11 gute Tipps für den Herbst 2020 in Köln

Klar, ein bisschen traurig sind wir schon, dass der Sommer schon wieder vorbei ist. Ein Grund, Trübsal zu blasen, ist das aber natürlich nicht – denn auch der Herbst hat seine Vorzüge. Stürmt und regnet es, machen wir es uns in Cafés gemütlich oder schlürfen eine heiße Ramen-Suppe. Oder wir schauen endlich mal wieder einen Film in einem der vielen tollen Kinos der Stadt. Zeigt sich der Herbst von seiner goldenen Seite, lassen wir unseren Drachen steigen, füttern Wildscheine oder radeln am Rhein entlang. Ihr wollt noch mehr Ideen? Hier kommen 11 gute Tipps für den Herbst 2020:

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© Carolin Franz Entspannt durch den Tag treiben im Kaffeehaus Treibgut

Das neue Kaffeehaus Treibgut direkt am Südbahnhof ist eine echte Wohlfühloase. Im Sommer wird man draußen von bunten Wimpelketten und einer kleinen Terrasse empfangen, drinnen sorgen jede Menge Pflanzen, Vintage-Möbel, Sessel und Sofas für Gemütlichkeit. Kulinarisch dreht sich alles ums Brot. Die Brotzeit „im Ahrtal“ beglückt euch mit Räucher-Forelle, Dill-Senf-Sauce und Ei, eine mexikanisch angehauchte Brotzeit gibt’s mit dem „Rio Grande“ – Maistortillas, Spiegel-Ei oder Tofu-Rührei mit schwarzen Bohnen. Ein englisches Frühstück an der Themse, ein gutbürgerliches am Rhein oder ein französisches Frühstück an der Loire – hier findet jede*r das Richtige. Außerdem gibt's neben verschiedenen Kuchen auch wechselnde Tagesgerichte, vor allem Suppen und Currys, ab und zu auch Quiche. Alles in allem: Ein perfekter Ort, um sich treiben zu lassen.

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© Efraimstochter | pixabay Drachensteigen auf den Poller Wiesen

Endlich können wir unsere Drachen wieder steigen lassen – und das geht vermutlich am besten auf den Poller Wiesen. Hier habt ihr jede Menge Platz, um eure Fluggefährten fliegen zu lassen – und dazu gibt's obendrauf auch noch eine schöne Aussicht auf den Rhein und die linksrheinische Rheinseite. Grundsätzlich kann man aber natürlich auf jeder Wiese seinen Drachen steigen lassen. Auf den Poller Wiesen ist der Vorteil allerdings, dass euch nur wenige Bäume und Gebäude im Weg stehen – außerdem trefft ihr hier mit Sicherheit auf andere Drachenfans und könnt euch noch ein paar Tricks abschauen.

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© Delicato Bei Delicato einkaufen und schlemmen

In Bickendorf versteckt sich ein echtes Schätzchen für Fans der mediterranen Küche: das Delicato. In dem stylishen Supermarkt bekommt ihr nämlich jede Menge mediterrane Lebensmittel und Feinkost, um zu Hause ein tolles Menü zu zaubern. Das Sortiment umfasst Fisch, Fleisch, Gemüse, Obst, Wein, Pasta, Brot, Süßes, Spiritu­osen und vieles mehr. Das Beste: Sogar wenn ihr nicht so gerne selber kocht, müsst ihr im Delicato nicht auf leckeres Essen verzichten, denn in der dazugehörigen Kitchen Bar gibt es tolle Pasta, Pizza, Antipasti, aber auch argentinisches Entrecote oder Fish and Chips. Mittags könnt ihr hier besonders günstig lunchen.

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© Christin Otto Wildschweine füttern im Wildgehege Brück

Der Wildpark Brück liegt inmitten des Naherholungsgebiets "Brücker Hardt" am Rande des Königsforsts. Im Herbst ist es hier besonders schön, denn dann könnt ihr Blätter sammeln, Pilze suchen oder einfach nur durch die hohen Laubhaufen rennen – und natürlich das Rotwild und die Wildschweine bestaunen. Aber keine Sorge, ein Besuch im Wildgehege lohnt sich ganzjährig. Weil man bei einem Spaziergang durch den Wald herrlich entspannen und mal den Kopf freikriegen kann. Und weil die Wildschweine auch im Winter im Schweinsgalopp angerannt kommen – ihr müsst nur laut genug mit den Futterschachteln klappern, die man rund um das Wildgehege an verschiedenen Automaten kaufen kann. Die putzigen Tierchen zu füttern, ist ein Spaß für Jung und Alt.

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© Deli Sülz Bowls, Flammkuchen, Tapas & Süßes im Deli Sülz

Im Deli Sülz könnt ihr es euch den ganzen Tag über gut gehen lassen: Morgens habt ihr die Wahl zwischen üppig belegten Broten, Smoothie Bowls, Müslis, Eierspeisen und leckerem Gebäck aus der Mehlwerkstatt – darunter natürlich auch die beliebten Hefeteigschnecken mit verschiedenen Füllungen. Mittags lassen das Thai Curry, die leckeren Bowls, Flammkuchen und Co. keine Wünsche offen. Auf der Abendkarte stehen kleine Delis – also Tapas –, die zum Teilen und Kombinieren einladen. So zum Beispiel die Bio-Hähnchenbrust in Zitronen-Knoblauch-Kräuter-Marinade oder vegane Süßkartoffelchips mit Knochblauch-Kräuter-Salsa. Gekocht wird mit hochwertigen Zutaten und genießen könnt ihr das Ganze in echter Wohlfühlatmosphäre. Wir finden: Das Deli Sülz ist genau der Ort, der bislang im Veedel gefehlt hat.

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© Christin Otto Am Decksteiner Weiher die Seele baumeln lassen

Der Decksteiner Weiher ist der ideale Ort, um mitten in der Stadt mal die Seele baumeln zu lassen. Die beiden Wasserflächen des Weihers werden durch einen Kanal verbunden, an dem Baumalleen im Sommer Schatten spenden und im Herbst für ein buntes Farbenspiel sorgen. Auch im Frühjahr, wenn die Krokusse blühen, ist der Decksteiner Weiher ein echter Hingucker. Hier könnt ihr die Natur genießen – vor allem nach Feierabend. Am Wochenende hingegen ist etwas mehr los, denn dann seid ihr meist nicht die einzigen, die hier eine Auszeit suchen. Wer Stärkung braucht, kann auf der Terrasse des Restaurants "Haus am See" alle Viere gerade sein lassen und wem eher nach etwas mehr Action ist, der schwingt auf dem Minigolfplatz nebenan den Schläger.

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© Tim Horsch Von Porz über die Poller Wiesen den Rhein entlang

Am Rhein radelt es sich eigentlich überall gut: Der Weg ist flach, die Wege sind befestigt, ihr habt eine schöne Sicht aufs Wasser und könnt richtig weit fahren, ohne euch unter den lästigen Autoverkehr mischen zu müssen. Die 30 Kilometer lange Route könnt ihr in Porz beginnen und über die Poller Wiesen Richtung Norden fahren – über den Rheinpark geht's dann zur Mülheimer Brücke und anschließend wieder ganz in den Süden über Rodenkirchen bis nach Köln-Weiß, wo ihr die Möglichkeit habt, mit der Fähre wieder auf die andere Rheinseite überzusetzen. Wenn ihr nicht ganz so lange durchhaltet, könnt ihr natürlich auch schon früher wieder die Seite wechseln und zum Beispiel über die Südbrücke zurück. Und da es sich hier um eine Rundtour handelt, könnt ihr natürlich auch überall einsteigen.

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© Howi | CC BY 3.0 (via Wikimedia Commons) Pilze sammeln im Kölner Stadtwald

Im Westen von Köln liegt der Kölner Stadtwald, eine der größten Grünflächen der Stadt. Wer hier herkommt, hat die Möglichkeit, zu entspannen, spazieren zu gehen, zu picknicken oder zu joggen. Vor allem ist der Stadtwald aber bekannt für seinen Tierpark und dafür, dort Rehe zu streicheln und zu füttern. Doch neben den Ziegen, Eseln und Rehen dort habt ihr eben auch die Möglichkeit, Pilze zu sammeln. Der Stadtwald ist natürlich nicht so weitläufig wie die Eifel, mit einer Lupe und gutem Auge habt ihr aber sicher trotzdem Glück.

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© Christin Otto Blockbuster und Originalfassungen im Cinenova

Wer die Venloer Straße in Ehrenfeld entlang schlendert, wird kaum bemerken, dass unweit der Hauptschlagader des Veedels tatsächlich ein Kino versteckt liegt: das Cinenova. Es ist Kölns größtes Programmkino und wurde 1996 von der Familie Borck eröffnet, die manch einer bereits als Betreiber der Filmpalette am Hansaring kennen wird. Die Filmauswahl ist zwar erlesen, umfasst aber eine bunte Auswahl vom Hollywoodstreifen bis hin zur Originalversion mit Untertiteln. Auch Previews und Liveübertragungen sind in dem Kino mit insgesamt drei Sälen zu sehen. Im Sommer wird der Biergarten zum Open-Air-Kino umfunktioniert.

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© Christin Otto Ramen nach Originalrezepten im Takumi

Eine kleine Ewigkeit mussten Kölner Ramen-Fans warten, doch seit Ende September 2019 ist es endlich soweit: Das Takumi hat seine erste Filiale am Hohenzollernring eröffnet. In Düsseldorf gehört das Takumi schon seit Jahren zu den beliebtesten Ramen-Bars der Stadt und das nicht ohne Grund: Takumi-Gründer und Ramen-Legende Haruhiko Saeki hat nicht nur die erste Ramen-Bar Deutschlands eröffnet – er ist auch dafür bekannt, dass in seinen Restaurants Ramen nach japanischen Originalrezepten serviert werden. Authentisch, lecker, echtes japanisches Soulfood eben.

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© Christin Otto Rosebud – die stylishe Bar im Kwartier Latäng

Nur einen Katzensprung vom wilden, studentischen Getümmel der Zülpicher Straße entfernt geht es im Rosebud stilvoll zu: Die kleine Cocktailbar vereint stylishes Ambiente mit exzellentem Service und erstklassigen Drinks. Dabei versucht das Rosebud, Schnittstelle zu sein – als einer Bar, die sehr hochwertige Drinks serviert, aber gleichzeitig auch als solche, die das Budget nicht sprengt. Hier könnt ihr einen richtig guten Ginger Basil Smash trinken, aber auch einfach nur ein Kölsch oder einen simplen Gin Tonic bestellen. Und auch das Ambiente eignet sich vom geselligen Abend mit Freunden bis hin zum romantischen Date für alle möglichen Anlässe.

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