21 Orte, an denen ihr lecker vegan und vegetarisch essen könnt

Wer keine tierischen Produkte isst, dem stehen mehr Gerichte zur Auswahl als nur Nudeln mit Tomatensoße, Ofengemüse oder Salat. Wie gut, dass es in der Kölner Gastroszene so manch vegetarischen und veganen Leckerbissen gibt. Langweilig wird's da nicht. Gesunde Bowls, grünes Sushi und bunte Burger – alles richtig lecker und alles ohne Fleisch. Wer uns nicht glaubt, sollte diese 21 Restaurants, Cafés und Imbisse testen:

1

© Christin Otto Vietnamesisch schlemmen im Chum Chay

Das vielleicht beste Veggie-Restaurant Kölns findet ihr versteckt in einem Hinterhof am Friesenwall. Koch Toni ist kein Unbekannter. Im Lu am Zülpicher Platz hat er zuvor bereits bewiesen, dass ihm in Sachen vietnamesischer Küche niemand so schnell etwas vormacht. Im Chum Chay setzt er nun voll und ganz auf vegetarische Küche. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Absolutes Soul Food zu günstigen Preisen. Die Hauptgerichte kosten unter zehn Euro. Wer's cremig mag, sollte die Reisnudeln mit gelbem Curry probieren, Suppen-Liebhaber ordern hier am besten eine Pho und wer Tofu liebt, sollte unbedingt den Fried Tofu auf Reisnudeln mit Limettensauce probieren. Bei schönem Wetter könnt ihr hier übrigens auch wunderbar draußen unter Sonnenschirmen essen.

2

© Christin Otto Ein Hoch auf die Kichererbse: Mashery - Hummus Kitchen

Vom Street Food Festival zum eigenen Laden – genau dieser Sprung ist Mashery Hummus Kitchen gelungen. Aus gutem Grund: Der Hummus der ersten vegetarischen Hummusia Kölns ist nicht nur herrlich cremig, sondern dank der verschiedenen Toppings auch immer wieder ein echtes Geschmackserlebnis. Schlemmen könnt ihr hier ohne schlechtes Gewissen, denn Hummus soll angeblich gesund und gut für Verdauung und Blutzucker sein. Auch nicht von schlechten Eltern sind die Mashery-Falafel – dank jeder Menge frischer Kräuter sind sie innen herrlich grün und außen natürlich schön knusprig. Damit es nie langweilig wird, lässt sich das Mashery-Team regelmäßig neue Kreationen und Events einfallen – wie zum Beispiel den Shakshuka Saturday.

3

© Christin Otto Veganes Buffet bei Sattgrün

Bei Sattgrün mitten in der Kölner City bekommt ihr veganes Buffet – und zwar eines, das kaum Wünsche offen lässt. Knackige Salate, Antipasti, heiße Suppen, exotische Gemüse-Currys, leckere Pasta-Gerichte, herzhafte Gemüse-Eintöpfe, gegrilltes Ofengemüse, Kuchen und Desserts reihen sich hier aneinander. Für sämtliche Speisen sowie Getränke gilt: Alles ist vegan, cholesterin- und lactosefrei und nicht gentechnisch verändert. Gäste können zwischen drei verschiedenen Tellergrößen auswählen und die dann nach Lust und Laune mit den unterschiedlichen Leckereien befüllen. Richtig toll für den Sommer: Auf der großen Terrasse könnt ihr entspannt draußen essen.

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© Christin Otto | Edelgrün Gesunde Kost im Edelgrün

Gesund, lecker und fleischfrei – genau das bekommt ihr im Edelgrün. Einzige Ausnahme ist die Lachsbowl. Ansonsten findet ihr in dem Ehrenfelder Lokal ausschließlich vegetarische oder vegane Gerichte auf der Karte. Neben wechselnden Suppen gibt es viele verschiedene Bowls, aber auch Salate und gebackene Süßkartoffel. Für den Abend in Sachen Atmosphäre vielleicht nicht der perfekte Spot, dafür aber ideal für eine leckere Mittagspause. Oder aber für ein gesundes Frühstück. Für den Start in den Tag findet ihr neben verschiedenen Bowls auch Avocado-Toast, Porridge, eine bunte Veggie-Frühstücksplatte und "Ottoman Eggs" –  zwei pochierte Bio-Eier in cremiger Joghurtsoße, beträufelt mit geschmolzener Paprikabutter und Vollkornbrot. Und wenn euch der Heißhunger auf Süßes überkommt, empfehlen wir euch das Bananenbrot.

5

© Christin Otto Trash Chic - Gyros in der Veggie-Kultkneipe

Punk, Bier und Veggie-Food – mit dieser Kombination hat es das Trash Chic geschafft, zur Veggie-Kultkneipe der Schäl Sick zu werden. Der Soja-Gyros mit Pommes, Tsatsiki und Salat ist so gut, dass selbst manch Linksrheiner in die Kalker Eckkneipe pilgert. Vielleicht auch, weil man hier nach dem Verputzen der deftigen Veggie-Kost auch gleich noch eine Runde Kicker spielen kann. Ein abgerockter Laden, der so charmant ist, dass man ihn einfach lieben muss. Wer draußen sitzen möchte, sollte nicht zu spät kommen – denn die Tische vor der Eckkneipe sind heiß begehrt.

6

© Christin Otto Vegan und Bio im Well Being

Veganer, die nicht nur gerne Asiatisch essen, sondern auch Wert auf Bio-Produkte legen, sind im Well Being goldrichtig. Denn vom Essen bis zu den Getränken ist hier alles biozertifiziert. Egal, ob nun heiße Suppen, fruchtige Currys oder üppig gefüllte Glücksrollen – hier gibt es so einiges, nur eben keine tierischen Produkte. Vor allem die großen Bowls mit knackigem Gemüse, frischen Kräutern, lauwarmen Glasnudeln und knusprigen Frühlingsrollen sind zum Reinlegen. Hauptgerichte kosten allesamt weniger als 16 Euro, mittags gibt es zudem einen günstigen Lunch, bei dem kein Gericht teuerer ist als zehn Euro. Den Tee mit vielen bunten Früchten gibt's mittags für schmale 1,50 Euro noch dazu.

7

© Christin Otto Alles selbstgemacht im Mei Wok

Vegane asiatische Küche ohne Geschmacksverstärker oder andere Zusatzstoffe – genau das bekommt ihr im Mei Wok. Bis hin zur Currypaste wird hier alles selbst gemacht. Die Zutaten sind Bio, möglichst regional und auf Wunsch auch glutenfrei. Manch einem schmeckt das Essen im Mei Wok "zu gesund", andere schwören auf die Erdnusssauce. Großer Pluspunkt: Hier könnt ihr zwischen Tempeh und Tofu wählen.

8

© Christin Otto Hausgemachte Udon-Nudeln im Nobiko

Dort, wo einst das Café Kollektiv Fatsch zuhause war, ist nun das Nobiko eingezogen. In der veganen Nudelbar gibt es neben Suppe mit hausgemachten Udon-Nudeln auch Reisgerichte und andere Kleinigkeiten aus der japanischen Küche. In die Töpfe kommen dabei nur gute Lebensmittel, gerne auch in Bio-Qualität. Fatsch-Fans dürfen beruhigt sein, denn nicht nur der Kollektiv-Gedanke ist geblieben, sondern auch die beliebten veganen Kuchen gibt es weiterhin.  Politikinteressierte können hier ab und an bei Vorträgen aus der Reihe "Linke Basics" auch Themen wie gendergerechte Sprache oder die gesellschaftliche Rechtsentwicklung diskutieren.

9

© MakiMaki Veganes Sushi im MakiMaki

Veganes Sushi mag absurd klingen. Dass es aber tatsächlich auch ohne Fisch geht, beweist das MakiMaki am Mauritiussteinweg. Statt Lachs, Krabbe und Co. kommen hier gebackenes Gemüse, Avocado und Tofu als Füllung zum Einsatz – und das sieht nicht nur toll aus, sondern es schmeckt auch so.

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© Christin Otto Falafel-Donuts im Vegan Food Revolution

Der Ehrenfelder Imbiss Vegan Food Revolution ist gewiss keine Augenweide und wird darum wohl von vielen übersehen. Wer sich trotzdem rein traut, wird positiv überrascht. Die Falafel sind dank der Donut-Form besonders knusprig und auch das Foul mit Tahinisauce – Bohnen dekoriert mit Kräutern und Tomaten – ist richtig lecker. Alles wird mit viel Liebe angerichtet und die Preise sind unschlagbar günstig.

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© Christin Otto Peacock Green Deli – Veggie-Küche am Amtsgericht

Das Peacock Green Deli lockt mit einem leckeren Veggie-Buffet zur Mittagszeit. Etwa zehn warme Gerichte – von panierten Zucchini und Auberginen über Veggie-Gulasch bis hin zu Maronen- und Lauch-Auflauf – stehen täglich zur Wahl. Hier kann sich jede*r seinen Teller nach Lust und Laune befüllen. Wer mag, bekommt gegen einen Aufpreis auch noch Suppe und Salat dazu. Los geht's immer wochentags ab 11.30 Uhr. Wer aus dem Vollen schöpfen will, sollte früh da sein – denn zu späterer Stunde sind viele Töpfe schon leergekratzt. Besonderes Highlight sind übrigens die saisonalen Döner – die Frühlingsvariante mit Spargel ist einfach nur zum Reinlegen. In den Morgenstunden gibt es zudem Smoothie-Bowls, Bircher Müsli und belegte Brötchen – zum Beispiel mit veganem Mett. Nachmittags warten dann leckere vegane Kuchen und Naschereien samt Kaffee aus der Siebträgermaschine auf die Gäste.

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© Fasika Fasika: Afrikanisch essen – auch für Veggies

Von außen wirkt das Fasika zwar mehr als unspektakulär, drinnen jedoch überrascht das äthiopische Restaurant mit rustikal-gemütlichem Ambiente. Afrikanisches Flair, freundlicher Service und leckeres Essen kommen hier zusammen.  Klassiker unter den Hauptspeisen ist das "Gemischte Gerichte", das man für eine oder mehrere Personen bestellen kann. Grundlage des ganzen ist das Injera – ein luftig-softer Fladen aus Sauerteig –, der mit verschiedenen Pasten, Saucen und Gemüse serviert wird. Das Beste: Gegessen wird mit den Fingern! Ideal also für einen lustigen und entspannten mit Freunden oder dem Liebsten. Für das erste Zusammentreffen mit dem Date oder den Schwiegereltern in Spe solltet ihr dann aber vielleicht doch eine Alternative suchen. Bestens geeignet ist das Fasika hingegen, wenn Fleischfresser und Veggies unter einen Hut gebracht werden müssen, denn hier gibt es eine komplette Seite nur mit Veggie-Speisen.

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© Christin Otto Vegane Raw Cakes im vevi - veganes Vintage Café

Dort, wo einst die Yummy Müslibar beheimatet war, hat längst ein neues Café sein Zuhause gefunden: das vevi - veganes Vintage Café. Der Name macht Rätselraten überflüssig: Hier ist von der Milch im Cappuccino bis hin zum Mittagspausensnack alles vegan. Optisch hat sich einiges in dem schnuckeligen Café im Belgischen Viertel getan, eines ist aber doch gleich geblieben: vegane Raw Cakes gibt es auch weiterhin – und die waren und sind richtig lecker. Falls ihr eher Lust auf etwas Herzhaftes habt, bekommt ihr im vevi übrigens auch Bowls, Suppen, Salate und andere leckere Sachen.

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© Christin Otto Kleine, aber feine Auswahl im Asien Shop Albertusstraße

Täglich wechselnde Gerichte aus der asiatischen Küche zaubert Grace Manurung in ihrem Asien Shop an der Albertusstraße – und die sind so hervorragend, dass der Andrang zur Mittagszeit hier immer riesig ist. In der Regel stehen zwei Gerichte zur Auswahl – eins mit Fleisch, eins für Veganer*innen und Vegetarier*innen. Wer sich nicht zwischen Tofu und Fleisch entscheiden möchte, der bekommt sogar einen Mix angeboten. Frisch, lecker, sympathisch – das ist Kölns ältester Asien Shop.

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© Christin Otto Urlaubsstimmung bei MA'LOA Poké am Friesenwall

Das MA'LOA ist unser absoluter Liebling in Sachen Poké. Zum einen wegen des gelungenen Interieurs, das jede Menge Urlaubsfeeling und gute Laune verbreitet. Und zum anderen natürlich wegen der leckeren Bowls, die dazu noch fair bepreist sind. Neben den vorgefertigten Lieblings-Poké-Bowls des Teams gibt es die Möglichkeit, sich seine Bowl selbst zusammenzustellen. Positiv fällt dabei vor allem die große Auswahl an Toppings und leckeren hauseigenen Saucen auf. Fündig werden hier übrigens auch Vegetarier*innen und Veganer*innen – die können sich ihre Bowl nämlich mit Bio-Tofu mixen lassen. Außerdem sind fünf der Saucen vegan: Sweet Shoyu, Crazy Lime, Peanut Butter Dream, Korean Love und Sesame.

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© Christin Otto Café Hibiskus – vegane Kuchenoase am Hansaring

 "Einmal alles, bitte!" Im Café Hibiskus nahe dem Hansaring können Veganer eine solche Bestellung endlich mal aufgeben – und das nicht nur, weil tierische Produkte hier tabu sind, sondern vor allem, weil hier einfach alles richtig lecker ist. Egal, ob nun rawsome Matcha-Kokos-Cheesecake, Schoko-Erdnuss-Tarte oder Mohn-Mandel-Kuchen: Was hier auf die Teller wandert, ist süß, köstlich und vegan. Dass jeglicher Schmackofatz ohne Sahne, Butter und Ei auskommt, fällt kaum auf. Eigentlich wäre der Hinweis darauf, dass es sich beim Café Hibiskus um ein rein veganes handelt, also völlig unnötig – zumindest für Nicht-Veganer. Wem nach etwas Herzhaftem ist, der bekommt hier neben der Suppe der Woche auch täglich wechselnde Quiche, außerdem ist sonntags Hot-Dog-Tag.

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© Nicola Dreksler Pizza wie in Neapel in der Antica Pizzeria Nennillo

Wer auf neapolitanische Pizza – mit fluffig dickem Rand und dünnem Boden – steht, für den ist das Nennillo in der Südstadt der Place-to-be. Der kleine Laden am Severinswall arbeitet mit besten Zutaten und die kommen allesamt direkt aus Bella Italia, außer dem Gemüse natürlich – das kommt aus der Region, der Nachhaltigkeit zuliebe. Von einer klassischen Margherita bis hin zur üppig belegten Südstadt-Pizza mit Simmenthal, Rindfleisch und Rosmarin bekommt ihr hier verschiedenste Varianten. Veganer schwören natürlich auf die Quattro Vegani – eine Pizza mit Tomaten, roter Ofenpaprika, Baby-Artischocken, Baby-Mangold, Mandelparmesan und Cashew-Ricotta. Gebacken wird das Ganze bei über 500 Grad in einem eigens in Italien angefertigtem Ofen. Einfach nur lecker!

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© Bunte Burger Mehr als nur Burger im Bunte Burger

An den Burgern von Bunte Burger scheiden sich die Geister: Manche schwören drauf, andere finden sie überteuert und fad. Umso besser, dass es in dem Ehrenfelder Veggie-Restaurant längst weit mehr als nur Burger gibt. Bunte Bowls, Antipasti, CurryVurst und Döner Vebab haben ihren Weg auf die Karte gefunden. Zudem gibt es Sonntags von 10 bis 14 Uhr ein Brunch-Buffet, das Veganer ins Schwärmen geraten lässt. Dank der großen Terrasse kann man hier bei schönem Wetter auch wunderbar unter freiem Himmel schlemmen.

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© Christin Otto Otto's Burger – der Kult-Burgerladen aus Hamburg

Otto's Burger – der Kult-Burgerladen aus Hamburg – ist ein Paradies für Burger-Fans – und zwar nicht nur für fleischfressende. Insgesamt neun Burger stehen zur Wahl – vom klassischen Cheeseburger über den fancy Trüffel Burger bis hin zum Chicken-Burger mit Maispoularde ist alles dabei. Das Rindfleisch stammt von einem Hof aus der Lüneburger Heide – einen, den die Gründer seit Jahren kennen und bei dem sie sicher sind, dass Haltung und Qualität stimmen. Auch Vegetarier und Veganer bekommen bei Otto's Burger so richtig was geboten: Neben dem obligatorischen Portobello-Pilz-Burger und einem Burger mit Chia-Kürbis-Patty gibt es hier nämlich noch das Portland-Burger-Patty – eine hauseigene Version von Beyond Meat. Ein Veggie-Patty mit Fleischgeschmack also. Bedeutet: Ihr könnt jeden Burger auch in einer Veggie-Version ordern. Yummy!

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Bärenstark

© Christin Otto Veganes Fastfood bei Bärenstark

Veganes Fastfood vom Feinsten bekommt ihr neuerdings bei Bärenstark in Ehrenfeld. Vöner, verschiedenste Burger, Mac 'n Veese, Pita und noch einige andere bärenstarke Gerichte stehen auf der Karte. Das Beste: Abgesehen vom Brot – das von der Kölner Bäckerei Ecke stammt – ist alles selbstgemacht. Das gilt sogar für den Seitan, die Süßkartoffelfritten und die vielen Saucen von Parmesanmayo bis hin zu Aioli. Apropos Fritten: Sowohl die Süßkartoffelpommes als auch die Kartoffelchips sind mit einer hauseigenen würzigen Panade umhüllt – geschmacklich wirklich etwas besonderes. Wer die Preise recht üppig findet, der sollte auf die Portionen warten – denn die sind mindestens ebenso üppig und rechtfertigen den Preis.

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© Nicola Dreksler Indonesisch schlemmen im Daur Lang

Direkt am Volksgarten, dort, wo früher das Volksmund war, serviert euch das Daur Lang jetzt leckere indonesische Küche. Auf der wechselnden Wochenkarte findet ihr leckere Kombis wie Gemüse und Jackfruit oder Erdnuss-Tofu, mal mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln – je nachdem, was die beiden Inhaber Kwok-Fai und Cassie sich für die Woche überlegt haben. Informieren könnt ihr euch jede Woche auf Instagram. Und auf der einladenden Terrasse schmecken die Gerichte gleich doppelt gut. Übrigens: Nicht nur super leckeres Essen, sondern auch nachhaltige Produkte von bambusliebe oder lokale Leckereien von Bringsl könnt ihr hier erstehen – denn das Daur Lang ist Restaurant und Shop zugleich.

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© Christin Otto Bagatelle V – Veggie-Tapas für einen geselligen Abend

Die Bagatelle gibt es in Ehrenfeld jetzt auch als Veggie-Version. Das Konzept bleibt: Französisch inspiriert Tapas treffen auf urig-charmantes Ambiente. Einige Bagatelle-Klassiker haben es auch auf das neue Veggie-Menü geschafft – der pikante Tomaten-Bohnen-Salat, das Rote-Bete-Carpaccio, der gratinierte Ziegenkäse und die Auberginenröllchen dürften Bagatelle-Fans bekannt vorkommen. Aber keine Sorge – für die neue Bagatelle V wurden nicht nur sämtliche Fleisch-Gerichte von der Karte gestrichen, sondern auch jede Menge neue vegetarische und vegane Kreationen ergänzt. Die Spinatknödel mit Nussbutter und Gruyère zum Beispiel sind aromatisch und zergehen förmlich auf der Zunge, das Tartar von der Süßkartoffel überzeugt durch eine harmonierende Senf-Vinaigrette und Fritten-Fans bekommen hier neben den altbekannten Pommes Schranke und den Süßkartoffelpommes auch Falafel-Fritten mit Cranberry-Ketchup und Smokey Fries mit Mango-Koriander-Dip.

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© Nicola Dreksler Vegane und vegetarische Leckereien im Aller Kolör Geschlossen

Die Brasserie Aller Kolör bringt französisches savoir-vivre in den ehemaligen Alteburger Hof in der Südstadt. Und was darf in einer Brasserie natürlich nicht fehlen? Flammkuchen aus dem Steinofen natürlich! Davon gibt es im Aller Kolör eine leckere Auswahl – und gleich zwei vegane. Entscheiden könnt ihr euch zwischen der Variante mit Süßkartoffel und grünem Spargel oder einem Flammkuchen mit Champignons und Ratatouille. Neben anderen veganen Kleinigkeiten wie Falafel mit Blumenkohl-Humus oder Artischocken-Salat stehen auch ein Spinatcrepe, Ravioli mit Seidentofu-Füllung und ein Pfifferlingrisotto auf der Karte – da kann das vegane Herz schon mal ein bisschen höher schlagen.

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© André Beltrame | Pexels Glutenfreie und vegane Pizza bei Mimmo & Santo

Wer unter Zöliakie leidet oder sich vegan ernährt und trotzdem nicht auf die italienische Küche verzichten mag, ist in der Pizzeria Mimmo & Santo an der Neusser Straße in Nippes goldrichtig. Die Speisekarte enthält nämlich spezielle, glutenfreie und vegane Angebote. So werden beispielsweise die glutenfreien Pastasorten aus Mais-, Buchweizen- oder Reismehl und der Pizzateig aus Buchweizenmehl hergestellt. Hygienevorschriften werden in der Küche strengstens beachtet und die glutenfreien Bestellungen werden separat zu den anderen Gerichten zubereitet.

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© Ecco Große vegane Auswahl im Ecco

Wer gerne bruncht, für den ist das Ecco in der Südstadt eine der ersten Adressen in Köln. Schließlich wird dort täglich gebruncht – und zwar immer von 10 bis 15 Uhr. Beliebt ist das Ganze vor allem bei Veganern, denn die können sich darauf verlassen, dass eine Buffet-Seite immer komplett vegan ist. Außerdem gibt es viele glutenfreie Speisen, warme Gerichte, Salate, hausgemachtes Brot, leckere Desserts, Dips und natürlich kölsche Rievkooche. Aber auch wer à la carte bestellt, wird so einige vegane Schmankerl entdecken: Denn neben veganen Flammkuchen, Burgern und Tapas gibt es sogar ein veganes Schnitzel Wiener Art. Ausprobieren lohnt sich.

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© Pennycakes Vegan frühstücken und brunchen im Pennycakes

Das Pennycakes liegt zwar etwas ab vom Schuss, doch der Abstecher nach Müngersdorf lohnt sich trotzdem. Das hübsche Café mit seinem verspielten und mädchenhaften Interieur überzeugt nicht nur mit einer großen Auswahl an veganen Kuchen, Cupcakes, Brownies und Torten, sondern auch mit leckerem veganen Frühstück. Von Freitag bis Montag könnt ihr hier ab 10 Uhr mit Chiapudding, Stullen, Müslibowl, Obstsalat und anderen Leckereien in den Tag starten. Gruppen ab sechs Personen können – wenn sie sich mindestens eine Woche zuvor anmelden – sogar Sonntagsbrunch buchen. Für 18,90 Euro pro Person gibt es dann eine bunte Mischung aus veganen Croissants, Brötchen,Obstsalat, Müsli, Aufstrichen, Antipasti und mehr.

27

© Nicola Dreksler Vegane Frühstücks- und Lunchbowls bei Soulbowl

Nur einen Katzensprung von den Clouth Werken entfernt findet ihr „Soulbowl“ – ein Café, in dem alle Gerichte und Getränke vegan sind. In der Schüssel landen in erster Linie gesunde und frische Zutaten – und das vom Frühstück bis zum Lunch. Die Frühstücksbowl bekommt ihr schon für schlappe fünf Euro. Wer sich beim Frühstücken nur schwer entscheiden kann, für den ist das Bowl-Buffet das Richtige. Dabei könnt ihr euch eure Schüssel mit all dem befüllen, worauf ihr Appetit habt. Jede Menge Obst, verschiedene Müslisorten und Toppings wie zum Beispiel Kakaonibs, Kokosraspeln und Nüsse.

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© Nicola Dreksler Shakshuka auch für Veganer*innen im Kaffeesaurus

Wer am liebsten einem herzhaften und warmen Essen in den Tag startet, für den ist Shakshuka die perfekte Wahl. Im Kaffeesaurus bekommt ihr den orientalischen Frühstücksklassiker unter dem Namen "Shaq and Egg". Damit auch Veganer*innen nicht auf diese Leckerei verzichten müssen, hat sich das Kaffeesaurus zudem noch etwas Besonderes einfallen lassen: "Shaq and Tofu". Dahinter verbirgt sich die klassische Shakshuka-Sauce, aber eben nicht mit Ei, sondern mit mariniertem Tofu. Serviert wird es mit dem hauseigenem Sauerteigbrot. Das Shaq in beiden Varianten bekommt ihr nicht nur in der Filiale am Friesenplatz, sondern auch im neuen Kaffeesaurus am Barbarossaplatz. Tolle Idee!

29

© Christin Otto Viele vegane Leckereien im Café Rotkehlchen

Das vielleicht niedlichste Vögelchen Ehrenfelds ist das Rotkehlchen. Oder besser gesagt: das Café Rotkehlchen. Backsteinwände, Vintage-Möbel und ein wunderschöner Fliesenboden machen den Laden optisch zu einer echten Perle. Klein, aber gemütlich eben. Doch nicht nur optisch kann das Rotkehlchen was. Morgens könnt ihr hier mit verschiedenen Frühstücksplatten, Ciabatta, Foccacia oder einem veganen Lachsbrötchen in den Tag starten, mittags gibt es dann wechselnde Leckereien wie Salat, Suppe oder Quiche und Naschkatzen bekommen hier leckere Kuchen, Torten, Bananenbrot, Cupcakes oder Nussecken – ein Großteil davon vegan.

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© Osho‘s Place Veggie-Küche bei Osho's Place

Seit fast dreißig Jahren serviert Osho's Place leckere Veggie-Küche im Belgischen Viertel. Alle Gerichte werden täglich frisch zubereitet – als Eiweißträger werden ausschließlich rein vegetarische Bio-Produkte wie Soja, Seitan, Tofu und Tempeh verwendet, die Frühstückseier stammen aus biologischer Haltung und viele weitere Zutaten kommen ebenfalls ausschließlich aus biologischer Landwirtschaft. Das Mittagsangebot besteht neben einer üppigen Salatbar aus einer Suppe und einem Gericht, die täglich wechseln. Sonntags könnt ihr bei Osho's Place übrigens brunchen.

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© Arket Zimtschnecken und Veggie-Food im Arket-Café

Das hauseigene Café von Arket an der Ehrenstraße ist definitiv ein toller Zwischenstopp für Skandinavien-Fans. Das Konzept beruht nämlich auf dem New Nordic Food Manifest und stammt vom schwedischen Spitzenkoch Martin Berg. Hier gibt es ausschließlich vegetarische und vegane Snacks. Unser absolutes Highlight sind die Zimtschnecken: Egal, ob nun saftig-süß mit Körnercrunch oder vegan mit Apfel – sie sind einfach alle köstlich! Dazu noch einen leckeren Cappuccino und schon habt ihr wieder Kraft zum Shoppen getankt. Das bietet sich natürlich an, wenn man schon mal bei Arket ist – das ist nämlich sowas wie die nachhaltigere Schwester von H&M. Verkauft werden zeitlos schöne Basics.

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