11 Restaurants in Köln, in denen ihr schön draußen essen könnt

Das Leben in Köln nimmt synchron zur Sonne Fahrt auf. Sobald die sich hinter den Wolken hervorwagt und die Temperaturen steigen, erwacht die Stadt zum Leben und die Kölner zieht es nach draußen. Besonders gerne wird dann an der frischen Luft gegessen und getrunken. Und weil es nicht immer der Biergarten sein muss, haben wir 11 Restaurants für euch rausgesucht, in denen ihr super draußen sitzen und euer Essen genießen könnt.

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© Christin Otto Haus Müller – ein bisschen wie in Frankreich

Das Haus Müller ist eine echte Südstadt-Perle: Während das Ambiente drinnen eher urig ist, sitzt ihr draußen an lauschigen Sommerabenden auf einem der schönsten Plätze im Veedel und fühlt euch ein bisschen wie Gott in Frankreich. Zu Wein und Kölsch gibt es eine kleine, wechselnde Karte mit feinen Speisen, die in der Regel eines gemeinsam haben: Sie sind richtig lecker. Die Wochen-Tafel wartet zudem mit verschiedenen saisonalen Gerichten auf und begeistert Spargel-Fans im Frühling mit frischem, deutschen Stangengemüse, im Herbst mit der Martinsgans und am Aschermittwoch natürlich mit Fisch.

2

© Sophia Schillik Geile Teller und fette Weine in der HENNE.Weinbar

Die Henne.Weinbar mitten in der Kölner City hat das Potenzial zur Lieblings-Weinbar. Das liegt einerseits an der Karte für die Flüssignahrung – da ist für jeden, vom Einsteiger über den Naturweinfan bis hin zum selektiven Profi-Trinker, etwas dabei. Andererseits ist das Restaurant auch in kulinarischer Hinsicht eine absolute Bereicherung. Der marinierte Spargel mit Brathähnchencrème ist ein echter Knaller, ebenso der Ora King Lachs mit Bärlauchöl und Sauermolke. Im Sommer kann man all das im lauschigen Innenhof genießen und wer Geld sparen will, der schaut mittags vorbei, denn dann gibt es zwei Gänge schon für 22 Euro und drei Gänge für nur 25 Euro.

3

© Meister Gerhard Leckere Tapas im Meister Gerhard

Das Meister Gerhard gibt es gleich zweimal in Köln – einmal direkt am Chlodwigplatz und einmal am Rathenauplatz. In beiden Läden könnt ihr euch im Sommer gemütlich raus in die Sonne setzen. Dazu ein perlendes Kaltgetränk oder ein Vino Verde und frisches Brot mit Oliven – herrlich! Kulinarisch verwöhnt werdet ihr hier mit einer guten Auswahl an klassischen, aber auch speziellen Tapas. Dabei solltet ihr unbedingt auch einen Blick auf die Wochenkarte werfen.

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© Christin Otto Crossover-Küche auf Fine-Dining-Niveau im Heising & Adelmann

Dass die Friesenstraße kulinarisch weit mehr zu bieten hat als Brauhaus und Falafel-Imbiss, beweist das Heising & Adelmann. Hier bekommt ihr internationale Crossover-Küche auf Fine-Dining-Niveau. Die Karte wechselt je nach Saison – gekocht wird frisch und mit besten Zutaten, Convenience-Produkte haben Küchenverbot. Zum Essen gibt es eine große Auswahl an Weinen und Cocktails – aber ein simples Kölsch könnt ihr hier natürlich ebenso als Durstlöscher ordern. Am besten schmeckt all das auf der großen Terrasse im Hinterhof, die ab April geöffnet ist und idyllische Abende garantiert. Im Sommer findet hier traditionell einmal pro Woche ein großes BBQ statt. Wer nicht bis April warten will, der kann im wenige Meter entfernten Schwesterrestaurant – der H&A Tagesbar – auch schon jetzt mit Blick auf den Friesenplatz draußen essen.

5

© Christin Otto Schlemmen wie in Indien im Masala Empire

Indisch essen in modernem Ambiente ganz ohne übertriebenen Ethno-Kitsch könnt ihr im Masala Empire am Neptunplatz. Die Speisekarte ist in mildere nord- und besonders scharfe südindische Gerichte aufgeteilt. Zudem gibt es Tandoori-Spezialitäten und ausgewählte ayurvedische Speisen. Veganer und Vegetarier dürfen sich im Masala Empire ebenfalls über eine gute Auswahl freuen. Zudem bekommt ihr unter der Woche von 12 bis 15 Uhr wechselnden Mittagsgerichte zum kleinen Preis. In Sachen Nachtisch lohnt ein Blick in die prall gefüllte Kuchentheke. Im Sommer lässt es sich hier wunderbar im Hinterhof – oder auch auf der großen Terrasse vor dem Restaurant mit Blick auf's Neptunbad – unter freiem Himmel schlemmen.

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© Christin Otto Vietnamesisch schlemmen im Chum Chay

Das vielleicht beste Veggie-Restaurant Kölns findet ihr versteckt in einem Hinterhof am Friesenwall, in dem ihr bei schönem Wetter wunderbar draußen unter Sonnenschirmen essen könnt. Koch Toni ist kein Unbekannter. Im Lu in der Südstadt hat er zuvor bereits bewiesen, dass ihm in Sachen vietnamesischer Küche niemand so schnell etwas vormacht. Im Chum Chay setzt er nun voll und ganz auf vegetarische Küche. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Absolutes Soul Food zu günstigen Preisen. Die Hauptgerichte kosten unter zehn Euro. Wer's cremig mag, sollte die Reisnudeln mit gelbem Curry probieren, Suppen-Liebhaber ordern hier am besten eine Pho und wer Tofu liebt, sollte unbedingt den Fried Tofu auf Reisnudeln mit Limettensauce probieren.

7

© Essers Gasthaus Backhendl wie daham im Essers Gasthaus

Gutbürgerliche Küche und edle Tröpfen – genau dafür ist das Essers Gasthaus bekannt. Gekocht wird mit saisonalen, regionalen und hochwertigen Zutaten. Da versteht es sich fast schon von selbst, das auch das Fleisch aus der Region und artgerechter Tierhaltung stammt. Kenner fiebern jeweils dem ersten Donnerstag im Monat entgegen, denn dann gibt es Backhendl wie daham. Sonntags steht Original Wiener Schnitzerl mit Kartoffel-Gurken- und steirischem Bauernsalat auf der Karte. Ansonsten wechselt das Angebot regelmäßig und wartet mit saisonalen Leckereien wie Spargel und Co. auf. Bei schönem Wetter kann man hier auch wunderbar einen lauschigen und leckeren Abend im Biergarten verbringen.

8

© Christin Otto Französische Tapas in der Bagatelle Südstadt

Die Bagatelle ist ein echtes Erfolgsrezept – und genau darum hat sie nicht nur weitere Ableger in anderen Stadtteilen wie Ehrenfeld, sondern mit dem Bagatelle Kiosque sogar ein eigenes, ganz besonderes Büdchen. Das Stammhaus an der Teuteburger- Ecke Alteburger Straße gibt es seit 2015. Seither begeistert das Restaurant seine Gäste mit französischen Tapas, die in urigem Ambiente serviert werden. Vom Coq au vin und Bouef Bourguignon bis hin zu Ratatouille, gratiniertem Ziegenkäse und Miesmuscheln gibt es hier so viele Bagatellchen, dass man sie am liebsten alle probieren möchte.

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© Christin Otto Kölsch genießen im Kölsch-Kultur in Klettenberg

Frisch gezapftes Kölsch, kölsche Gastlichkeit, gutbürgerliche Küche: Das Kölsch-Kultur in Klettenberg macht seinem Namen alle Ehre. Hier bekommt ihr kölsche Klassiker wie Himmel un Äad, original Rheinischen Sauerbraten und hausgemachte Hämchensülze. Zudem bereichern saisonale Leckereien wie Spargel die Karte – der kommt im Kölsch-Kultur erntefrisch vom Beller Hof und wird wahlweise mit Sauce Hollandaise oder zerlassener Butter serviert. Dazu gibt es zum Beispiel Schnitzel, Steak oder Schinken. Bei schönem Wetter empfiehlt sich ein Platz auf der kleinen Terrasse.

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© Klaus Dyba / Chez Chef GmbH ACHT – Feine Küche in stylishem Ambiente

Weinregale aus Europaletten, unverputzte Wände und freier Blick in die offene Küche: Dass Industrial Chic auch verdammt gemütlich sein kann, davon könnt ihr euch im ACHT am Stadtgarten überzeugen. Das angesagte Restaurant in den Spichernhöfen überzeugt nicht nur durch besonders schönes Ambiente, sondern auch durch mindestens ebenso gute Küche. Serviert werden innovative regionale Gerichte mit französischen Akzenten. Ähnlich wie die Weinkarte wechselt auch die Speisekarte regelmäßig – passend zu den Jahreszeiten. Das Drei-Gang-Menü gibt es für 43 Euro, wer a la carte bestellt, zahlt für den Hauptgang zwischen 20 und 35 Euro. Bei schönem Wetter solltet ihr euch unbedingt einen Tisch im wunderschönen Innenhof sichern.

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© Christin Otto Edle Tröpfchen und mediterrane Küche im Traubenzeit

Wer Lust hat auf ein Abendessen unter freiem Himmel, für den ist der grüne und idyllische Hinterhof vom Traubenzeit in Ehrenfeld eine hervorragende Adresse. Kulinarisch hat sich das Lokal mit dem hübschen, aber schnörkellosen Bistro-Look der mediterranen Küche verschrieben – einer, bei der trotz kleiner Karte keine Langeweile aufkommt. Zwei bis drei Vorspeisen, um die fünf Hauptgerichte und zwei Desserts stellt die regelmäßig wechselnde Abendkarte zur Wahl – und beschreitet dabei auch mal ausgefallenere Wege, indem neben Klassikern wie Risotto auch mal ausgefallenere Kombis wie Wolfsbarschfilet mit gebratener Wassermelone andient.

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