11 Orte in Köln, an denen du dich ein bisschen fühlst wie in Italien

Die Kölner wissen, wie man es genießt – das dolce vita. Bloß nix zu ernst nehmen und am Ende kütt et wie et kütt. Ja, es kommt nicht von ungefähr, dass Köln als nördlichste Stadt Italiens bezeichnet wird. Auch der Kölner verbringt laue Sommernächte gerne unter freiem Himmel, genießt dabei ein gutes Glas Wein oder einen Aperol Spritz – und Pizza und Pasta gehen sowieso immer. Wenn ihr also dem letzten Italien-Urlaub immer noch hinterhertrauert, dann sind hier 11 Orte, die das Fernweh garantiert lindern:

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© Christin Otto Pizza wie in Neapel in der Pizzeria Made In Napoli

Laut und chaotisch geht es im "Made in Napoli" zu. Das liegt vor allem daran, dass die kleine Pizzeria an der Venloer Straße immer proppenvoll ist. Wer einmal einen Platz ergattert und hier gegessen hat, der weiß auch warum: Die Pizza schmeckt umwerfend und der Name "Made in Napoli" verspricht nicht zu viel. Hier bekommt ihr Pizzen mit fluffig dickem Rand und hauchdünnem Boden – so wie eine neapolitanische Pizza eben sein muss. Die Auswahl ist groß und umfasst sogar Pasta, aber wer etwas ganz Besonderes probieren will, der nimmt die Pizza "Made in Napoli" – deren Rand ist nämlich mit Büffel-Ricotta gefüllt. Oh dio!

  • Pizzeria Made In Napoli
  • Venloer Str. 502, 50825 Köln
  • Dienstag – Donnerstag: 12–15 Uhr und 17–22.30 Uhr, Freitag: 12–15 Uhr und 17–23 Uhr, Samstag. 12.30–24 Uhr, Sonntag: 13–22 Uhr
  • Mehr Info
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© Christin Otto Grande Auswahl im Andronaco Grande Mercato

Der Andronaco Grande Mercato in Ossendorf trägt das "Grande" nicht ohne Grund im Namen. In dem italienischen Feinkostladen gibt es von A wie Aceto Balsamico bis Z wie Zwiebelkonfitüre nämlich so ziemlich alles. 700 verschiedene Pasta-Sorten, 300 Öliven-Öle, Wein, italienischer Käse und eine große Frischetheke mit Fleisch und Co. – da bleibt kein Wunsch offen. Grande Angebot also. Das Beste: Im Andronaco könnt ihr nicht nur alles besorgen, um Italien in der eigenen Küche auf die Teller zu bringen – im integrierten Bistro könnt ihr euch sogar italienisch bekochen lassen. Es gibt simple Pizza und Pasta, aber auch Salat und Antipasti.

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© Alisa Welzel Rosticceria Massimo – klein, quirlig und lecker

Zuallererst: Wer im Massimo essen möchte, der sollte unbedingt vorher reservieren. Der kleine Italiener in der Südstadt hat nämlich gerade mal Platz für etwa 20 Leute und ist ziemlich beliebt. Das liegt vor allem am guten Essen, denn im Massimo gibt es Pasta, Pizza und Co. wie in Italien – und das in gemütlicher Wonzimmeratmosphäre. Da kann es schon mal passieren, dass es etwas lauter wird und man sich mit wildfremden Menschen an einer langen Tafel wiederfindet. Doch der kommunikative Kölner hat damit ja zum Glück kein Problem und genießt gerne einen quirligen und vor allem leckeren Abend. Das Massimo ist dafür jedenfalls der ideale Ort. Bei gutem Wetter stehen auch draußen ein paar Tische, an denen man sich bei Vitello Tonnato und Aperol Spritz dann wirklich fühlt wie in Bella Italia.

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© Katharina Perl Italien und die Geschichte des großen Rom am Roncalliplatz

Bella Italia hat eine große und lange Geschichte. Wir alle haben von den Römern gehört, kennen den Namen Caesar. Aber kennen wir auch die Details dieser Epoche? Falls nicht, dann könnt ihr das bei einem Besuch im Römisch-Germanischen Museum direkt neben dem Dom schnell ändern. Hier finden sich Werke von der Urgeschichte bis zum Mittelalter. Das Museum hat nicht nur die weltweit größte Sammlung an römischen Gläsern, sondern auch eine besondere Kollektion an Schmuck aus dem frühen Mittelalter. Für eine italienische Zeitreise müsst ihr also nicht bis nach Rom fliegen, sondern einfach nur rechts am Kölner Dom vorbeigehen.

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© Nicola Dreksler Ein bisschen wie in Bella Italia im Lo Sfizio

Das Lo Sfizio ist ein kleines, aber feines Restaurant im Mercato-Style: An der Frischetheke gibt es leckere Antipasti, in den Regalen lagert italienische Feinkost und mittendrin wird geschlemmt wie in Bella Italia. Ob morgens, mittags oder abends – das Lo Sfizio versorgt euch zu jeder Tageszeit mit etwas Gutem gegen den Hunger. Zum Frühstück könnt ihr euch hier ein Panino oder Facaccia bestellen und es nach dem Build-Your-Own-Sandwich-Prinzip belegen lassen: Die Basis bilden Olivenöl, Tomaten und Salat, dann könnt ihr nach Herzenslust zwischen Trüffelsalami, Pecorino, Steinpilzcreme und vielen weiteren Zutaten wählen. Auf der wechselnden Tageskarte findet ihr leckere Pizza und Pasta, gemacht mit frischen Zutaten. Der Laden in der Nähe des Ebertplatzes ist ein echter Geheimtipp für alle, die dem letzten Italien-Urlaub immer noch nachtrauern.

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© Stephan Valentin | Unsplash Pistazieneis in der Gelateria Cafeteria Süd

Wer Eis wie in Bella Italia vernaschen will, der sollte in der Gelateria Cafeteria Süd vorbeischauen. Die Gelato wird hier nämlich nach original italienischer Tradition hergestellt. Wenn es darum geht, neue Eissorten zu kreieren,  wird aber auch gerne mal experimentiert – zum Beispiel mit Hanfsamen, Gojibeeren oder sogar Parmesan und Möhren. Zu den Klassikern gehört das Pistazieneis – gemacht mit Pistazien aus dem italienischen Bronte. Aber auch das vegane, dunkle Schokosorbet "Nero" ist eine Wucht. Das dürfte nicht zuletzt an den guten Zutaten liegen. So wird die Milch beispielsweise zweimal pro Woche frisch vom Hielscher Hof bei Solingen geliefert. So soll Eis schmecken! Seit neustem gibt's zum Waffelbecher auch essbare Schoko-Löffel – nachhaltig und vegan.

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© Christin Otto Italienische Delikatessen bei Vino Spaghetti

Schon seit 1989 versorgt Vino Spaghetti die Kölner mit italienischen Delikatessen. Neben verschiedenen Nudelsorten, Weinen aus allen Regionen Italiens, erlesenen Olivenölen aus dem Mittelmeerraum, Schinken und Wurstsorten, aromatischen Käsespezialitäten sowie anderen Leckereien und Spezialitäten aus Italien gibt es hier auch eine Antipastitheke. Wer nicht selber kochen will, kann auch vor Ort genießen, denn im Vino Spaghetti könnt ihr auch gemütlich frühstücken – mit Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso, original französischen Croissants und belegten Brötchen. Mittags gibt es wechselnde Pasta-Gerichte, Salate, Antipasti und Ciabatta. Ein Stückchen Bella Italia mitten in Braunsfeld.

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© Unsplash | chuttersnap Sant' Angelo: Große Portionen für kleines Geld

Pasta-Freunde, die riesige Portionen für kleines Geld suchen, sind im Sant' Angelo im Agnesviertel goldrichtig. Wir raten euch: Bringt Hunger mit! Wer Fisch mag, dem empfehlen wir die Pasta mit Lachs. Das Interieur ist zugegebenermaßen ein wenig in die Jahre geraten, aber genau das macht es auch so gemütlich. Bei gutem Wetter werden draußen Tische aufgestellt – also ab in die Sonne! Allen Kaffeeliebhabern sei gesagt: Wenn ihr im Sant' Angelo seid, müsst ihr unbedingt einen Espresso trinken, denn der ist im ganzen Veedel bekannt.

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© Christin Otto Galestro - Italienische Espresso-Bar am Hauptbahnhof

Das Gelastro ist ein echter Geheimtipp für Koffein-Junkies, die rund um den Kölner Hauptbahnhof unterwegs sind, aber keinen XXL-Coffee a la Starbucks, sondern echte italienische Kaffeekunst wollen. Die kleine schnuckelige Espressobar liegt direkt am Bahnhofsvorplatz und wird dennoch von vielen übersehen. Dabei kann man hier nicht nur ganz hervorragend Cappuccino, Espresso und Co. trinken, sondern sich dazu auch noch italienische Naschereien wie Mandelgebäck oder Cannoli gönnen. Ein bisschen wie in Bella Italia – so lässt sich die Wartezeit auf den nächsten Zug ganz hervorragend überbrücken.

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© Christin Otto Italienische Brote und mehr im Salumi Toscani in Ehrenfeld

Italienische Spezialitäten zu fairen Preisen – genau das gibt es bei Clemente und Maria Di Prima. Die beiden betreiben den kleinen italienischen Supermarkt Salumi Toscani an der Leyendecker Straße in Ehrenfeld. Von außen sieht der Laden zwar unscheinbar aus, drinnen jedoch wartet eine große Portion Bella Italia auf euch. Pasta, Kaffee, Oliven, Käse, Fleisch – hier bekommt ihr alles, was ihr für ein leckeres italienisches Essen braucht. Unbedingt probieren solltet ihr die italienischen Brote: Ob nun traditionelles Weißbrot, Ciabatta oder Foccacia – lecker sind sie alle. Das hat sich im Übrigen rumgesprochen, denn die Brote sind oft ausverkauft. Wer eins haben möchte, sollte also früh dran sein. Und wer rechtzeitig kommt, der kann sich sein Brot auch direkt vor Ort mit Prosciutto und Co. belegen lassen.

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© Christin Otto Italienische Hausmannskost in der Bar Celentano

Die Bar Celentano wirkt auf den ersten Blick erstmal unscheinbar: Fernseher an der Wand, alles ziemlich durcheinander und wenn hier Betrieb ist, dann kann es schon mal richtig laut werden. Aber genau das macht die Trattoria Bar aus. Hier bekommt ihr die volle Dröhnung Italien. Das Essen ist hervorragend und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Sensationelle Pizzen und frische Pasta machen diesen Familienbetrieb zum echten Tipp für Fans authentischer italienischer Küche.

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