11 schöne Neujahrsspaziergänge in Köln

Ein neues Jahr hat begonnen – und womit könnten wir es besser einläuten als mit einem ausgiebigen Spaziergang durch unsere schöne Stadt? Schließlich hat sich Spazierengehen im Jahr 2020 sowieso zu einem unserer liebsten Hobbys gemausert. Und: So wenig Müll und Überreste einer Partynacht hat man wohl an Neujahr in Köln noch nie gesehen. Höchste Zeit also, die hoffentlich ersten Sonnenstrahlen des Jahres mitzunehmen und eine gemütliche Runde durch die Stadt zu spazieren. Durchs Veedel oder am Rhein entlang, durch die Altstadt oder durch den Wald – wir haben 11 Ideen, wie ihr ins neue Jahr starten könnt.

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© Dirk Gonçalves Martins | Unsplash Zum Jahresbeginn erstmal den Dom bestaunen

Wer gleich am ersten Tag des Jahres checken will, ob der Dom noch steht, sollte einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt machen – dort müsst ihr zwar die Maskenpflicht beachten, aber dafür kommen euch dieses Jahr nicht so viele Schnapsleichen entgegen. Startet zum Beispiel am Heumarkt, schlendert am Alter Markt entlang und durch die vielen schönen Gassen in der Altstadt und nähert euch über einen Schlenker zum Rhein dann dem Dom von der Rückseite. So kann man ins neue Jahr starten!

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© Christin Otto Über den Melatenfriedhof spazieren

Ein Friedhof als Ausflugsziel – das mag erstmal ziemlich seltsam klingen. Aber der Melatenfriedhof ist ja auch nicht irgendein Friedhof – es ist einer der bekanntesten und wahrscheinlich auch schönsten Friedhöfe Deutschlands. Außerdem liegen hier ziemlich viele Kölner Prominente begraben. Zu den jüngeren Verstorbenen zählen zum Beispiel Dirk Bach und Guido Westerwelle. Unterschiedliche Flora und Fauna, mitten in der Stadt gelegen, viele spannende Geschichten, schattenspendendes Grün und absolute Ruhe – all das macht den Melatenfriedhof zu einem sehenswertem Ort. Also schwingt euch aufs Rad und gönnt euch diese mystische Auszeit! Wer mehr zum Melatenfriedhof erfahren will, dem empfehlen wir eine Führung.

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© Christin Otto Die Wahner Heide erkunden

Ein Spaziergang durch die Wahner Heide lohnt sich eigentlich das ganze Jahr – im Spätsommer ist das Farbenspiel des Heidekrauts zwar besonders beeindruckend, aber auch im Herbst, wenn die violette Farbe langsam verblasst, kann man toll durch die Heide spazieren. Dann färbt sich das Laub in herbstliches Gelb und Orange, jede Menge Pilze wachsen auf dem Boden, überall raschelt und knackt es beim Erkundungsspaziergang. Am besten erreicht ihr die im Südosten Kölns gelegene Heide mit dem Auto oder mit dem Fahrrad, verschiedene Parkplätze gibt es direkt in der Nähe.

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© Christin Otto Am Decksteiner Weiher die Seele baumeln lassen

Der Decksteiner Weiher ist der ideale Ort, um mitten in der Stadt mal die Seele baumeln zu lassen. Die beiden Wasserflächen des Weihers werden durch einen Kanal verbunden, an dem Baumalleen im Sommer Schatten spenden und im Herbst für ein buntes Farbenspiel sorgen. Auch im Frühjahr, wenn die Krokusse blühen, ist der Decksteiner Weiher ein echter Hingucker. Hier könnt ihr die Natur genießen – vor allem nach Feierabend. Am Wochenende hingegen ist etwas mehr los, denn dann seid ihr meist nicht die einzigen, die hier eine Auszeit suchen. Wer Stärkung braucht, kann  – wenn nicht gerade Lockdown ist – auf der Terrasse des Restaurants "Haus am See" alle Viere gerade sein lassen und wem eher nach etwas mehr Action ist, der schwingt auf dem Minigolfplatz nebenan den Schläger.

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© Nicola Dreksler Einmal bis zum Südfriedhof

Wer sich Zollstock einmal genauer anschaut, merkt schnell, dass das Veedel ganz schön grün ist – und dafür müsst ihr nicht mal bis zum Kalscheurer Weiher, der übrigens auch zu Zollstock gehört. Wenn ihr lieber mitten im Veedel starten wollt, macht einfach einen ausgiebigen Spaziergang durch den Vorgebirgspark. Schlängelt ihr euch Richtung Süden durch den Park, kommt ihr über die vielen Grünflächen sogar direkt bis zum Südfriedhof. Der lädt zum Entspannen und Schlendern ein, ist nicht nur wunderbar ruhig, sondern auch richtig groß und schön.

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© Tim Horsch Ein Rhein-Spaziergang an den Poller Wiesen

Mit bestem Blick auf den Dom, die Kranhäuser und den Rhein spaziert es sich an den Poller Wiesen das ganze Jahr über wunderbar. Während der Sommer hier eher von Fußballteams und Grillgeruch geprägt ist, gibt es im Herbst jede Menge Drachen am Himmel zu beobachten – oder einfach nur die Natur, die sich langsam aber sicher in herbstliche Farben kleidet. Ihr spaziert den Rhein ganz entspannt hinauf oder hinab – je nach Motivation könnt ihr natürlich auch eine Rundtour machen und den Rhein auf einer der vielen Brücken überqueren.

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c Ein erstaunlich ruhiger Spaziergang über die Ringe

Ein entspannter Spaziergang über die Ringe? Das käme uns normalerweise nicht in den Sinn. Da die Stadt am 1. Januar aber noch ganz verschlafen aus der Wäsche guckt – und dank Lockdown wahrscheinlich noch weniger los ist als sonst – könnt ihr die einmalige Gelegenheit nutzen und einen Spaziergang mitten durch die Stadt machen. Seid ihr richtig ambitioniert, geht’s einmal komplett vom Ubierring zum Theodor-Heuss-Ring, die Maskenpflicht müsst ihr auf eurer Route übrigens nur am Ebertplatz, am Chlodwigplatz und am Hohenzollernring beachten. 

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© Carolin Franz Am Rhein entlang bis nach Rodenkirchen spazieren

Jedes Mal, wenn wir am Rhein entlang spazieren, fragen wir uns, warum wir das nicht öfter machen – denn jedes Mal aufs Neue wird einem bewusst, wie besonders der Rhein und die Aussicht hier ist. So ein Spaziergang am Rhein lohnt sich aber nicht nur, wenn es warm ist, sondern auch in den kalten Monaten. Wer linksrheinisch an der Bastei startet, kommt an den bunten Häusern in der Altstadt, dem Schokoladenmuseum und den Kranhäusern vorbei, kann an der Südbrücke den Skater*innen zuschauen und bis nach Rodenkirchen immer weiter direkt am Wasser laufen.

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© Nicola Dreklser Schöne Wege in der Südstadt erkunden

Wer durch die Südstadt schlendern mag, macht am besten mal einen Bogen um die beliebten, aber doch eher überlaufenen Hotspots wie die Severinstraße, die Bonner Straße oder den Chlodwigplatz. Denn in der Südstadt laden viele schöne Straßen mit kleinen Alleen zum Spazieren ein. Am besten startet ihr am Volksgarten: Von den hübschen Altbauten in der Volksgartenstraße geht's dann über die kleinen Alleen der Rolandstraße und Teutoburger Straße Richtung Eierplätzchen. Hier gibt's dann nicht nur den Friedenspark, sondern etwas weiter südlich auch noch den Gemeinschaftsgarten Neuland zu entdecken.

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© Carolin Franz Einmal quer durch den Grüngürtel

Ihr seid am ersten Tag des Jahres noch verschlafen unterwegs? Kein Problem – macht doch einfach einen entspannten Spaziergang durch den Grüngürtel. Schlendert am Aachener Weiher entlang und weiter nördlich ins Grüne, erhascht den ersten Blick des Jahres auf den Colonius und vielleicht versüßen euch ja auch schon ein paar Hunde auf ihrem Gassiweg den Start ins neue Jahr.

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© Christin Otto Durch den Königsforst spazieren

Raus aus der Stadt und rein in die Natur! Köln teilt sich mit dem Bergischen den Königsforst, der gleich hinter Rath Heumar beginnt. Der Weg in den Wald eignet sich perfekt für eine Fahrradtour. Falls euch das aber zu weit ist, gelangt ihr auch mit der Linie 9 ans Ziel. Das Naturschutzgebiet ist der ideale Ort für einen ausgiebigen Spaziergang. Hier könnt ihr nämlich wunderbar entspannen, abschalten und fernab des Trubels die Natur genießen.

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