11 Dinge in Köln, die ihr an einem Sonntag im März machen könnt

Der März ist in Köln nicht nur jeck, sondern auch frühlingshaft – zumindest laut Kalender, denn der markiert den 20. März als offiziellen Frühlingsanfang. Da sich das Wetter aber im seltensten Fall exakt nach Kalenderterminen richtet, müssen wir im März mit allem rechnen – von strahlendem Sonnenschein, über graue Wolken und Regen bis hin zu eher ungemütlichen Temperaturen. Dementsprechend unentschlossen ist man oft, wenn es um die Sonntagsplanung geht. Raus in die Natur oder doch lieber rein zum Aufwärmen? Wir haben euch eine bunte Mischung zusammengestellt.

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© Christin Otto Blick in die Backstube bei Bergheim's - Die Meisterbäckerei

Die Verwechslungsgefahr zwischen der "Meisterbäckerei Bergheim" in Lindenthal und "Bergheim's - die Meisterbäckerei" in Sülz ist hoch. Macht aber nix. Schließlich gehören beide zusammen. Während in Lindenthal Papa Frank Bergheim das Zepter in der Hand hält, hat sich in Sülz Sohn Tim ein eigenes Backparadies geschaffen. Dass hier die nächste Generation am Werk ist, merkt man schnell. Die Bäckerei wirkt jünger und moderner als viele Traditionsbäckereien. Von Hand gebacken wird aber auch hier. Dank der kleinen offenen Backstube direkt neben dem Verkaufstresen könnt ihr dem Bäckermeister sogar beim Teigkneten zuschauen. Wer gerade nicht in Sülz unterwegs ist, der bekommt die leckeren Bergheim's-Backwaren nun übrigens auch in der Markthalle im Belgischen Viertel.

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© Christin Otto Im Wallczka lecker in den Tag starten

Rührei, Joghurt, Wurst- und Käseplatten gibt es im Wallczka in Ehrenfeld jeden Morgen. Wer noch mehr Auswahl möchte, sollte am Wochenende vorbeischauen. Dann stehen nämlich auch Leckereien aus der internationalen Frühstücksküche zur Auswahl. Pancake-Liebhaber sollten unbedingt den Syrniki probieren – ein fluffiger russischer Quarkpfannekuchen mit Erdbeer-Sauce. Aber auch das Shakshuka ist zu empfehlen. Besonders lohnt sich der Frühstücksbesuch am Sonntag, denn dann gibt es auch noch Eggs Benedict und Eggs Florentine. Das Beste: Um in den Genuss dieser Leckereien zu kommen, müsst ihr keine besonders frühen Vögel sein. Am Wochenende darf nämlich bis 15 Uhr gefrühstückt werden und bei schönem Wetter tut man das natürlich am besten auf der Terrasse.

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© AbenteuerHallenKALK Klettern, BMX und mehr in den AbenteuerHallenKALK

In zwei ehemaligen Fabrikhallen im Herzen von Kalk liegen sie – die AbenteuerHallenKALK. Hier könnt ihr auf insgesamt mehr als 5000 Quadratmetern Fläche aktiv werden. In der AbenteuerHalle selbst gibt es neben der 12 Meter hohen Kletterwand auch Platz für Basketball, Inline-Skating und Streetsoccer. Nach dem Sport könnt ihr euch hier in der Cafeteria eine Pause gönnen. Nebenan, in der Halle 59, kommen Skater und BMX-Fahrer auf ihre Kosten. Auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Außengelände können sich Biker im Trialareal und Dirtparcours austoben. Am 23. Juni 2019 ist übrigens wieder der Mädelsflohmarkt in den Abenteuerhallen zu Gast – hier könnt ihr auf 1000 Quadratmetern stöbern, feilschen und trinken.

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© Wachsfabrik Künstlern über die Schulter schauen in der Wachsfabrik

Wer sehen will, was Kölner Künstler in ihren Ateliers so treiben, der sollte in der Kölner Wachsfabrik an der Industriestraße 170 vorbeischauen. Auf dem ehemaligen Industriegelände sind nämlich Galerien und Künstler-Werkstätten beheimatet, die an jedem ersten Sonntag im Monat ihre Türen für umme für Besucher öffnen. Wer nicht so lange warten will oder sowieso am liebsten selbst kreativ ist, der kann in der Wachsfabrik auch Workshops und Kurse belegen. Und wenn ihr schon mal da seid, dann könnt ihr im kleinen Wachsfabrik-Café auch eine Kaffeepause einlegen. Wenn ihr wollt, dass dieser tolle Ort erhalten bleibt, solltet ihr die entsprechende Petition unterschreiben. Denn: Einem Großteil der Künstlerinnen und Künstler wurde aktuell fristlos gekündigt. Die Betreibergesellschaft plant aus dem Zentrum ein Gewerbegebiet zu machen.

  • Wachsfabrik
  • Industriestr. 170, 50999 Köln
  • Jeden ersten Sonntag im Monat haben Kunst- Ateliers von 14 bis 18 Uhr geöffnet, Café: Montag – Samstag: 14–19 Uhr
  • Jeden ersten Sonntag im Monat: Eintritt frei
  • Mehr Info
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© Christin Otto Dicke Kartoffeln bei Mister Kumpir

Von wegen die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln: Die größten und wohl auch leckersten Knollen von ganz Ehrenfeld gibt's bei Mr. Kumpir an der Venloer Straße. Der türkische Imbiss serviert Ofenkartoffeln garniert mit Salaten, Pasten, Gemüse – wahlweise auch Dönerfleisch, Würstchen oder Thunfisch. Das Besondere: Die Kartoffelmasse wird vorher mit Käse und Butter durchmischt. Da ist sowohl für Fleischfresser als Vegetarier was dabei. Lecker, macht satt und schont den Geldbeutel.

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© Pixabay Wisente beobachten im Wildpark Dünnwald

Mufflons, Wildschweine, Hirsche und Nilgänse begegnen euch im Wildpark Dünnwald. Doch damit nicht genug: Absolute Attraktion sind die Wisente – eine Wildrindart, die in freier Natur in Deutschland ausgestorben ist. Der Legende nach hatte der Kölner Zoo die Wisente in den 70er auf Erholungsurlaub geschickt. Also fuhren sie mit der KVB bis zum Dünnwalder Wildpark und kamen – weil es ihnen so gut gefiel – einfach nie zurück. Ob es sich wirklich so zugetragen hat, sei mal dahingestellt, fest steht aber: Die Tiere werden Dünnwald in großen Gehegen naturnah und artgerecht gehalten. Von der Aussichtskanzel aus habt ihr sogar die Möglichkeit, sie ohne störenden Zaun zu beobachten. Auch rund um den Wildpark gibt es viel zu entdecken. Naturschutzgebiete, Seen und die größte zusammenhängende Waldfläche auf Kölner Boden laden zum entdecken und zu Touren in der Natur ein.

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© Pixabay Baden bei über 30 Grad in der Claudius Therme

Wärme, Wellness, Wohlfühlen: Die Claudius Therme im Kölner Rheinpark ist der perfekte Ort, um sich mal rundum verwöhnen zu lassen. Hier könnt ihr hier in verschiedenen Thermalbecken baden, die Wassertemperaturen von 33 bis 37 Grad haben. Eine Sauna, einen Wellness- und Beauty-Bereich gibt es selbstverständlich auch. Der ideale Ort also, wenn das Wetter mal wieder so gar nicht zum Draußensein einlädt. Und wenn es sich Petrus dann doch noch anders überlegt, könnt ihr nach dem Besuch in der Claudius Therme direkt noch einen Spaziergang durch den Rheinpark machen und den Blick auf den Dom genießen.

  • Claudius Therme
  • Sachsenbergstraße 1, 50679 Köln
  • täglich 9 – 0 Uhr
  • Montag – Freitag: Zwei Stunden: 13,50 Euro, vier Stunden: 19,50 Euro, Tageskarte: 24,50 Euro, Samstag – Sonntag: Zwei Stunden: 15,50 Euro, vier Stunden: 21,50 Euro, Tageskarte: 29,50 Euro
  • Mehr Info
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© Christin Otto Kaffee und Cheesecake bei The Coffee Gang

Den Kaffeegangstern von Köln kommt nur das Beste in die Tasse – und genau darum greift The Coffee Gang ausschließlich auf hochwertige Bohnen zurück, die fair und möglichst direkt gehandelt werden. Meist kommen die von deutschen Röstern. So gibt es am Hohenstaufenring – und inzwischen auch in einer zweiten Coffee-Gang-Filiale im Agnesviertel – zum Beispiel den unter Kaffeefans beliebten JB Kaffee. Das schmeckt am Ende nicht nur toll, sondern es sieht auch so aus. Latte Art beherrschen die Gangster nämlich aus dem Effeff. Dazu empfehlen wir ein Stück vom hausgemachten Cheesecake – der gehört zu den besten der Stadt.

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© Flickr / Shepard4711 / CC BY-SA 2.0 Kunst und Natur im Schlosspark Stammheim

Wer im Rechtsrheinischen unterwegs ist und dem Trubel entkommen will, der findet im Schlosspark Stammheim Ruhe. Die kleine Grünanlage direkt am Stammheimer Rheinufer ist nicht nur Heimat für viele Alexandersittiche – hier treffen auch alte Baumbestände auf moderne Kunst. Rosarote Kirschblüten im Frühjahr und buntes Laub im Herbst bilden die Kulisse für verschiedene Skulpturen, die jährlich wechseln. Kunst auf grünem Rasen also und das auch noch ganz ohne Eintritt. Hier könnt ihr auf Entdeckungstour gehen oder auch einfach nur auf einer Bank sitzen und vor euch her träumen.

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© Christin Otto Selbstbedienung im Rex am Ring

Das Rex am Ring ist ein Kölner Traditionskino. 1928 wurde es eröffnet – damals noch unter dem Namen „Lichtspiele des Westens“. 2014 dann die Schließung. Drei Jahre dauerte es, bis das Rex 2017 den Betrieb wieder aufnahm – modernisiert und mit neuer Technik ausgestattet. Heute gibt es hier sieben Säle und Snacks aus dem Selbstbedienungs-Bereich. Kino ohne großes Drumrum eben – dafür aber günstiger als viele Konkurrenten. Wer Schnäppchen liebt, geht am besten donnerstags ins Rex – dann ist Kino-Tag und Tickets sind mit 4,50 Euro besonders preiswert. Dienstags werden französische Originalvorstellungen gezeigt und am Pfingstmontag flimmert im Rahmen des Iconic Movie Monday der Kubrick-Klassiker "Clockwork Orange" (6 Euro, 21 Uhr) über die Leinwand.

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© Christin Otto Essen wie in Shanghai im Shanghai Küche

Wirklich authentische chinesische Küche zu finden, war in Deutschland lange Zeit gar nicht so einfach – denn die eingedeutschte Variante á la Ente-Süß-Sauer erfreute sich großer Beliebtheit und kein Gastronom aus Fernost traute sich so recht, mit diesen Vorlieben und Gewohnheiten zu brechen. Das Shanghai Küche im Belgischen Viertel hat den Schritt gewagt und versucht, Gerichte aus der Küche Shanghais in Köln zu etablieren. Zum Glück, kann man da nur sagen, denn nicht nur die hausgemachten Maultaschen sind köstlich – auch die übrigen Gerichte wie das Rindfleisch in Austernsoße oder die gebratene Aubergine mit Paprika und Kartoffeln sind einfach nur köstlich. Unbedingte Empfehlung!

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