Motiko – in Köln gibt es jetzt Deutschlands erste Mochi-Bar

© Christin Otto

Sie sind bunt, rund, süß und erfrischend lecker. Genau, die Rede ist von Mochis. Oder besser gesagt: Mochi-Eis. Was vor ein paar Jahren allenfalls etwas für Japan-Kenner war, ist inzwischen in aller Munde. Im wahrsten Sinne des Wortes. Fast jede Ramen-Bar, die etwas auf sich hält, hat die japanischen Reiskuchen mit der Eis-Füllung auf der Karte – und auch in Poké-Läden werden sie immer häufiger als Dessert angeboten. Kein Wunder, schließlich sehen Mochis nicht nur hübsch aus, sie sind auch vegan, glutenfrei und gelten als gesündere Alternative zum Eis.

Da war es fast nur eine Frage der Zeit, bis sie eröffnen würde: Deutschlands erste Mochi-Bar. Genau die findet ihr jetzt in Köln. Das Motiko ist nur ein paar Schritte vom Hauptbahnhof entfernt und hat sich ganz und gar dem japanischen Trend-Dessert verschrieben. Etwa 20 verschiedene Geschmacksrichtungen bekommen Mochi-Liebhaber hier geboten – von Klassikern wie Schoko und Vanille bis hin zu ausgefalleneren Sorten wie Kokos-Mandel, Matcha, Pistazie oder Aloe Vera ist alles dabei.

© Christin Otto
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Besonders ist im Motiko aber nicht nur die riesige Auswahl, sondern auch die Konsistenz der Mochis. Die softe Cremé auf Kokosnussmilch-Basis im Inneren schmilzt im Gegensatz zu anderen Eis-Mochis nämlich nicht. Der Vorteil: weniger Schlabberei und mehr Zeit, um das Ganze entspannt zu vernaschen.

Genau das solltet ihr im Motiko übrigens unbedingt vor Ort tun. Denn auch wenn es die Mochis auch zum Mitnehmen gibt, so werden sie im Café so schön dekoriert und angerichtet, dass es fast schon eine Schande wäre, sich diese Kunst auf dem Teller – oder besser gesagt: auf der schwarzen Schieferplatte – entgehen zu lassen. Selbiges gilt für Getränke wie die Grapefruit-Limo. Die kommt zwar aus der gekühlten Dose, wird im Glas dann aber so schön hergerichtet, dass sie glatt als alkoholfreier Cocktail durchgehen könnte. Fotogener haben wir in Köln wohl selten genascht – und angesichts der hochsommerlichen Temperaturen kommt das Motiko ohnehin wie gerufen.

© Christin Otto
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Unbedingt probieren: die Mochis in den Geschmacksrichtungen Kokos-Mandel, Haselnuss, Pistazie und Matcha.

Besonderheit des Ladens: hier gibt es eine riesige Auswahl an veganen Mochis – die Geschmacksrichtungen reichen von fruchtig bis nussig.

Mit wem gehst du hin: Japan-Fans, Naschkatzen und Instagramern, die fotogenes Food suchen.

Preise: jeder Mochi kostet 2,40 Euro.

Motiko Cologne | An den Dominikanern 2, 50668 Köln | Montag – Samstag: 12–20 Uhr | Sonntag: 12–18 Uhr | Mehr Info

Die Fotos für den Beitrag wurden mit der Sony Alpha 7ii gemacht.

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