11 Orte in Köln, an denen du nachts was zu essen bekommst

Wer kennt es nicht: Man kommt von einer Party, aus dem Club oder aus der Lieblingskneipe gestolpert und es gelüstet einen nur so nach was Deftigem. Weit und breit ist keine Pommesbude in Sicht, man geht hungrig ins Bett und der Schädel ist am nächsten Tag vermutlich noch größer als er eh schon ist. Damit euch das in Zukunft nicht mehr passiert, verraten wir euch hier elf Orte in Köln, die mindestens bis 3 Uhr geöffnet haben und euch mit leckerem Essen versorgen.

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© Christin Otto Gyros im Ferkulum – Mitternachtssnack an der Zülpicher

Ein echter Kult-Imbiss und für viele Anlaufstelle Nummer 1 nach einer feuchtfröhlichen Nacht in den Bars und Clubs der Zülpicher Straße: das Ferkulum. Beliebt ist der kleine Laden vor allem wegen seines Gyros', den es hier wahlweise gewickelt im Pita-Brot oder auch als üppiges Tellergericht mit Pommes, Tzaziki und Salat gibt. Deftig, fettig, lecker – und damit die perfekte Kater-Prophylaxe. Welches Tier hier am Spieß landet, ist übrigens auch schnell geklärt – schließlich ist der gesamte Imbiss mit Bildern von – natürlich glücklichen – Schweinen dekoriert. Die gute Nachricht für alle Nachtschwärmer: Freitags und samstags hat Ferkulum sogar bis 5 Uhr geöffnet.

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© Christin Otto Libanesische Sandwiches und leckere Fritten beim Falafel König

In Ehrenfeld gibt es kaum jemanden, der ihn nicht kennt: den Falafel König. In der Filiale an der Venloer Straße bilden sich regelmäßig lange Schlangen – zum einen, weil das königliche Personal es gerne mal ruhig angehen lässt, aber vor allem natürlich, weil die Falafel-Sandwiches hier so lecker sind, dass einfach jeder sie haben will und sich die Bestellungen dementsprechend häufen. Wir empfehlen: Probiert das Falafel-Sandwich mit Curry-Ananas-Sauce – lecker! Die funktioniert übrigens auch mit den Pommes ziemlich gut. Wer seine Fritten gerne salzig und dick mag, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Freitags und samstags hat der Falafel König sogar bis 5 Uhr morgens auf. Und wer nicht lange warten will, sollte zur zweiten Filiale an der Subbelrather Straße gehen. Dort ist meist weniger los und es geht daher etwas schneller.

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© Christin Otto Üppige Portionen zu kleinen Preisen im Borsalino

Ob Pasta, Salat oder Auflauf – im Borsalino an der Zülpicher Straße haben alle Gerichte eines gemeinsam: Die Portionen sind riesig und die Preise klein. Die umfangreiche Karte umfasst vor allem deutsche und italienische Küche. Da hier gerne und oft mit Sahne gearbeitet wird, ist der Laden nichts für ausgesprochene Feinschmecker. Wer aber einfach nur gut und günstig essen will, der ist hier genau richtig. Mittags gibt es ausgewählte Pizzen und Pasta schon für vier Euro. Wer es etwas gesünder mag, dem können wir beispielsweise den Deko-Salat mit Putenbruststreifen und Röstzwiebeln empfehlen – lecker und macht satt. Zudem gibt es eine große Auswahl an Cocktails, die nur vier Euro kosten. An Sonn- und Feiertagen ist im Borsalino von 8 bis 14 Uhr Brunch-Time – dann wird ein großes buntes Buffet aufgefahren mit verschiedenen Leckereien von Rührei, Obstsalat und Tiramisu bis hin zu Nudeln, Sushi und Schnitzel.

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© Christin Otto Schlemmen rund um die Uhr im ÖZ Harran Doy Doy

Im Linksrheinischen gehört die Weidengasse im Eigelsteinviertel zu den ersten Adressen, wenn man mal wieder Lust auf türkisches Essen hat. Vom Simit-Bäcker über die Döner-Bude bis hin zum türkischen Restaurant gibt es hier alles. Für ein leckeres Essen empfiehlt sich das ÖZ Harran Doy Doy, das mit seinem riesigen Lokal zu den Platzhirschen an der Weidengasse zählt. Dass der Laden trotz der vielen Tische zu Stoßzeiten immer gut besucht ist, spricht für sich. Leckere Fleischgerichte vom Holzkohlegrill, Pfannengerichte, Suppe, Fisch, fleischfreie Kost, Döner, Dürüm und Süßspeisen – hier bleiben wirklich keine Wünsche offen und das 24 Stunden am Tag. Vorab gibt es Dips mit Brot, nach dem Essen bekommt ihr einen Tee gereicht. Unter den Gerichten können wir euch das Kuzu Saç Kavurma empfehlen - Lammfleischstücke, Tomaten und Paprika, die in der Pfanne gebraten und mit Reis serviert werden.

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© Christin Otto Fleisch vom Holzkohlegrill im Kebapland

Wer an der Venloer Straße/Gürtel aus der Bahn kommt, kann ihn oft schon riechen: den Rauch, der aus dem Kebapland-Schornstein aufsteigt. Hier werden die Spieße mit Lamm, Hähnchen & Co. würzig mariniert, über Holzkohle gegrillt und wahlweise im Sandwich oder als Tellergericht mit Reis und Salat serviert. Kult-Status hat der Laden spätestens seit der Empfehlung von Jan Böhmermann. Wer hier essen will, muss meist Schlange stehen. Das Warten lohnt sich allerdings. Was ihr hier bekommt, ist nicht nur richtig lecker, sondern auch noch günstig. Am Wochenende könnt ihr hier auch noch in den frühen Morgenstunden schlemmen – da hat das Kebapland nämlich bis 3 Uhr geöffnet.

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© Christin Otto Falafel-Teller im Habibi an der Zülpicher

Mitten auf der Studentenmeile im Kwartier Latäng findet ihr das Habibi – Kölns wohl bekanntesten Falafel-Laden. Vor dem Feiern, nach dem Kinobesuch, in der Mittagspause oder einfach nur so – hier tummeln sich Kölner allen Alters und zu jeder Tageszeit. Ob nun das köstlich gewürzte Schawarma, die knusprigen Falafelbällchen, die bunten Wände oder der kostenlose Zimttee: Es gibt viele Gründe, diesen Laden zu lieben. Ein weiterer sind die günstigen Preise. Im Habibi bekommt ihr für unter zehn Euro nämlich verschiedene Tellergerichte – und die sind um Längen besser als die kleinen Sandwiches auf die Hand. Am Wochenende gibt es all das sogar bis 3 Uhr nachts.

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© Christin Otto Gemüse Kebap bei Mangal

In Sachen türkischer Küche gehört Mangal zu den großen Playern in Köln.  An der Weidengasse im Eigelsteinviertel gibt es gleich mehrere Mangal-Läden nebeneinander: das Restaurant, den Burger-Mangal und den Gemüse Kebap. Klar, im Restaurant könnt ihr lecker und gemütlich essen. Aber wer mal einen Döner der besonderen Art probieren will, der sollte zum Gemüse Kebap. In Berlin steht man dafür – zumindest bei Mustafa's Gemüse Kebap – ja bekanntlich Schlange. In Köln ist der Ansturm nicht ganz so groß, dabei ist der Döner mit frittiertem Gemüse so richtig lecker und in der Variante ohne Fleisch auch für Vegetarier geeignet. Ob mittags, abends oder nachts – ein Besuch lohnt sich immer.

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© iGlobalWeb | pixabay Cigköfte zur Morgenstund

Und auch Veganer kommen bei akutem Hungergefühl in der Nacht nicht zu kurz: Im Cigköfte Veganland an der Zülpicher Straße werdet ihr in der Morgenstund – sogar bis 5 Uhr – fündig. Hier bekommt ihr vom klassischen Cigköfte-Wrap, über Cigköfte-Burger bis hin zu großen Platten einfach alles aus der leckeren, scharfen Bulgurmasse zu günstigen Preisen. So ein Cigköfte-Wrap ist der ideale Snack für zwischendurch, da er nicht zu mächtig ist und sich daher wunderbar eignet, um anschließend noch weiterzufeiern.

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© Gilly | Unsplash Die Rettung in der Nacht: Golden Potato

Direkt am Zülpicher Platz liegt Golden Potato – hier bekommt ihr von Montag bis Freitag holländische Pommes und Snacks bis sage und schreibe 6 Uhr, samstags sogar bis 7 Uhr morgens. Falls ihr also mal nachts auf Nahrungssuche sein solltet, wird euch hier –nicht nur am Wochenende – in den frühen Morgenstunden geholfen. Neben Fritten könnt ihr bei Golden Potato selbstverständlich auch andere holländische Snacks wie Frikandel, Bitterballen und Co und andere Kartoffeln-Spezialitäten wie zum Beispiel Potato Wedges mit Sweet-Chili-Soße und Röstzwiebeln bestellen.

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© Christin Otto Döner-Tradition seit 1988 im Oruc Kebap

Der beste Döner der Stadt? Schenkt man den vielen Oruc-Fans Glauben, dann gibt es den im Zülpicher Viertel – an der Ecke zwischen Heinsberg- und Kyffhäuserstraße. Schon seit 1988 ist der türkische Imbiss Oruc Kebap dort beheimatet und serviert einen Döner, der vor allem durch seine frischen Zutaten und das selbstgebackene Brot überzeugt. Ganz günstig ist der Spaß nicht, dafür aber besonders lecker. Dank der perfekten Lage – zwischen Luxemburger und Zülpicher Straße – und den langen Öffnungszeiten am Wochenende sättigt Oruc einen auch nachts.

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© Bistro Orient Knusprig-frische Bällchen im Bistro Orient

Frisch, lecker und günstig – mit diesem Dreischlag punktet das Bistro Orient. Der kleine Imbiss an der Aachener Straße ist zwar keine Augenweide, doch für die frisch-knusprigen Kichererbsen-Bällchen lässt man sich hier doch gerne nieder. Wem nicht nach Falafel ist, der bekommt im Bistro Orient auch Schawarma, Halloumi und verschiedenste Tellergerichte – und die gibt‘s nicht nur tagsüber und abends, sondern am Wochenende sogar bis 3 Uhr nachts.

Titelbild: © Christian Bolt | Unsplash

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