11 Dinge, die ihr bei über 30 Grad in Köln machen könnt

Wir lieben den Sommer in Köln, so viel steht fest. Doch spätestens, wenn das Thermometer die 30-Grad-Marke knackt, staut sich die Wärme dann doch zwischen den Häuserwänden und alle, die auch nur in der Nähe vom Dachgeschoss wohnen, wissen: Der Struggle ist real! Dann wollen wir Bowls statt Burger, Eis statt Kuchen, Iced Latte statt Filterkaffee, Wasser und Strand statt heißem Asphalt. Geht euch genauso? Dann haben wir ein paar heiße (oder besser gesagt coole) Tipps für euch:

1

© Christin Otto Im Von-Diergardt-See baden

Wenn ihr zu denjenigen gehört, die im Hochsommer am liebsten sämtliche Klamotten ablegen, dann seid ihr am Von-Diergardt-See richtig. Dort könnt ihr euch nämlich völlig frei nackt bewegen, denn anders als bei vielen anderen Badeseen gibt es hier nicht nur einen abgegrenzten FKK-Bereich – FKK ist rund um den See möglich. Der ehemalige Baggersee befindet sich an der Stadtgrenze zwischen Köln-Dünnwald und Leverkusen-Manfort in einem ausgewiesenen Wasserschutzgebiet. Der See ist von Bäumen umgeben und verfügt über einen schönen Sandstrand und sauberes Wasser. In der ein oder anderen kleinen Bucht kann man auch etwas geschützter die Hüllen fallen lassen. Klingt fast schon paradiesisch!

2

© Christin Otto Abkühlen in alten Gemäuern bei Van Dyck in Mülheim

Van Dyck Kaffee kennt in Köln so ziemlich jeder Kaffee-Junkie. Kein Wunder – schließlich kommen aus der Rösterei richtig leckere Espressosorten und Filterkaffees. Seit ein paar Jahren bekommt man die nicht mehr nur an der Körnerstraße in Ehrenfeld, sondern auch in Mülheim. Dort röstet Van Dyck inzwischen nämlich seine Bohnen – weil in dem großen, alten Backsteinbau einfach mehr Platz ist. Das Beste: Das Ganze ist nicht nur Rösterei, sondern auch Café. Das hat im Sommer einen ganz besonderen Vorzug: Die alten Gemäuer heizen sich weniger auf als so manch anderes Gebäude, sodass ihr hier dank WLAN arbeiten könnt, ohne euren kühlen Kopf zu verlieren. Dazu noch einen Iced Latte und schon ist das Sommer-Survival-Kit perfekt.

3

© Christin Otto Über den Melatenfriedhof spazieren

Ein Friedhof als Ausflugsziel – das mag erstmal ziemlich seltsam klingen. Aber der Melatenfriedhof ist ja auch nicht irgendein Friedhof – es ist einer der bekanntesten und wahrscheinlich auch schönsten Friedhöfe Deutschlands. Außerdem liegen hier ziemlich viele Kölner Prominente begraben. Zu den jüngeren Verstorbenen zählen zum Beispiel Dirk Bach und Guido Westerwelle. Unterschiedliche Flora und Fauna, mitten in der Stadt gelegen, viele spannende Geschichten, schattenspendendes Grün und absolute Ruhe – all das macht den Melatenfriedhof zu einem sehenswertem Ort. Also schwingt euch aufs Rad und gönnt euch diese mystische Auszeit! Wer mehr zum Melatenfriedhof erfahren will, dem empfehlen wir eine Führung.

4

© Christin Otto Eiscafé Liliana – eine Ehrenfelder Traditions-Eisdiele

Große Auswahl, netter Service, leckeres Eis – mit dieser Kombination überzeugt das Eiscafé Liliana die Ehrenfelder*innen schon seit rund 50 Jahren. Kein Wunder, dass die Terrasse hier im Sommer schnell voll ist. Macht aber nix, denn nebenan ist direkt die Pfarrkirche St. Peter, in deren Schatten ihr euer Eis schlecken könnt. Seit etwa 30 Jahren wird das Liliana von Guiseppe Avigliano geführt und der hat unzählige Sorten von klassisch bis ausgefallen im Angebot. Uns hat es vor allem das Erdnuss-Eis angetan.

5

© Christin Otto Auf Entdeckungstour im Museum Ludwig

Egal, ob es zu regnerisch oder doch zu heiß ist, um sich draußen aufzuhalten – der Museumsbesuch ist ein Klassiker für Wetterflüchtlinge. Denn in den Ausstellungshäusern ist es nicht nur trocken, sondern auch angenehm kühl. In Köln empfiehlt sich da natürlich das Museum Ludwig, denn hier jagt ein Superlativ den nächsten. Die umfangreichste Pop Art Sammlung Europas, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der besten Sammlungen zum deutschen Expressionismus und eine der international bedeutendsten Sammlungen zur Fotografie sind hier zu finden.

6

© Matter Vittek | Unsplash Riesenspaß auf dem Wakeboard

Bei Wakeboarding Cologne steht der Spaß an erster Stelle – und den könnt ihr euch hier auf vielfältige Weise abholen. Klassisch beim Wakeboarden düst ihr auf dem Board und an einem Seil über den Rhein, ihr könnt euch aber auch für Wasserski, Monoski – mit nur einem Ski, für Wakesurfen oder eine Fahrt mit einer Tube entscheiden – dann sitzt ihr alleine oder zu zweit auf einer Art Schlauchboot-Donut und versucht, nicht ins Wasser zu fallen. Wem das alles zu waghalsig ist, der kann auch gemütlich eine gute Zeit auf dem Boot verbringen, während die Freund*innen um die Wette düsen.

7

© Christin Otto Urlaubsstimmung bei MA'LOA Poké am Friesenwall

Das MA'LOA ist unser absoluter Liebling in Sachen Poké. Zum einen wegen des gelungenen Interieurs, das jede Menge Urlaubsfeeling und gute Laune verbreitet. Und zum anderen natürlich wegen der leckeren Bowls, die dazu noch fair bepreist sind. Neben den vorgefertigten Lieblings-Poké-Bowls des Teams gibt es die Möglichkeit, sich seine Bowl selbst zusammenzustellen. Positiv fällt dabei vor allem die große Auswahl an Toppings und leckeren hauseigenen Saucen auf. Fündig werden hier übrigens auch Vegetarier*innen und Veganer*innen – die können sich ihre Bowl nämlich mit Bio-Tofu mixen lassen. Außerdem sind fünf der Saucen vegan: Sweet Shoyu, Crazy Lime, Peanut Butter Dream, Korean Love und Sesame.

8

© Christin Otto Entspannen im Stadtwald

Der Stadtwald ist so etwas wie die grüne Lunge Kölns. Wer hier spazieren geht, der findet eine echte Auszeit vom hektischen Großstadtleben. Besonders schön läuft es sich entlang des Kahnweihers, an dessen Ausläufer sich im Frühjahr und Sommer der Gänsenachwuchs in der Sonne badet. Hier könnt ihr euch auf einer Bank niederlassen und einfach nur die Ruhe genießen. Bei heißen Temperaturen sind die Bäume hier der ideale Schattenspender, während ihr im Herbst beobachten könnt, wie das Laub seine Farbe wechselt. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte den Spielplatz am Wildpark ansteuern – dort können sich die Kleinen nämlich prima austoben.

9

© Christin Otto Am Rheinstrand Köllefornia genießen

Die Kölner*innen nennen den Rheinstrand liebevoll die Rodenkirchener Riviera. Zu Recht, denn die kleinen Buchten mit ihrem weißen, feinen Sand erinnern eher an mediterrane Küsten statt an das Rheinland. Bei gutem Wetter kann man hier locker mit dem Rad hinfahren oder man nimmt einfach die Linie 16. Der Rhein ist aufgrund seiner unberechenbaren Strömung zwar nicht zum Baden und erst recht nicht zum Schwimmen geeignet, aber Sonnenbaden, Geburtstag feiern oder grillen kann man hier ganz wunderbar.

10

© Bay GmbH Großes Kino unter freiem Himmel am Rheinauhafen

Im Sommer hat niemand wirklich Lust, in dunklen und klimatisierten Kinosälen abzuhängen. Die Lösung für alle, die auf die große Leinwand dennoch nicht verzichten wollen: das Open Air Kino Bay am Rheinauhafen. Dort könnt ihr dank einer schwimmenden Leinwand Kino-Streifen und Dokumentationen unter freiem Himmel schauen – und auch das ein oder andere Special Event miterleben.

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© Nicola Dreksler Den Abend im Kleinen Weingarten ausklingen lassen

Urlaubsfeeling mitten in Köln verspricht der Kleine Weingarten auf der historischen Severinstorburg. Nur ein paar Stufen hinauf müsst ihr nehmen und schon erwarten euch hübsche Tische und Stühle, eine tolle Aussicht mit Blick über die Südstadt und natürlich eine erlesene Weinauswahl. Die verschiedenen Weine stammen vom Weingut Markus Görgen an der Mosel, vom Weinhaus Süd und von Feinkost Berens in der Südstadt. Insbesondere die eigene Severinstorburg-Edition – ein Weiß- und ein Spätburgunder – können wir euch empfehlen. Wer dazu etwas snacken möchte, der wird mit dem Tapasteller samt Ziegenkäse, Feigensenf, luftgetrockneter Salami, Hummus, Oliven und Crackern glücklich. Bei größerem Hunger könnt ihr euch sogar euer eigenes Essen inklusive Besteck mitbringen und es euch in dem Kleinen Weingarten mit dem passenden Tropfen gut gehen lassen. Perfekt also, um den Abend ausklingen zu lassen.

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