11 Dinge, die du an einem Sonntag im November machen kannst

Der November ist in diesem Jahr der Monat des Lockdowns. Events sind gestrichen, die Gastro musste schließen und darf nur noch Liefer- und Abholgeschäft anbieten. Weil es aber unmöglich gesund sein kann, sich komplett zu Hause zu verkriechen, lautet unser Tipp für den Sonntag im November: Raus an die frische Luft! Tolle Orte für Spaziergänge, (Glühwein-)Wanderungen und Radtouren gibt es in Köln schließlich zur Genüge. Wenn euch dann doch nicht nach sonntäglicher Frischluftkur zumute ist, dann holt euch was Süßes oder Frühstücksbrötchen beim Bäcker und schlemmt zu Hause, kauft euch ein paar Pflanzen bei Dinger's oder lasst euch was Leckeres zum Abendessen liefern.

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© Christin Otto Dicke Wickel & leckere Kuchen in der Mehlwerkstatt

Leckere Brote und Brötchen, mal hell, mal dunkel, mal mit Körnern und Nüssen, mal ohne – all das gibt es in der Mehlwerkstatt in Ehrenfeld. Bekannt ist die Bäckerei, die früher zu "Zeit für Brot" gehörte, aber vor allem für ihre dicken Zimtschnecken – ähm: Wickel. So heißen die Schnecken jetzt nämlich. Doch Name hin oder her – fest steht, dass diese aus Hefeteig gemachten Sünden einfach zu jeder Tageszeit gehen. Geschmacklich hat es uns vor alle die mit Ahornsirup und Walnuss angetan. Ja, sogar eine vegane Schnecke gibt es. Lecker sind aber auch die Blechkuchen – der Carrot Cake beispielsweise bringt nicht nur süßes Frosting mit, sondern auch noch Körner für den Crunch. Wer etwas Herzhaftes sucht, der wird natürlich auch fündig. Wir empfehlen in diesem Fall die Stullen – die gibt es für Veganer*innen, Vegetarier*innen und Fleischesser*innen.

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© Christin Otto Winterzauber am See am Stadtwald

Auch in Corona-Zeiten müsst ihr in Köln nicht gänzlich auf einen Weihnachtsmarkt verzichten. In Lindenthal gibt es nämlich denn Winterzauber am See – und der darf sogar bis zum 31. Januar bleiben. Auf der Außenterrasse des Leonardo Royal Köln Hotel am Stadtwald bekommt ihr neben Glühwein und Gaffel Kölsch auch weihnachtliche Snacks – alles natürlich nur zum Mitnehmen.

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© Christin Otto Durch den Königsforst spazieren

Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Köln teilt sich mit dem Bergischen den Königsforst, der gleich hinter Rath Heumar beginnt. Der Weg in den Wald eignet sich perfekt für eine Fahrradtour. Falls euch das aber zu weit ist, gelangt ihr auch mit der Linie 9 ans Ziel. Das Naturschutzgebiet ist der ideale Ort für einen ausgiebigen Spaziergang. Hier könnt ihr nämlich wunderbar entspannen, abschalten und fernab des Trubels die Natur genießen.

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© Gaffel Die neue Rievkoochebud am Hauptbahnhof testen

30 Jahre lang – bis 2004 – stand auf dem Bahnhofsvorplatz die legendäre Rievkoochebud. Bis sie dann irgendwann verschwand – zum Leidwesen kölscher Kartoffelgourmets. Nun lässt ein kölsches Urgestein die Tradition wieder aufleben: Reibekuchen Heinz brutzelt Rievkooche am Hauptbahnhof, genauer gesagt aus dem Gaffel am Dom heraus. Das Geheimnis der Reibekuchen: Sie sind etwas kleiner und damit besonders knusprig. Bestellen könnt ihr sie nicht nur klassisch mit Apfelkompott oder Zimt und Zucker – als Beilage gibt es auch Preiselbeeren, Rübenkraut, Ahornsirup oder Schwarzbrot.

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© Ricarda Nieswandt Pflanzen kaufen und mehr bei Dinger’s

Lust auf ein bisschen Tropen-Feeling? Dann ab zu Dinger’s! Kölns größtes Gartencenter ist eine riesige, überdachte grüne Oase und eine echte Institution – hier kauft man nämlich nicht nur Blumen und Pflanzen, sondern geht mit Oma sonntags auch im PalmenCafé Waffeln essen. Unter den riesigen Palmen könnt ihr euch – ganz unabhängig von Wetter und Jahreszeit – fühlen wie im Sommerurlaub. Außerdem gibt es hier eine richtig große Auswahl an Kakteen und Sukkulenten für alle, die auch ihr eigenes Zuhause gerne in eine grüne Oase verwandeln wollen.

  • Dinger's Gartencenter
  • Goldammerweg 361, 50829 Köln
  • Montag–Freitag 10–18 Uhr, Samstag: 10–18 Uhr, 4. Oktober – 20. Dezember: Sonntag: 11–16 Uhr
  • Während des Lockdowns muss das Café geschlossen bleiben
  • Mehr Info
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© Carolin Franz Café Rheinspaziert – ein neuer Veedelstreff für Mülheim

Das Café Rheinspaziert in Mülheim ist ein echter Allrounder: Ihr könnt schon morgens zum Frühstücken kommen, euch zum Mittagessen verabreden oder ganz gemütlich einen Kaffee trinken. Auf der Karte findet ihr von Reibekuchen und Sandwiches über Salate und Suppen bis hin zu hausgemachten Crêpes und Kuchen das passende Gericht für jeden Hunger. Besitzerin Tatjana legt dabei nicht nur Wert auf eine offene, familiäre Atmosphäre, sondern auch auf Produkte aus der Region. Das kommt an: Ob alt oder jung, mit Kind oder ohne, mit Hund oder Laptop zum Arbeiten – das Publikum ist seit Tag eins bunt gemischt. 

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© Christin Otto Am Decksteiner Weiher die Seele baumeln lassen

Der Decksteiner Weiher ist der ideale Ort, um mitten in der Stadt mal die Seele baumeln zu lassen. Die beiden Wasserflächen des Weihers werden durch einen Kanal verbunden, an dem Baumalleen im Sommer Schatten spenden und im Herbst für ein buntes Farbenspiel sorgen. Auch im Frühjahr, wenn die Krokusse blühen, ist der Decksteiner Weiher ein echter Hingucker. Hier könnt ihr die Natur genießen – vor allem nach Feierabend. Am Wochenende hingegen ist etwas mehr los, denn dann seid ihr meist nicht die einzigen, die hier eine Auszeit suchen. Wer Stärkung braucht, kann  – wenn nicht gerade Lockdown ist – auf der Terrasse des Restaurants "Haus am See" alle Viere gerade sein lassen und wem eher nach etwas mehr Action ist, der schwingt auf dem Minigolfplatz nebenan den Schläger.

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© Christin Otto Kunst und Natur im Schlosspark Stammheim

Wer im Rechtsrheinischen unterwegs ist und dem Trubel entkommen will, der findet im Schlosspark Stammheim Ruhe. Die kleine Grünanlage direkt am Stammheimer Rheinufer ist nicht nur Heimat für viele Alexandersittiche – hier treffen auch alte Baumbestände auf moderne Kunst. Rosarote Kirschblüten im Frühjahr und buntes Laub im Herbst bilden die Kulisse für verschiedene Skulpturen, die jährlich wechseln. Kunst auf grünem Rasen also und das auch noch ganz ohne Eintritt. Hier könnt ihr auf Entdeckungstour gehen oder auch einfach nur auf einer Bank sitzen und vor euch her träumen.

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© Tim Horsch Die Poller Wiesen im herbstlichen Licht

Mit bestem Blick auf den Dom, die Kranhäuser und den Rhein spaziert es sich an den Poller Wiesen das ganze Jahr über wunderbar. Während der Sommer hier eher von Fußballteams und Grillgeruch geprägt ist, gibt es im Herbst jede Menge Drachen am Himmel zu beobachten – oder einfach nur die Natur, die sich langsam aber sicher in herbstliche Farben kleidet. Ihr spaziert den Rhein ganz entspannt hinauf oder hinab – je nach Motivation könnt ihr natürlich auch eine Rundtour machen und den Rhein auf einer der vielen Brücken überqueren.

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© Christin Otto Eine Glühweinwanderung durch Köln machen

Eigentlich hätten an diesem Wochenende die Weihnachtsmärkte eröffnet – aber aufgrund der Coronapandemie ist diesmal alles anders und die Märkte wurden gestrichen. Dank geballter Gastronom*innen-Power müsst ihr auf Glühwein aber dennoch nicht verzichten. Ehrenfeld, die Südstadt und das Kwartier Latäng haben bereits Routen für Glühwein-Wanderungen im Veedel erstellt. Aber tatsächlich gibt es in ganz Köln unzählige Glühwein-Orte, oft bekommt ihr dort auch Waffeln und andere leckereien. Einen Überblick findet ihr hier.

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© Christin Otto Momos & hausgemachte Nudeln im Down To Earth Noodles

Dass Küche, die nicht abgehoben – und somit im wahrsten Sinne des Wortes "down to earth" – ist, gleichzeitig wahnsinnig lecker sein kann, beweist Down To Earth Noodles in Sülz. Das kleine Restaurant kombiniert klassische tibetische Küche mit kulinarischen Einflüssen aus anderen asiatischen Ländern wie China. Freuen dürft ihr euch auf hausgemachte Nudeln und Momos – auch als Dumplings bzw. gedämpfte Teigtaschen bekannt. Dazu gibt es verschiedene Salate, mal mit Gurke und Sesam, mal mit Glassnudeln, Spinat und Erdnüssen. Simple, köstliche Gerichte mit einfachen Zutaten, die in ihrer schlauen Zubereitung zu echtem Soulfood werden.

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