetzen und  genießen: Die Terrine vom Portobello mit Parmesan mit Friséesalat und Pedro Ximenez Vinagrette zum Beispiel oder den gebeizten Heilbutt mit Ingwerschaum, Apfel-Gurken-Relish, Wasserkastanie und Gillardeau-Auster oder die geschmorten Ochsenbäckchen mit Kopfsalat und weißem Tomatenschaum. Alle Gerichte sind à la carte bestellbar, es lohnt sich aber definitiv, Menü zu essen. Vier Gänge kosten 75, fünf Gänge 85, sechs Gänge 95 Euro.

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© Christin Otto Italienische Hausmannskost in der Bar Celentano

Die Bar Celentano wirkt auf den ersten Blick erstmal unscheinbar: Fernseher an der Wand, alles ziemlich durcheinander und wenn hier Betrieb ist, dann kann es schon mal richtig laut werden. Aber genau das macht die Trattoria Bar aus. Hier bekommt ihr die volle Dröhnung Italien. Das Essen ist hervorragend und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Sensationelle Pizzen und frische Pasta machen diesen Familienbetrieb zum echten Tipp für Fans authentischer italienischer Küche.

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© Christin Otto Vietnamesische Küche trifft auf Sushi im Viet Corner

Kaum hatte das Viet Corner eröffnet, schon mehrten sich die Gerüchte, dass es bei dem neuen Asiaten im Agnesviertel die beste Pho Kölns gibt. Und tatsächlich: Die beliebte vietnamesische Suppe schmeckt im Viet Corner authentisch und köstlich – und dank stundenlanger Kochzeit der Brühe und zahlreicher Gewürze ist sie auch noch wunderbar aromatisch. So wie eine perfekte Pho eben sein soll. Doch auch die übrigen Speisen sind frisch, lecker und besonders. So werden die Frühlingsrollen beispielsweise paniert, genauso wie die Süßkartoffelpommes, die hier – anders als in den meisten Restaurants – keine TK-Ware sind. Und wer in Sachen asiatischer Küche gerne verschiedene Länderküchen kombiniert, der bekommt im Viet Corner sogar noch Sushi.

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© Schelds em Oellig Gutbürgerliche Küche mit modernem Twist im Schelds em Oellig

Eine nicht allzu große Karte zeugt meist davon, dass sich die Küche auf das Wesentliche konzentriert: Qualität und Frische. Und genau so ist es auch im Schelds em Oellig im Agnesviertel. Hier bekommt ihr in schönem Ambiente gutbürgerliche Küche, die so richtig was kann. Das merkt man schon beim Wiener Schnitzel, das mit perfekter luftig-knuspriger Panade punktet. Auch andere Klassiker wie Geflügelbrühe und Backhähnchen stehen auf der Karte. Außerdem gibt es wechselnde, saisonale Spezialitäten und Drei-Gänge-Menüs für faire 50 Euro (wahlweise auch vegetarisch). Hochwertiges und leckeres Essen, alles schön angerichtet und oft mit einem modernen Twist aufgepeppt, kombiniert mit tollem Service – was will man mehr?!

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© Nicola Dreksler Ein bisschen wie in Bella Italia im Lo Sfizio

Das Lo Sfizio ist ein kleines, aber feines Restaurant im Mercato-Style: An der Frischetheke gibt es leckere Antipasti, in den Regalen lagert italienische Feinkost und mittendrin wird geschlemmt wie in Bella Italia. Ob morgens, mittags oder abends – das Lo Sfizio versorgt euch zu jeder Tageszeit mit etwas Gutem gegen den Hunger. Zum Frühstück könnt ihr euch hier ein Panino oder Facaccia bestellen und es nach dem Build-Your-Own-Sandwich-Prinzip belegen lassen: Die Basis bilden Olivenöl, Tomaten und Salat, dann könnt ihr nach Herzenslust zwischen Trüffelsalami, Pecorino, Steinpilzcreme und vielen weiteren Zutaten wählen. Auf der wechselnden Tageskarte findet ihr leckere Pizza und Pasta, gemacht mit frischen Zutaten. Der Laden in der Nähe des Ebertplatzes ist ein echter Geheimtipp für alle, die dem letzten Italien-Urlaub immer noch nachtrauern.

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© Gruber's Restaurant Österreichische Spezialitäten in Gruber's Restaurant

Ob nun ein richtig leckeres Wiener Schnitzel, Backhendl mit Bergkräutern, Tafelspitz oder Kaiserschmarrn – in Gruber's Restaurant bekommt ihr verschiedenste Spezialitäten aus Österreich und das auf höchstem Niveau. Dabei zeigt sich die österreichische Küche hier längst nicht nur von ihrer deftigen und traditionellen, sondern auch von ihrer leichteren und modernen Seite. So gibt es im Gruber's zum Beispiel auch Grafschafter Weinbergschnecken, gekochten Tafelspitz und eine Gurken-Kräuter-Kaltschale. Die verschiedenen Gerichte könnt ihr einzeln ordern oder sie als drei- bis fünfgängige Menüs genießen. Mittags gibt es das Wiener-Schnitzel-Menü samt Vor- und Nachspeise für 35 Euro. All das kombiniert mit feinen Weinen aus der Alpenrepublik und tollem Ambiente – herrlich!

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© Christin Otto Sant' Angelo: Große Portionen für kleines Geld

Pasta-Freunde, die riesige Portionen für kleines Geld suchen, sind im Sant' Angelo im Agnesviertel goldrichtig. Wir raten euch: Bringt Hunger mit! Wer Fisch mag, dem empfehlen wir die Pasta mit Lachs. Das Interieur ist zugegebenermaßen ein wenig in die Jahre geraten, aber genau das macht es auch so gemütlich. Bei gutem Wetter werden draußen Tische aufgestellt – also ab in die Sonne! Allen Kaffeeliebhaber*innen sei gesagt: Wenn ihr im Sant' Angelo seid, müsst ihr unbedingt einen Espresso trinken, denn der ist im ganzen Veedel bekannt.

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© Yee-Kee Chung Phở, Summerrolls und mehr bei Ngon Ngon

Das Agnesviertel hat seit Herbst 2019 einen Neuzugang in Sachen vietnamesischer Küche: Das Ngon Ngon an der Maybachstraße serviert traditionelle und authentische Gerichte. Ob nun Phở, Summerrolls oder Curry – hier wird alles frisch und mit Liebe zum Detail zubereitet. Jeder Teller ist ein kleiner Hingucker. Doch nicht nur die Gerichte sind was für's Auge, sondern auch das Restaurant selbst. Das viele Holz sorgt für Gemütlichkeit und wer sich Privatsphäre und romantische Stimmung wünscht, der findet die in einem Séparée, in dem man allerdings die Schuhe ausziehen muss.

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© Feuer & Flamme Flammkuchen, Kaffee und Schaukeln im Feuer & Flamme

Leckere Flammkuchen – frisch belegt mit Zutaten, die den Elsässer Klassiker mit Speck und Zwiebeln alt aussehen lassen – bekommt ihr bei Feuer & Flamme im Agnesviertel. Zwar gibt es die Mutter aller Flammkuchen in leicht abgewandelter Form auch hier. Spannender sind allerdings die übrigen Kombinationen: Cheddar-Pastinake-Salbei, Spinat-Wildlachs-Meerrettich oder Sardine-Olive-Parmesan zum Beispiel. Die könnt ihr entweder mit klassischem Weizen-Boden oder auch mit Bio-Dinkel-Vollkornteig bestellen. Damit es garantiert nie langweilig wird, gibt es außerdem aller zwei Wochen ein neues Special.

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© Nicola Dreksler Authentische vietnamesische Küche im Reispapier

Die beiden Schwestern Trang und Huong bringen in ihrem Restaurant Reispapier authentische vietnamesische Küche ins Veedel. Die beiden sind in Hanoi aufgewachsen und servieren im Agnesviertel nun all die Gerichte, die sie seit ihrer Kindheit begleiten. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören die Sommerrollen und das Bánh mì. Aber das ist natürlich nicht alles. Im Reispapier ist für jede*n gesorgt: Neben Gerichten mit Fleisch gibt es genauso viele vegetarische und vegane Alternativen. 

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