11 Ausflüge in Köln, die du zwischen den Jahren machen kannst

Die Zeit zwischen den Jahren – und der ganzen Völlerei – eignet sich perfekt dazu, um mal wieder einen Ausflug zu machen. Und auch wenn der Lockdown unsere Möglichkeiten dieses Jahr einschränkt, gibt es in Köln viele schöne Orte im Grünen, an denen wir ganz entspannt die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester genießen können. Falls ihr nach dem Fest ein bisschen Abwechslung sucht, haben wir euch 11 Ausflugsziele in Köln rausgesucht.

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© Christin Otto Auf Entdeckungstour im Rheinpark

Zwischen der Deutzer Messe und dem Mülheimer Hafen liegt der Rheinpark. Wie der Name es schon vermuten lässt, liegt er entlang des Rheinufers mit einem prächtigen Blick auf die Kölner Altstadt. Besonders auffällig sind die Schienen, die hier überall liegen. Denn tatsächlich fährt hier eine Kleinbahn regelmäßig ihre Runden, die 1957 zur Bundesgartenschau errichtet wurde. Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die von der Gartenschau übrig geblieben sind. Skulpturen, ältere Gebäude oder Wasseranlagen zieren die Wege des riesigen Stadtparks. Für Kinder gibt es einen großen Abenteuerspielplatz und der Skatepark lockt ebenfalls viele Besucher*innen an. Außerdem grenzt die Claudius Therme an den Rheinpark und lädt zum Entspannen ein.

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© Christin Otto Den Fühlinger See umrunden

Der Fühlinger See lockt nicht nur zum Wassersport, Baden und in der Sonne liegen, sondern eignet sich auch perfekt für eine kleine Wanderung. Man muss ja nicht immer direkt ins Wasser – auch der Anblick kann beim Wandern echt schön sein. Ihr könnt beispielsweise nördlich am Friedhof in Fühlingen starten und den See dann einmal komplett umrunden – das sind ungefähr neun Kilometer mit schöner Sicht direkt aufs Wasser.

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© Pixabay Rund um die Zündorfer Groov

Die Zündorfer Groov ist eine kleine Freizeitinsel im Stadtteil Porz-Zündorf, die zum Baden und Faulenzen einlädt – oder zum Wandern. Je nach Zeit, Fitness und Motivation könnt ihr eure Strecke selbst festlegen. Ein richtiger Tagesausflug wird der Trip, wenn ihr in Wahn startet und euch dann über eine ausgedehnte Rundtour am Rhein entlang bis zur Groov bewegt – das wären über 20 Kilometer. Zum Startpunkt gelangt ihr easy mit der S-Bahn S12, die bis nach Köln-Wahn fährt. Die Gegend rund um die Groov ist jedenfalls richtig schön und ihr könnt prima direkt am Wasser spazieren. Da kommt, nicht weit vom Zentrum entfernt, richtige Urlaubsstimmung auf.

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© Christin Otto Eine Brückentour durch Köln

Im Lockdown kann auch ein langer Spaziergang zum Ausflug werden. Habt ihr schon mal eine Brückentour durch Köln gemacht? Wenn ihr richtig ambitioniert seid, gilt es sieben Brücken zu überqueren: Im Süden geht's los mit der Rodenkirchener Rheinbrücke, es folgt die Südbrücke, die Severinsbrücke, die Deutzer Brücke, die Hohenzollernbrücke, im Norden dann noch die Zoobrücke und die Mülheimer Brücke. Die Route könnt ihr euch flexibel gestalten – und natürlich auch ein, zwei Brücken weglassen, wenn es auch sonst zu anstrengend wird.

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© Christin Otto Einen Abstecher zum Naturschutzgebiet "Am Hornpottweg"

Unweit des Dünnwalder Wildparks findet sich ein ganz besonderes Biotop: das Naturschutzgebiet "Am Hornpottweg". In Köln ist diese Art von Lebensraum sogar einzigartig. Denn: In der Sumpflandschaft ist die Artenvielfalt besonders groß. Eigentlich war das Ganze einmal eine Kiesgrube – als die dann stillgelegt wurde, hatte man es mit dem Auffüllen aber nicht besonders eilig, sodass sich erst Tümpel und später ein ganzer Sumpf entwickelte. Weil das 40 Hektar große Naturschutzgebiet zuletzt immer mehr zuwuchs, wurden sogar zwei Wasserbüffel angesiedelt, die das Grün wegfressen. Den Sumpf selbst darf man zwar nicht betreten, aber von verschiedenen Aussichtspunkten könnt ihr den Bereich überblicken. Mit ein bisschen Glück erspäht ihr hier Eulen, Fischadeler, Kraniche und andere Tiere. Und der Weg führt durch jede Menge Wald, der herrlich ruhig ist. Wenn ihr eine Wanderung ohne Auto plant, dann fahrt vom Breslauer Platz einfach mit dem Bus 260 bis zum Nittumer Weg in Leverkusen – das dauert keine 40 Minuten und dann könnt ihr eure Route starten.

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© Christin Otto Die Wahner Heide erkunden

Ein Spaziergang durch die Wahner Heide lohnt sich eigentlich das ganze Jahr – im Spätsommer ist das Farbenspiel des Heidekrauts zwar besonders beeindruckend, aber auch im Herbst, wenn die violette Farbe langsam verblasst, kann man toll durch die Heide spazieren. Dann färbt sich das Laub in herbstliches Gelb und Orange, jede Menge Pilze wachsen auf dem Boden, überall raschelt und knackt es beim Erkundungsspaziergang. Am besten erreicht ihr die im Südosten Kölns gelegene Heide mit dem Auto oder mit dem Fahrrad, verschiedene Parkplätze gibt es direkt in der Nähe.

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© Christin Otto Die Rodenkirchener Riviera entlang spazieren

Gestresst, müde, genervt? So ein Spaziergang entlang der Rodenkirchener Riviera kann da Wunder wirken. Denn hier, fernab vom Großstadtrummel und direkt am Rhein, könnt ihr die Seele baumeln lassen, den Blick aufs Wasser genießen, die Füße in den Sand stecken, Möwen und Schiffe beobachten. Während im Sommer echtes Beach-Feeling aufkommt, könnt ihr im Herbst das Bunt der Bäume bei einem Spaziergang entlang der Uferstraße bestaunen. Wobei man eigentlich gar nicht weiß, was man nun beeindruckender finden soll - die Natur, den Rhein oder doch die prachtvollen Stadtvillen.

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© Valerie Dörner Aus Mülheim zum Von-Diergardt-See

Nördlich von Mülheim gibt es jede Menge schöne Fahrradwege, Wiesen, Felder, Wälder und Natur zu erkunden. Für eine 35 Kilometer lange Radtour fahrt ihr von Mülheim aus erstmal nach Osten Richtung Dellbrück – danach geht's eigentlich nur noch durchs Grüne. Rund um die Dellbrücker Heide, den Tierpark Dünnwald, das Naturschutzgebiet am Hornpottweg und den Von-Diergardt-See gibt es jede Menge Natur zu entdecken und Radwege zu befahren. Und auch der Rückweg kann sich sehen lassen: Über Flittard geht's wieder an den Rhein und dann an Stammheim vorbei wieder nach Mülheim. Hier ist es richtig idyllisch und die Ruhe am Rhein lässt sich bestens genießen.

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© HOWICC BY 3.0 (via Wikimedia Commons) Villenspaziergang durch Marienburg

Wieso nicht auch mal ein völlig neues Veedel erkunden? Alle sprechen immer von den prachtvollen Marienburger Villen – doch wie sieht es in Kölns luxuriösem Veedel wirklich aus? Wie wohnt die kölsche High Society? In Marienburg treffen architektonische Meisterwerke auf üppige Grünflächen. Insbesondere zur Weihnachtszeit lohnt es sich, die pompös-geschmückten Villen zu bestaunen. Anschließend könnt ihr noch einen Abstecher in den Marienburger Südpark machen oder euch den Golfplatz anschauen – selbstverständlichen darf der in Marienburg nicht fehlen.

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© Christin Otto Eine große Runde am Decksteiner Weiher

Für eine große Tour um den Decksteiner Weiher müsst ihr gar nicht weit rausfahren – starten könnt ihr in Sülz und lauft einfach immer Richtung Grün. Rund um den Decksteiner Weiher erstreckt sich dann ein ausgedehnter Wanderweg, auf dem ihr knapp 10 Kilometer zurücklegen und jede Menge Natur genießen könnt. Dabei fühlt man sich schon wie mitten auf dem Land, dabei liegt der Weiher nicht weit von der viel befahrenen Militärringstraße entfernt.

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© Christin Otto Wandern im Königsforst

Raus aus der Stadt und rein in die Natur: Das Naturschutzgebiet Königsforst zwischen Köln und Bergisch Gladbach ist der ideale Ort für eine umfangreiche Wanderung. Ein ganz besonderes Highlight: Der im Königsforst gelegene Monte Troodelöh ist mit 118 Metern die höchste Erhebung der Stadt Köln. Also denkt dran, es kann beim Wandern auch ein bisschen anstrengend werden. Wer die Anreise mit der KVB bestreiten will, fährt mit der Linie 9 direkt bis zur Haltestelle Königsforst.

Titelbild: © Dominik Dombrowski | Unsplash

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