11 Flohmärkte in Köln, die du kennen solltest

März ist der Monat, dem echte Trödelfans entgegenfiebern: Mit Frühlingsbeginn beenden zahlreiche Flohmärkte ihre Winterpause, sodass Jäger und Sammler ihr Jagdreview endlich wieder ausweiten können. Ob nun Krimskrams, Antikes, Gebrauchtes oder Kurios – auf den Trödelmärkten in und um Köln lassen sich tolle Schnäppchen schießen. Wir haben euch unsere elf liebsten Flohmärkte rausgesucht.

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© Christin Otto Kaufen und Verkaufen auf dem Stadtflohmarkt am Unicenter

Immer wieder samstags wird der Universitätsparkplatz neben dem Unicenter zum Treffpunkt für Trödelhändler und Schnäppchenjäger. Klamotten, Antikes, Fährräder und viele andere Sachen werden hier angeboten. Wer sich gerade neu einrichtet, der kann hier auch das ein oder andere schöne Teil für die neue Wohnung kaufen – das ist oft nicht nur günstiger, sondern vor allem nachhaltiger als die Shoppingtour im Möbelhaus. Natürlich könnt ihr auf dem Stadtflohmarkt nicht nur auf die Suche nach alten Schätzchen gehen, sondern auch selbst eure ausrangierten Waren an den Mann oder die Frau bringen. Trödeln statt Wegwerfen eben. Ein vier Meter langer Standplatz kostet 39 Euro – zuzüglich einer Müllkaution.

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© Christin Otto Flohmarkt auf dem Wilhelmplatz in Nippes

Auf dem Wilhelmplatz im Herzen von Nippes findet an mehreren Sonntagen und ausgewählten Feiertagen ein Flohmarkt statt, auf dem sich rund 150 Verkäufer versammeln – darunter professionelle Händler, aber auch Privatpersonen. Das Angebot ist entsprechend bunt gemischt und reicht von Antiquitäten und Trödel bis hin zu aussortierten Klamotten und Haushaltswaren. Neuwaren hingegen sind verboten. Wer genug von der Schnäppchenjagd hat, sollte sich am KaffeeKiosk eine Pause gönnen. Hier bekommt ihr Kaffee und Cappuccino aus der Siebträgermaschine, gemacht mit Bohnen von Van Dyck – und der macht nicht nur wach, sondern schmeckt auch. Dazu gibt es kleine Leckereien vom Muffin bis zum Croissant. Unsere kulinarische Empfehlung für die Verschnaufpause am KaffeeKiosk lautet jedoch: Unbedingt die Marktstulle probieren – die ist nämlich richtig lecker!

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© Christin Otto Trödeln an der Alten Feuerwache

Auf dem kleinen, aber feinen Flohmarkt im Innenhof der Alten Feuerwache tummeln sich ab März mindestens einmal im Monat die Schnäppchenjäger. Beliebt ist dieser Markt vor allem wegen des schönen Flairs – umgegeben vom urigen Gemäuer des Bürgerzentrums kann man hier durch das Angebot der Stände stöbern. Professionelle Händler werdet ihr hier nicht finden, denn verkauft wird ausschließlich von Privat. Wen der Flohmarktbummel ganz hungrig gemacht hat, der kann sich danach ein Plätzchen im Restaurant "Lokal Alte Feuerwache" suchen.

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© Christin Otto Flohmarktmeile am Rheinufer in der Altstadt

Einer der schönsten und auch ältesten Flohmärkte der Stadt findet im Frühling und Sommer ein- oder auch zweimal pro Monat direkt am Rhein statt. Auf der Rheinpromenade in der Altstadt, zwischen Hohenzollernbrücke und Bastei, bieten Aussteller aus ganz Deutschland ihre Waren an – und das schon seit mehr als 40 Jahren. Etwa 150 Händler, aber auch Privatpersonen laufen hier mit Porzellan, Kleinmöbeln, Antikem und Kuriosem auf. Wer hungrig ist, der sollte Ausschau nach dem Foodtruck von "Veggie Foods" halten – dort gibt es nämlich Fritten mit üppigen Veggie-Toppings und die sind richtig lecker.

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Flohmarkt am Stadion

© Christin Otto Flohmarkt am RheinEnergie-Stadion

Wer Lust auf sonntägliches Trödeln hat, der bekommt am RheinEnergie-Stadion regelmäßig die Gelegenheit dazu. An ausgewählten Sonntagen findet hier ein Floh- & Antikmarkt statt. Auf dem Vorplatz des Stadions, gegenüber der Jahnwiesen, schlagen dann die Händler mit ihren Schätzchen auf – darunter Antiquitäten und Trödel. Falls ihr also aufgrund mangelnder Fußballbegeisterung das Stadion sonst nie zu Gesicht bekommt, dann ist das vielleicht die passende Gelegenheit, die Spielstätte des FC mal auf ganz andere Art zu erleben.

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© Pixabay Flohmarkt am Südstadion

Mit Beginn des Frühlings heißt es für viele Kölner sonntags regelmäßig: Auf zum Südstadion zwischen Zollstock und der Südstadt – aber nicht etwa, wegen eines Fortuna-Spiels, sondern weil dort ab März in der Regel einmal pro Monat ein großer Flohmarkt auf dem Parkplatz der Sportanlage Süd stattfindet. Das Areal bietet Platz für mehr als 300 Händler – die Auswahl ist also groß. Antiquitäten, Raritäten, Second-Hand, alte Platten, Vasen und Gläser aus den 50er und 60er Jahren könnt ihr hier finden.

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© Christin Otto Kunterbuntes Angebot am Autokino Porz

Nicht nur am Samstag, sondern auch unter der Woche trödeln könnt ihr auf dem Gelände des Autokino Porz. Hier finden nämlich auch mittwochs und freitags (Feiertage ausgenommen) regelmäßig Märkte statt. Am Mittwoch vermischen sich Trödel und Wochenmarkt, am Freitag liegt der Schwerpunkt auf Trödel und samstags gleicht der Markt einer Mischung aus türkischem Bazar und Gemischtwarenladen – das Angebot reicht dann von Neuware, Restposten und Autoreifen bis hin zu Obst und Gemüse. Außerdem wird das Autokino natürlich auch seinem Namen gerecht, denn Filmvorstellungen, bei denen das eigene Auto zum Kinosessel wird, stehen auch regelmäßig auf dem Programm.

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© Unsplash Trödeln an der Pferderennbahn in Weidenpesch

Regelmäßig trödeln könnt ihr in Weidenpesch an der Pferderennbahn: Auf dem großen Parkplatz vor der Rennbahn findet jeden Mittwoch, Freitag, Samstag und einmal im Monat auch sonntags (außer an Renntagen) ein Flohmarkt statt. Besonders viel zu sehen gibt es allerdings, wenn das Zuschauergelände für den großen Antik-, Trödel- und Sammlermarkt öffnet. Dann könnt ihr während der Schnäppchenjagd zwischen den Tribünen und historischen Gebäuden der Galopprennbahn flanieren. In diesem Jahr ist es vom 30. Mai bis 2. Juni wieder soweit.

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© Pixabay Trödeln unterm Adler am Baui im Friedenspark

Zwischen Frühling und Spätsommer gibt es in der Südstadt einmal im Monat einen Flohmarkt in ganz besonders schöner Umgebung: In der wundervollen Atmosphäre des Bauspielplatzes im Friedenspark könnt ihr nach Herzenslust einkaufen, feilschen, klönen oder bei einem Getränk unter freiem Himmel die Seele baumeln lassen. An den Ständen im historischen Fort I findet ihr alles Mögliche – alte Schätze und Skurrilitäten, Filme, Schallplatten, Fahrräder oder Selbstgemachtes. Auch Blumen und Kräuter gibt es.

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© Clem Onojeghuo | Unsplash Bücher- und Sammlermarkt am Riehler Gürtel

Ganz in der Nähe des Kölner Zoos, am Riehler Gürtel, findet mehrmals im Jahr ein Bücher- und Sammlermarkt statt, der mit ganz besonderem Ambiente punktet. Die Stände stehen in einer idyllischen Baumallee, wodurch der Markt schon fast französisches Flair versprüht. Etwa 150 Händler versammeln sich hier jedes mal und bieten verschiedenste Dinge an: Raritäten, Trödel, Porzellan, Keramik, Kleidung und vieles mehr. Wie der Name des Marktes schon verrät, gibt es aber noch eine Besonderheit: Dieser Flohmarkt ist eine echte Fundgrube für Bücherwürmer und Literaturfans. In den unzähligen Bücherkisten findet ihr vom Krimi und Science-Fiction-Schmöker bis hin zu Belletristik, Reiseliteratur, Sachbüchern und Comics unterschiedlichsten Lesestoff.

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© Christin Otto Kölns Hinterhöfe bei den Hofflohmärkten entdecken

Die Hofflohmärkte sind eine wunderbare Gelegenheit, die versteckten Hinterhöfe zu entdecken und dabei auch noch auf Schnäppchenjagd zu gehen. Inzwischen gibt es mehr als 30 Termine, an denen sich unzählige Viertel beteiligen. Das Konzept: Zwischen 10 und 16 Uhr öffnen Bewohner ihre Hinterhöfe, Terrassen, Gärten und manchmal sogar ihre Wohnungen und verkaufen dort alles, was der eigene Hausstand so an überflüssigem Ballast hergibt. Da ist von Hausrat, Kleidung, Kinderspielzeug bis hin zu manch altem Schätzchen so ziemlich alles dabei. Für jedes Veedel gibt es jeweils eine Karte mit den verschiedenen Adressen. Aber eigentlich könnt ihr auch einfach so losziehen. Denn: Die meisten Teilnehmer dekorieren ihre Eingänge mit Ballons, Schildern und Wimpelketten, sodass man die verschiedenen Orte meist ganz von selbst findet.

  • Köln
  • Köln
  • Nippes. 4. Mai, Südstadt: 11. Mai, Agnesviertel: 18. Mai, Belgisches Viertel & Kwartier Latäng: 25. Mai, Bayenthal & Raderberg: 1. Juni, Niehl: 7. Juni, Brück: 8. Juni, Bilderstöckchen: 14. Juni, Riehl: 15. Juni, Junkersdorf & Müngersdorf: 21. Juni, Deutz: 22. Juni, Merheim: 28. Juni, Weiden & Lövenich: 29. Juni, Buchheim: 5. Juli, Zollstock: 6. Juli, Flittard & Stammheim: 12. Juli, Mülheim: 13. Juli, Ossendorf: 19. Juli, Rodenkirchen: 20. Juli, Kalk: 27. Juli, Königsdorf: 3. August, Rondorf: 10. August, Weidenpesch & Longerich: 17. August, Holweide & Höhenhaus: 24. August, Rath: 31. August, Ehrenfeld: 7. September, Dellbrück: 14. September, Sülz & Klettenberg: 21. September, Vogelsang & Bickendorf: 28. September, Lindenthal & Braunsfeld: 5. Oktober, Widdersdorf: 12. Oktober
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