11 Dinge, die Corona uns über Köln gelehrt hat

© Eric Weber | Unsplash

Die letzten Monate waren für uns alle eine merkwürdige Erfahrung – für die einen ging es an die Substanz, andere mussten zumindest mal damit klarkommen, den ganzen Tag zu Hause zu sitzen. Manche sind unter die Heimwerker gegangen, Kultur hat sich ins Internet verlagert und der nächste Supermarkt war plötzlich wichtiger als die Stammkneipe – schließlich haben wir da für Monate unser Kölsch bekommen. Durch Corona haben wir nicht nur uns selbst, unsere Mitbewohner, Partner und Nachbarn besser kennengelernt, als wir es je wollten. Nein, auch unsere schöne Stadt hat sich plötzlich von einer ganz anderen Seite gezeigt. Welche Erkenntnisse wir dabei hatten, haben wir euch deshalb aufgeschrieben:

1. Die KVB kommt zu spät, auch wenn es kaum Fahrgäste gibt.

2. Solange der Dom noch steht, bricht keine richtige Panik aus.

3. Wir haben zwar jahrelang an Karneval geprobt, aber so ganz klappt das mit den Masken doch noch nicht.

4. Für schöne Ausflüge müssen wir nicht mal bis in die Eifel.

5. Sogar während einer Pandemie fühlt sich der Zülpicher Platz am Wochenende an wie Karneval.

6. Wohnungen mit Balkon sind und bleiben Luxusgüter.

7. Kölsch schmeckt zu Hause einfach nicht so gut wie in der Kneipe.

8. Aufs Veedel ist mehr Verlass als auf alles andere.

9. Der Effzeh kann einfach nicht ohne sein Publikum – und das Publikum nicht ohne den Effzeh.

10. So sehr wir Köln auch lieben – nach Monaten von #stayathome müssen selbst wir mal raus aus der Stadt.

11. Das Kölsche Grundgesetz stimmt – denn auch Christian Drosten weiß am Ende nur: „Et kütt wie et kütt“.

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