11 Orte in Köln, an denen du dich ein bisschen fühlst wie in Italien

Die Kölner wissen, wie man es genießt – das dolce vita. Bloß nix zu ernst nehmen und am Ende kütt et wie et kütt. Ja, es kommt nicht von ungefähr, dass Köln als nördlichste Stadt Italiens bezeichnet wird. Auch der Kölner verbringt laue Sommernächte gerne unter freiem Himmel, genießt dabei ein gutes Glas Wein oder einen Aperol Spritz – und Pizza und Pasta gehen sowieso immer. Wenn ihr also dem letzten Italien-Urlaub immer noch hinterhertrauert, dann sind hier 11 Orte, die das Fernweh garantiert lindern:

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© Carissa Gan/Unsplash Italienischer Charme und fantastische Pizza im Caminetto

Für viele Kölner ist das Caminetto die beste Pizzeria der Stadt. Zumindest im Süden Kölns gibt es wenige Pizzen, die so gut schmecken. Deswegen ist es im Caminetto auch immer gerammelt voll. Dazu ist es hektisch und laut, aber gerade das macht den italienischen Charme aus. Wenn man bei schönem Wetter einen Platz im Außenbereich bekommt, dann ist das wie ein Jackpot. Während das Nachbarrestaurant Pane e Vino sich auf hausgemachte Pasta konzentriert, sind es im Caminetto die Pizzen. Und wer die am liebsten auf der heimischen Couch verputzt, der kann auch einfach bei Caminetto anrufen und zum Abholen bestellen.

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© Christin Otto Grande Auswahl im Andronaco Grande Mercato

Der Andronaco Grande Mercato in Ossendorf trägt das "Grande" nicht ohne Grund im Namen. In dem italienischen Feinkostladen gibt es von A wie Aceto Balsamico bis Z wie Zwiebelkonfitüre nämlich so ziemlich alles. 700 verschiedene Pasta-Sorten, 300 Öliven-Öle, Wein, italienischer Käse und eine große Frischetheke mit Fleisch und Co. – da bleibt kein Wunsch offen. Grande Angebot also. Das Beste: Im Andronaco könnt ihr nicht nur alles besorgen, um Italien in der eigenen Küche auf die Teller zu bringen – im integrierten Bistro könnt ihr euch sogar italienisch bekochen lassen. Es gibt simple Pizza und Pasta, aber auch Salat und Antipasti.

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© Christin Otto Rosticceria Massimo – klein, quirlig und lecker

Zuallererst: Wer im Massimo essen möchte, der sollte unbedingt vorher reservieren. Der kleine Italiener in der Südstadt hat nämlich gerade mal Platz für etwa 20 Leute und ist ziemlich beliebt. Das liegt vor allem am guten Essen, denn im Massimo gibt es Pasta, Pizza und Co. wie in Italien – und das in gemütlicher Wonzimmeratmosphäre. Da kann es schon mal passieren, dass es etwas lauter wird und man sich mit wildfremden Menschen an einer langen Tafel wiederfindet. Doch der recht kommunikative Kölner hat damit ja zum Glück kein Problem und verlebt gerne einen quirligen und vor allem leckeren Abend. Das Massimo ist dafür jedenfalls der ideale Ort. Bei gutem Wetter stehen auch draußen noch ein paar Tische, an denen man sich bei Vitello Tonnato und Aperol Spritz dann wirklich fühlt wie in Bella Italia.

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© Katharina Perl Italien und die Geschichte des großen Rom am Roncalliplatz

Bella Italia hat eine große und lange Geschichte. Wir alle haben von den Römern gehört, kennen den Namen Caesar. Aber kennen wir auch die Details dieser Epoche? Falls nicht, dann könnt ihr das bei einem Besuch im Römisch-Germanischen Museum direkt neben dem Dom schnell ändern. Hier finden sich Werke von der Urgeschichte bis zum Mittelalter. Das Museum hat nicht nur die weltweit größte Sammlung an römischen Gläsern, sondern auch eine besondere Kollektion an Schmuck aus dem frühen Mittelalter. Für eine italienische Zeitreise müsst ihr also nicht bis nach Rom fliegen, sondern einfach nur rechts am Kölner Dom vorbeigehen.

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© Roland B/Tripadvisor Ein bisschen wie in Bella Italia im Lo Sfizio

Das Lo Sfizio ist ein kleines, aber feines Restaurant im Mercato-Style: An der Frischetheke gibt es leckere Antipasti, in den Regalen lagert italienische Feinkost und mittendrin wird geschlemmt wie in Bella Italia. Ob morgens, mittags oder abends – das Lo Sfizio versorgt euch zu jeder Tageszeit mit etwas Gutem gegen den Hunger. Zum Frühstück könnt ihr euch hier ein Panino oder Facaccia bestellen und es nach dem Build-Your-Own-Sandwich-Prinzip belegen lassen: Die Basis bilden Olivenöl, Tomaten und Salat, dann könnt ihr nach Herzenslust zwischen Trüffelsalami, Pecorino, Steinpilzcreme und vielen weiteren Zutaten wählen. Auf der wechselnden Tageskarte findet ihr leckere Pizza und Pasta, gemacht mit frischen Zutaten. Der Laden in der Nähe des Ebertplatzes ist ein echter Geheimtipp für alle, die dem letzten Italien-Urlaub immer noch nachtrauern.

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© Stephan Valentin | Unsplash Pistazieneis in der Gelateria Cafeteria Süd

Wer Eis wie in Bella Italia vernaschen will, der sollte in der Gelateria Cafeteria Süd vorbeischauen. Die Gelato wird hier nämlich nach original italienischer Tradition hergestellt. Wenn es darum geht, neue Eissorten zu kreieren,  wird aber auch gerne mal experimentiert – zum Beispiel mit Hanfsamen, Gojibeeren oder sogar Parmesan und Möhren. Zu den Klassikern gehört das Pistazieneis – gemacht mit Pistazien aus dem italienischen Bronte. Aber auch das vegane, dunkle Schokosorbet "Nero" ist eine Wucht. Das dürfte nicht zuletzt an den guten Zutaten liegen. So wird die Milch beispielsweise zweimal pro Woche frisch vom Hielscher Hof bei Solingen geliefert. So soll Eis schmecken! Da wundert es nicht, dass sich für dieser Eisdiele bei schönem Wetter lange Schlangen bilden.

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© Nicola Dreksler Italienisches Flair in der Weinbar Cumpane

Gute Weine, leckere Antipasti und entspannte Atmosphäre – genau das ist es, was die Weinbar Cumpane im Kwartier Latäng ausmacht. Auf der Karte findet ihr vor allem italienische Weine aus familienbezogenen Weingütern. Aber auch Peroni und Longdrinks werden im Cumpane angeboten. Ein absolutes Hightlight ist der Wein aus dem Zapfhahn: Ein Glas Sauvignon oder Pinot Grigio gibt es bereits für 4 Euro. Dass man sich im Cumpane direkt zuhause fühlt, liegt im Übrigen nicht nur an der offenen Bar und dem tollen Service. Auch die großen Tische tragen dazu bei, dass man hier nicht nur mit Freunden, sondern auch mit Fremden ins Gespräch kommt.

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© Carissa Gan | Unsplash Sant' Angelo: Essen wie bei Mama

Im Sant' Angelo im Agnesviertel fühlt man sich direkt willkommen. Die beiden sizilianischen Brüder Giuseppe und Angelo Di Salvo versprechen Freude am Essen – so steht es nicht nur auf der Visitenkarte des Sant' Angelo, so ist es auch. Denn: Hier könnt ihr essen wie bei einer italienischen Mama. Optisch wirkt hier alles ein wenig nostalgisch, aber gerade das macht es so gemütlich. Bei gutem Wetter werden auch draußen Tische aufgestellt – also ab in die Sonne! Allen Kaffeeliebhabern sei gesagt: Wenn ihr im Sant' Angelo seid, müsst ihr unbedingt einen Espresso trinken, denn der ist im ganzen Veedel bekannt.

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© Christin Otto Galestro - Italienische Espresso-Bar am Hauptbahnhof

Das Gelastro ist ein echter Geheimtipp für Koffein-Junkies, die rund um den Kölner Hauptbahnhof unterwegs sind, aber keinen XXL-Coffee a la Starbucks, sondern echte italienische Kaffeekunst wollen. Die kleine schnuckelige Espressobar liegt direkt am Bahnhofsvorplatz und wird dennoch von vielen übersehen. Dabei kann man hier nicht nur ganz hervorragend Cappuccino, Espresso und Co. trinken, sondern sich dazu auch noch italienische Naschereien wie Mandelgebäck oder Cannoli gönnen. Ein bisschen wie in Bella Italia – so lässt sich die Wartezeit auf den nächsten Zug ganz hervorragend überbrücken.

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© Christin Otto Italienische Brote und mehr im Salumi Toscani in Ehrenfeld

Italienische Spezialitäten zu fairen Preisen – genau das gibt es bei Clemente und Maria Di Prima. Die beiden betreiben den kleinen italienischen Supermarkt Salumi Toscani an der Leyendecker Straße in Ehrenfeld. Von außen sieht der Laden zwar unscheinbar aus, drinnen jedoch wartet eine große Portion Bella Italia auf euch. Pasta, Kaffee, Oliven, Käse, Fleisch – hier bekommt ihr alles, was ihr für ein leckeres italienisches Essen braucht. Unbedingt probieren solltet ihr die italienischen Brote: Ob nun traditionelles Weißbrot, Ciabatta oder Foccacia – lecker sind sie alle. Das hat sich im Übrigen rumgesprochen, denn die Brote sind oft ausverkauft. Wer eins haben möchte, sollte also früh dran sein. Und wer rechtzeitig kommt, der kann sich sein Brot auch direkt vor Ort mit Prosciutto und Co. belegen lassen.

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© bruce mars/Pexels Italienische Hausmannskost in der Bar Celentano

Die Bar Celentano wirkt auf den ersten Blick erstmal unscheinbar: Fernseher an der Wand, alles ziemlich durcheinander und wenn hier Betrieb ist, dann kann es schon mal richtig laut werden. Aber genau das macht die Trattoria Bar aus. Hier bekommt ihr die volle Dröhnung Italien. Das Essen ist hervorragend und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Sensationelle Pizzen und frische Pasta machen diesen Familienbetrieb zum echten Tipp für Fans authentischer italienischer Küche.

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