11 Restaurants, in denen ihr richtig gut Indisch essen könnt

Indisch essen hat etwas Herzerwärmendes. Die vielen unterschiedlichen Gewürze und Kräuter – von der scharfen Currysauce bis hin zum milden Minz-Dip –, das zarte Butter Chicken und frisches Naan-Brot. Dazu ein sämig-süßer Mango-Lassi und die Welt fühlt sich selbst am grausten Tag wieder ein bisschen bunter an. Genau darum haben wir euch 11 tolle indische Restaurants in Köln rausgesucht, die Herz und Magen wärmen.

© Christin Otto

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Authentische indische Küche bei Chennai Chef

Das Chennai Chef in Riehl ist ein bisschen kurios, weil es Büdchen und Restaurant in einem ist, aber gleichzeitig auch ein echter Geheimtipp für alle, die authentische indische Küche lieben. In dem unscheinbaren Laden an der Amsterdamer Straße bekommt ihr vor allem südindische Spezialitäten. Probiert doch mal das Masala Dosa – das ist ein Crêpe mit würziger Kartoffelfüllung und Dips – oder das Chilli Paneer – gebratenen indischen Käse mit Zwiebeln und Paprika in einer hausgemachten Chili-Sojasoße, wozu Parotta gereicht wird. Richtig lecker! Ein bisschen feurige Schärfe solltet ihr schon abkönnen, aber keine Sorge – die lässt sich easy mit einem Mango-Lassi löschen.

© Ganesha

2
Ganesha – indisches Restaurant mit Tradition

Das Ganesha gibt es schon seit mehr als 30 Jahren und damit zählt es zu den ältesten indischen Restaurants in Köln – und, da sind sich viele einig, auch zu den besten. In traditioneller Atmosphäre werden original indische Spezialitäten serviert, wobei die Auswahl die Vielfalt der indischen Küche von Nord bis Südindien sowie Tandoorgerichte umfasst. Letztere werden 24 Stunden in Marinade eingelegt und dann im indischen Tandoorofen gegrillt. Lecker!

© Zoe Würsching

3
Bhasin – authentische indische Küche in Kalk

Das Bhasin ist eines der ältesten indischen Restaurants in Köln und in Kalk eine Institution. Kein Wunder, schließlich gibt es das familiengeführte Lokal schon seit 1986 – und die langjährige Erfahrung schmeckt man auch. Neben Klassikern wie Butter Chicken, Chicken Tikka Masala und einer Vielzahl an Lamm- und Fischgerichten erwartet euch auch hier eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Spezialitäten wie Daal, Alu Mattar oder Vegetable Kofta. Dazu gibt es leckere Beilagen wie Butter- oder Garlic Naan und Papadam, ein knuspriges Brot aus Linsenmehl. Unsere Empfehlung: der vegetarische Menüteller mit Alu Gobi, Daal, Mixed Pickle und vielem mehr – perfekt für alle, die sich nicht entscheiden können und am liebsten alles probieren möchten! Übrigens gibt es inzwischen auch eine zweite Filiale im Linksrheinischen, ganz in der Nähe des Südbahnhofs.

© Christin Otto

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Schlemmen wie in Indien im Masala Empire

Indisch essen in modernem Ambiente ganz ohne übertriebenen Ethno-Kitsch könnt ihr im Masala Empire am Neptunplatz. Die Speisekarte hält mildere nord- und besonders scharfe südindische Gerichte bereit. Zudem gibt es Tandoori-Spezialitäten und ausgewählte ayurvedische Speisen sowie eine wechselnde Fusion-Karte. Veganer*innen und Vegetarier*innen dürfen sich im Masala Empire ebenfalls über eine gute Auswahl freuen. Unter der Woche gibt es außerdem von 12 bis 15 Uhr wechselnden Mittagsgerichte zum kleinen Preis. Im Sommer lässt es sich hier wunderbar auf der großen Terrasse vor dem Restaurant mit Blick auf's Neptunbad schlemmen.

© Nicola Dreksler

5
Naanizza im HaldiSpoon in Mülheim

Das HaldiSpoon – der Hotspot für indisches Streetfood in Mülheim – serviert seine leckeren Currys nicht nur klassisch im Schälchen mit Reis, sondern auch als Naanizza, einer Kreuzung aus Naan und Pizza. Zugegeben: Die Idee, eine Pizza mit Blumenkohl, Kartoffeln, Currysoße und Paneer zu belegen, klingt zunächst seltsam, stellt sich in der Umsetzung aber als wunderbar fluffige und dazu noch überaus köstliche Angelegenheit heraus. Unsere Empfehlung: Gönnt euch die Naanizza mit Aloo Gobi, ihr werdet es nicht bereuen! Sollte euch indische Pizza doch zu experimentell sein, werdet ihr mit dem würzigen Tikka Masala aber genauso happy.

© Christin Otto

6
Indisch essen für kleines Geld im Lakshmi

Obwohl das Lakshmi nur einen Katzensprung vom Neumarkt entfernt liegt, ist es dank seiner versteckten Lage immer noch ein Geheimtipp. Optisch ist das kleine Lokal im Griechenmarktviertel zwar etwas gewöhnungsbedürftig, kulinarisch überzeugt der sympathische Laden jedoch mit leckerer indischer und sri-lankischer Küche für kleines Geld. Zu den verschiedenen Gerichten gibt es nicht nur Reis, sondern auch Naan und andere Kleinigkeiten wie Kartoffeln, Kohl und Soßen.

© Kamasutra

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Gehobene indische Küche im Kamasutra

Wer ein indisches Restaurant sucht, das nicht nur leckeres Essen, sondern auch noch date-taugliche Atmosphäre bietet, der ist im Kamasutra am Barabarossaplatz richtig. Frische Blumen, Kerzenschein, handgeschnitztes Mobiliar und antike Holzstatuen sorgen für Romantik. Dazu gibt es indische Küche, die besonders ist. Zu den Spezialitäten gehört beispielsweise das "Dum ka Bataer" – würzig marinierte Wachtelfilets, die langsam im Tontopf gegart werden und auch vom Gast etwas Geduld abverlangen. Die Zubereitung dauert nämlich 45 Minuten. Natürlich gibt es auch weniger zeitintensive Gerichte – vom Klassiker wie das Butter Chicken bis hin zu veganen Gerichten wie "Baingan ka Salan" mit Baby-Auberginen oder "Punjabi Chole" mit Kichererbsen.

© Christin Otto

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CurryUp in Sülz – Kölns vielleicht kleinster Inder

Kölns wahrscheinlich kleinsten und most underrated Inder findet ihr in Sülz: das CurryUp an der Berrenrather Straße. Das kleine, bunte Restaurant bietet unterschiedlichste indische Gerichte – darunter natürlich viele aromatische Currys mit Reis oder fluffigem Naan-Brot – an. Neben Kombis mit Hähnchen und Lamm bekommt ihr hier vor allem jede Menge vegetarische und vegane Optionen geboten.

© Christin Otto

9
Art India – lecker indisch essen in Dellbrück

Wen es nach Dellbrück verschlägt, der ist als Fan der indischen Küche im Art India goldrichtig. Das hübsche Restaurant serviert nordindische Punjabi-Küche, die vom würzigen Curry mit Basmati Reis bis hin zu Chicken Tikka, Tandoori, aber auch Veggie-Gerichten kaum Wünsche offen lässt. Tatsächlich ist die Auswahl riesig, aber der nette Service hilft euch bei Entscheidungsschwierigkeiten gerne auf die Sprünge. Als Vorspeise empfiehlt sich die Daal Suppe, zu der es auch etwas vom selbstgebackenen Naan gibt. Wer ein typisches Punjab-Dessert probieren will, der bestellt als Nachtisch das Firni – ein Reispudding mit Rosenwasser und Pistazien.

© Unsplash | Lior Shapira

10
Frisches Naan und mehr im Thali

Ein optischer Hingucker ist das Thali sicherlich nicht, dafür aber ein echter Traditons-Inder. Seit mehr als 30 Jahren gibt es das Restaurant schon und wenn sich ein Laden so lange halten kann, spricht das meist schon für sich. Ein großes Plus ist das indische Brot – Roti, Parantha und Naan bekommt ihr hier nämlich frisch zubereitet. Ansonsten gibt es (fast) alles, was die indische Küche so zu bieten hat – vom Butter Chicken bis hin zu Tandoori-Gerichten, Currys und vegetarischen Speisen. Bei so leckerem Essen und freundlichem Service schaut man auch mal über das simple Imbiss-Ambiete hinweg.

© Christin Otto

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Ginti & More Urban Foodclub – indische Leckereien und mehr

Das Ginti an der Händelstraße zählt schon seit Jahren zu den besten indischen Restaurants der Stadt. Mit dem Ginti & More im Griechenmarktviertel haben Ajay Gawdi und seine Frau Ginti nun einen weiteren Food-Hotspot in Köln geschaffen, der sich auf indische Köstlichkeiten versteht. Aber eben nicht nur. Das modern gestaltete Restaurant an der Fleischmengergasse setzt auf "Cross-over-Küche mit asiatischem Einfluss" und bietet neben typisch indischen Leckereien auch australisches Wagyu, jede Menge vegane und vegetarische Gerichte und eine besondere Streetfood-Auswahl. Unsere Favoriten: der frittierte Blumenkohl (Gobi) und das Papri Chaat – ein leicht scharfer Salat mit Brotstücken, Joghurt, Kichererbsen und Chutney.

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