11 Orte in Köln, an denen ihr lecker Türkisch essen könnt

Ob Fast Food auf die Hand oder gemütlich im Grillrestaurant mit Freund*innen – Köln hat in Sachen türkische Küche so einiges zu bieten. Und weil es gefühlt mehr Dönerbuden als Currywurst-Stände gibt, ein gebratener Lammspieß so lecker ist, dass wir am liebsten ein Dutzend davon verdrücken möchten und unser Heißhunger nach süßem Baklava schreit, haben wir hier 11 Restaurants und Imbisse, in denen ihr richtig gut Türkisch essen könnt.

© Christin Otto

1
Fleisch vom Holzkohlegrill im Kebapland

Wer rund um die Bahn-Haltestelle Venloer Straße/Gürtel unterwegs ist, kann ihn oft schon riechen: den Rauch, der aus dem Kebapland-Schornstein aufsteigt. Hier werden die Spieße mit Lamm, Hähnchen und Co. würzig mariniert, über Holzkohle gegrillt und wahlweise im Sandwich oder als Tellergericht mit Reis und Salat serviert. Kult-Status hat der Laden spätestens seit der Empfehlung von Jan Böhmermann. Wer hier essen will, muss meist Schlange stehen. Das Warten lohnt sich allerdings. Was ihr hier bekommt, ist nicht nur richtig lecker, sondern auch noch günstig.

© Christin Otto

2
Frühstück, Gözleme und Pide im Simitzade Plus

Simitzade gibt's gleich zweimal in Köln – in Nippes und in Kalk. Wenn ihr mal Lust auf türkisches Frühstück habt, dann werdet ihr hier fündig. Denn: Für kleines Geld bekommt ihr im Simitzade ein abwechslungsreiches Buffet geboten – natürlich inklusive Simit, den namengebenden Sesamringen. Wer lieber á la carte bestellt, hat hier ebenfalls eine große Auswahl. Ob selbst gemachte Manti, Milchreis, Pide, Omelettes oder weitere Eierspezialitäten z.B. mit Sucuk oder frischem Gemüse – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Unsere Empfehlung: Probiert das Gözleme – das sind handgemachte, frisch gebackene Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen.

© Christin Otto

3
Dinieren wie bei 1001 Nacht im Artistanbul

Dass man in Köln auch richtig chic türkisch essen gehen kann, davon könnt ihr euch im Artistanbul überzeugen. Das Restaurant, das neben der ersten Filiale in Rodenkirchen nun auch einen Ableger an der Komödienstraße in der Innenstadt hat, punktet durch zauberhaftes Ambiente. Betritt man den Laden, so fühlt es sich fast schon ein bisschen an wie bei 1001 Nacht. Überall hängen bunte Lampen, die eine wohlig warme Atmosphäre erzeugen. Hinzukommen knallige Farben und bunte Bilder, die das Orient-Flair perfekt machen. Auf der Speisekarte finden sich zahlreiche Fleischgerichte, aber auch vegetarische Optionen gibt es zur Genüge. Das Essen ist am Ende nicht nur lecker, sondern auch richtig hübsch angerichtet. Wer türkische Küche liebt, sollte das Artistanbul unbedingt testen.

© Christin Otto

4
Dicke Kartoffeln bei Mister Kumpir

Von wegen die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln: Die größten und wohl auch leckersten Knollen von ganz Ehrenfeld gibt's bei Mr. Kumpir an der Venloer Straße. Der türkische Imbiss serviert Ofenkartoffeln garniert mit Salaten, Pasten, Gemüse und wahlweise auch Dönerfleisch, Würstchen oder Thunfisch. Das Besondere: Die Kartoffelmasse wird vorher mit Käse und Butter durchmischt. Da ist sowohl für Fleischfresser*innen als Vegetarier*innen was dabei. Lecker, macht satt und schont den Geldbeutel.

© Christin Otto

5
Döner-Tradition seit 1988 im Oruc Kebap

Der beste Döner der Stadt? Schenkt man den vielen Oruc-Fans Glauben, dann gibt es den im Zülpicher Viertel – an der Ecke zwischen Heinsberg- und Kyffhäuserstraße. Schon seit 1988 ist der türkische Imbiss Oruc Kebap dort beheimatet und serviert einen Döner, der vor allem durch seine frischen Zutaten und das selbstgebackene Brot überzeugt. Ein weiteres Plus sind ohne Frage die Öffnungszeiten am Wochenende: Bis 3 Uhr ist Oruc für euch da und nach so einer wilden Partynacht schmeckt der Anti-Kater-Döner gleich doppelt so gut.

© Nicola Dreksler

6
Leckere Röllchen im Mersin Tantuni

Das Mersin Tantuni ist ein kleiner unscheinbarer Imbiss in der Südstadt, der mit einer Besonderheit der türkischen Küche aufwartet: Tantuni. Das ist die lokale Spezialität in der Region Mersin – ein Gebiet an der Mittelmeerküste, gelegen zwischen den Provinzen Antalya und Adana. Was Tantuni sind? Rollen aus sogenanntem Yufka-Teig, die mit Fleisch – von Kalb oder Lamm – gefüllt werden. Das Besondere: Das Fleisch kommt nicht vom Dönerspieß oder Holzkohlegrill, es wird in winzig kleine Stücke geschnitten und in einer großen silbernen Pfanne unter ständigem Rühren gegart, sodass es am Ende beinahe hackfleischähnliche Konsistenz hat. Zusammen mit etwas frischem Gemüse landet es dann im türkischen Wrap. Wer mag, bekommt das Ganze auch als Sandwich-Variante. Solltet ihr unbedingt probieren!

© Carolin Franz

7
Türkisches Flair im Mevlana an der Keupstraße

Für türkisches Flair ist die Keupstraße in Mülheim sicherlich die erste Adresse in Köln. Wer in diese Straße einbiegt, hat sofort das Gefühl, in Istanbul gelandet zu sein: die Gerüche, die Menschen und selbst die Sprache – hier erinnert alles an die Türkei. Wer lecker essen gehen möchte, dem empfehlen wir das Mevlana. Hier gibt es nicht nur richtig leckeren Döner, sondern auch verschiedenste Fleischgerichte vom Holzkohlegrill, hervorragende Pfannengerichte, Tas Kebap – Gulasch nach türkischer Art – und vieles mehr.

© Christin Otto

8
Schlemmen rund um die Uhr im ÖZ Harran Doy Doy

Im Linksrheinischen gehört die Weidengasse zu den ersten Adressen, wenn man mal wieder Lust auf türkisches Essen hat. Vom Simit-Bäcker über die Döner-Bude bis hin zum türkischen Restaurant gibt es hier alles. Für ein leckeres Essen empfiehlt sich das ÖZ Harran Doy Doy, das mit seinem riesigen Lokal zu den Platzhirschen an der Weidengasse zählt. Dass der Laden trotz der vielen Tische zu Stoßzeiten immer gut besucht ist, spricht für sich. Fleisch vom Holzkohlegrill, Pfannengerichte, Suppe, Fisch, Döner, Dürüm und Süßspeisen – hier bleiben keine Wünsche offen und das 24 Stunden am Tag. Vorab gibt es Dips mit Brot, nach dem Essen bekommt ihr einen Tee gereicht. Übrigens gibt es Doy Doy auch an der Keupstraße in Mülheim – und das steht seinem Pendant an der Weidengasse in nichts nach.

© Christin Otto

9
Türkisches Essen in modernem Ambiente im bona'me

In Köln gibt es das bona’me gleich zwei Mal – am Rheinauhafen und in Deutz. Will man das Konzept schnell erklären, so könnte man es wohl als die türkisch-kurdische Version des Vapiano umschreiben. Denn auch beim bona'me handelt es sich um Systemgastronomie mit modernem Ambiente, offener Küche und einem Beeper, der den Gästen signalisiert, wann sie ihre Gerichte am Cooking-Counter abholen können. Und auch wenn wir eigentlich keine großen Fans von Ketten sind: Das Essen im bona'me ist echt lecker. Auf der Karte finden sich Gerichte aus unterschiedlichen Regionen der Türkei – zum Beispiel Mantı, Pide und Beyti. Dazu gibt es Weine aus der Türkei und zahlreiche andere leckere Drinks. Wer noch Platz für Nachtisch hat, der sollte sich unbedingt das Dattel-Walnuss-Desert mit Schokosauce gönnen. Im Sommer genießt ihr das am besten auf der großen Terrasse am Rheinauhafen.

© Christin Otto

10
Fladenbrot, Baklava und Manti-Montag im Tadim Damak

Das Tadim Damak in Ehrenfeld befindet sich in harter Konkurrenz – schließlich liegt es direkt neben dem bei Kölnern so beliebten Kebapland. Dass der Laden dennoch gut besucht ist, hat mehrere Gründe: Einerseits, weil die langen Fladenbrote hier frisch gebacken werden und köstlich sind. Außerdem gibt es warme Gerichte zum kleinen Preis – kulinarisch zwar keine Offenbarung, geschmacklich aber trotzdem gut. Alle Gerichte sind wie in einer Kantine ausgestellt, sodass ihr vorher anschauen und entscheiden könnt, was auf eurem Teller landen soll. Montags und donnerstags gibt es Manti, immer freitags ist Fisch im Angebot. Habt ihr nach dem Essen noch Lust auf etwas Süßes, dann solltet ihr euch unbedingt etwas Baklava mit nach Hause nehmen – das gibt es hier nämlich auch rund um die Uhr.

© Christin Otto

11
Veggie-Döner an der Weidengasse: Gemüse Kebap von Mangal

In Sachen türkischer Küche gehört Mangal zu den großen Playern in Köln. An der Weidengasse im Eigelsteinviertel gibt es gleich mehrere Mangal-Läden nebeneinander: das Restaurant, den Burger-Mangal und den Gemüse Kebap. Klar, im Restaurant könnt ihr lecker und gemütlich essen. Aber wer mal einen Döner der besonderen Art probieren will, der sollte zum Gemüse Kebap. In Berlin steht man dafür – zumindest bei Mustafa's Gemüse Kebap – ja bekanntlich Schlange. In Köln ist der Ansturm nicht ganz so groß, dabei ist der Döner mit frittiertem Gemüse so richtig lecker und in der Variante ohne Fleisch auch für Vegetarier geeignet. Ob mittags, abends oder nachts – ein Besuch lohnt sich immer.

Entdecke die besten Restaurants, Bars und Plätze in deiner Nähe.

Zur neuen Karte!
Zurück zur Startseite