11 Dinge, die du an einem Sonntag im Oktober machen kannst

Happy Sunday! Noch keine Pläne fürs Sonntagsvergnügen? Kein Problem – wir haben 11 tolle Ideen für euch. Wie wär‘s beispielsweise, wenn ihr gemütlich über einen Flohmarkt schlendert? Falls euch eher nach Natur zumute ist, haben wir natürlich auch ein paar Tipps für euch. So oder so gilt aber: Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen und ausreichend Abstand halten!

1

© Christin Otto Trödeln an der Alten Feuerwache

Auf dem kleinen, aber feinen Flohmarkt im Innenhof der Alten Feuerwache tummeln sich ab März mindestens einmal im Monat die Schnäppchenjäger. Beliebt ist dieser Markt vor allem wegen des schönen Flairs – umgegeben vom urigen Gemäuer des Bürgerzentrums kann man hier durch das Angebot der Stände stöbern. Professionelle Händler werdet ihr hier nicht finden, denn verkauft wird ausschließlich von Privat. Wen der Flohmarktbummel ganz hungrig gemacht hat, der kann sich danach ein Plätzchen im Restaurant "Lokal Alte Feuerwache" suchen.

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© Nicola Dreksler Arme Ritter im Café Armer Ritter

Im Armer Ritter werden Kindheitserinnerungen wach, denn passend zum Namen gibt es in dem hübschen Café an der Merowingerstraße Armer Ritter in sämtlichen Ausführungen: herzhaft, süß, vegan und sogar glutenfrei. Neben dem Klassiker mit Zimt und Zucker erwarten euch gleich 15 verschiedene Variationen – süß-sauer mit Erdbeeren und Limette, herzhaft mit Spinat und Blauschimmel-Käse oder ausgefallen mit Ziegenkäse, Honig, Walnüssen, Thymian und Sesam. Neben den Armen Rittern könnt ihr aber auch Spiegel- und Rühreier, Granola, ein buntes Frühstücksbrett und vieles mehr bestellen. Zusätzlich werden verschiedene Suppen und Salate, Kuchen und Obacht: Waffeln am Stiel angeboten – ein weiterer Kindheitstraum, der im Café Arme Ritter wahr wird.

3

© Christin Otto Am Decksteiner Weiher die Seele baumeln lassen

Der Decksteiner Weiher ist der ideale Ort, um mitten in der Stadt mal die Seele baumeln zu lassen. Die beiden Wasserflächen des Weihers werden durch einen Kanal verbunden, an dem Baumalleen im Sommer Schatten spenden und im Herbst für ein buntes Farbenspiel sorgen. Auch im Frühjahr, wenn die Krokusse blühen, ist der Decksteiner Weiher ein echter Hingucker. Hier könnt ihr die Natur genießen – vor allem nach Feierabend. Am Wochenende hingegen ist etwas mehr los, denn dann seid ihr meist nicht die einzigen, die hier eine Auszeit suchen. Wer Stärkung braucht, kann auf der Terrasse des Restaurants "Haus am See" alle Viere gerade sein lassen und wem eher nach etwas mehr Action ist, der schwingt auf dem Minigolfplatz nebenan den Schläger.

4

© Christin Otto Regional einkaufen und Tiere streicheln im Gertrudenhof

Der Getrudenhof in Hürth nennt sich nicht umsonst Erlebnisbauernhof. Im hofeigenen Streichelzoo könnt ihr putzige Tierchen beobachten und füttern. Die optimale Stärkung bieten die zahlreichen Schlemmerstationen mit Leckereien direkt vom Hof. Auf über 130 Hektar wird auf den Feldern des Gertrudenhofes im kontrollierten, integrierten Anbau eine bunte Vielfalt an Kartoffeln, Gemüse, Obst und Blumen angebaut und auf dem hofeigenen Bauernmarkt angeboten. Im Frühling und Sommer gibt es Erdbeer- und Spargelfest, im Herbst verwandelt sich der Hof in ein riesiges Kürbisparadies und im Winter kehrt auf dem große Familien-Weihnachtsmarkt weihnachtliche Stimmung ein. Bevor ihr euch auf den Weg macht, müsst ihr euch aber online ein Ticket sichern.

  • Erlebnisbauernhof Gertrudenhof
  • Lortzingstraße 160, 50354 Hürth
  • Montag – Samstag: 8–19 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11–16 Uhr
  • Kinder ab 3 Jahre und Erwachsene: 3,50 Euro, Kinder unter 3 Jahre und Geburtstagskinder: Eintritt frei
  • Mehr Info
5

© Nicola Dreksler Betty's Bakery – Cupcakes und Kuchen auch für Veganer

Dort, wo früher Pulled Pork serviert wurde, geht es jetzt ganz und gar fleischfrei zu: In Betty's Bakery an der Aachener Straße geht es nun süß statt herzhaft zu. Bettys Spezialität sind Cupcakes, die nicht nur hübsch aussehen, sondern auch richtig lecker schmecken. Ihr habt die Wahl zwischen sechs verschiedenen Cupcakes, die immer mal wieder wechseln. Besonders angetan haben es uns der Schoko-Kokos- und der Matcha-Lemon-Cupcake, der mit einem fruchtigen Lemon-Curd-Kern überrascht.  Zu den Cupcakes gesellen sich auch Cookies und genauso leckere Kuchen wie zum Beispiel ein New York Cheesecake, Tres Leches und ein Himbeer-Käsekuchen. Das Beste: Immer etwa die Hälfte alle Cupcakes und Kuchen ist vegan.

6

© Christin Otto Flohmarktmeile am Rheinufer in der Altstadt

Einer der schönsten und auch ältesten Flohmärkte der Stadt findet im Frühling und Sommer ein- oder auch zweimal pro Monat direkt am Rhein statt. Auf der Rheinpromenade in der Altstadt, zwischen Hohenzollernbrücke und Bastei, bieten Aussteller aus ganz Deutschland ihre Waren an – und das schon seit mehr als 40 Jahren. Etwa 150 Händler, aber auch Privatpersonen laufen hier mit Porzellan, Kleinmöbeln, Antikem und Kuriosem auf. Wer hungrig ist, der sollte Ausschau nach dem Foodtruck von "Veggie Foods" halten – dort gibt es nämlich Fritten mit üppigen Veggie-Toppings und die sind richtig lecker.

7

© Lukasz Szmigiel | Unsplash Auf eine Wanderung oder Radtour in den Königsforst

Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Das Naturschutzgebiet Königsforst zwischen Köln und Bergisch Gladbach ist der ideale Ort für eine Fahrradtour oder eine umfangreiche Wanderung. Wer die Anreise mit der KVB bestreiten will, fährt mit der Linie 9 direkt bis zur Haltestelle Königsforst. Bei Wanderungen sollte man definitiv Google Maps oder eine Karte in petto haben, denn der Königsforst umfasst unglaubliche 2500 Hektar Waldgebiet. Am Rande des Königsforstes liegt die Forsbacher Mühle – hier könnt ihr optimal eine Verschnaufpause einlegen. Von Bruschetta über Pizza und Pasta bis hin zu verschiedenen Fleischspezilitäten ist hier wirklich was für jeden dabei.

8

© Unsplash Mädelsflohmarkt in der Pattenhalle in Ehrenfeld

Der Herbst ist da, aber dein Kleiderschrank ist leer? Dann ab zum Mädelsflohmarkt in Ehrenfeld! Vintage, Second-Hand und Selbstgemachtes warten auf dem Gelände der Pattenhalle auf alle modeverliebten Mädels. Da dürfte sich bestimmt das ein oder andere Schnäppchen finden.

9

© Christin Otto Südstadt-Pils im Rhein-Biergarten des Johann Schäfer

Köln hat einen neuen Biergarten – und zwar den Rhein-Biergarten des Johann Schäfer an der Agrippawerft. Bei schönem Wetter könnt ihr dort verschiedene Drinks wie zum Beispiel das süffige Südstadt-Pils genießen. Dazu gibt es leckere Snacks wie Bratwurst, Fritten und Salate. Wer mittags vorbeischaut und noch nicht in Bier-Laune ist, der bekommt hier auch leckeren Kaffee von Heilandt. Wochentags ist bei schönem Wetter ab 16 Uhr geöffnet, am Wochenende ab 12 Uhr.

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© Christin Otto Italienische Tapas im Bisù

Sharing is caring – diese Devise hat sich längst auch in der Gastro durchgesetzt. Genau darum gibt es inzwischen unzählige Länderküchen von der spanischen über die asiatische bis hin zur französischen als Tapas. Das Bisu in Sülz weitet dieses Konzept nun endlich auch auf die italienische Küche aus. Die Entscheidung "Pasta oder Pizza?" war gestern. Das Bisu präsentiert italienische Kulinarik endlich in der Vielfalt, für die wir sie feiern. Schon das vorab gereichte selbstgebackene Focaccia mit Rosmarin ist ein echter Schmackofatz – und die Tapas stehen dem in nichts nach. Das Beste: Veganer, Vegetarier, Fisch-, Fleisch- und Gemüseliebhaber werden hier gleichermaßen bedacht. Unbedingt probieren solltet ihr die Dorade, die vegane Aioli und die Piadina Romana. Ach was reden wir: Hier ist alles köstlich!

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© Sophie Franz Optimale Aussicht vom Mülheimer Katzenbuckel

Die Landzunge unter dem "Mülheimer Katzenbuckel" ist der ideale Ort für alle, die Ruhe suchen. Schließlich finden sich auf der Halbinsel nur Grün und alte Industriebauten, sodass sich nur wenige Menschen hierhin verirren. Gebaut wurde die Fußgängerbrücke über der Hafeneinfahrt übrigens anlässlich der Kölner Bundesgartenschau 1955. Mit ihrem extrem steilen und runden Anstieg ist sie nicht nur ein echter Fitnesstest für Jogger, sondern erinnert optisch auch an einen Katzenbuckel – fanden zumindest die Mülheimer, die der Brücke diesen Spitznamen verpasst haben. Hoch oben habt ihr übrigens einen wunderbaren Ausblick über Köln – perfekt auch, um das Feuerwerk zu bewundern.

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