11 Ausflüge, bei denen du deinem Besuch das Kölner Umland zeigen kannst

Gerade im Sommer kündigt sich immer viel Köln-Besuch an. Und auch wenn es vielleicht niemand erwartet, als Gastgeber*in will man seinen Freund*innen oder der Familie dann ja doch ein bisschen was bieten. Köln ist sehenswert, keine Frage, aber den Kölner Dom kennen mittlerweile wirklich alle, Party ist im Moment sowieso nicht angesagt und bei den sommerlichen Temperaturen will man auch nicht unbedingt im kühlen Museum verweilen.

Also heißt es: Raus aus der Stadt und zusammen mit eurem Besuch das wunderschöne Kölner Umland entdecken. Zum Beispiel bei einer Fahrt mit der Drachenfelsbahn hoch zum Schloss, bei einem entspannten Tag am Bleibtreusee in Hürth samt Stadtbummel und Biergarten-Besuch oder bei Städte-Trips nach Bonn und Düsseldorf. Wir hätten da jedenfalls einige Vorschläge:

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© Pixabay Wunderbare Aussichten auf dem Drachenfels

Wanderung und Schlossbesuch kombinieren – das geht im Siebengebirge ganz hervorragend. Der Drachenfels in Königswinter liegt nur eine knappe Autostunde von Köln entfernt und Wanderlustige können hier bis auf die Spitze des über 300 Meter hohen Berges zur alten Drachenburg-Ruine kraxeln und die Aussicht genießen. Auf etwa halber Höhe kommt ihr an der Nibelungenhalle vorbei – ein mystischer Ort inklusive Reptilienzoo, der Einblicke in die Welt der Nibelungensage gewährt. Ein ganz besonderes Highlight auf dem Weg ist natürlich Schloss Drachenburg – es sieht aus wie Märchenschloss, hat eine tolle Parkanlage und gewährt euch einen großartigen Blick über das umliegende Rheinland. Übrigens: Wem der Aufstieg zu Fuß zu anstrengend ist, der kann auch mit der Drachenfelsbahn fahren.

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© Nicola Dreksler | Christin Otto Einen romantischen Tag in Bad Honnef verbringen

Für diejenigen, die guten Wein und verträumte Örtchen lieben, empfiehlt sich ein Ausflug nach Bad Honnef. Zuerst könnt ihr den historischen Ortskern mit seinen pittoresken Fachwerkhäusern erkunden. Für eine kleine Verschnaufpause empfiehlt sich das Café Karlottas. Anschließend könnt ihr noch etwas idyllische Natur und Bötchen-Romantik auf der Insel Grafenwerth genießen – die ist vom Zentrum nur 15 Minuten zu Fuß entfernt. Abends kehrt ihr dann in der Weinwirtschaft Zum Böllchen ein. Dort könnt ihr euch ein romantisches Plätzchen im lauschigen Innenhof suchen, gemeinsam eine Brotzeit bestellen und den tollen Wein von der Karte probieren. Für den Fall, dass ihr wieder zurück müsst nach Köln, bleibt dann nur noch eine Frage: Wer fährt?

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© Christin Otto Einen Abstecher nach Brühl

Brühl – das ist dieses schnuckelige Städtchen zwischen Köln und Bonn. Wer hier bisher noch nicht Halt gemacht hat, sollte das schleunigst nachholen. Denn in Brühl gibt es neben den prächtigen Schlössern – dem Schloss Augustusburg und Schloss Falkenjagd – auch einen hübsches, kleines Zentrum mit Cafés und Restaurants wie dem "Em Höttche" zu entdecken. Bei "C‘est la Vie" könnt ihr euch mit buttrigen Croissants und feinster Pâtisserie eindecken und im Programmkino Zoom könnt ihr euch einen tollen Streifen ansehen. Für Urlaubsfeeling fahrt ihr an den Bleibtreusee und falls euch nach dem Badespaß der Hunger überkommt, können wir den Kaiserbahnhof empfehlen – der Biergarten ist ein Träumchen. Mehr Tipps zu Brühl findet ihr hier.

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© Christin Otto Nideggen – träumerisches Örtchen samt Burg

Die Kleinstadt Nideggen am Rande des Nationalparks Eifel ist immer einen Besuch wert – nicht nur, weil ihr in der pittoresken Altstadt wunderbar flanieren und euch auf ein Essen oder Getränk niederlassen könnt, sondern auch, weil dort mit der Burg Nideggen eine imposante Burgruine auf euch wartet. Das Beste: Der Eintritt zur Anlage ist frei – lediglich für den Zugang zum Museum müsst ihr bezahlen. Die wunderbare Aussicht über das Tal ist damit völlig kostenfrei. Aber es gibt noch mehr Gründe, die Burg zu besuchen: Im Sommer findet hier regelmäßig ein großes Musikfestival statt. Außerdem gibt es auch noch erstklassige Gastronomie, sodass ihr in Burgambiente fürstlich speisen könnt.

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© Pixabay Museen-Hopping und mehr in Bonn

Bonn ist als ehemalige Bundeshauptstadt vor allem für Geschichtsfans eine echte Fundgrube. Im Haus der Geschichte wird die Nachkriegsgeschichte Deutschlands anschaulich aufgearbeitet. Und: Auf der berühmten Bonner Museumsmeile finden sich noch weitere spannenden Ausstellungshäuser – das zoologische Museum Koenig, das Kunstmuseum Bonn, die Bundeskunsthalle und das Deutsche Museum liegen hier dicht an dicht. Natürlich ist auch die Bonner Altstadt einen Besuch wert – schließlich sind das historische Rathaus direkt am Marktplatz, der Bonner Münster und das Beethoven-Denkmal ebenfalls Hingucker. Wenn ihr dann noch etwas ins Grüne wollt, empfiehlt sich ein Abstecher in den Freizeitpark Rheinaue. Dort könnt ihr im Tao übrigens auch lecker chinesisch essen.

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© Christin Otto Märchenhafte Atmosphäre auf Schloss Paffendorf

Das Schloss Paffendorf in Bergheim ist das ideale Ausflugsziel bei schönem Wetter. Die im 16. Jahrhundert erbaute Anlage ist von Wassergräben umgeben und verzaubert mit vielen Details wie Zinnen, Türmchen, Balustraden und Balkonen. Doch nicht nur das Schloss selbst ist beeindruckend, auch die wunderschöne Parkanlage ringsum ist ein echter Hingucker. Bei einem Spaziergang durch dieses grüne Kleinod könnt ihr wunderbar die Seele baumeln lassen. Außerdem gibt es auch noch eine Schloss-Brasserie im Innenhof, auf deren Terrasse ihr wunderbar etwas essen oder trinken könnt. Wer noch aktiv werden will: Nahe des Schlossparks findet ihr eine hübsche Minigolfanlage.

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© Pixabay Das Schloss Bensberg bestaunen

Auf den Hügeln von Bensberg thront das Schloss Bensberg, das große Highlight der Stadt. Erbaut wurde es im frühen 18. Jahrhundert als Jagdschloss – seit den frühen 2000ern ist es ein Fünf-Sterne-Plus-Hotel und beherbergt oft die großen Namen aus Rock und Pop, die in Köln auftreten. Einen Besuch von innen muss man dem Schloss Bensberg nicht unbedingt abstatten – von außen ist das Schloss schon schön genug – genau wie sein prächtiger Garten. Kleiner Tipp: Eine kurze Autofahrt entfernt liegt das Schloss Ehreshoven. Ebensfalls alt und ebenfalls wunderschön und einen Wochenendausflug wert.

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© Atamari | CC BY-SA 3.0 | Wikimedia Commons Bergisches Kleinstadt-Feeling in Gräfrath

Enge Gassen mit bergischen Fachwerkhäusern, ein idyllischer Marktplatz umgeben von liebevoll restaurierten Gebäuden, eine hochgelegene Klosterkirche, zu der 72 Stufen hinauf führen: Der Solinger Stadtteil Gräfrath zeigt das Bild einer bergischen Kleinstadt auf vorindustrieller Zeit. Gut erhaltene Häuserensembles aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie die reformierte Kirche von 1689 prägen das Bild. Der historische Ortskern steht unter Denkmalschutz. Das ehemalige Klostergebäude beherbergt heute das Deutsche Klingenmuseum. Wem nicht nach Museum ist, der kann auch einfach in Ruhe etwas essen oder trinken: Im Kaffeehaus Solingen habt ihr einen tollen Blick auf den idyllischen Gräfrather Markt.

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© Christin Otto Düsseldorf – auf Entdeckungstour in der Landeshauptstadt

Klar, für Kölner ist Düsseldorf sozusagen Feindesland. Aber wenn wir die neckischen Rivalitäten mal beiseite schieben, muss man zugeben: Düsseldorf hat vieles, wofür sich ein Tagesausflug lohnt. Am besten startet ihr mit einem Frühstück im Nooij Dutch Deli – ein derart hippes, holländisches Deli sucht man in Köln noch vergebens. Dann geht es weiter in die Altstadt – auf dem großen Markt könnt ihr wunderbar Blumen und frisches Gemüse kaufen oder lunchen gehen. Außerdem solltet ihr bei der Bäckerei Hinkel unbedingt ein Müslibrot mitnehmen. An der Rheinpromenade könnt ihr eine Verschnaufpause einlegen, bevor ihr euch auf den Weg zum Medienhafen macht und dort die Architektur bestaunt. Wer shoppen will, ist auf der Königsallee und der Schadowstraße richtig. Abends gönnt ihr euch am besten noch ein japanisches Dinner, denn so gute und authentische japanische Küche wie in Düsseldorf findet man sonst kaum in NRW – empfehlen können wir beispielsweise das Naniwa.

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© Pixabay Den zweitschönsten Dom besichtigen

Auch auf der anderen Seite des Rheins steht ein ehrfürchtiges Gotteshaus: der Altenberger Dom. Und diese gotische Klosterkirche kann – von Gläubigen und Ungläubigen gleichermaßen – nur als wunderschön bezeichnet werden. Das Westfenster ist das größte Kirchenfenster nördlich der Alpen und wurde 2005 renoviert. Aber auch die Anlage um die Kirche herum, lädt zum Spazierengehen ein. An Weihnachten wird im Dom übrigens musikalisch groß aufgefahren: Die Plätze sind bereits Stunden zuvor besetzt. Aber auch über das Jahr verteilt punktet der Dom mit musikalischen Angeboten – schaut doch mal vorbei.

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© Pixabay Beyenburg – ein Schmuckstück im Bergischen

Fachwerkhäuser, eine Klosterkirche und all das auch noch am Wasser – Beyenburg und der Beyenburger Stausee sind ein kleines Juwel mitten im Bergischen Land. Das Örtchen im Osten Wuppertals ist eine knappe Dreiviertelstunde Autofahrt von Köln entfernt und wie gemacht für einen netten Ausflug. Nach einem Abstecher zur Klosterkirche St. Maria Magdalena könnt ihr euch den historischen Ortskern mit seinen pittoresken Häuschen anschauen und dann bei einem entspannten Spaziergang den Beyenburger Stausee umrunden. Wer noch etwas mehr Energie hat, der kann auch den Bilsteiner Kopf besteigen, von da aus den Ausblick auf Beyenburg genießen und auf dem Rückweg im Landgasthaus Bilstein einkehren.

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